[Free] Shouts Equalizereinstellungen

  • Ersteller iBa.rogger
  • Erstellt am
iBa.rogger

iBa.rogger

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
28.01.11
Mitglied seit
28.06.04
Beiträge
72
Kekse
0
Hallo ihr Röhren,

habe folgende Frage die sich auf Shouts/Growls/etc im Proberaum bezieht:

Welche Einstellungen sollte man am Mischpult vornehmen? Meine Kapelle irrt bei dieser
Frage immer noch im Dunkeln herum.

Vielleicht gibt es hier ja auch Soundtechniker die ihre Erfahrungen beim Mischen von LiveGigs schildern können.

Hebt ihr bestimmte Frequenzen an (zB. die Bässe), welche vom Sänger nicht astrein rübergebracht werden und deshalb ein wenig nachgeholfen werden muss?

Oder gibt es rein vom physikalischen Grundsatz her einen Bereich (zB die Mitten), welchen man beim Gesang erhöhen sollte? (Stichwort: Durchsetzungsfähigkeit im Bandsound)


Ich freu mich über jeden Tip!

Viele Grüße
Sören
 
scattered messia

scattered messia

Mod Emeritus
Ex-Moderator
Zuletzt hier
01.11.11
Mitglied seit
25.11.07
Beiträge
683
Kekse
1.740
Ort
München, Bavaria
uiuiuiui... equalizing ist so eine der sachen, die unglaublich schwer zu erklären ist und jeder anders macht.
aber ein paar grundsätze kann man mal nennen:
generell sollte jeder instrument seinen "platz" im spektrum aufweisen, also meinetwegen der bass eben seinen platz in den unteren mitten / bässen bekommen, die gitarre die unteren-höheren mitten und etwas an höhe, aber eben net zu bassig (sonst matsch)...

je nach lied und spielstil der band [höhe der instrumente, besetzung], welche instrumente wichtiger sind une welche nicht ändert sich so generell alles.
aber bleiben sollte folgendes: jeder muss irgendwo einstecken, und am ende sollte man alles so hören, wie man es gut findet.

beim bass haben wir zum beispiel die höhen und die höheren mitten fast raus, die tiefen mitten und bässe angehoben.
unser gitarrist, der eigentlich immer mit seinem "mittenloch" gespielt hat, musste nun etwas bass einstecken (weniger boosten) und dafür die mitten etwas anheben, damit er sich noch durchsetzen kann.
ich habe bei mir die höheren lagen (high mid und high) erwas mehr und die tieferen mitten etwas weniger verstärkt.


was den sänger eq an sich "alleine" angeht:
da gibts eigentlich nichts allgemeines zu sagen, ausser dass man eben rumprobieren muss (und zwar extremst viel)
das fängt bei mic an (nicht jeder hat das gleiche, und auch sicher net die gleiche stimme), geht über den preamp (wenn vorhanden) in die box. dann spielt der rest eben auch mit.
ich mache in letzter zeit eher so mittiglagige growls und screams, aber eben extremst verzerrt. ich werde also einen anderen eq brauchen, wie jemand der extremst tief rumgurgelt oder jemand der dauernd high-pinchs macht.


==> zuerst mal rumexperimentieren. am besten man nimmt sich ein instrument, von dem man weiss, wies klingen soll, und baut den rest "drumherum" auf.
logischerweise kriegt dieses leadinstrument aber natürlich nicht alles, was es will, da sonst der rest ja fast ge##scht ist, und es einen soundbrei gibt.
dieser entsteht, wenn sich instrumente von den spektren her zu sehr überschneiden, da wird dann lustigerweise auch eine lautstärkenanhebung nicht viel machen.
 
A

agend90

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
22.11.09
Mitglied seit
25.12.07
Beiträge
38
Kekse
0
Also der Messia sagts eigtl schon ganz gut, ausprobieren und aufeinander abstimmen sind besonders wichtig.
Meistens ist es beim Gesang so, dass
1. man die Bässe eher wegdrehen kann, weil sie nicht wirklich bedeutend für den Gesang sind und das dann schnell zu viel wird (merkt der Sänger meist nicht, weil er seine Stimme über Körperresonanzen basslastiger kennt als andere).
2. die Tiefmitten bis ca 700Hz auch eher unbedeutend sind, aber ne schrille Stimme auch etwas entschärfen können, bzw etwas "Wärme" hinzufügen z.b gut bei hohen Sachen
3. die Hochmitten meißt im Mikro schon angehoben werden (sog. Präsenzanhebung) und damit schon ganz gut kommen, kann man aber noch anheben, wenn man noch Spielraum bzgl. Feedback hat, oder man muss sie eben absenken, weil die häufigsten Problemfrequnzen sich zwischen 3-7kHz befinden. In dem Bereich (vllt bis 10kHz) spielt sich auch die Verzerrung größtenteils ab.
4. Höhen bei dynamischen Mikros zwar meißt nicht stark sind, dabei auch nicht besonders klingen, aber das macht eigtl nichts weil Höhen eh nicht besonders x (mir fällt kein passendes Wort ein) wahrgenommen werden (man gewöhnt sich verdammt schnell an zu wenig oder zuviele Höhen)

Das nochmal als Anregung für deinen Gesangs-Eq
 
void

void

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
28.05.16
Mitglied seit
22.04.06
Beiträge
5.871
Kekse
19.665
ich geb nur einen tip, kann sein dass das anderen nicht so geht, aber als ich das erste ma ne frequenzstaffelung probiert hab, hab ich gedacth man sollte die signifikanten frequenzen eines instrumentes hervorheben und den rest fast schon wegcutten. so nicht :D ich würde vielleicht so bis 3 db max 5db nach oben und unten als spielraum nehmen. high und low cuts eigtl nur da, wo man wirklich vom sound her keinen unterschied hört.
 
NeKo LeXuS

NeKo LeXuS

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
16.05.16
Mitglied seit
26.11.06
Beiträge
118
Kekse
33
Ort
Hanau (Frankfurt)
Wollte nur mal eben in den Raum werfen:

Bei (Fry) Screams ist ein hoher Tiefenanteil sehr nett, aber bei Growls/Shouts solltet ihr das eher nicht so pushen... oder euch viel, viel weiter weg vom Mikro entfernen ;)
 
scattered messia

scattered messia

Mod Emeritus
Ex-Moderator
Zuletzt hier
01.11.11
Mitglied seit
25.11.07
Beiträge
683
Kekse
1.740
Ort
München, Bavaria
uhh...
ich würde jetzt mal sagen, des kommt stark drauf an, wie man will dasses klingt.
denn zu viele lows können des auch mal n bissl feucht / matschig klingen lassen, was dann eben doch ne so ist.
ergo: wie man will dasses klingt
wie bei der gitarre, wo eben manche die mitten rausnehmen, bei nem kalten amp, nem engl meinetwegen was auch eher geschmacksache ist, da der ja auch so schon "kalt" ist
 

Ähnliche Themen

Neue Themen

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Oben