Frustration macht sich breit

von brushfire, 04.07.05.

  1. brushfire

    brushfire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.05   #1
    hey leutz!
    ich versuche mich grad an zwei verschiedenen stellen zu verbessern.
    - einmal die schnelligkeit. dazu hab ich mir das buch speed mechanics for lead guitar von troy stetina gekauft welches auch echt gut geht..is schön erklärt und ich mache auch fortschritte
    - das zweite is jazz...speziell die ganzen akkorde etc. standarte usw.
    Das Problem is das ich grade am liebsten meine scheiss:evil: Klampfe gegen die Wand schmeissen würde weil der ganze kack so schwer und zermürbend is.
    Es kommt mir einfach so vor als würde ich auf der stelle treten und das geht mir auf den sack.
    Die ratschläge sind ja auch meistens sowas wie: schnelligkeit brauch viel zeit usw. und man sollte das ganze langsam angehn...
    is ja alles schön und gut aber ich kann mir nich vorstelln wie es spass machn soll,sich 2-3 stunden am tag hinzuhocken und sich den skalenmüll etc. reinzuziehen.
    klar..ohne fleiss kein preis aber der nebeneffekt, zumindest bei mir , is der burn-out effekt.
    ich will schnell und technisch mal was herzaubern können aber so geht das nich weiter!:mad:
    ich kenne auch leute die das problem hattn...die ham einfach ein halbes bis ganzes jahr pausiert und danach kam die spielfreude und vor allem die kreativität zurück...
    Ist das ne lösung?:confused:
     
  2. gangstafacka

    gangstafacka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.05   #2
    Uff, also wenn du das kannst... ich könnt's nicht...
    Teil doch deine Spielzeit an der Gitarre 50 - 50 in Technik (Skalen, u.s.w.)
    und richtigem Songs spielen ein; greif' da auch ruhig mal zu schweren
    Songs, denn wenn du sie nicht packst, führt das dir nur die Notwendigkeit
    der Technik vor Augen, woraus du wieder Beharrlichkeit beim Üben schöpfen
    kannst :)
     
  3. msoada

    msoada Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 04.07.05   #3
    LAso ich würd das so machen, spiel doch einfach die Lieder die dir Spass machen und diese Spielst du dann mal schneller als notwendig so kommt man auch auf Geschwindigkeit und ich muss gestehen das einzigste was ich an skalen kann ist die erste Lage der Blues Skala, mei Lehrer sagt ihc muss wohl ein gehör dafür haben wie es klingen muss, weil ich shcon siet 10 Jahren Keyboard spiele. Deshalb mein Tipp, nicht stumpf nach Büchern üben, oder Skalen sondern das spielen was einem Spass macht und mit der Zeit kommt das dann alles:great: .
     
  4. Stringgod

    Stringgod HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 04.07.05   #4
    Ich sag jetzt mal was, wo wieder einige Shredder vom Stuhl fallen. :D

    Man muss Geschwindigkeit nicht üben, die kommt von alleine !

    Es ist wichtig, dass du gewissenhaft übst, egal was du machst. Und du darfst nicht zuviel auf einmal machen. Gerade Jazzgitarre dauert Jahre, bis man das einigermassen kann. Und ohne Jazzband, bzw. ohne lieben der Jazzmusik dauert das noch viel länger. Es ist auch oft grausam anzuhören, wenn Leute, die eigentlich eher andere Musik spielen wollen, meinen Jazzgitarre spielen zu müssen. Genauso umgekehrt. Jazzer, die meinen richtig rocken zu können.
    Da gibt's nur wenige, die das alles gut können.

    Vor allem versuchst du 2 unterschiedliche Dinge. Du versuchst schneller zu werden, was allerdings beim jazzigen spielen nicht so sehr wichtig ist. Es ist eigentlich überhaupt nicht wichtig schnell spielen zu können. Ich weiss auch nicht, wer sowas verbreitet. :)

    Wie sieht es denn mit den ganzen Skalen (Modes, Penta, Blues), Voicings (3-, 4-, 5-Klänge), Arpeggios aus ? Hast du solche Sachen schon blind drauf ?

    Es ist gut sich für viele verschiedene Musiken zu interessieren, aber man kann nicht erwarten alles in kurzer Zeit zu können. Vor allem Geschwindigkeit dauert Jahre und bis man mal locker über nen Jazzstandard improvisieren kann, vergeht ebenfalls ne Menge Zeit.

    Falls du dich wirklich für Jazzgitarre interessierst, versuche doch in eine Bigband einzusteigen. Musikschulen bieten öfters sowas an. Oder geh auf Jazzsessions.

    Und, wie gesagt, Geschwindigkeit braucht seine Zeit. Du musst einfach nur regelmässig üben und dann auch lieber Sachen, die praxisnah sind. Also zB geil klingende Licks, coole Skalen, Apreggios, Voicings. Dann hat man auch Spass beim üben. Es gibt nix langweiligeres als technische Übungen, die man eh nie musikalisch einsetzen kann.

    Und das Allerwichtigste. Gitarre spielen ist dein Hobby, nicht dein Beruf. Du stehst also unter keinerlei Druck. Also, lass dir Zeit. Denn Gitarre spielen ist wirklich ein tolles Hobby.
     
  5. brushfire

    brushfire Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.05   #5
    un erst mal eins klarzustellen:
    ich bin eigentlich überhaupt kein jazzer.Die sache is nur die das ein guter kumpel von mir viel in der richtung drauf hat und dadurch wirklich ein richtigen schub kreativität bekommen hat.die akkorde und einfach alles am jazz find ich bewundernswert und wenn man diesen grundstock hat kann man das sicher gut für seine zwecke benutzen.Vor allem zum riffs bauen wie mir aufgefallen ist. ( aber trotzdem danke für die tips richtung bigband etc:) )
    ich sehe das ja auch so das geschwindigkeit nich alles is und die band die ich bewundere sind auch nich wirklich schnell.
    ich sehe das ganze eher als mittel zum zweck. es nervt mich einfach wenn ich ne geile idee hab und das dann wegen der fehlenden technik nich gebacken krieg.
    Mit den skalen und dem improvisieren hab ich MEINER meinung nach nich so viel drauf
    wohingegen alle anderen musiker mit denen ich jamme mir immer auf die schulter klopfen und sagen das ich saugeil improvisieren kann.Und das sind jetz keine 08/15 musiker sondern ich mach fast nur musik mit leuten die meiner meinung nach besser sind als ich damit ich dadurch auch selber dazulerne.
    mit den skalen hats bei mir ziemlich unkonventionell angefangen.Ich hab mir am anfang 1000mal stairway to heaven(led Zeppelin) angehört und versucht dazu töne zu finden.Dann hab ich mir das solo angelernt und das is ja komplett in a. Also hat ich schon den ganze hand voll töne! Irgendwann hab ich dann mal was von der äolischen skala etc. und vor allem von der blues-skala mitbekommen.Und die beiden kann ich eigentlich das ganze griffbrett rauf und runterschieben.ich baue mir eigentlich jeden tag neue licks zusammen und mittlerweile hab ich ein gutes sortiment.
    In den Augen der anderen kann ich auf jeden fall mehr oder weniger gut gitte spielen aber ich bin einfach nich zufrieden damit weil ich eigentlich keinen theoretischen plan hab und wenn ich mal plan von den ganzen sklaen und wie ich was wo einsetze krieg kann ich meine musikalischen horizont um einiges erweitern und dadurch hoffe ich halt mal mehr spass an der sache zu kiegen.
    Und zu der sache mit dem druck...
    erstens will ich so schnell wie möglich meine 'skills' verbessern weil ich wirklich ein sehr guten musiker an der hand hab der ein sehr geiler songwriter is und auch fuckgut gitte spielt.Und da würde ich echt gern auf den zug aufspringen und den lead gitarristen machn.
    zweitens gehts ja nich nur um die solos sondern um meinen kreativen ansatz den ich in die band einbringen will.und ohne technik geht da nada.....
    Puh....jetz hab ich euch genug zugetextet..:screwy:
     
  6. Metalröhre

    Metalröhre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.05   #6
    Mit Speed Mechanics hast du ein Klasse Buch, schade jedoch dass du wie es mir scheint nicht motiviert genug bist wirklich schneller zu werden, ich denke du willst es aber keine Opfer bringen.
    Jedes mal wenn ich mir die CD von Speed Mechanics anhöre bin ich so motiviert das ich gleich das ganze Buch durchspielen will, da sind echt klasse Sachen drauf. Durch Lieder wie Flight of Bumblebee im Buch trainierst du automatisch deine Geschwindigkeit.
     
  7. brushfire

    brushfire Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.05   #7
    wie gesagt,das buch is echt der hammer.
    Ich spiele jetz schon 4 Jahre und bin bin sicher kein anfänger mehr aber das buch geht schon von anfang an ziemlich ab.Und für leute wie mich,die sich vorher noch nie mit richtigr schnelligkeit beschäftigt haben is das schon 'n brocken.
    Vor allem sind die beispiele sehr trocken.Das sind alles keine licks (bis auf ausnahmen) sondern nur übungen die sich sowas von scheisse anhörn.Zur übung echt fett die dinger aber zum anhörn echt gaga.
    Das perfekte wär genau so'n buch nur mit gut klingenden licks...
    Und motiviert wär ich vielleicht mit sonem buch oder was auch immer...
     
  8. Hänschenkleinman

    Hänschenkleinman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.05   #8
    Vielleicht solltest du dir zusätzlich noch Troy Stetinas Heavy Metal Lead Guitar 2 besorgen, welches die Techniken solide aufbaut (glaub mir, daran wirst du lange zu tun haben, verbessern kann man immernoch!). Erst dann würde ich Speed Mechanics behandeln, da das ja auf der Lead guitar Serie aufbaut und die Techniken noch im Detail verbessern soll.
     
  9. brushfire

    brushfire Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.05   #9
    danke für den ratschlag..
    is halt nur blöd dass ich erstens nich soo auf metal stehe
    und zweitens dass ich 90% aller metalsolos als pures skalengeratter empfinde...
    naja...cih schau trotzdem mal rein..vielleicht taugts mir doch..:)
     
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