Gainreduktion mit Kompressor?

von Bastard3, 21.10.16.

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  1. Bastard3

    Bastard3 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.16   #1
    Hallo,

    ich hätte da mal eine Frage bezüglich Kompressoren.
    Ich weiß das Paul Gilbert seinen Homebrew Electronics Detox EQ dazu nutzt um dem Amp etwas Verzerrung zu nehmen bzw. sein Signal Cleaner zu bekommen, da er die Amps immer leicht angezerrt fährt.

    Ich mache das bei meinem Setup genau so und habe jedoch das Problem das mir mein Clean Sound etwas zu viel Zerre enthält, weiter runter mit dem Volume Poti geht nicht, dann ist das Poti zu :D
    Auch die Verzerrung am Marshall möchte ich nicht reduzieren, suche also eine Möglichkeit den Tone anzupassen.

    Ist das mit jedem Kompressor (z.B: MXR Dyna Comp) möglich oder hat der Detox EQ irgendetwas tolles, spezielles etc?

    Viele Grüße,
    Christian
     
  2. frama78

    frama78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.16   #2
    Wenn ich das richtig interprätiere, ist der "Homebrew Electronics Detox EQ" kein Kompressor, sondern ein EQ*. 
    Ein Kompressor "verdichtet" ja den Sound, in dem er die Dynamik kastriert (leises wird angehoben, lautes gedämpft... mal ganz vereinfacht ausgedrückt). D.h, du kannst mit dem Volumenregler deutlich weniger regeln, weil der Kompressor das wieder ausgleicht. Insofern geht das mit so einem Kompressor schwer, wenn die entsprechenden Regler (vor allem Makeup-Gain) fehlen.  

    Ein EQ wirkt ja nicht auf die Dynamik und du kannst dann ganz einfach den Output dämpfen, bzw die leicht zerrenden Frequenzen separat runter regeln.

    um was für einen Amp geht es denn?
     
    *Zu Klarstellung: Ich kenne das Detox-Pedal nicht!


    EDIT: Jetzt, wo ichs nochmal lese: Ich werde nicht so recht schlau aus deinem Post. Was willst du eigentlich erreichen? Weniger Gain? Kompression? Schaltbar mehr Gain oder eine generelle Veränderung des Klangs (EQ)?
     
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  3. InTune

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    Erstellt: 21.10.16   #3
    Grundsätzlich hat es eine gewisse Logik, mit einem Kompressor, der eher als Limiter arbeitet, das Verstärkereingangssignal klein zuhalten, um Übersteuerungen zu vermeiden.
    Die Geschichte ist aber dann doch komplizierter, da unterschiedliche Frequenzen unterschiedlich Verzerrung bewirken. D.h. man braucht einen Multiband Kompressor....
    Doch lange Rede kurzer Sinn... ich weiß nicht genau auf welchem Prinzip das dort funktioniert, aber das Underdrive Pedal von Mad Professor ist genau für den beschriebenen Anwendungsfall gemacht und funktioniert auch wohl.
     
  4. DerThorsten

    DerThorsten Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.16   #4
    Wenn der Beginn der Noten, das Anschlagen/die ersten Millisekunden/das Attack verzerrt, und danach ist es gewünscht clean. Das kann man mit einem Kompressor rausbügeln. Ansonsten verstehe ich nicht, warum man den Gain am Versterker nicht runter regelt. Wenn dann wieder Zerre nach oben fehlt wäre ein Booster sicher die bessere Wahl.
     
  5. Bastard3

    Bastard3 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.16   #5
    Hallo,

    Ich nutze einen 2204 Clone, dessen Sound mir sehr gefällt so wie ich ihn fahre. Ich brauche den cleaneren Sound für 2 Songs und möchte nicht meinen derzeit perfekten Grundsound zerstören.. bei Bedarf nach mehr Gain kommt schon ein booster oder ein mxr distortion+ oder ein tc Electronic mojo mojo zum Einsatz.

    Es geht nur darum den Amp cleaner zu bekommen.

    Hier ein Beispiel ab Minute 5:


    Oder hier:
     
  6. frama78

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    Erstellt: 21.10.16   #6
    Ich gehe davon aus, dass der CS3(?) den Level-Regler ziemlich runter gedreht hat (vgl Makeup-Gain was ich oben meinte). Der Paule macht aber auch extrem viel mit dem Volumenpoti der Gitarre. Ich würde das so machen. Ist zwar nicht schaltbar und der Kompressor-Effekt ist auch nicht vorhanden, aber es ist wieder ein Gerät weniger, das kaputt gehen kann :D
     
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