Gebrauchte Takamine GN11MCE-NS NEX/C kaufen

ChristianB

ChristianB

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
28.10.26
Registriert
06.04.25
Beiträge
113
Kekse
1.203
Ort
Dortmund
Hallo zusammen.

Es muss eine andere Gitarre her :-)

Sie soll gebraucht sein und es handelt sich um dieses Modell: Kleinanzeigen Takamine GN11MCE-NS
Nun habe ich noch nie eine Takamine gespielt oder gekauft. Aber was ich in der kürze der Zeit über Takamine Gitarren gelesen habe, reicht mir eigentlich schon aus um mich für diese Gitarre zu interessieren.

Mein Kaufangebot liegt aktuell bei 190€, die Verkäuferin möchte aktuell aber 230€ haben. Wir verhandeln noch.
Ist die Gitarre den Gebrauchtpreis von 190€ bis 230€ wert?

Wäre toll wenn sich Leute mit entsprechender Takamine Erfahrungen hier melden und eine Einschätzung abgeben könnten.

PS: Bin hoffentlich im richtigen Forum für meine Frage gelandet. Sonst gerne verschieben.
 

Hi,
wenn ich das richtig sehe, nur bei Abholung. Da hast du ja Gelegenheit sie auszuprobieren und dann zu entscheiden.
Takamine i.A. baut aber gute Gitarren. Ich selbst hab eine "P3NC", die ist allerdings auch etwas teurer, aber ich bin sehr, sehr
zufrieden mit ihr.
Neu kostet sie ja um die 350€, da sind 190-230€ schon angemessen, finde ich. Viel Glück, Micky
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • Ersteller
  • #3
Danke für deine Antwort.
Also gibt es keine Nachteile bei Takamine Gitarren bzw bei dieser GN11-Modellreihe?
Vom Klang her soll sie einen "Seidigen" Ton haben, was einem warmen und weichen Klang entspricht. Und auch die Bespielbarkeit ergo Saitenlage soll durchgängig gut sein. Wäre alles genau mein Geschmack.

Sicher hat doch die ein oder andere Modellreiche ihre eigenen Nachteile bzw Vorteile, die den ein oder anderen Preis rechtfertigen.
Bei Thomann* kostet eine vergelichbare Takamine Gitarre um die 300€ als B-Ware. Da scheint mir der Gebrauchtpreis von 230€ etwas zu hoch.
 

Die Versandrückläufer, die T als B-Ware verkauft, wurden ja nicht grundlos zurückgeschickt. Vielleicht nur, weil ein besser geeignetes Instrument gefunden wurde aber vielleicht auch, weil es (offensichtliche oder versteckte) Mängel gab.

Die Möglichkeit, dass man für 300 eine Gitarre bekommt, die nicht in Ordnung ist, besteht also. So gesehen halte ich 230 für eine Gitarre, die man vor dem Kauf in die Hand nehmen kann, nicht nur für angemessen sondern sogar für die cleverere Lösung.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • Ersteller
  • #5
Eigentlich habe ich mich schon entschieden, möchte aber nicht mehr ausgeben als es die gebrauchte Takamine wert ist. Kann man ja Verständnis für aufbringen.
Die Verarbeitung müsste nach allem was ich gelesen habe bei allen Takamine Gitarren gut sein. Ebenso Klang und Bespielbarkeit. Tonabnehmen wohl auch.
So gesehen scheinen Takamine Gitarren keine Nachteile sondern nur Vorteile zu haben!

Mal sehen ob man mir beim Preis noch etwas entgegen kommt. Ansonsten danke ich euch bis hierher (y)
 
Wenn es dich interessiert, guck dir doch einfach mal die Webseite von "Takamine" an:

 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • Ersteller
  • #7
Hatte ich im Vorfeld gemacht. Interessant war, wie sich die unterschiedliche Forum des Korpus auf den Klang auswirkt. Hatte ich so nicht auf dem Schirm.
Auch die Informationen zu den unterschiedlichen Modellreihen und den damit verbundenen Einsatzgebieten fand ich äußerst interessant.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Takas sind - ähnlich u.a. wie viele Ovations - imho gute Bühnengitarren, mit denen man schnell einen gefälligen Bühnensound bekommt.
Den akustischen Sound muss man - wie eigentl. bei jeder A-Gitarre ;) - mögen. Wenn der einem gefällt, dann ist es ok!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Die Verarbeitung müsste nach allem was ich gelesen habe bei allen Takamine Gitarren gut sein. Ebenso Klang und Bespielbarkeit. Tonabnehmen wohl auch.
So gesehen scheinen Takamine Gitarren keine Nachteile sondern nur Vorteile zu haben!
Das sind Aussagen, die sich so kaum halten lassen.
Keine Firma baut nur einwandfreie Gitarren, die super klingen und sich toll bespielen lassen. Nicht Martin, nicht Taylor, nicht Gibson und auch nicht Takamine.
Man muss immer die individuelle in die Hand nehmen und selbst dann ist vieles noch subjektiv: Was für dich vllt eine tolle Saitenlage ist, empfinde ich vielleicht schon als viel zu hoch. Andere möchten umbedingt eine höhere Saitenlage um mehr dynamische Bandbreite zu haben, etc.. Das kommt also sehr auf den Spielstil und persönliche Präferenzen an.
Außerdem gibt es eine Bandbreite: Du kannst nicht eine 300€ Takamine mit einer 4000€ Takamine vergleichen. Das sind zwei verschiedene Welten, auch wenn auf beiden der gleiche Name steht.
Alle Gitarren einer Firma über einen Kamm scheren ergibt wenig Sinn. Es gibt nicht DIE Takamine Gitarre, es gibt da sehr verschiedene.

Vom Klang her soll sie einen "Seidigen" Ton haben, was einem warmen und weichen Klang entspricht.
Ich persönlich würde das Gegenteil erwarten.
Habe eine ganze Reihe von eher günstigen Takamine Gitarren angespielt und würde den Großteil davon im Bereich "Bühnengitarren" verordnen:
Gitarren, die darauf konzipiert sind, dass sie gut über einen Verstärker klingen, aber akustisch eher dünn, spitz und hell. (ich würde ja auch Seide eher als kühlen Stoff beschreiben, im Gegensatz etwa zu Wolle)
Auch der Fakt, dass deine Gitarre einen kleinen Korpus und Tonabnehmer und Cut-Away hat, schiebt sie eher Richtung Bühnengitarre.
Vollmahagoni-Gitarren haben aber eh generell einen eher speziellen Klang.

Letztendlich hilft aber das ganze Rumspekulieren überhaupt nicht: Spiel sie einfach an und du weißt woran du bist und ob es dir gefällt oder nicht.
Und ob ihr euch dan auf 190€ oder 220€ einigt... der Unterschied ist ein guter Satz Saiten und ein paar Plektren..
 
  • Gefällt mir
  • Interessant
Reaktionen: 3 Benutzer
  • #10
Ich stand selbst vor einigen Jahren vor einer ähnlichen Frage, nur hatte ich mein Budget etwas höher angelegt und mir dann eine neue Takamine GN93CE gekauft. Zwar bekommt heute beim Namen Takamine keiner mehr feuchte Augen wie in den 80ern. Trotzdem war für mich der Kauf goldrichtig. Klar sind das "China-Kracher" aus Großserienproduktion, keine Gitarrenbaukunst aus Japan.

Aber qualitativ und klanglich hab ich nichts zu meckern. Ein Setup vom Fachmann hat geholfen, die Spielbarkeit zu optimieren, und unverstärkt ist der Klang für mich ok, abgenommen sogar wirklich gut. Taks haben den Ruf, exzellente Bühnengitarren zu sein, das entspricht voll meinen Erfahrungen. 230 Euro für dein Modell fände ich aber auch zu teuer.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • Ersteller
  • #11
Super, was man hier alles erfährt, bedanke mich ganz herzlich bei euch allen!

Habe sie nun für einen für mich akzeptablen Preis von 210€ gekauft, inkl. Thomann* Gitarrentasche und Thomann* Milleniumständer.

takamine_gn11mce_ns.webp


Sie war etwas verstaubt und die Saiten waren stumpf und deshalb schlecht spielbar. Aber optisch und technisch einwandfrei. Es war sogar noch die Schutzfolie an der Elektronik und am Schlagbrett. Überhaupt keine Macken oder Kratzer, quasi so, als ob sie niemals gespielt worden wäre. Hab sie aber jetzt etwas gereingt, die Saiten mit ISO-Alkohol und die Gitarre mit einem leicht feuchten Lappen. Läßt sich jetzt deutlich besser spielen.

Vom Klang her stimme ich @Disgracer zu. Sie klingt nicht ganz so wie ich es erwartet hatte. Aber auch nicht zu spitz oder zu hell. Den eingebauuten Vorverstärker konnte ich noch nicht testen, da fehlt der 9V Block, kaufe den aber vielleicht noch schnell :-)

Hier ist ein paar Mal der Begriff "Bühnengitarre" gefallen. Das heißt sie wird niemalsnimmernicht in Tonstudios für Aufnahmen eingesetzt?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #12
(y), wechsel einfach auch mal die Saiten, Martin oder D `Addario 0.12er Satz oder so. Das gibt dem Ganzen noch einen zusätzlichen positiven touch.

Hier ist ein paar Mal der Begriff "Bühnengitarre" gefallen. Das heißt sie wird niemalsnimmernicht in Tonstudios für Aufnahmen eingesetzt?
"Bühnengitarre" heisst eigentlich nur, das sie zuverlässig das tut, was sie soll. Im Studio kann man sie natürlich auch einsetzen, zumal man da auch viel am Klang manipulieren kann.
Viel Spass damit, lG Micky
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #13
Das heißt sie wird niemalsnimmernicht in Tonstudios für Aufnahmen eingesetzt?
Nein, jedes Tonstudio hat im Eingangsbereich Detektoren, die sofort Alarm schlagen, wenn nur wer versucht, ne Tak reinzuschmuggeln 😉

Bühnengitarre bedeutet in dem Zusammenhang, dass viele Taks ihre Stärken ausspielen, wenn sie über ihr PU-System und PA verstärkt werden. Man bekommt halt schnell nen überzeugenden Sound ohne viel Feedback.

Aber natürlich werden sie auch im Studio gespielt, aber vermutlich dann eher über Mikro abgenommen. Übrigens liebe ich meine Tak mit D'Addario Nickelbronze-Saiten. Nicht so glockig wie Phosphorbronze, weicher und trotzdem mit einer gewissen Wärme.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
  • Ersteller
  • #14
@rmb Jau, meinen Spaß werde ich definitiv damit haben, danke. Sicher werden da auch neue Saiten aufgespielt, nehme vorzugsweise D `Addario. Und beim Saitenwechseln wird dann auch das Griffbrett gereinigt.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Bühnengitarre bedeutet in dem Zusammenhang, dass viele Taks ihre Stärken ausspielen, wenn sie über ihr PU-System und PA verstärkt werden. Man bekommt halt schnell nen überzeugenden Sound ohne viel Feedback.
Also das kann ich nach kurzem Anspielen über den E-Gitarrenverstärker auch sagen. Soll man ja eigentlich nicht machen, aber wollte halt wissen ob die Elektronik funktioniert. Sie funktioniert. Bin schon gespannt wie die ersten Aufnahmen über Micros damit werden und wie sie klingt wenn sie direkt am Audio Interface angeschlossen wird. Saiten werde ich vermutlich verschiedene ausprobieren, ziehe die Saiten eigentlich recht gerne und auch recht stark.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #15
Soll man ja eigentlich nicht machen
Jetzt muss ich mich als unwissender Trommla outen. Weshalb nicht? Dachte, der E-Gitarren-Amp ist nur klanglich nicht optimal abgestimmt und klingt halt dann net so dolle...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • Ersteller
  • #16
Jetzt muss ich mich als unwissender Trommla outen. Weshalb nicht? Dachte, der E-Gitarren-Amp ist nur klanglich nicht optimal abgestimmt und klingt halt dann net so dolle...
Ja das meinte ich damit, das "Soll man eigentlich nicht machen", bezog sich auf den Sound. Ein Verstärker für E-Gitarre* ist klangtechnisch ungeeignet um als Akustikgitarrenverstärker zu fungieren. Beim Kurztest am E-Gitarrenverstärker ging es rein um die Elektronik ob sie funktioniert.
 
  • #17
Aber natürlich werden sie auch im Studio gespielt, aber vermutlich dann eher über Mikro abgenommen.
"Vermutlich"? Ich würde NIE auf die Idee kommen, im Studio eine A-Gitarre über einen Pickup abzunehmen.
OT Ende
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #18
Ein Verstärker für E-Gitarre ist klangtechnisch ungeeignet um als Akustikgitarrenverstärker zu fungieren
Weshalb nicht? Dachte, der E-Gitarren-Amp ist nur klanglich nicht optimal abgestimmt und klingt halt dann net so dolle...
aber nein, man muss nur im Clean-Kanal bleiben, darauf achten, dass es nicht übersteuert. Wenn Treble, Mid, Bass-EQ am Amp ist, kann man gute Sounds haben. Mach ich immer so, funzt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
  • Ersteller
  • #19
Interessant! Meine bisherige "Lehre" war so, das man eine eine Akustikgitarre, oder auch andere Instrumente, nicht an einen E-Gitarrenverstärker anschließt. Eben weil der Sound darunter leidet.

Zum Beispiel die Frequenzen. Ein E-Gitarrenverstärker ist doch auf die ganz besonderen Eigenschaften einer elektrisch verstärkten Gitarre ausgelegt?
Und für Akustikgitarren gibt es doch spezielle, extra für diesen Zweck hergestellte Verstärker?

Vielleicht kann einer der Mods die Beiträge mit E-Gitarrenverstärker Bezug in ein eigenes Thema auslagern. Hätte da bestimmt ein paar Fragen und bin an Meinungen von anderen interessiert. Wir können das aber auch gerne hier weiter diskutieren, stört mich nicht.
 
  • #20
Ein E-Gitarrenverstärker ist doch auf die ganz besonderen Eigenschaften einer elektrisch verstärkten Gitarre ausgelegt?
Und für Akustikgitarren gibt es doch spezielle, extra für diesen Zweck hergestellte Verstärker?
Das kann man relativ schnell beantworten:
E-Gitarren haben das „Problem“, dass es schnell unschön klingt, wenn hohe Töne verzerrt werden.
Deswegen sind die allermeisten E-Gitarrenverstärker von den Lautsprechern so ausgelegt, dass die hohen Frequenzen „abgeschnitten“ werden.
Für Akustikgitarren ist das ein wenig Geschmacksache:
Wenn ich jetzt die hohen Frequenzen abschneide, klingt es erstmal dumpfer. Das muss aber nicht schlimm sein, etwa wenn meine Gitarre ohnehin hell klingt oder der Tonabnehmer hohe Töne überproportional überträgt. Bei meiner Lakewood dämpfe ich z.B. die hohen Frequenzen immer raus, weil mir das sonst zu hart und spitz klingt.
Insofern kann das auch durchaus vollkommen vernünftig klingen.
Die Sache ist einfach: Bei einem Verstärker für akustische Gitarren (oder Bässe oder Keyboard oder einfach eine PA-Box) kann ich das selbst entscheiden, ob ich das jetzt beschneiden möchte oder nicht. Bei einem E-Gitarren Verstärker sind die Frequenzen beschnitten und ich kann sie nicht wieder dazu zaubern.
Es gibt aber auch genug Fälle wo Leute akustische Gitarre über einen E-Gitarrenverstärker spielen und umgekehrt auch E-Gitarristen, die über andere Verstärker/Boxen spielen (etwa Modeller in PA-Box, oder der berühmte JC-120).
Kommt einfach auf den Sound an, den man erreichen will.
Mein Paradebeispiel ist da immer John Butler, der mit einer einzigen Gitarre am Ende 5 oder 6 Kanäle am Mischpult belegt, weil er sich seinen Sound aus verschiedenen Signalwegen zusammenstellt. Da geht ein Teil über ein Marshall* Halfstack und ein anderer Teil direkt ins Mischpult etc.
Es gibt immer Dinge die grundsätzlich und erfahrungsgemäß gut funktionieren, aber das heißt nicht, dass der Rest verboten ist.
Richtig kaputtmachen kann man da wenig, erlaubt ist was gefällt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 5 Benutzer
×
Dir gefällt Musiker-Board.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!
Zurück
Oben