GEMA...pro/contra


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Ich bin seit einigen Jahren Mitglied - hab momentan 2 CDs mit Eigenkompositionen über Label/Vertrieb bundesweit im offziellen Vertrieb/Verkauf.

Ich habe mich dazu entschieden weil ich gehört/gelesen habe das jeder Künstler mit eigenen Werken bei der Gema sein sollte.
Ausserdem solls ja live Geld geben...Nächstes Jahr spielen wir bei einigen grösseren Festivals...Auftritte 2010...max. 50.

Letztlich höre ich aber immer...

http://www.news.de/medien/833345894/gema-lohnt-sich-erst-wenn-man-in-den-charts-ist/1/

Auch diese Geschichte ist ärgerlich::

Lästig wenn wir die Songs xtra auf den wichtigen CD-Samplern (monatliche Beilage von "Zillo", "Sonic Seducer" etc)
. veröffentlichen wollen kostet das für Gemamitglieder ca. 1000 Eur....ohne Gema 200...hmmm....
...in letzter Zeit höre ich eigentlich mehr contra Gema als dafür...

.ich bräuchte einfach nur mal Meinungen von Leuten mit Erfahrung.

Für Infos und Tipps immer dankbar! Liebe

Grüsse :confused:
 
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ambee
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Gema-Mitglied-sein ist gut wenn Umsatz mit den eigenen Werken generiert wird, egal ob live oder auf Platte.
Wenn das Label die Herstellung deiner Platten übernimmt, zahlt es für jede CD und jeden Download deiner Songs einen Betrag an die Gema, der dir abzgl Verwaltungskosten ausgezahlt wird.

Deswegen muss auch Zillo oder Sonic Seducer Gema-Abgaben zahlen, wenn sie deinen Song veröffentlichen. Da zahlst du dir halt deine eigene Gema-Ausschüttung.

Für Live ist es besonders wichtig, dass du genau meldest welche Songs du gespielt hast. Eine Liste an den Veranstalter und eine für dich, die du an die Gema meldest. Sonst wissen die nicht dass du was von dir gespielt hast und können dir nichts ausschütten.

Ab wann sich Gema lohnt ist schwer zu sagen, das sind komplizierte Berechnungsschlüssel die wohl nur die Gema selbst versteht.
Grundsätzlich würde ich sagen ab einer CD-Produktion mit 1000er Auflage.
Live sieht das anders aus, da gilt das PRO-Verfahren. Wichtig ist auf jeden Fall dass du übers Jahr verteilt in möglichst vielen Gema-Bezirken spielst, um einen hohen PRO-Faktor bekommst.

Wers genau wissen will, die Fuktionsweise vom PRO-Verfahren aus einem BGH-Urteil:
Das PRO-Verfahren ermittelt die Aufführungshäufigkeit wie folgt: Zunächst werden die in den verwertbaren Programmen angegebenen Aufführungen eines Werkes (genauer: einer Werkversion) gezählt. In einem zweiten Schritt werden die Aufführungszahlen der nicht durch Programme belegten Werkaufführungen hinzugerechnet. Deren Anzahl wird mit Hilfe des sog. PRO-Faktors ermittelt. Anders als das frühere lineare Hochrechnungsverfahren berücksichtigt das PRO-Verfahren nicht allein die Zahl der durch Programme belegten Aufführungen, sondern auch weitere, ebenfalls den Programmen entnommene Umstände wie die Verteilung der Aufführungsorte auf die Verwaltungsbezirke der Beklagten (GEMA-Bezirke) und die Verteilung der Aufführungszeiten auf die Kalendermonate. Im einzelnen wird der sog. PRO-Faktor wie folgt bestimmt:

Aus der Anzahl der Aufführungsorte und der Anzahl der Aufführungszeiten wird zunächst ein Gewichtungsfaktor (Matrix-Kennzahl) gebildet, der mindestens 1 (ein Monat in einem GEMA-Bezirk) und maximal 144 betragen kann (zwölf Monate in zwölf GEMA-Bezirken). Dabei geht die Beklagte auch nach Schließung ihrer Bezirksdirektionen in Düsseldorf und Köln von zwölf Regionen aus. Die Anzahl der Aufführungen einer Werkversion wird mit ihrer jeweiligen Matrix-Kennzahl multipliziert. Diese Hochrechnung wird anschließend durch einen Normierungsfaktor ausgeglichen, da die Anzahl der Aufführungen infolge der Gewichtung rein rechnerisch ansteigt. So wird gegenwärtig entsprechend dem rechnerischen Anstieg der Aufführungszahl auf das 59-fache die zuvor ermittelte Aufführungszahl durch 59 geteilt. Das wechselnde Verhältnis der durch Programme belegten Aufführungen zu den nicht belegten Aufführungen (derzeit 1/7 zu 6/7) wird dadurch berücksichtigt, daß die gewichtete Hochrechnung nur auf die nicht durch Programme belegten Aufführungen angewandt wird. Die Multiplikation der Matrix-Kennzahl mit dem Normierungsfaktor sowie mit dem Anteil der nicht durch Programme belegten Aufführungen ergibt nach Hinzurechnung des Anteils der durch Programme belegten Aufführungen den PRO-Faktor. Die Zahl aller Aufführungen eines Werkes wird durch Multiplikation der Anzahl der durch Programme belegten Aufführungen mit dem PRO-Faktor ermittelt.

Was den Link angeht, ja, das stimmt. Andere Verwertungsmodelle wie CC funktionieren momentan nicht mit der Gema. Da wird sich die Gema in Zukunft hoffentlich bewegen müssen.
Allerdings muss mans nicht so eng sehen. Wenn man erfolgreich Musik macht, kann man mit der Gema immer noch gut Geld verdienen. Klar das viele schimpfen, aber es gibt auch genauso viele, die die Gema gut finden.

Setz dich lieber mal mit dem Thema gut auseinander, anstatt immer von "Sachen zu hören", nach denen du dir deine Meinung bildest ;)
 
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GEMA..... kommt darauf an. Ist deine selbst komponierte/getextete Musik in den Airplays und rotiert auf den Musik-TV-Sendern, ist unter den Top-Downloads bei den Musik-Portalen, ist Nr. 1 in Japan od. USA etc., dann wirst du dir die Frage bzgl. GEMA nicht stellen.

Es ist immer so eine Sache, wann ist der Break-even-point erreicht damit sich GEMA lohnt. Das kann man aufgrund der teilweisen komplizierten Abrechnungsformeln gar nicht so einfach ermitteln. Selbst mit euren rund 50 Auftritten in 2010 ist so etwas schwer zu berechnen. Mir liegt eine Zahl vor von 2007 (GEMA-Mitgliedsbroschüre), wo eine Live Aufführung im Bereich U-Musik pro Stück rund 3,95 Euro einbringt (berechnet nach dem PRO-Verfahren), die sich Komponist, Texter und Verlag teilen dürfen. Nehmen wir an ihr spielt 15 eigenkomponierte Stücke, dann kommen 2962,50 Euro nach 50 Gigs bei raus. ABER, das sind ganz wage Durchschnittswerte. Als Hobby ganz nett, um davon leben zu können viel zu wenig. Sollten aber nun 572 Cover-Bands eure Stücke rauf und runter nudeln, dann kann man davon prima leben.

Vor vielen Jahren hätte ich JEDEM Komponisten/Texter empfohlen der GEMA beizutreten. Heute bin ich mir selber mehr als unsicher. Der Großteil der Werbe-/Game-Branche will lieber ohne GEMA, bastelts du Hip-Hop Beats + Vocals für die USA, dann dürfte GEMA etwas sicherer für dich sein, da man selber kaum die Verkaufszahlen im Ausland überwachen kann. Machst du Musik only für Download-Portale und Club-Dance-Musik, dann ist GEMA nicht so der finanzielle Bringer, es sei denn, deine Musik geht von den Verkaufszahlen durch die Decke. Komponierst du für die eigene Band die nur regional tingelt, dann ist GEMA nur interessant wenn viele Auftritte vorhanden. Hier gibt es aber auch noch Probleme in Form der Band Mitglieder, die oft nicht einsehen warum du die Tantiemen nicht mit ihnen teilst, obwohl sie nicht komponiert/getextet haben (Neid).

Wie du siehst, es ist sehr schwer eine genaue Grenze zu ziehen, ab wann GEMA ein PRO oder CONTRA ist.
 
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MatthiasT
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Zu beachten ist auch dass mittlerweile viele kleine Veranstalter (ich weiß ja nicht wo ihr überall spielt, aber für viele die in alternativeren Richtungen spielen basiert ja viel darauf) haben mittlerweile einen solchen Hass auf die Gema dass sie entweder komplett die Segel gestrichen haben oder aber keine Gema Mitglieder mehr spielen lassen.


Mir persönlich geht es so dass ich diesen inkompetenten Verwaltungsmoloch so dermaßen unsympathisch finde dass ich ungern etwas für oder mit Leuten organisiere die dort beigetreten sind.
Leider ist man dann dank Gema-Verdacht immer noch nicht aus dem Schneider. :mad:


Und wenn es bei Heftbeilagen schon so ist dass man da die eigene Gema Gebühr selber bezahlen muss (was ja auch verständlich ist, was hat das Magazin da für Interesse dran?) ist es ja offensichtlich dass nach Abzug der Verwaltungsgebühren und der den ganzen Klauseln die dafür da sind den Pro Mitgliedern den Arsch zu vergolden deutlich weniger rausbekommt als man reinsteckt.
 
ambee
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Zu beachten ist auch dass mittlerweile viele kleine Veranstalter (ich weiß ja nicht wo ihr überall spielt, aber für viele die in alternativeren Richtungen spielen basiert ja viel darauf) haben mittlerweile einen solchen Hass auf die Gema dass sie entweder komplett die Segel gestrichen haben oder aber keine Gema Mitglieder mehr spielen lassen.
ich weiß nicht welche veranstalter du kennst, aber die indie-bands die hier in münchen in den kleinen clubs bis 200/300 leute spielen, egal ob aus deutschland, england oder usa, sind sogut wie alle gema-mitglied. hier gibt es nirgendwo probleme damit.
schau dir mal die ganzen kleinen indie-labels an, deren künstler sind fast ausnahmslos gema-mitglied, weil es sich einfach lohnt!

mich würde hingegen mal interessieren, ob die veranstalter, die sich so über die gema beschweren auch schön an die ksk zahlen. das ist unabhängig von der gema und da sieht es in vielen fällen noch schlechter aus. aber darüber beschwert sich niemand.

Und wenn es bei Heftbeilagen schon so ist dass man da die eigene Gema Gebühr selber bezahlen muss (was ja auch verständlich ist, was hat das Magazin da für Interesse dran?) ist es ja offensichtlich dass nach Abzug der Verwaltungsgebühren und der den ganzen Klauseln die dafür da sind den Pro Mitgliedern den Arsch zu vergolden deutlich weniger rausbekommt als man reinsteckt.
was meinst du was für ein mehr an verwaltungsaufwand es wäre, herauszufinden, ob das magazin tatsächlich einen vertrag mit den original-urhebern geschlossen hat!?! am ende versucht das magazin die gema auzutricksen und bereichert sich auf kosten der urheber.
die gema ist auf ein massengeschäft ausgelegt. wenn es ausnahmen gäbe, müsste die gema jede genau überprüfen was einen noch viel größeren verwaltungsaufwand bedeuten würde, sonst wäre betrug tür und tor geöffnet.

und wenn O-T wie er sagt für größere festivals gebucht ist, dann geht für ihn die rechnung doch auf. noch dazu wurden dieses jahr die rabatte für großveranstaltungen gestrichen und dementsprechend kommt mehr kohle rein.

dieses selbstgerechte geheule geht langsam echt auf den sack.
 
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MatthiasT
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dieses selbstgerechte geheule geht langsam echt auf den sack.
Was hast das mit Selbstgerechtigkeit zu tun wenn jemand der mit der Gema nichts, aber auch wirklich gar nichts zu tun hat von ihr gegängelt wird und für sie Arbeit machen muss damit die Gema Verwaltung spart?

Das ergibt hinten und vorne keinen Sinn.
 
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Vor vielen Jahren hätte ich JEDEM Komponisten/Texter empfohlen der GEMA beizutreten. Heute bin ich mir selber mehr als unsicher. Der Großteil der Werbe-/Game-Branche will lieber ohne GEMA

Ja und auch andere Arbeitgeber wollen lieber ohne Tarif- und Mindestlohn und ohne Gewerkschaften!

lol...natürlich würden alle gerne ohne GEMA, am liebsten hätten alle, dass Du's umsonst machst, oder - noch besser - selbst noch was drauflegst.

Wenn Komponisten rein für ihren persönlichen Wettbewerbsvorteil nicht in die GEMA gehen und damit die Preise kaputt machen, kann man das beim besten Willen nicht der GEMA vorwerfen. Auf lange Sicht sollten sich dann die Komponisten nicht wundern.
 
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Noch zur GEMA-Vermutung:

Immer für einen Aufreger gut, aber halt einfach praxisgerecht, wie ambee schon schrieb. Der Anteil an gemafreier Musik "im allgemeinen Verkehr" ist halt einfach verschwindend gering. Das kann im persönlichen Umfeld natürlich anders aussehen und dann läuft man Gefahr da den durchschnittlichen Musikalltag aus den Augen zu verlieren.

Beispiel:

In einer durchschnittlichen Großstadt gibt es vielleicht drei Newcomer-Bühnen, JuZe, etc., wo gemafreie Musik eine Rolle spielt...

Wieviele Ladengeschäfte gibt es wohl, wo öffentlich GEMA-pflichtige Musik aus dem Radio kommt? 100? 1000? Und das ist nur ein Beispiel. Wieviele Tanztees und Hochzeiten gibt es wohl im Vergleich zu Nachwuchs-Konzerten? Wieviele Leute besuchen an einem Wochenende Gaststätten und Diskotheken? Wieviele stehen vor der Bühne der Regionalband?

Das soll jetzt ja keine Wertung sein, nur die GEMA-relevanten Vorgänge überwiegen halt zu sicher 99,9%. Es geht hier rein um die Masse.

Wenn jemand in D eine Gitarre kauft, muss er z.B. auch - polemisch: sogar - erstmal Mehrwertsteuer zahlen, obwohl es ja sein könnte, dass er die Gitarre aus D ausführt. Lohnsteuer zahlen Arbeitnehmer auch erstmal. Natürlich haben die Steuern eine anders gelagerte Legitimation, aber darum geht's grad nicht. Sondern es geht um die Menge an Vorgängen, die zu handhaben sind.

Wie ambee auch schon gesagt hat, kann das Abschaffen der GEMA-Vermutung auch sehr schnell zu mehr Bürokratie und höheren Gebühren führen.

Was mit gängeln genau gemeint ist, weiss ich nun mangels persönlicher Erfahrung als Verwerter nicht. Ich dachte z.B. eine Anmeldung und unterschriebene Musikfolge genügt, wenn man eine GEMA-freie VA macht? Das wäre ja im Vergleich zur deutschen Bürokratie, wie sie sonst so schaltet und waltet ja noch extrem harmlos. Welche Verpflichtungen hat man denn in der Rolle gegenüber dem Ordnungsamt etwa?

Wie sind da deine Praxiserfahrungen?

Ich betone auch immer wieder gerne, dass in meinen Augen keine Alternative zu VGs in Sicht ist, WENN man grundsätzlich den Urhebern angemessene Vergütung zu gestehen möchte, was glaube ich hier Konsens ist. Wie bitte schön sollte man denn sonst einen Radiosender betreiben oder als Veranstalter, z.B. eine Coverband im Bierzelt auftreten lassen?

Die Leute sehen immer nur das die GEMA die Hand aufhält, aber nicht die andere Seite, dass sie eigentlich - und zwar auch für Nutzer - ein Dienstleister ist, der eine - legale - Musiknutzung und -verwertung überhaupt erst in den allermeisten Fällen MÖGLICH macht. Legal deshalb, weil der Anspruch auf die Vergütung nicht auf dem Mist der GEMA gewachsen ist, sondern weil er gesetzlich vorgeschrieben ist und spätestens auf den zweiten Blick auch moralisch einleuchtet. Wer nutzen will muss zahlen, sagt das Gesetz und der gesunde Menschenverstand, über mich kannst Du das Abwickeln, sagt die GEMA, dann musst Du dich nicht für eine Veranstaltung mit 200 Verlagen in Verbindung setzen.

Wenn man der GEMA eins vorwerfen kann, ist das miserable Kommunikation und PR-Arbeit.
 
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also ich würde jeder "Kleineren" Band (kein oder wenig CD-Verkauf abseits des Bandeigenen Merchandisings, kein oder Wenig Radioplay/TV-Präsenz) oder dem Songschreiber einer Solchen empfehlen nicht in die Gema einzutreten.

Wichtigste Argumente: auch wenn die Band selber ein Konzert veranstalten würde müsste sie an die Gema zahlen......
Genauso meines Wissens bei den eigenen CDs und bei Online-Angeboten

Zurück kommt nur ein Teil, einen Tei behält die Gema....

Zur Gemafreiheit bei Veranstaltungen:
Ich sitze im Orgateam für 2 Openairs....
wenn die Gema-Gebührenerhöhung durchgeht und sie kein Schlupfloch finden, wird beiden nichts anderes übrig bleiben as ausschließlich gemafreie Bands spielen zu lassen (und natürlich auch nur gemafreie Pausenmusik zu spielen).
Die kosten für die Gema würden den Etat völlig sprengen.....
Sie wären doppelt so hoch wie die ausgezahlten Bandgagen....
 
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Zur Gemafreiheit bei Veranstaltungen:
Ich sitze im Orgateam für 2 Openairs....
wenn die Gema-Gebührenerhöhung durchgeht und sie kein Schlupfloch finden, wird beiden nichts anderes übrig bleiben as ausschließlich gemafreie Bands spielen zu lassen (und natürlich auch nur gemafreie Pausenmusik zu spielen).
Die kosten für die Gema würden den Etat völlig sprengen.....
Sie wären doppelt so hoch wie die ausgezahlten Bandgagen....

Trotz Härtefallnachlassregelung und Open-Air-Sonderregelung für Kulturvereine?
 
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.... sondern weil er gesetzlich vorgeschrieben ist und spätestens auf den zweiten Blick auch moralisch einleuchtet. Wer nutzen will muss zahlen, sagt das Gesetz...

Echt? Da zeige mir doch bitte den entsprechenden Paragraphen wo es ums bezahlen geht. :) Es wird von einer angemessenen Vergütung gesprochen. Vergütung kann auch ein anerkennender Schulterklopf sein, wenn es so vereinbart wurde. ;)

natürlich würden alle gerne ohne GEMA, am liebsten hätten alle, dass Du's umsonst machst, oder - noch besser - selbst noch was drauflegst

Das ist Quatsch, abgesehen von kleinen Feld-,Wald-, Wiesn-Krauter die man links liegen lassen sollte. Seriöse Auftraggeber zahlen eine angemessene Vergütung bis hin in den fünfstelligen Bereich. Hier kann dir gerne dieser Link zum Composer Club etwas weiter helfen http://www.composers-club.de/service.html#Honorarrichtlinie Du verkaufst nicht deine Urheberrechte, sondern die Nutzung und Verwertung dieser. So kann der Auftraggeber ein festes Budget für den Komponisten/Texter einplanen und seine Produkte auch besser kalkulieren und muss nicht bei jeder Messe-Aufführung an die GEMA löhnen. Auch für einen selber ist es kein Risiko, du hast sofort die Kohle auf dem Konto, im Gegensatz zu reinen Musik-Produktionen, wo du nie weißt ober der Titel läuft und was er einspielt. Sollte später deine Musik die von einem Game-Hersteller verwendet wird als Klingelton verwurschtelt werden, muss neu verhandelt werden oder du könntest als Urheber die Nutzung untersagen.

An sich sehe ich die GEMA weder Pro noch Contra. Es kommt immer darauf an, in welchem Bereich man als Komponist/Texter arbeitet. Wenn ich einen Titel für Madonna komponiert hätte, würde ich darauf bestehn das sämtliche Festplatten der Welt nach illegalen Downloads durchsucht werden und jeder zahlen muss. Habe ich leider nicht und so sehe ich die Sache neutral mit Verständnis für beide Seiten.
 
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Es gibt Vor und Nachteile wenn man bei der Gema ist.Würde auch behaupten dass wenn man eine grosse Band mit Verkaufszahlen hat eine Gema durchaus Sinn macht, aber wenn man im Underground ist und die Verkaufszahlen nicht so es schwachsinn ist bei der Gema zu sein....


Gruss Tom
 
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Echt? Da zeige mir doch bitte den entsprechenden Paragraphen wo es ums bezahlen geht. :) Es wird von einer angemessenen Vergütung gesprochen. Vergütung kann auch ein anerkennender Schulterklopf sein, wenn es so vereinbart wurde. ;)

§ 32 UrhG Recht auf angemessene Vergütung:

http://www.mediafon.net/ratgeber_detailtext.php3?id=40e977c59b185&view=&si=4ad0a78162494&lang=1

lol...Du bist ja lustig. Meinst Du wenn in einem deutschen Gesetz steht "angemessen", dass der Begriff dann so frei zu interpretieren ist, wie Du sagst? Natürlich nicht.

Eine vertragliche Einigung auf ein Schulterklopfen als angemessene Vergütung, kann man natürlich symbolisch machen, ist aber rechtlich völlig nichtig. Der Urheber kann im nachhinein IMMER noch eine angemessene Vergütung verlangen. Im Bereich der musikalischen Urheberrechte sind dabei die Vergütungen wie sie über die GEMA laufen der Massstab für Angemessenheit. Die Plattenfirmen haben schon öfters versucht, die Vergütungen zu drücken, aber die Gerichte haben eben entschieden, dass die Vergütungen angemessen sind.

Es ist in der Tat so, wer als Verwerter glaubt ein "Schnäppchen" gemacht zu haben oder einene Dummen gefunden zu haben, der's ihm billig oder umsonst macht und gibt, ist rechtlich NIE auf der sicheren Seite. Das ist auch ein unterschätztes Problem, wenn es um GEMA-freie Musik geht. Denn auf der anderen Seite, WER GEMA zahlt IST auf der sicheren Seite.

Das ist Quatsch, abgesehen von kleinen Feld-,Wald-, Wiesn-Krauter die man links liegen lassen sollte. Seriöse Auftraggeber zahlen eine angemessene Vergütung bis hin in den fünfstelligen Bereich. Hier kann dir gerne dieser Link zum Composer Club etwas weiter helfen http://www.composers-club.de/service.html#Honorarrichtlinie Du verkaufst nicht deine Urheberrechte, sondern die Nutzung und Verwertung dieser.

lol...den Link kenne ich schon. Und hab' ihn anscheinend auch genauer gelesen. Diese Honorare gelten ZUSÄTZLICH, nicht ANSTATT GEMA:

Ausdrücklich nicht berührt von der Übertragung der Nutzungsrechte sind alle Rechte, die von der GEMA oder anderen Verwertungsgesellschaften wahrgenommen werden.

Und wenn Du glaubst, der Composers Club wäre irgendwie "Anti-GEMA", dann schau mal wieviele der Aufsichtsrat-Mitglieder der GEMA, auch im CC sind und dort eine führende Funktion einnehmen. ;) Der CC hat großen Einfluss in der GEMA.


An sich sehe ich die GEMA weder Pro noch Contra. Es kommt immer darauf an, in welchem Bereich man als Komponist/Texter arbeitet. Wenn ich einen Titel für Madonna komponiert hätte, würde ich darauf bestehn das sämtliche Festplatten der Welt nach illegalen Downloads durchsucht werden und jeder zahlen muss. Habe ich leider nicht und so sehe ich die Sache neutral mit Verständnis für beide Seiten.

Wenn ich eh' schon dicke Kohle mit einem Madonna-Titel eingestrichen hätte, wäre ich da gegenüber kleinen Privatleuten wesentlich entspannter. Wo ich wenig Entspannung kenne, ist gegenüber Geschäftskunden, die sich um eine angemessene Vergütung drücken wollen (keine GEMA zahlen) und die Leute in einen zerstörerischen Preiswettbewerb drängen.
 
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§ 32 UrhG Recht auf angemessene Vergütung
Dieser Paragraph ist mir sehr wohl bekannt. Und das man im nachhinein durchaus höhere Ansprüche (Vergütung) durchsetzen kann, bei entsprechenden Umständen, ist mir ebenfalls geläufig.
Hier übrigends noch was schönes dazu http://delegibus.com/2005,1.pdf

lol...den Link kenne ich schon. Und hab' ihn anscheinend auch genauer gelesen. Diese Honorare gelten ZUSÄTZLICH, nicht ANSTATT GEMA
Nein, sie gelten nicht, sie sind eine reine Empfehlung für die niedrigste Honorargrenze, damit man einen einigermaßen stabilen Preis am Markt gemeinschaftlich behaupten kann. Auch wird den Mitglieder des Composers Clubs lediglich empfohlen Mitglied der GEMA zu sein, es ist keine Pflicht.

Und wenn Du glaubst, der Composers Club wäre irgendwie "Anti-GEMA", dann schau mal wieviele der Aufsichtsrat-Mitglieder der GEMA, auch im CC sind und dort eine führende Funktion einnehmen. Der CC hat großen Einfluss in der GEMA.
Habe ich nie behauptet CC wäre gegen GEMA. Beide verfolgen die gleichen Ziele, ziehen am gleichen Strang. Da ist es doch "normal" das in den Aufsichtsräten die gleichen Leutchen sitzen. Ist in der der freien Wirtschaft nicht anders. Außerdem sollte der Link zum CC mit der Mindest-Honorarrichtlinie lediglich dazu dienen zu zeigen, das deine Behauptung "natürlich würden alle gerne ohne GEMA, am liebsten hätten alle, dass Du's umsonst machst, oder - noch besser - selbst noch was drauflegst" einfach pauschal nicht stimmt.

Wenn ich eh' schon dicke Kohle mit einem Madonna-Titel eingestrichen hätte, wäre ich da gegenüber kleinen Privatleuten wesentlich entspannter. Wo ich wenig Entspannung kenne, ist gegenüber Geschäftskunden, die sich um eine angemessene Vergütung drücken wollen (keine GEMA zahlen) und die Leute in einen zerstörerischen Preiswettbewerb drängen.
Wo fängt Diebstahl an, wo hört er auf? Ab welchen Wert ist es Diebstahl? ;)

Nochmals, ich habe nichts gegen die GEMA und auch nichts gegen Creative Commons http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons . Es geht ausschließlich um die Frage des Themenstarters, ob sich für ihn GEMA lohnt oder nicht. Diese Frage läßt sich leider nicht eindeutig klären und unser gesabbel hilft ihm da auch nicht weiter. :D ;)
 
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Nein, sie gelten nicht, sie sind eine reine Empfehlung für die niedrigste Honorargrenze, damit man einen einigermaßen stabilen Preis am Markt gemeinschaftlich behaupten kann. Auch wird den Mitglieder des Composers Clubs lediglich empfohlen Mitglied der GEMA zu sein, es ist keine Pflicht.

Reden wir jetzt völlig und etwa absichtlich aneinander vorbei? Du hast das als Beispiel gebracht. Ich habe das so verstanden, dass Du meintest, das wäre eine alternativer Honorar-Vorschlag ANSTATT GEMA. Mit "gelten" habe ich hier keine Allgemeingültigkeit gemeint, sondern lediglich, dass diese Richtline vom CC NICHT als Ersatz für die GEMA-Zahlungen gedacht ist, sondern ZUSÄTZLICH. Diese Zahlungen sind ja auch, wie aus der Richtlinie erkenntlich wird, für ANDERE Leistungen und Rechteübertragungen gedacht, als die von der GEMA wahrgenommenen, ein Auftragskomponist erbringt ja noch meistens jede Menge "Nebenleistungen", er liefert ja z.B. kein Notenblatt ab.

Layout
Reinzeichnung
Nutzungsrechte TV Deutschland 1 Jahr

Die Preise für Layout und Reinzeichnung gelten für ein Auftragsvolumen mit durchschnittlichem Aufwand und enthalten

* Komposition und Arrangement
* Produktion, Studio- und weitere Technikkosten
* 2 Änderungen im Rahmen des ursprünglichen Briefings

[...]

Ausdrücklich nicht berührt von der Übertragung der Nutzungsrechte sind alle Rechte, die von der GEMA oder anderen Verwertungsgesellschaften wahrgenommen werden.

Anmerkung: Komposition ist hier die ERSTELLUNG. Die wird durch das Empfohlene Honorar gedeckt, dann deren NUTZUNG in einem TV-WERBESPOT, weil DIESE Nutzung die GEMA gar nicht genehmigen kann. Die konkrete Nutzung in Form der SENDUNG ist dann noch vom Sender über die GEMA zu zahlen.

Ich gebe zu, dass das Beispiel sehr schlecht zu durchschauen ist.



Habe ich nie behauptet CC wäre gegen GEMA. Beide verfolgen die gleichen Ziele, ziehen am gleichen Strang. Da ist es doch "normal" das in den Aufsichtsräten die gleichen Leutchen sitzen. Ist in der der freien Wirtschaft nicht anders. Außerdem sollte der Link zum CC mit der Mindest-Honorarrichtlinie lediglich dazu dienen zu zeigen, das deine Behauptung "natürlich würden alle gerne ohne GEMA, am liebsten hätten alle, dass Du's umsonst machst, oder - noch besser - selbst noch was drauflegst" einfach pauschal nicht stimmt.


:confused:

Du schliesst also aus der Honorarrichtline des CC, darauf, dass anscheinend alle Auftraggeber sehr gut und gerne zahlen? Oder was meinst Du? Oder sollte das als zeigen, dass die Auftraggeber auch ohne GEMA schon genug zahlen?

Nochmal, die in dem Link genannten Zahlen sind vom CC als Honorare zusätzlich zur GEMA gedacht.

Mit meiner Behauptung habe ich lediglich die Binsenweisheit aufgestellt, dass jeder lieber was umsonst oder billiger möchte...

Ausserdem tust Du jetzt so, als wäre das eine Kritik von mir am CC oder der GEMA in Richtung "Filz & Vetternwirtschaft" gewesen. In keiner Weise, im Gegenteil ich begrüße das.

Nochmals, ich habe nichts gegen die GEMA und auch nichts gegen Creative Commons http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons . Es geht ausschließlich um die Frage des Themenstarters, ob sich für ihn GEMA lohnt oder nicht. Diese Frage läßt sich leider nicht eindeutig klären und unser gesabbel hilft ihm da auch nicht weiter. :D ;)

Ich will nur immer gerne auch aufzeigen, das man bei ernsthaften Ambitionen auch noch andere Faktoren in seine "Berechnung" miteinbeziehen soll, als den unmittelbaren, kurzfristigen und direkten Vorteil à la "Sonst darf ich nicht auf dem Mini-Festival in Hinterhuglhapfing spielen" und v.a. dass die GEMA eine Interessenvertretung und "Solidargemeinschaft" ist, die durchaus teilweise Funktionen hat, die mit denen einer Gewerkschaft zu vergleichen sind und die langfristig zusammenbricht, wenn Einzelne für einen kurzfristigen persönlichen Vorteil aussteigen, das ist dann zum Nachteil ALLER Urheber. Konkret: Vielleicht muss ich deshalb halt am Anfang bei meiner CD-Pressung ein paar Gebühren bei der GEMA lassen und halt evtl. auch auf den ein oder anderen Gig verzichten, weil der VA keine GEMA zahlen will, wenn ich das System insgesamt gutheisse, es stützen und mittelfristig davon profitieren will.
 
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@ Beyme: Bei beiden ist es noch nicht sicher, das eine ist zu groß für viele ausnahmeregelungen, aber U+D und daher knapp bei Kassse, das andere hat nen geringen eintritt (5 Euro/Tag), aber vermutlich auch zu groß.......
aber endgültig entschieden ist noch nichts....

zum eigentlichen Thema:
zwecks Solidarität etc.:
Für viele Musiker ist Musik hobby, sehr viele Veranstalter (häufig auch Vereine mit ehrenamtlichen) die ich kenne kommen auch immer nur grade so null auf Null raus (trotz Sponsoring etc.....) und betreiben das ganze auch als Hobby.....
warum muss also hier zwingend was Kommerzielles draus gemacht werden?
Je teurer den Veranstalter ne Veranstaltung kommt, desto weniger wird er machen, und sehr viele Bands möchten einfach ne Gelegenheit haben zu spielen.
Deshalb hier mein Tipp: wenn man gemafrei ist ist es dem Veranstalter möglich, ein Konzert Günstiger zu veranstalten, wenn Entsprechend Publikumswirkung und daraus Folgend genügend einnahmen da sind würde ich als Band lieber ne höhere Gage fordern, und mir den anteil den die Gema sonst einstreicht schenken....
(Funktioniert natürlich nur wenn die ganze VA Gemafrei ist, wenn nur irgend etwas Gemapflichtiges Gespielt wird ist der Volle Beitrag an die Gema fällig.)
 
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mac1501
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dass Du meintest, das wäre eine alternativer Honorar-Vorschlag ANSTATT GEMA
Du schliesst also aus der Honorarrichtline des CC, darauf, dass anscheinend alle Auftraggeber sehr gut und gerne zahlen? Oder sollte das als zeigen, dass die Auftraggeber auch ohne GEMA schon genug zahlen?
Ausserdem tust Du jetzt so, als wäre das eine Kritik von mir am CC oder der GEMA in Richtung "Filz & Vetternwirtschaft" gewesen
usw., usw........

:confused: Sorry, du interpretierst da Sachen rein die es nicht gibt und nirgendwo stehen, auch nicht in meinem Sätzen. Ich habe keine Ahnung was dich so anstachelt und verstehe ehrlich gesagt nur noch :bahnhof:

Ich klinke mich des lieben Friedens dann mal besser aus. :)
 
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UranusEXP
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warum muss also hier zwingend was Kommerzielles draus gemacht werden?

Muss und soll es natürlich nicht, wer das auf Hobbyebene macht und nicht etwa beispielsweise im Werbe- und Gamebereich, der soll und muss eigentlich um die GEMA einen weiten Bogen machen.

Es ist sicher auch nicht ganz fair, dass Veranstaltungen, etc. voll GEMA-pflichtig werden, wenn auch nur ein Titel gespielt wird. Vielleicht gäbe es da praktikable Lösungen. Es ist ja auch vieles an der GEMA kritikwürdig.

Auf der anderen Seite: Wären selbst kleine regionale Bands in der GEMA, käme auf die GEMA ein viel größerer Druck zu, sich zu Gunsten des nichtkommerziellen Kulturbetriebes zu bewegen. Hypothetisches Szenario zur Verdeutlichung: Morgen sind ALLE in der GEMA. Der nichtkommerzielle Kulturbetrieb kommt kurzfristig völlig zum Erliegen. Weder die GEMA noch die Politik kann das hinnehmen, also kommt echte Bewegung ins Spiel. Solange es für den Kulturbetrieb "gerade noch so irgendwie geht", wird sich nicht viel tun.
 
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MatthiasT
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Hypothetisches Szenario zur Verdeutlichung: Morgen sind ALLE in der GEMA. Der nichtkommerzielle Kulturbetrieb kommt kurzfristig völlig zum Erliegen. Weder die GEMA noch die Politik kann das hinnehmen, also kommt echte Bewegung ins Spiel. Solange es für den Kulturbetrieb "gerade noch so irgendwie geht", wird sich nicht viel tun.
Nur eine kleine Gegenfrage. Was sollte es die Gema stören wenn der nichtkommerzielle Kulturbetrieb zum erliegen kommen würde? Die ganzen neuen Mitglieder haben ja nichts mitzureden.
Vor allem wäre der Preis einer ermordeten Musikszene relativ hoch nur um einer Organisation einen Standpunkt klar zu machen.
 

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