Gibt's eigentlich keine anständigen großen Musikplayer mehr...

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Martman
Martman
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...oder kommt mir das nur so vor?

Wonach ich mich schon seit geraumer Zeit umsehe, ist etwas, das scheinbar außer mir mal wieder keinen Menschen interessiert. Ein tragbares Musikabspielgerät (um "MP3-Player" zu vermeiden, siehe weiter unten), das es folglich so gar nicht zu geben scheint. Oder sagen wir kaum.

Was mir an Eckdaten vorschwebt:
  1. Das Gerät muß FLAC unterstützen. Mir ist die Lust vergangen, meine Musik immer in MP3 zu wandeln, wenn sie auf den Player wandert. Und jetzt bitte keine Grundsatzdiskussionen Marke "Im ABX-Blindtest hört man den Unterschied zwischen XXX-kb/s-MP3 und FLAC doch eh nicht". Ich hab meine Gründe, warum ich FLAC benutze und nicht MP3. Oder Ogg Vorbis. Oder Apple Lossless. Punkt.
  2. Interne Festplatte, und zwar eine möglichst große. Ja, ja, ich weiß, Festplatten sind out, heute hat man Flash-Speicher, und der ist (physisch) viel kleiner und viel leichter und viel leiser und viel stromsparender und viel robuster. Und faßt nicht so viel. Machen wir uns nichts vor: An die Kapazitäten von mobilen Festplatten kommt Flash noch lange nicht ran. Außerdem brauche ich den Speicherplatz. Reichlich davon. Ich habe jetzt einen alten iPod Color (4½. Generation) mit 20-GB-Festplatte. Das Ding ist der Vorgänger vom Vorgänger (iPod Video 5G, 30 GB) vom Vorgänger (iPod Video 5½G, 30 GB) vom Vorgänger (iPod Classic, 80 GB) vom Vorgänger (iPod Classic, 120 GB) vom heutigen iPod Classic mit 160 GB, fast fünf Jahre alt und faßt trotzdem mehr als nahezu jeder heute auf dem Markt erhältliche Flash-Player. Und diese 20-GB-Platte hab ich bis zum Rand voll mit Musik. Diese Musik liegt schon komplett als MP3 vor, überwiegend sogar mit variabler Bitrate in mittlerer Qualität. Und ich muß mir jetzt schon überlegen, was von meiner Musik ich nicht mitnehme. Und jetzt stellt euch das Ganze in FLAC mit der fünf- bis sechsfachen Dateigröße vor.
  3. Befüllbar mit jeden beliebigen Tool. Dateimanager, Sync-Programm, egal was, auf jeden Fall nicht beschränkt auf ein einziges proprietäres Tool. Ich will mir nämlich außerdem die Option offen halten, das Gerät unter Linux zu befüllen. Außerdem könnte ich dann foobar2000 als portable Anwendung auf den Player packen und mir damit M3U-Playlists bauen.
  4. Unterstützung von mehreren Playlists mit jeweils mehreren 1000 Einträgen. Die Playlists müssen am Rechner erstellbar sein, also nicht nur am Gerät selbst. Idealerweise PLS- oder M3U-Playlists. Am besten wären relative Playlists, muß aber nicht sein.
  5. Unterstützung von Tags. Im Zusammenhang mit FLAC heißt das, das Gerät muß mit Vorbis Comments umgehen können. Idealerweise sollte es mehrere Genres, mehrere Komponisten etc. und Datumseinträge mit Monat und Tag korrekt unterstützen. Meine Musik ist ziemlich akribisch durchgetaggt.
  6. Unterstützung von ReplayGain sowohl für Songs als auch für Alben.
  7. Wenn es einen Farbbildschirm und einen Image Viewer hat, müssen auch TIFF, GIF und PNG unterstützt werden und nicht nur JPEG.

Die meisten werden sich jetzt sicherlich wundern, wofür ich so viel Speicher brauche. Als ob 4 oder 8 GB nicht genug sind. Richtig? Dacht' ich's mir. Aber: Ich hatte ja schon gesagt, daß ich FLAC verwenden will. Und 8 GB an FLAC sind wie etwa 1,2 GB an den typischen MP3s in angeblicher CD-Qualität aus dem Internet. Aber selbst das scheint vielen noch zu genügen.

Mir genügt es nicht. Und das liegt an meinen abwegigen Hörgewohnheiten. Normalerweise zieht man sich mal das eine, mal das andere Album auf seinen Player. Oder mal ein Hörbuch. Alle paar Tage wird mal ausgetauscht. Und alle sind glücklich. Ich nicht. Ich hör nämlich praktisch nie Alben. Ich hör Playlists. Vollautomatisch nach etlichen Kriterien generierte Playlists, die sich ihre Songs aus einem sorgfältig handgerippten und handgetaggten Musikarchiv mit über 4000 Songs holen. Playlists mit Rockmusik in diversen Varianten. Mit Musik der 60er. Mit Musik der 70er. Mit Musik der 80er. Mit einer piratenradioartigen 60er-Jahre-Auswahl. Mit Musik der späten 70er bis Mitte 80er. Mit Motown. Mit Southern Soul. Mit Funk. Mit Disco. Mit Synthpop. Mit Balladen. Oder in einem anderen Kontext. Jeweils mit diversen Zusatzkriterien, um Unerwünschtes auszusperren. Playlists wie die Musikprogramme von Formatsendern, von denen der Musikfreak immer geträumt hat. Praktisch der Classic-Rock-Sender zum Mitnehmen. Oder automatisch generierte Filmsoundtracks, die über die offizielle Soundtrack-CD hinausgehen. Einige dieser Playlists sind mehrere Tage lang. Das ist gut, weil damit die Wahrscheinlichkeit gering ist, daß ein Song alle Naselang gespielt wird.

Folglich kann ich auch nicht einzelne Songs oder einzelne Alben mitnehmen. Es muß schon nach Möglichkeit die komplette Sammlung sein. Könnte ja auch mal sein, daß ich einen bestimmten Song gern hören möchte und nicht warten will, bis der Player mal wieder am Rechner hängt, auf daß ich ihn draufschieben (und vorher was anderes runternehmen) kann.

Noch einmal: Selbst für MP3 reichen mir schon 20 GB nicht mehr. Wie sollen mir dann für FLAC 4 oder 8 GB reichen?

Werfen wir mal einen Blick auf die üblichen Verdächtigen. Wenn's um Player geht, wird natürlich als allererstes Apple erwähnt. iPod touch oder gar iPhone. Sind ja so toll trendy. Die haben aber alle nur einen Flashspeicher mit winziger Kapazität, sie unterstützen kein FLAC, sie schränken den Benutzer grundsätzlich in seinen Freiheiten extrem ein, sogar für ReplayGain gibt's eine proprietäre Ersatzlösung, und sie lassen sich offiziell nur mit iTunes be- und überhaupt nicht entladen. iTunes ist häßliche, völlig überladene Bloatware. foobar2000 kann mittels foo_dop auch iPods befüllen, ist leichter und beherrscht mehr Formate, automatische Wandlung und noch bessere Playlists. Aber man kann nicht immer davon ausgehen, daß foo_dop mit den aktuellsten iPods und deren aktuellsten Firmwares noch harmoniert. Überflüssig zu erwähnen, daß seit der Einführung der neuen iPod-Palette kein iPod mehr Rockbox unterstützt.

Den iPod Classic gibt's dann auch noch. Den letzten richtigen iPod der alten Schule mit dicker Festplatte. Mit immerhin 160 GB. Aber das ist dann auch so ziemlich der einzige Vorteil gegenüber dem iPod touch, denn die anderen Beschränkungen gelten auch hier. Und so viel Geld für einen Player, der nur eine Handvoll verlustbehafteter Formate kann plus Apple Lossless (verlustfrei, aber unfrei, proprietär, kommerziell, patentbehaftet und nicht so tagfreundlich wie FLAC), den ich also wieder mit MP3 nutzen müßte, und der wieder nur unter Windows anständig befüllt werden kann, ist zum Fenster rausgeschmissen.

Der einzige iPod, der noch in Frage käme, wäre ein alter iPod Video der 5½. Generation mit 80-GB-Platte und Rockbox drauf. Das wäre der größte iPod, auf dem Rockbox noch läuft. Aber 80 GB sind für FLAC auch nicht wirklich viel. Mir würden sie nicht mehr genügen. Letzte Alternative: Aus den USA eine kleine 240-GB-Platte nebst Umbauwerkzeug kommen lassen. Kostet aber wahrscheinlich inklusive Zoll so viel wie ein neuer Top-Player, und dann muß ich den iPod auch noch selber umbauen, was nicht wirklich einfach ist.

Microsoft Zune? Noch viel schlimmer. Microsoft steht Apple in Sachen Kundenbindung in nichts nach, außerdem haben die Dinger noch kleinere Platten. Zunes kann man überhaupt nur unter Windows beladen. Verlustfreie Formate kann der Zune nicht, freie Formate kann er erst recht nicht, was anderes als JPEG kann er auch nicht. Nein danke.

Gerade beim Stichwort FLAC und auch im Hinblick auf Klangqualität wird immer gern Cowon empfohlen. Die können FLAC und haben eine erstklassige Klangqualität. Allerdings baut Cowon schon seit langem keine Festplattenplayer mit konkurrenzfähigen Kapazitäten mehr und seit kurzem überhaupt gar keine Festplattenplayer mehr und somit nichts, das speichermäßig meinem alten iPod das Wasser reichen kann. Und dann noch FLAC? Außerdem kann Cowons Firmware nur mit einer einzigen Playlist umgehen, die auch noch im Gerät zusammengebaut werden muß, und andere Bildformate als JPEG gehen auch nicht.

Etliche andere Marken kann man gleich mit über Bord werfen, auch solche, die Rockbox unterstützt, denn außer Apple und Archos scheint da keine bei zu sein mit anständig Festplattenkapazität.

Womit wir bei Archos wären. Genauer gesagt beim Archos 5 IT. Dem monströsen Alleskönner aus dem Land des Dom Pérignon. Dem Player, den es eigentlich gar nicht geben darf. Der kann nämlich alles und noch mehr und läuft obendrein mit Linux (Android 2.0 inzwischen). Beherrscht FLAC inklusive Vorbis Comments und ReplayGain, bei Gapless bin ich mir nicht sicher. Kann mit extern erstellten M3U-Playlists umgehen und etliche Bild- und auch Videoformate anzeigen, wohl inklusive Animated GIF. Und vor allem hat er reichlich Speicher: Außer in drei Flash-Größen gibt's ihn mit Festplatten – 160 und 500 GB, die man selbst in vielen Laptops nicht hat. Und damit ist featuremäßig noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Preislich liegt sogar die ganz große 500-GB-Version ungefähr in iPhone-Regionen, das Speicher-Preis-Verhältnis ist also fast schon unverschämt gut. An sich zu schön, um wahr zu sein. Jetzt geht's nämlich los: Archos hat schon seit einiger Zeit – verdientermaßen – den Ruf, unreife, bugverseuchte Geräte auf den Markt zu bringen und sie dann so nach und nach durch Updates brauchbarer zu machen. Obwohl das an sich ausgereifte Android auf dem Archos 5 IT läuft, hat Archos es geschafft, das auch ziemlich zu vermurksen. Meist wird dann auch noch die Weiterentwicklung jäh gestoppt, wenn das Nachfolgegerät da ist, das dem Kunden dann statt Updates ans Herz gelegt wird (und das dann wieder mehr Bugs hat). Außerdem soll der Support bei Archos unter aller Kanone sein. Und wenn ich wirklich auf höchstem Niveau jammern wollte, würde ich anmerken, daß die Soundqualität nicht so gut sein soll wie bei Cowon. Besser als bei meinem alten iPod wird sie aber doch wohl sein.

Kann das wirklich angehen, daß es derart mau auf dem Markt aussieht?


Martman
 
Eigenschaft
 
Was spricht gegen eines dieser "Convertible Netbooks"?
 
Wiederum zu groß. Man kann sie sich weder in die Tasche (Jackentasche, nicht Jeanstasche) noch an den Gürtel stecken, und blinde Bedienung (zur Not mit Kabelfernbedienung) ist auch nicht drin, somit sind sie für einen wirklich mobilen Einsatz unbrauchbar. Ich will das Ding ja nicht immer vor mir aufbauen, wenn ich Musik hören will, oder aus der Netbooktasche holen, wenn in der Playlist mal ein Song kommt, auf den ich nun gerade überhaupt keinen Bock habe, nur um ein, zwei Songs weiterzuschalten.


Martman
 
1,8"-Festplatten scheint es kaum noch zu geben, offenbar scheint nur noch Toshiba welche zu bauen. Und ich glaube kaum, dass da in Zukunft noch groß weiter entwickelt wird. Wobei die Frage da auch ist: Baut keiner mehr 1,8"-Festplatten, weil es keine entsprechenden mobilen Geräte mehr gibt, oder setzen die Mobilgerätehgersteller nicht mehr auf Festplatte, weil es diese kaum noch gibt und man nicht auf eine tote Technologi setzen will?

In Zukunft wird es wohl eh da hingehen, dass es nicht darum geht, seine Daten immer dabei zu haben, sondern dass man von überall drauf zugreifen kann. Es ist ja heute schon möglich, dass man sich ein NAS mit seiner ganzen Musik drauf zuhause hinstellt, und dann mit einem Smartphone (oder ähnlichem Gerät) und enstprechender App per Internet darauf zugreift. Dann kann man unterwegs auch seine gesamte Musiksammlung hören, ohen sie wirklich dabei zu haben. Dazu braucht man dann aber natürlich dann sehr guten UMTS-Empfang, wenn man gerade Musik hören will, gerade wenn du FLAC hörst...
 
Ja, es ist schon erstaunlich. Eigentlich müßten schon längst verlustfreie Codecs MP3, WMA & Co. verdrängt haben. Ich meine, Rechenleistung spielt bei FLAC eine geringere Rolle als bei MP3. Downloadzeiten sind mittlerweile auch weniger wichtig, wo doch entgegen allen anderslautenden Behauptungen DSL schon weit verbreitet ist. Und die benötigten Speichermengen haben wir erst recht, man muß sich nur mal ansehen, was heute an Festplattenkapazitäten zu was für Preisen erhältlich sind.

Nur spielt das alles keine Rolle, weil die Industrie anscheinend gar keine Festplattenplayer mehr bauen will, und weil den Kunden immer lustig vorgegaukelt wird, Festplatten seien doof, und heute müsse man Flash haben. Aber Fakt ist doch, daß heutige Flash-Player von der Kapazität her nicht mit Festplattenplayern von vor fünf Jahren mithalten können. Klar gibt's heute Flash-Player mit 32 GB, was mehr ist als mein 20-GB-iPod. Aber Player mit 32 GB sind heute noch sehr schwer zu finden, selbst 16 GB sind noch nicht weit verbreitet, und mein altes iPod-Modell gab's damals auch mit 60 GB.

Ich meine, wer baut denn heute noch Festplattenplayer?
  • Apple. Es scheint fast schon ein Wunder zu sein, daß es den iPod Classic noch gibt. Der iPod nano ist ja schon auf Flash umgestellt worden, alle neuen iPod-Reihen haben Flash, und sogar der Classic mußte einen Rückschritt hinnehmen, als Apple das 160-GB-Modell gestrichen (weil ihnen in Zeiten des MacBook Air das Gehäuse zu dick war, was an der HDD mit mehreren Platters lag) und als größtes Modell eins mit nur noch 120 GB angeboten hat. Apple ist sich hier wohl seines Quasimonopols bewußt. Archos kennt kein Schwein, und Microsoft ist mindestens genauso schlimm wie Apple in Sachen Kundenbindung, so daß Zunes am Mac nicht gehen (sollten). Es scheint wohl noch eine Menge Mac-User mit wirklich großen Musiksammlungen zu geben.
  • Microsoft. Können nicht tatenlos zusehen, wie der Konkurrent aus Cupertino crossplatformtaugliche Festplattenplayer verkauft, und müssen daher mit dem Zune kontern, der natürlich nur mit Microsoft-Software zusammenarbeitet. Ein reines "Wir haben sowas auch"-Gerät, das allerdings an der geringen Nutzerbasis scheitert, denn der iPod würde sich auch weniger verkaufen, wenn nicht immer wieder inoffizielle Third-Party-Software dafür gehackt würde.
  • Archos. Wie viel weiter oben schon gesagt, der Speicherplatzhirsch, den aber kein Schwein kennt. Der einzige Hersteller, der auf Vendor Lock-In bei der PC-Software zum Beladen weitgehend verzichtet. Müssen sie auch, damit sich ihre Geräte verkaufen, denn als Zielgruppe bleiben für Archos nur noch Geeks übrig, die ganz genau wissen, was sie wollen, und dann gucken, welches Gerät das kann. Auch wenn deren Marketingabteilung das anders sieht. Möglicherweise ist der wahre Grund, warum der Archos 5 so ein üppiges Display hat, der, daß da eine 1,8"-Platte drunterpassen muß.
Die Chips in vielen heutigen Playern unterstützen übrigens schon FLAC, weshalb es auch so auffallend viele Geräte gibt, die das können. Aber die Hersteller haben an verlustfreien Codecs selbst kein Interesse. ALAC gehört schon Apple und auch nur Apple, die damit tun und lassen können, was sie wollen. FLAC gehört Xiph und ist nicht proprietär und patentbehaftet, sondern ein komplett offenes Format, was wiederum zur Folge hat, daß die Hersteller damit nicht rummurksen können, und daß man auch kein geschlossenes, unknackbares™ DRM reintun kann, was die ganze Sache wieder uninteressant macht. Wichtig ist heutzutage praktisch nur MP3, das nutzen alle™. Dazu noch WMA für die gerade in den USA ihr Unwesen treibenden MS-Fanbois. AAC braucht man nicht unterstützen, denn auch wenn das auch ein grundsätzlich freier Codec ist, wird er praktisch nur in Apple-Kreisen genutzt, und da gehen überhaupt nur iPods und iPhones. Geräte für Geeks erkennt man daran, daß sie alles Mögliche an Codecs unterstützen, was nicht gerade hinter DRM eingemauert ist - wahrscheinlich wäre es möglich, eine androidtaugliche Library zu schreiben, mit der Apples DRM umgangen werden kann, aber illegal.

Das mit dem Streaming paßt dann natürlich auch nicht zu verlustfreien Codecs. Natürlich kann man FLAC streamen, aber es ist sehr schwierig, wenn man weder im Umkreis des eigenen WLAN ist noch ein ausreichend langes CAT-5-Kabel hat (und ein Gerät mit Netzwerkbuchse). Über UMTS sieht's dann schon düster aus - ich habe FLACs von teilweise über 1100 kb/s, das würde ziemlich schwierig werden; man muß auch bedenken, daß die Musik idealerweise nicht in Echtzeit gestreamt, sondern schneller heruntergeladen und gepuffert wird. Der Player müßte nicht nur UMTS können, sondern auch HSDPA. Der eigene Mobilfunkvertrag müßte HSDPA unterstützen und idealerweise eine echte, unbegrenzte Flatrate sein - ist sinnvoll bei einigen MB pro Minute. Die Funkzelle, in der man sich bewegt, muß HSDPA unterstützen - in der Wallachei mit nur EDGE oder gar nur GSM hätte man wirklich ein Problem, und wer sich über mangelnde Verbreitung von DSL in der Pampa beklagt, muß sich mal die UMTS-Verbreitung angucken. Wahrscheinlich wird es selbst in UMTS-Gegenden schwierig, wenn man seinen Player in der Tasche oder unter der Jacke trägt, was durchaus den Empfang trüben kann. Zu guter Letzt wäre Musikhören im Ausland schwierig oder wegen der Roaminggebühren zumindest horrende teuer. Von Übersee ganz zu schweigen, die Amis zum Beispiel kennen gar kein UMTS und haben selbst Übertragungsstandards, die wohl von keinem in Europa erhältlichen Smartphone unterstützt werden.

Die Zukunft wird wohl kaum was für echte Musikliebhaber, wenn die Industrie statt ihrer praktisch ausschließlich den Gelegenheits-Berieseltwerden-Lasser unterstützt, dem es genügt, eine Handvoll Alben in 128-kb/s-MP3 zu hören - was der Stand bei Flash-Playern vor fünf Jahren war.


Martman
 
Die Festplatten in den Playern sind aus 2 Gründen ausgestorben (und ich hatte vorher 2 Archos Player mit Festplatten): Zum einen sind sie einfach teurer als Flash- Speicher mittlerweile. Zum anderen hatten gerade viele Sportler das Problem, dass es beim ablesen der Daten von den Festplatten schon mal zu Sprüngen kam.

Letztlich bist du nunmal auch die Ausnahme die soviel Speicher braucht. Ich selbst nutze einen Cowon mit 32 Gb Flash- Speicher, was mir (und ich höre wahrlich viel Musik) dann aber auch ausreicht. Aber ich gebe auch zu, ich nutze MP3 in einer Qualität von 256 kb/s und höher. Bei der meisten Musik macht das zur CD Aufnahme beim hören kaum einen Unterschied mehr aus. Ich denke das ist dann oft wieder wie mit den Goldkabeln bei Hi-fi Freaks....sie meinen es zu hören. Dafür, dass man ne echte Verschlechterung hört muss die Produktion der CD schon wirklich gut sein und dann kommt es wohl auch auf die Musikrichtung ein wenig an, ob da verzerrende Effekte in der Musik sind etc.

Letztlich sind die meisten Musikhörer aber halt auch nicht so anspruchsvoll an die Qualität der Aufnahme wie du. Die meisten haben kaum das Gehör um Unterschiede in der Bitrate zu hören. Ich höre sie bei über 300 kb/s auch nicht mehr. Und ich maße mir mal an, nicht das schlechteste Gehör zu haben.
Somit ist MP3 für sie wohl aus Platzgründen (weniger Platz brauchend) einfach ausreichend. Zudem müssen sie sich nicht vorher damit beschäftigen, ob ihr Player das Format erkennen kann.

Letztlich ist aber für den Klang nicht nur das Format, sondern auch der Player wichtig. So finde ich die ipods nicht gerade überzeugend vom Klang her. Cowon überzeugt mich (wie auch diverse Zeitschriften) da deutlich mehr.

Ich glaube das Problem ist, dass du 2 Sonderwege suchst und die auch noch in einem kombinierten Player mit einer Technik, die bei den Playern wohl immer eine Randerscheinung war. Das wirst du wohl kaum finden. Letztlich wirst du irgendwo Kompromisse eingehen müssen, wenn es ein tragbarer player sein soll. Mir fiele zumindest immoment nicht mal annährend was wirklich passendes so ausm kopf ein.
 
Die Festplatten in den Playern sind aus 2 Gründen ausgestorben (und ich hatte vorher 2 Archos Player mit Festplatten): Zum einen sind sie einfach teurer als Flash- Speicher mittlerweile.
Vielleicht der Player an sich, aber nicht pro Speichermenge. Sogar eine 1,8"-Festplatte ist mit demselben Speicherplatz immer noch günstiger als Flash. Ein Flash-Player mit einem halben Terabyte Speicher, so denn solche Flash-Speichermengen heute schon möglich wären, wäre unbezahlbar. Ein Festplattenplayer mit einem halben Terabyte Speicher wird von Archos für unter 400 € verkauft, kann FLAC und ist nur unerheblich teurer als ein iPod touch mit 64 GB Flash und kleinerem Bildschirm. Die 32-GB-Flash-Version desselben Archos Players ist 10% billiger als die 160-GB-HDD-Version.

Zum anderen hatten gerade viele Sportler das Problem, dass es beim ablesen der Daten von den Festplatten schon mal zu Sprüngen kam.
Nun ja, ich bin kein Sportler. Außerdem trägt man beim Sport sicherlich keinen Player mit knapp 5" Bildschirmdiagonale mit sich rum, der deutlich mehr als ein Pfund wiegt.

Letztlich bist du nunmal auch die Ausnahme die soviel Speicher braucht. Ich selbst nutze einen Cowon mit 32 Gb Flash- Speicher, was mir (und ich höre wahrlich viel Musik) dann aber auch ausreicht. Aber ich gebe auch zu, ich nutze MP3 in einer Qualität von 256 kb/s und höher. Bei der meisten Musik macht das zur CD Aufnahme beim hören kaum einen Unterschied mehr aus. Ich denke das ist dann oft wieder wie mit den Goldkabeln bei Hi-fi Freaks....sie meinen es zu hören. Dafür, dass man ne echte Verschlechterung hört muss die Produktion der CD schon wirklich gut sein und dann kommt es wohl auch auf die Musikrichtung ein wenig an, ob da verzerrende Effekte in der Musik sind etc.

Letztlich sind die meisten Musikhörer aber halt auch nicht so anspruchsvoll an die Qualität der Aufnahme wie du. Die meisten haben kaum das Gehör um Unterschiede in der Bitrate zu hören. Ich höre sie bei über 300 kb/s auch nicht mehr. Und ich maße mir mal an, nicht das schlechteste Gehör zu haben.
Somit ist MP3 für sie wohl aus Platzgründen (weniger Platz brauchend) einfach ausreichend. Zudem müssen sie sich nicht vorher damit beschäftigen, ob ihr Player das Format erkennen kann.
Wer was bei welchem ABX-Blindtest über welches Equipment an Unterschieden gehört oder nicht gehört hat, oder wer an seinem Gerät mit welchen Codecs zufrieden ist, ist mir vollkommen egal. Für mich führt kein Weg mehr an FLAC vorbei.

Erstens will ich mich nicht wieder zu proprietären Formaten zurückbegeben, wenn es irgendwie vermeidbar ist. FLAC ist frei und offen. MP3 ist unfrei, proprietär und patentbehaftet.

Zweitens bringt es für mich einen gewaltigen Nachteil mit sich, verlustbehaftet komprimierte Musik auf dem Player zu haben, und zwar, daß ich jeden Song jedes Mal, wenn er auf den Player kopiert wird, konvertieren muß. Bei etwa 3000 FLACs, die ich außerdem alle jederzeit verändern können will (also die Vorbis Comments umschreiben) ist das eine Menge Arbeit, besonders dann, wenn man es nicht mit einem halb- oder vollautomatischen Synchronisationsprozeß koppeln kann.

Drittens werde ich auf gar keinen Fall meine Musik mit einem irreversibel verlustbehafteten Codec archivieren, nur weil sie dann auf einen kleineren Player paßt und nicht gewandelt werden muß. Nicht nur will ich die Archivkopien auch mal über eine HiFi-Anlage (Einzelkomponenten) hören, sondern ich will die Option haben, die ursprünglichen PCM-Daten bitgenau wiederherstellen und die Datei beliebig oft ohne jeglichen Qualitätsverlust komprimieren und dekomprimieren zu können.

Zu guter Letzt spricht gegen MP3, daß selbst ID3v2.4-Tags nicht so leistungsfähig und flexibel sind wie Vorbis Comments. Ich brauche die in der Formatspezifikation ausdrücklich definierte Möglichkeit, jedem einzelnen Tag beliebig viele Einträge zu geben. Und ich will das Veröffentlichungsdatum spezifikationsgemäß auch mal mit Monat und Tag angeben können.

Letztlich ist aber für den Klang nicht nur das Format, sondern auch der Player wichtig. So finde ich die ipods nicht gerade überzeugend vom Klang her. Cowon überzeugt mich (wie auch diverse Zeitschriften) da deutlich mehr.
Cowon würde mich nur interessieren, wenn
  • sie bezahlbare Geräte mit mindestens 160 GB, idealerweise 200 und mehr Speicher bauen – und bezahlbare dreistellige GB-Werte gibt's zumindest im Moment nur als Festplatte
  • die Menge an Musik, die das Gerät handhaben kann, unbegrenzt ist, also nicht die Firmware über 50 GB schlappmacht (was sie beim A3 tut)
  • das Gerät FLAC-Dateien ohne obere Bitratenbegrenzung abspielen kann, mindestens aber mit 1145 kb/s
  • Cowon einen vernünftigen Browser einführt, der eben kein einfacher Dateimanager ist, sondern den man nach allen ID3-Tags/Vorbis Comments durchsuchen kann, und zwar unabhängig davon, wo auf dem Gerät ein Song gespeichert ist
  • der Browser Vorbis Comments und möglichst auch ID3v2.4-Tags mit mehreren Einträgen pro Tag unterstützt, z. B. mehrere Genres im "Genre"-Tag von einem und demselben Song, und diese nicht einfach nur hintereinander anzeigt, sondern unabhängig voneinander suchbar macht, so daß derselbe Song unter "New Romantic", "New Wave" und "Synthpop" zu finden ist
  • das Gerät kein Problem mit vom Standard abweichenden Vorbis Comments (z. B. ORIGINALARTIST) hat und den Albumkünstler unter ALBUM_ARTIST und nicht unter BAND sucht
  • man den Player bestücken kann mit extern erzeugten Playlists (nur die Listen, nicht die Musik selbst), ohne dafür den Windows Media Player oder ein anderes proprietäres Tool anwerfen zu müssen (für die Musik selbst möchte ich bis hinunter zur Linux-Kommandozeile – cp -r – alles verwenden können)
  • das Gerät M3U- und/oder PLS-Playlists unterstützt
  • das Gerät mehrere importierte Playlists unterstützt, konkret mindestens 70
  • das Gerät Playlists mit mehreren 1000 Einträgen unterstützt, also mindestens 2000 (meine längste Playlist hat aktuell 1513 Einträge)
  • das Gerät kein Problem damit hat, wenn ein Song in mehreren Playlists enthalten ist, auch wenn dieser Song nur einmal auf dem Gerät gespeichert ist (aktuell hat Cowon damit in der Tat ein Problem)
  • das Gerät ReplayGain für einzelne Stücke und Alben bei allen geeigneten Formaten (zumindest aber MP3 und FLAC) sowie Gapless Playback zumindest für FLAC unterstützt
  • der Image Viewer JPEG, GIF, Animated GIF, PNG, BMP und TIFF unterstützt
Zum überwiegenden Teil sind das unbedingte Killerfeatures, von denen die grundsätzliche Verwendbarkeit eines Players für mich unmittelbar abhängt. Wenn du nicht glaubst, daß es ein Gerät gibt, das das kann, siehe weiter unten.

Ich glaube das Problem ist, dass du 2 Sonderwege suchst und die auch noch in einem kombinierten Player mit einer Technik, die bei den Playern wohl immer eine Randerscheinung war. Das wirst du wohl kaum finden. Letztlich wirst du irgendwo Kompromisse eingehen müssen, wenn es ein tragbarer player sein soll. Mir fiele zumindest immoment nicht mal annährend was wirklich passendes so ausm kopf ein.
Was, wie gesagt, daran liegt, daß kein Schwein – jedenfalls nicht in Deutschland – das Archos 5 Internet Tablet kennt. Der benutzt Android als Betriebssystem, kann von Haus aus FLAC abspielen, beherrscht sogar Gapless Playback und ReplayGain für Tracks und Alben und ist wahlweise erhältlich mit Flash (8, 16, 32 GB) oder Festplatte (160 GB, 500 GB). Das heißt, ein paar Geeks kennen ihn schon, die haben sich wohl entsprechend schlau gemacht und sind Musikfreak genug, um große FLAC-Sammlungen zu haben und nicht einzelne Alben rauszupicken. Das einzige, was am Archos 5A störend ist, ist, daß er bisweilen etwas langsam ist, und daß man nie so genau weiß, wie stabil er läuft. Das Betriebssystem soll wohl noch einige Bugs haben, auch wenn Archos eifrig daran arbeitet, diese abzustellen. Ehrlich gesagt, die Größe stört mich nicht und das Gewicht von 640 g auch nicht.


Martman
 
Zu deinen Kritikpunkten zu Cowon. auf dem S9 werden mittlerweile mehrere Playlists unterstützt. Wie viele Genau weiß ich nicht, da mir meine drei bisher genügten. War auch kein Problem Lieder in mehreren zu haben, da das m3u playlisten sind. Im S9 wird auch jpeg unterstützt. und so weiter und sofort. Habe nun nicht die Muße alles auseinander zu nehmen, da es letztlich für dich wieder am Speicher mangelt.

Zu: die kennen das Archos Tablet nicht: Es interessiert die Leute aber auch schlichtweg nicht. Die wollen was hübsches mit ner Datenmenge um 8-16 GB (die meisten Leute meinen bei meinen 32 schon immer, wofür ich soviel Speicher brauche), das klein ist und gut in der Tasche verschwindet. Ich persönlich wollte auch nichts so riesiges mehr. Ich hatte vorher 2 Geräte mit Festplatte (beides Archos - der erste einer der ersten mit Festplatte groß und unhandlich, der 2te der Gmini sehr schön klein, aber bei weitem nicht so toll wie mein Cowon den ich nun habe).
Zudem reicht den meisten mp3 völlig aus, weshalb es das durchsetzungsfähigere ist. Da kann FLAC noch so toll sein. Letztlich regst du dich gerade darüber auf, dass du nicht in die Hauptzielgruppe passt und es nichts gibt, was deine Bedürfnisse erfüllt. Letztlich bleibt dur nur das Archos teil oder ein Netbook. Es wird mit Sicherheit kaum noch Festplattenplayer die nicht schon mehr in Richtung kleiner Tablet Rechner gehen mehr herauskommen, da sie kaum Markt haben. Sie führen ein Zwischenleben zwischen mp3 Playern und Notebook/ Netbooks/ großen Tablet Rechnern/ Smartphones.
 
Das ist ja echt ne Zwickmühle in die du dich da manövrierst, ich persönlich würde ja auf FLAC verzichten, aber das scheint ja dein Hauptkriterium zu sein:D. Ich bin recht froh mit meinem alten Creative Zen M mit 30 GB und werde diesen definitiv höchstens gegen dasselbe Modell mit 60 GB (wenn ich das denn gebraucht irgendwann mal bekomme tauschen). Naja, andere sagen dazu: "Wie, du trägst so ein riesen Teil mit dir rum?". Direkt danach kommt das von Booster angesprochen "So viel Speicherplatz braucht doch kein Mensch" - Gespräch und mein MP3 Player ist voll (und auch nur mit MP3s zwischen 192 und 320 kb/s). Naja mit Festplatte stellt Creative (leider) auch nicht mehr her. Aber in deine Zwangslage werde ich wohl so schnell nicht kommen, da der Zen echt unkaputtbar ist (und der ist schon oft und von großen Höhen runtergefallen).

Wobei mir bei diesen Archos Tablets auch schon zuviel Schnickschnack wäre. Von diesem Touchscreenwahnsinn gar nicht erst zu reden (ich weiß gar nicht was ich machen soll wenn ich mir mal wieder ein neues Handy kaufen will^^). Ich brauch einfach einen MP3 Player. Der muss einfach groß, sperrig und unkaputtbar sein;).
 
Zu deinen Kritikpunkten zu Cowon. auf dem S9 werden mittlerweile mehrere Playlists unterstützt. Wie viele Genau weiß ich nicht, da mir meine drei bisher genügten. War auch kein Problem Lieder in mehreren zu haben, da das m3u playlisten sind. Im S9 wird auch jpeg unterstützt. und so weiter und sofort. Habe nun nicht die Muße alles auseinander zu nehmen, da es letztlich für dich wieder am Speicher mangelt.
Na ja, JPEG unterstützt jeder Player, der auch Bilder anzeigt. Aber es gibt eben genug, die nur JPEG anzeigen. Und, wie gesagt, ich habe auch noch Bilder in diversen anderen Formaten und möchte es tunlichst vermeiden, sie zu konvertieren (Animationsverlust bei Animated GIF, genereller Qualitätsverlust beim Wandeln in JPEG). Und das mit dem Speicher ist echt ein Problem. Wenn ein Player so ziemlich alles kann, was ich von ihm will, gibt's ihn nur mit maximal 16 oder 32 GB oder so.

Zudem reicht den meisten mp3 völlig aus, weshalb es das durchsetzungsfähigere ist.
Das ist es nämlich. MP3 gibt's schon ewig, MP3 wird von allem an Hardware und Software unterstützt (außer man hat Linux und ist ein kleiner Richard M. Stallman, der nur absolut Freies verwenden will), MP3 kennt jeder, MP3 hat jeder, und andere Formate spielen nur dann eine Rolle, wenn sie von irgendwelchen milliardenschweren Multikonzernen gepusht werden, also WMA für (entweder überzeugt-fundamentalistische oder ahnungslose) Windows-User und AAC für Apple-Fanbois. Apple Lossless spielt fast nur deshalb noch eine Rolle, weil es gerade unter den Apple-Usern jede Menge Musikfreaks gibt und Apple mit dem iPod Classic auch das passende Abspielgerät hat. FLAC wird, wenn überhaupt, dann nur beiläufig unterstützt. Aus irgendeinem Grunde mit in die Firmware eingebaut, und das war's dann. Das erkennt man daran, daß die meisten FLAC-tauglichen Player nur mit Flash-Speicher erhältlich sind und noch nicht mal mit der größten für solche Geräte erhältlichen Menge. Es scheint, als seien sich die Entwickler der Tatsache gar nicht im klaren, daß derselbe Song in FLAC vier- bis achtmal so groß ist wie in MP3. So gesehen könnten sich die meisten Hersteller die FLAC-Unterstützung in der Firmware auch schenken, wenn die Hardware nicht mithalten kann.

Zugegeben, nicht nur die Menge derer, die FLAC benutzen, ist verschwindend gering, sondern auch die derer, die Musik unterwegs eben nicht albenweise hören.

Das ist ja echt ne Zwickmühle in die du dich da manövrierst, ich persönlich würde ja auf FLAC verzichten, aber das scheint ja dein Hauptkriterium zu sein:D.
Genau so ist es. Ich hab's ja schon erklärt.
  • Verlustfrei zu Hause und verlustfrei unterwegs ist wegen der mickrigen Speichermengen der meisten Player heute sehr schwierig, und die meisten Festplattenplayer unterstützen ironischerweise kein FLAC.
  • Verlustfrei zu Hause und verlustbehaftet unterwegs ist schwierig, weil ich die Musik automatisch auf den Player synchronisieren will und sie dabei dann auch automatisch wandeln lassen muß. Mit dem iPod ist das kein großes Drama, der kann ja überhaupt nur über ein eigens für ihn entwickeltes Protokoll beladen werden, und das geschieht meist per Synchronisation in iTunes. foobar2000 kann das mit dem Plugin foo_dop auch und dabei Musik aus allen nicht-iPod-tauglichen Formaten automatisch in ein iPod-taugliches wandeln. Es gibt aber kein Plugin, mit dem man einen Player mit MTP synchronisieren kann. Und anderer Software als foobar2000 mangelt es z. B. an automatischen, hierarchisch aufgebauten Playlists mit Abfrage nichtstandardisierter Tags, oder sie kommen mit mehreren Einträgen unter demselben Tag nicht klar bzw. verwenden ihren ganz eigenen Teiler dafür, oder ihnen fehlt die in foobar2000 sehr elegante Möglichkeit, mehrere Songs gleichzeitig zu taggen, womöglich gar dafür den Dateinamen zu zerpflücken, oder sie verwenden wie iTunes eine Datenbank, die es nicht bemerkt, wenn man einen Song außerhalb dieses Programms bearbeitet. Außerdem hat verlustbehaftete Musik unterwegs den Nachteil, daß ich keine 1:1-Kopie meiner Sammlung auf dem Player habe, etwa als zusätzliches Backup oder zur Verwendung an einem ganz anderen Rechner.
  • Verlustbehaftet schon zu Hause geht gar nicht. Ich hatte jahrelang nur MP3s, ich will nicht wieder dahin zurück. Das ist keine Dauerlösung zur Speicherung und Archivierung von Musik. Nicht umsonst rippe ich meine CDs nicht mit irgendeinem Allround-Programm, sondern mit Exact Audio Copy. MP3 geht schon gar nicht, weil es im Gegensatz nicht nur zu FLAC, sondern auch zu Vorbis zum einen kein (hinreichend) freies Format ist und zum anderen auch ID3v2.4-Tags im Vergleich zu Vorbis Comments zu eingeschränkt sind.
Ich bin recht froh mit meinem alten Creative Zen M mit 30 GB und werde diesen definitiv höchstens gegen dasselbe Modell mit 60 GB (wenn ich das denn gebraucht irgendwann mal bekomme tauschen). Naja, andere sagen dazu: "Wie, du trägst so ein riesen Teil mit dir rum?". Direkt danach kommt das von Booster angesprochen "So viel Speicherplatz braucht doch kein Mensch" - Gespräch und mein MP3 Player ist voll (und auch nur mit MP3s zwischen 192 und 320 kb/s).
Mir ist auch noch nie jemand begegnet, der verstehen konnte, warum ich so viel Musik mit mir herumtrage. Oder auch nur, warum eine Playlist länger sein muß als die Zeit, die man sich nimmt, um sie zu hören (wieso man für eine Fahrt zur Arbeit, die z. B. eine knappe Stunde dauert, eine Playlist braucht, die vier Tage lang ist). Ich glaube, erschreckend wenige kennen das Konzept von Playlists überhaupt, von automatischen/dynamischen/intelligenten Playlists ganz zu schweigen.

Dann sind viele auch noch entweder in ihren musikalischen Präferenzen stark eingeschränkt, oder es ist ihnen einfach egal, was sie hören, weil sie sich von dem berieseln lassen, was gerade läuft, und weil sie eben keine Musikfreaks sind. Die können sich dann nicht vorstellen, wie man mehrere 1000 Songs kennen oder gar besitzen kann. Es ist für einige ja schon schwer zu begreifen, wie man Musik aus dem 20. Jahrhundert hören kann. Bei denen ist es zwecklos, ihnen erklären zu wollen, wieso man jetzt Platz für 4000 Songs braucht, die durchschnittlich 20-30 MB groß sind und nicht 3-4. Denen würde wohl schon der Kopf explodieren beim Gedanken daran, daß man Songs hat, die auch mal 80, 90 oder fast 100 MB groß sind – weil sie 10 Minuten und länger sind. Die typische Zielgruppe des 3:30-Radio-Edit. Die kennen das gar nicht, daß ein Song auch nur fünf Minuten lang ist, geschweige denn sieben, zehn oder mehr.

Wobei mir bei diesen Archos Tablets auch schon zuviel Schnickschnack wäre.
Mich stört das nicht wirklich, manches kommt mir sogar ganz gelegen. Und was ich nicht brauche, das wird einfach ignoriert. Aber ich bin ja auch ein Geek vor dem Herrn, was man daran sieht, daß ich FLAC statt MP3, foobar2000 statt Winamp oder iTunes, häufig Linux statt Windows benutze, umfangreiche Tags in meiner Musik statt einer einfachen Ordnerstruktur verwende und Synthesizer statt E-Gitarre spiele – und davon sogar auf der Bühne vier im MIDI-Verbund statt ein bis zwei voneinander unabhängige.

Von diesem Touchscreenwahnsinn gar nicht erst zu reden (ich weiß gar nicht was ich machen soll wenn ich mir mal wieder ein neues Handy kaufen will^^). Ich brauch einfach einen MP3 Player. Der muss einfach groß, sperrig und unkaputtbar sein;).
Stimmt, eigentlich schade, daß Archos die Jukebox nicht weiterentwickelt. Das wär genial, ein dicker Player mit üppiger 2,5"-Laptopplatte drin, Kunststoff- oder Gummipuffern an den Ecken, physischen Kontrollen in Form von richtigen Tastern zum Anfassen und einem simplen LCD-Bildschirm (keine Zweizeilen- oder gar Einzeilen-Matrixanzeige, Unicode-Unterstützung muß schon sein). Das Gleiche dann auch mit Audioeingang als Recorder mit genug Speicher, um Wacken oder Roskilde in voller Länge als WAV aufzunehmen. Ist dann zwar nichts für Bilder oder gar Videos (außer als USB-Platte, um sich das Zeug am Rechner anzugucken), aber für Musik astrein. Dann kann man sich auch Kram wie Bluetooth, W-LAN, UMTS und GPS schenken.


Martman
 
Zum Albenweise hören. also ich höre meine Musik auch Albenweise. Aber auch selektiv. Ich hätte persönlich gar keine Lust immer meine gesamte Musik mitzuschleppen ;-)

Letztlich ist mp3 aber nicht nur durchsetzungsfähig weil es bekannter ist als FLAC. Es geht nun mal um folgendes: Die meisten hören die Komprimierung schon nicht mal bei Bitraten ab 128 kb/s. Ich höre zuemlich gut (zumindest vom Hörvermögen her) und höre viel Musik....und ab 256 kb/s hör ich auch keinen Unterschied zu CD auf ner guten Anlage mehr. Daher reicht mir eine mp3. Warum sollte ich ein Format wählen, welches um ein vielfaches größer ist, wenn man den Unterschied eh nicht mehr hört? Zudem kommen da beim hören auch nochmal 2 limitierende Faktoren dazu: 1) Die Klangqualität des Players. Auch hier muss man immer ein wenig Einbußen in Kauf nehmen. Daher würde mir zum Beispiel kein ipod ins Haus kommen. Ich finde den Klang für den Preis der Geräte einfach mal sehr sehr mittelmäßig. Mit dem Cowon bin ich da schon sehr zufrieden. Der klingt für meine Ohren sehr gut. Und dann kommt Faktor 2 der sogar noch mehr ausmacht: Die Kopfhörer. Auch da nimmt man Einbußen in Kauf.
Ich glaube wer da irgendwann noch meint nen Unterschied zu hören, erliegt mehr dem Plazeboeffekt. Ist wohl ähnlich wie mit den Goldkontakten bei Hi-Fi Fans. Jahrelang immer wieder von Physikern, Akustikern etc. vermessen und jedesmal kommt heraus, dass damit nichts besser klingt, aber eine Vielzahl von Hi-Fi Leuten meint den Unterschied hören zu können. Und wenn man sich dann mal darüber unterhält, kommt raus, dass sie keine Ahnung haben warum oder dir die hahnebüchernsten Sachen erzählen (wie einer der meinte mir erzählen zu wollen, dass man die immer wieder wechseln muss, da die mit der Zeit anlaufen...da war ich dem Lachkrampf sehr nahe ;-)
Bevor du nun was sagst: Ja ich weiß FLAC klingt reiner als mp3....aber ich denke einfach auf nem portablen Player geht der Unterschied einfach durch Player und Kopfhörer unter.

Für mich würde FLAC für genau eine Situation Sinn machen: Ein Rechner mit einer GUTEN Soundkarte an einer GUTEN Anlage um zu Hause ein Maximum an Klang rauszuholen. Beim mobilen hören hat man eh schon so viele Einflüsse, dass für mich das FLAC Format kaum noch nen Vorteil gegenüber einer mp3 mit hoher Bitrate hat.

Zur Jukebox von Archos: Genau die hatte ich...der war mir eigentlich ein wenig zu groß zum mitschleppen. Nichtsdestotrotz war er für meinen ersten Player ganz nett. Aber das war auch kein Gerät für den normalen Musikhörer. Der will es lieber klein und transportabel und braucht einfach meist nicht mal 20 GB an Speicher.

Nicht umsonst war der Archos Gmini dann der kleinste Festplattenplayer auf dem Markt (zumindest mit ner 20 Gb Platte). Das empfand ich damals als enorme Verbesserung. Und mittlerweile bin ich auf Flash umgestiegen (im Bereich 20-30 Gb bezahlbar und für mich deutlich angenehmer als die alten Player).

Ich fürchte bis auf die Archos Multimedia Teile wird da nicht viel für die auf dem Markt kommen....höchstens weitere Tablett Rechner Marke ipad und Konsorten, da der Musikplayer Markt sich einfach in Richtung kleiner und Flash weiterentwickeln wird. Und ich bin davon überzeugt, dass Flash in den nächsten Jahren noch stark im Preis sinken wird und irgendwann vielleicht sogar die DVD und so für Filme und Software vom Markt verdrängen wird. Immoment sieht es am Markt sogar so aus, dass die Zahl an mp3 Playern stark sinken wird und immer bessere Player in Handys verbaut werden sollen, weil schon viele dazu übergehen Dinge wie das iphone oder so zum Musik hören zu bevorzugen. Irgendwann wird der Plyer als einzelnes Gerät sicher auch von Markt verschwinden.
 
Irgendwann wird der Plyer als einzelnes Gerät sicher auch von Markt verschwinden.

Das wird wenn überhaupt erst passieren wenn weitaus stärkere Akkus auf dem Markt sind. Das I Phone beispielsweise ist beim MP3 hören ratz fatz leer (mal davon abgesehen das man das handy eh alle zwei Tage aufladen muss, da bin ich ja froh das mein uralt Sony Erricson über eineinhalb Wochen hält:rolleyes:). Außerdem steigt ja mit der Zeit auch die Rechenleistung der Dinger, also denke ich mal das der MP3 Player mindestens die nächsten 6 Jahre noch seine Daseinsberechtigung hat.

So ich hau mich jetzt mal in unseren Pool. :p
 
Das wird wenn überhaupt erst passieren wenn weitaus stärkere Akkus auf dem Markt sind. Das I Phone beispielsweise ist beim MP3 hören ratz fatz leer (mal davon abgesehen das man das handy eh alle zwei Tage aufladen muss, da bin ich ja froh das mein uralt Sony Erricson über eineinhalb Wochen hält:rolleyes:). Außerdem steigt ja mit der Zeit auch die Rechenleistung der Dinger, also denke ich mal das der MP3 Player mindestens die nächsten 6 Jahre noch seine Daseinsberechtigung hat.

So ich hau mich jetzt mal in unseren Pool. :p

6 Jahre glaub ich persönlich nicht. Ich habe mich in letzter Zeit im Rahmen meines Studiums ein paar Chemiezeitschriften gelesen, in denen es um neue Akkuentwicklungen ging. Die sind eigentlich nur so schwach, weil man sich lange wenig um diese Technik gekümmert hat. Gerade in Bezug auf E-Autos und neue Bildschirme und so wird fierberhaft an Verbesserungen der bestehenden Akku-Technik gearbeitet.
Ich denke an 3-maximal 5 Jahren bis der MP3 Player fast ausgestorben sein wird. Da wird immoment soviel Geld und Personal in die Akkutechnik geschoben, da könnte sich in den nächsten Jahren in der Laufzeit einiges tun!
 
Zum Albenweise hören. also ich höre meine Musik auch Albenweise. Aber auch selektiv. Ich hätte persönlich gar keine Lust immer meine gesamte Musik mitzuschleppen ;-)
Dem ist nichts hinzuzufügen. Denn all diese drei Punkte treffen auf mich nicht zu.

Letztlich ist mp3 aber nicht nur durchsetzungsfähig weil es bekannter ist als FLAC. Es geht nun mal um folgendes: Die meisten hören die Komprimierung schon nicht mal bei Bitraten ab 128 kb/s. Ich höre zuemlich gut (zumindest vom Hörvermögen her) und höre viel Musik....und ab 256 kb/s hör ich auch keinen Unterschied zu CD auf ner guten Anlage mehr. Daher reicht mir eine mp3. Warum sollte ich ein Format wählen, welches um ein vielfaches größer ist, wenn man den Unterschied eh nicht mehr hört? Zudem kommen da beim hören auch nochmal 2 limitierende Faktoren dazu: 1) Die Klangqualität des Players. Auch hier muss man immer ein wenig Einbußen in Kauf nehmen. Daher würde mir zum Beispiel kein ipod ins Haus kommen. Ich finde den Klang für den Preis der Geräte einfach mal sehr sehr mittelmäßig. Mit dem Cowon bin ich da schon sehr zufrieden. Der klingt für meine Ohren sehr gut. Und dann kommt Faktor 2 der sogar noch mehr ausmacht: Die Kopfhörer. Auch da nimmt man Einbußen in Kauf.
Ich glaube wer da irgendwann noch meint nen Unterschied zu hören, erliegt mehr dem Plazeboeffekt. Ist wohl ähnlich wie mit den Goldkontakten bei Hi-Fi Fans. Jahrelang immer wieder von Physikern, Akustikern etc. vermessen und jedesmal kommt heraus, dass damit nichts besser klingt, aber eine Vielzahl von Hi-Fi Leuten meint den Unterschied hören zu können. Und wenn man sich dann mal darüber unterhält, kommt raus, dass sie keine Ahnung haben warum oder dir die hahnebüchernsten Sachen erzählen (wie einer der meinte mir erzählen zu wollen, dass man die immer wieder wechseln muss, da die mit der Zeit anlaufen...da war ich dem Lachkrampf sehr nahe ;-)
Bevor du nun was sagst: Ja ich weiß FLAC klingt reiner als mp3....aber ich denke einfach auf nem portablen Player geht der Unterschied einfach durch Player und Kopfhörer unter.

Für mich würde FLAC für genau eine Situation Sinn machen: Ein Rechner mit einer GUTEN Soundkarte an einer GUTEN Anlage um zu Hause ein Maximum an Klang rauszuholen. Beim mobilen hören hat man eh schon so viele Einflüsse, dass für mich das FLAC Format kaum noch nen Vorteil gegenüber einer mp3 mit hoher Bitrate hat.
Wash, rinse and repeat:
  1. Ich bin nicht "man". Mir ist absolut piepschnurzegal, was "man" (wer auch immer hier als Referenz herhalten darf) in einem ABX-Blindtest hört. Oder über seinen MP3-Player unterwegs hört. Davon mache ich die Auswahl meines Codecs nicht abhängig.
  2. Im übrigen kann ich den Unterschied zwischen Fraunhofer 128 kb/s CBR und LAME 256 kb/s CBR hören.
  3. Genauso egal ist mir, wie mainstream MP3 ist.
  4. Es ist nicht nur zum Hören unterwegs. Es ist ein Musikarchiv. Und da will ich exakt den Klang der CD wiederherstellen können. Wenn ich ein A.wav in ein B.flac wandle und das B.flac wieder in C.wav, sind A.wav und C.wav bitgenau identisch.
  5. MP3 hat keine Vorbis Comments. Und ID3-Tags sind scheiße. Punkt.
  6. Ich will auch mit Linux Musik hören. Mit FLAC kein Thema, das ist frei, offen etc. Für MP3 brauch ich lizenzrechtlich fragwürdige Codecs, von denen keiner weiß, ob die überhaupt legal sind, weil das proprietär, geschlossen und hinter kommerziellen Patenten eingemauert ist. Ja, ich weiß, daß Windowsbenutzern das piepschnurzegal ist. Wenn schon verlustbehaftet, wieso wird hier nicht für Ogg/Vorbis Werbung gemacht? Ach ja, kennt wieder keiner...

Ich fürchte bis auf die Archos Multimedia Teile wird da nicht viel für die auf dem Markt kommen....höchstens weitere Tablett Rechner Marke ipad und Konsorten, da der Musikplayer Markt sich einfach in Richtung kleiner und Flash weiterentwickeln wird. Und ich bin davon überzeugt, dass Flash in den nächsten Jahren noch stark im Preis sinken wird und irgendwann vielleicht sogar die DVD und so für Filme und Software vom Markt verdrängen wird.
Wird erst interessant, wenn der erste Flash-Player rauskommt, der jeden bis dahin auf dem Markt gewesenen Festplattenplayer in der Größe toppt. Zumindest aber 256 MB Flash würde ich gern sehen. Aber wenn sich das mit demselben Tempo wie heute weiterentwickelt, wird das erst in fünf Jahren klappen.

Immoment sieht es am Markt sogar so aus, dass die Zahl an mp3 Playern stark sinken wird und immer bessere Player in Handys verbaut werden sollen, weil schon viele dazu übergehen Dinge wie das iphone oder so zum Musik hören zu bevorzugen. Irgendwann wird der Plyer als einzelnes Gerät sicher auch von Markt verschwinden.
Mit anderen Worten, statt sich darauf zu konzentrieren, reine Player vernünftig weiterzuentwickeln, bricht man das auch ab, so wie die Entwicklung von Festplattenplayern fast zum Erliegen gekommen ist, und macht weiter mit Mobiltelefonen, die nicht selten immer noch weniger Speicher haben als reine Player.

Sprich, den Hunderte-GB-Festplattenplayer hat man zu Gunsten des 32/64-GB-Flash-Players eingestampft, der wiederum zu Gunsten des 4/8-GB-Händi aufgegeben wird.

Ich glaube bald nicht mehr, daß jemals wieder irgendein Hersteller einen Player mit dreistelligen GB-Werten auf den Markt bringen wird, weil sie sich immer wieder andere Prioritäten oder Flausen in den Kopf setzen (von denen 80% auf DRM und Vendor Lock-In abzielen), statt den Musikfreaks mal was zu bieten. Ach ja, gibt ja keine Musikfreaks mehr.

Andererseits wurde ja auch schon prophezeit, daß das Fotohändi mit seiner erbsengroßen Linse und dem Winz-Bildsensor kurz- bis mittelfristig die digitale Spiegelreflexkamera mit dem briefmarkengroßen Sensor und der Objektivfrontlinse von der Größe eines Bierdeckels ersetzen wird. Aber das ist genauso wahr wie die Behauptung, daß Bildqualität in Megapixeln gemessen wird.

Tja, ich werde weiterhin die klobige D-SLR mit mir rumtragen, den Sucher auch als solchen benutzen, statt nach LiveView zu krähen, und der Archos 5 ist so gut wie bestellt. Ich hoffe mal, daß, wenn der irgendwann mal auf sein sollte, es Flash-Geräte mit entsprechend Speicher gibt, und daß die amerikanischen Industrieverbände mit ihrem Kreuzzug gegen freie Software, GPL, Creative Commons etc. nicht erfolgreich gewesen sein wird.


Martman
 
Dem ist nichts hinzuzufügen. Denn all diese drei Punkte treffen auf mich nicht zu.


Wash, rinse and repeat:

  1. Ich bin nicht "man". Mir ist absolut piepschnurzegal, was "man" (wer auch immer hier als Referenz herhalten darf) in einem ABX-Blindtest hört. Oder über seinen MP3-Player unterwegs hört. Davon mache ich die Auswahl meines Codecs nicht abhängig.
  2. Im übrigen kann ich den Unterschied zwischen Fraunhofer 128 kb/s CBR und LAME 256 kb/s CBR hören.
  3. Genauso egal ist mir, wie mainstream MP3 ist.
  4. Es ist nicht nur zum Hören unterwegs. Es ist ein Musikarchiv. Und da will ich exakt den Klang der CD wiederherstellen können. Wenn ich ein A.wav in ein B.flac wandle und das B.flac wieder in C.wav, sind A.wav und C.wav bitgenau identisch.
  5. MP3 hat keine Vorbis Comments. Und ID3-Tags sind scheiße. Punkt.
  6. Ich will auch mit Linux Musik hören. Mit FLAC kein Thema, das ist frei, offen etc. Für MP3 brauch ich lizenzrechtlich fragwürdige Codecs, von denen keiner weiß, ob die überhaupt legal sind, weil das proprietär, geschlossen und hinter kommerziellen Patenten eingemauert ist. Ja, ich weiß, daß Windowsbenutzern das piepschnurzegal ist. Wenn schon verlustbehaftet, wieso wird hier nicht für Ogg/Vorbis Werbung gemacht? Ach ja, kennt wieder keiner...



Wird erst interessant, wenn der erste Flash-Player rauskommt, der jeden bis dahin auf dem Markt gewesenen Festplattenplayer in der Größe toppt. Zumindest aber 256 MB Flash würde ich gern sehen. Aber wenn sich das mit demselben Tempo wie heute weiterentwickelt, wird das erst in fünf Jahren klappen.


Mit anderen Worten, statt sich darauf zu konzentrieren, reine Player vernünftig weiterzuentwickeln, bricht man das auch ab, so wie die Entwicklung von Festplattenplayern fast zum Erliegen gekommen ist, und macht weiter mit Mobiltelefonen, die nicht selten immer noch weniger Speicher haben als reine Player.

Sprich, den Hunderte-GB-Festplattenplayer hat man zu Gunsten des 32/64-GB-Flash-Players eingestampft, der wiederum zu Gunsten des 4/8-GB-Händi aufgegeben wird.

Ich glaube bald nicht mehr, daß jemals wieder irgendein Hersteller einen Player mit dreistelligen GB-Werten auf den Markt bringen wird, weil sie sich immer wieder andere Prioritäten oder Flausen in den Kopf setzen (von denen 80% auf DRM und Vendor Lock-In abzielen), statt den Musikfreaks mal was zu bieten. Ach ja, gibt ja keine Musikfreaks mehr.

Andererseits wurde ja auch schon prophezeit, daß das Fotohändi mit seiner erbsengroßen Linse und dem Winz-Bildsensor kurz- bis mittelfristig die digitale Spiegelreflexkamera mit dem briefmarkengroßen Sensor und der Objektivfrontlinse von der Größe eines Bierdeckels ersetzen wird. Aber das ist genauso wahr wie die Behauptung, daß Bildqualität in Megapixeln gemessen wird.

Tja, ich werde weiterhin die klobige D-SLR mit mir rumtragen, den Sucher auch als solchen benutzen, statt nach LiveView zu krähen, und der Archos 5 ist so gut wie bestellt. Ich hoffe mal, daß, wenn der irgendwann mal auf sein sollte, es Flash-Geräte mit entsprechend Speicher gibt, und daß die amerikanischen Industrieverbände mit ihrem Kreuzzug gegen freie Software, GPL, Creative Commons etc. nicht erfolgreich gewesen sein wird.


Martman

Musikfreaks gibt es schon...aber mit denen machst du letztlich keinen Umsatz. Wenn du 3 Millionen Kunden mit nem kleinen MP3 Player erreichen kannst oder 10.000 Musikfreaks mit nem Riesen-Player: Womit machst du wohl mehr Umsatz?
Es geht letztlich nie darum eine Minderheit glücklich zu machen, sondern darum den Wünschen des Marktes zu entsprechen.

Ob einem das gefällt oder nicht, ist ja letztlich dann wieder ne ganz andere Frage. Nachvollziehen kann ich es. Vor allem, da vielen anderen Musikfans durchaus auch kleinere Player reichen...kenne Hi-Fi Verrückte die durchaus mit 32 / 64 GB durchaus reichen. Selbst jeder Musikfreak hat ein anderes Anforderungsprofil....
 
Zweitens bringt es für mich einen gewaltigen Nachteil mit sich, verlustbehaftet komprimierte Musik auf dem Player zu haben, und zwar, daß ich jeden Song jedes Mal, wenn er auf den Player kopiert wird, konvertieren muß. Bei etwa 3000 FLACs, die ich außerdem alle jederzeit verändern können will (also die Vorbis Comments umschreiben) ist das eine Menge Arbeit, besonders dann, wenn man es nicht mit einem halb- oder vollautomatischen Synchronisationsprozeß koppeln kann.
Wie wäre es mit einem kleinen Shell-Script dass dir deine Sammlung einfach als OGG Vorbis auf den Player synct?

Datensicherung kannst du ja eh besser separat machen, den Player halte ich da so oder so für ungeeignet.



Ich kann die Motivation zu Flac verstehen, sowohl ideologisch als auch praktisch, mobil ist das aber aus klanglichen Gründen wirklich egal. Ich hab noch keine Ohrenstöpsel die nicht mehrere hundert Euro gekostet haben die über 10-12kHz überhaupt noch was sauberes von sich gegeben haben gesehen, und bei den anderen sieht es auch nicht sooo viel besser aus.

Geschlossene, ohraufliegende Kopfhörer sind akustisch auch ein Kompromiss, und wenn man unterwegs mit einen guten offenen Hifi Kopfhörer hört dann kann der Player die eh nicht mehr sauber treiben weil die Impedanzen bei diesen Typen sehr groß sind.


Sprich: Entweder du bist wirklich ein Audionerd der den akkubetriebenen Kopfhörerverstärker gleich mit in der Tasche trägt oder du gehst auf die eine oder andere Weise einen Kompromiss ein - was du wegen der Außengeräusche eh tust.
Dann wirkt sich der Unterschied zwischen (ordentlich codiert) Verlustbehaftet und Flac auch nicht mehr aus.



Bei der Modellauswahl kann ich dir nicht helfen. Ich hab einen kleinen Sansa Clip mit wenig Speicherplatz, aber ich kann ganz gut damit leben den regelmäßig zu befüllen. Ich bin sogar ganz dankbar dafür, ich will gar nicht meine Sammlung dabei haben.
Ich packe da eher gezielt einzelne Alben, Podcasts oder Hörbücher drauf die ich eh schon mal hören wollte, und wenn ich dann im Zug rum hänge kann ich dass dann ganz in Ruhe tun wozu ich zuhause wohl nicht kommen würde.
Allerdings hab ich eh fast immer meinen Laptop dabei, von daher kann ich auch recht spontan nachfüllen.
 
Und wenn ein Kompromiss nicht möglich ist, einen Ampache Server aufsetzen und mit einem mobilen Gerät mit Internetanschluss die Musik von zu Hause aufs Gerät streamen. Aber wenn DAS kein Aufwand ist, weiß ichs auch nicht :D
 
Wie wäre es mit einem kleinen Shell-Script dass dir deine Sammlung einfach als OGG Vorbis auf den Player synct?
Hätte zwei Nachteile. Erstens: Wenn ich irgendwo bin, z. B. bei meinen Eltern, und ich möchte meine Musik da auf dem Rechner ablegen, hab ich nicht die Original-FLACs, sondern verlustbehaftete Kopien. Zweitens: Wenn ich an den Songs auf dem Player (oder eben vom Player runterkopierten Songs) etwas ändere, z. B. Einträge in den Vorbis Comments (ja, lacht nur, ich hab alles durchgetaggt), kann ich diese Änderungen nicht wieder per Sync automatisch in die Originalsammlung zurückpflegen. Wenn alles FLAC wäre, könnte ich das per Speicherzeitpunktabgleich machen.

Ein Shellscript an sich klingt nicht schlecht, nur sollte es schnell genug sein, um für einige zig GB nicht einen Tag zu brauchen oder so. Und es sollte schlau genug sein
  • sowohl bei MP3 als auch bei FLAC je nach Eintrag der letzten Änderung die jüngste Version auf beide Seiten zu kopieren
  • auf dem Player, nicht aber auf dem Rechner befindliche FLACs idealerweise auf Anfrage hin entweder auf den Rechner zu kopieren (woanders gerippt, wird mit dem Player in die Sammlung übertragen) oder zu löschen (umgetaggt, daher in der Ordnerstruktur der Sammlung woanders abgelegt, auf dem Player liegt es noch an der alten Stelle, auf dem Rechner aber nicht)
  • auf dem Player, nicht aber auf dem Rechner befindliche MP3s pauschal zu löschen (passiert nur, wenn MP3s durch neue FLACs ersetzt werden)

Datensicherung kannst du ja eh besser separat machen, den Player halte ich da so oder so für ungeeignet.
Das mach ich sowieso noch. NAS (für mehr Speicherplatz) ist bestellt, Sicherungsplatte schon da.

Allerdings hab ich eh fast immer meinen Laptop dabei, von daher kann ich auch recht spontan nachfüllen.
Kommt bei mir auch nicht in Frage. Das ist ein altes 15"-Businessmonster mit 80-GB-Platte, die Akkus sind auch alles andere als leicht, und versuch mal, eine 2,5"-IDE-Platte mit mehr als 160 GB zu kriegen. Aber ich bin immer noch fest davon überzeugt, daß der besser ist als jedes ach so modische Netbook da draußen. Und ein Neugerät kommt nicht in Frage, weil IBM keine Laptops mehr baut, und wenn doch, wären die für mich unbezahlbar.

Eher würd ich außerdem umgekehrt den Player als externe Festplatte mounten, mein UA-1G als Audiointerface antüten und so die Klangqualität weiter erhöhen.

Und wenn ein Kompromiss nicht möglich ist, einen Ampache Server aufsetzen und mit einem mobilen Gerät mit Internetanschluss die Musik von zu Hause aufs Gerät streamen. Aber wenn DAS kein Aufwand ist, weiß ichs auch nicht :D
Mein Provider zieht mir das Fell über die Ohren, wenn ich pro Stunde um die 500 MB über die UMTS-Leitung zieh, teilweise mit über 1100 kb/s. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich HSPA kriegen kann auf dem Vertrag. Ach ja, eine echte Datenflat ist es auch nicht, also sauteuer. Das wär noch heftiger, als wenn ich mir hier einen kleinen Webserver einrichten und mir meine Musik auf ortsfeste Rechner per DSL runterladen würde. Wenn man nicht gerade 16000 kb/s hat, ist das auch schon ein Geduldsspiel.


Martman
 
Zweitens: Wenn ich an den Songs auf dem Player (oder eben vom Player runterkopierten Songs) etwas ändere, z. B. Einträge in den Vorbis Comments (ja, lacht nur, ich hab alles durchgetaggt), kann ich diese Änderungen nicht wieder per Sync automatisch in die Originalsammlung zurückpflegen.
Du taggst deine Files auf dem MP3 Player?


Aber ich bin immer noch fest davon überzeugt, daß der besser ist als jedes ach so modische Netbook da draußen.
Sicher, abgesehen von:
80-GB-Platte, die Akkus sind auch alles andere als leicht, und versuch mal, eine 2,5"-IDE-Platte mit mehr als 160 GB zu kriegen.
;)




Irgendwie nutzt du den MP3 Player komplett anders als es sonst alle tun. Für gewöhnlich ist das einfach ein kleines mobiles Gerät das man mit dem beläd was man hören will, aber dies nur in eine Richtung tut. Sprich: Sammlung auf dem Rechner, ausgesuchte Teile davon (unter Umständen in schlechterer Quali) dann auf den Player und da lässt man sie dann auch bis man sie löscht.
Was willst du eigentlich? Willst du mobil Musik hören? Willst du deinen Sammlung immer komplett und in perfekter Quali dabei haben um sie an andere verteilen zu können? Oder was komplett anderes?

Vielleicht wäre ja n kleiner Flash Player den du mit fertigen Playlist belädst plus eine externe Festplatte das richtige für dich.
 
Du taggst deine Files auf dem MP3 Player?
Wenn das Gerät das unterstützt, könnte das durchaus mal vorkommen. Ansonsten an den Rechner bei meinen Eltern über USB anklemmen, als USB-Laufwerk anmelden, entsprechenden Musikplayer laden, feststellen, daß bei einem Stück auf dem Player die Tags so nicht stimmen, und Tags korrigieren, bevor ich das wieder vergessen hab, wenn ich wieder zu Hause bin.

Sicher, abgesehen von: ;)
[Technische Details]
Wie wär's mit
  • kombinierte Metall-Kunststoff-Bauweise mit massiven Metallscharnieren am Display
  • Intel Centrino, 1,8 GHz (ja, der ist schneller als ein Atom)
  • ATI Mobile Radeon 9600 mit separatem Video-RAM anstelle von Intel-Onboard-Grafik mit Shared Memory, das Ding ist also voll 3D-tauglich
  • 15,4"-FlexView (S-IPS)-Bildschirm, also keine TN-Gurke, SXGA+-Auflösung (1400×1050)
  • IBM Ultrabay Slim für z. B. verschiedene CD/DVD-Laufwerke oder einen Extraakku
  • PCMCIA-Slot
  • SVGA-Ausgang
  • 802.11a/b/g und Bluetooth eingebaut
  • und das alles für 400 € ohne Betriebssystem
Ernsthaft, ein aktuelles Netbook mit einem 6 Jahre alten Business-Laptop zu vergleichen, das wäre wie ein Vergleich zwischen einem 2010er Škoda Fabia und einem gebrauchten Mercedes S 500 zum selben Preis. Oder zwischen einem 2010er Korg PS60 und einer 1995er Kurzweil K2500S.

Irgendwie nutzt du den MP3 Player komplett anders als es sonst alle tun. Für gewöhnlich ist das einfach ein kleines mobiles Gerät das man mit dem beläd was man hören will, aber dies nur in eine Richtung tut. Sprich: Sammlung auf dem Rechner, ausgesuchte Teile davon (unter Umständen in schlechterer Quali) dann auf den Player und da lässt man sie dann auch bis man sie löscht.
Toll, daß das endlich mal jemand merkt. Das muß ja schon so kopfschmerz- und schwindelerregend ungewöhnlich und abgefreakt sein, daß es die Vorstellungskraft aller Leute hier außer mir übersteigt. Ich scheine ja einer von nur ungefähr sechs Leuten auf der Welt zu sein, die sich vorstellen können, mehr als 200 Songs auf dem Player zu haben. Es gibt ja schon genug Leute, in deren Schädel es nicht reingehen will, daß jemand Tags verwendet. Oder daß man das auch so häßliche, überhaupt nicht wie Winamp oder iTunes aussehende/funktionierende und obendrein englische foobar2000 verwendet, um einen iPod zu synchronisieren, wo es doch das viel hübschere und viel stylischere iTunes gibt.

Was willst du eigentlich? Willst du mobil Musik hören? Willst du deinen Sammlung immer komplett und in perfekter Quali dabei haben um sie an andere verteilen zu können? Oder was komplett anderes?
Ich will immer und überall alles, was ich an Musik in meiner Sammlung hab, im Zugriff haben. Mir reichen nicht 4 Alben oder 3 kleine Playlists. Wenn ich einen bestimmten Song hören will, dann will ich ihn sofort hören. Ob du es für möglich hältst oder nicht, genau das kann ich jetzt auch. Bei Bandproben kann das sehr, sehr nützlich sein, wenn wieder ein neuer Song ins Repertoire kommt und jemand das Original hören will.

Ich will weg von proprietären, patentbehafteten, kommerziell (also unfrei) lizensierten Formaten. Das schließt ganz ausdrücklich MP3 ein.

Ich will mir die Option offenhalten (die Option offenhalten != das ständig machen), die Musikdateien zu bearbeiten, wenn ich nicht zu Hause bin.

Vielleicht wäre ja n kleiner Flash Player den du mit fertigen Playlist belädst plus eine externe Festplatte das richtige für dich.
Eben nicht. Das Gerät darf nicht mehr als einen physikalischen Datenträger enthalten. Denjenigen, die im Windows Explorer ein paar Dutzend Songs per Hand auf ihren USB-Flash-Player schubsen, kann das egal sein. Aber wenn man ein paar 1000 Songs halb- bis vollautomatisch synchronisieren will, sollte man wirklich nicht mehr als ein Laufwerk haben. Die externe USB- oder sonstige Leitung ist nur störanfällig. Außerdem: Wieviele Flash-Player können dauerhaft eine USB-Festplatte mounten, Musik davon abspielen und sie mit Strom versorgen?

Und jetzt komm mir niemand mit "Eigentlich war das so gedacht, daß du dir dann auf den Player ziehst, was du gerade hören willst". Ich will nicht erst was vom Player löschen, dann was anderes draufziehen und das dann abspielen. Ich will meine um die 4000 Songs alle in sofortigem Zugriff haben. Ziemlich genau das hab ich jetzt nämlich auch schon. So etwas gibt es also, so etwas geht also, und so etwas wird auch gemacht.

Im übrigen ist auch der Archos 5 nebst Zubehör bestellt und bezahlt. Die 500-Gigabyte-Version.


Martman
 

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