Grundlast bei Stromerzeugern

von FMHawkeye, 16.05.19 um 15:13 Uhr.

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  1. FMHawkeye

    FMHawkeye Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.19 um 15:13 Uhr   #1
    Hallo zusammen,

    ich weiß, das Thema wurde schon viel erklärt, habe auch schon recht viel nachgelesen. Trotzdem bleiben noch einige Fragen offen:

    Es geht um ein Festivalcamp welches wir schon seit längerem betreiben. Für das Camp haben wir zwei Stromerzeuger:
    - Einen CMI von Obi, 2000W Leistung, schätze die Dauerlast auf ca. 1700W
    - Einen Herkules, 2200W Leistung, schätze die Dauerlast auf ca. 1900W

    Betrieben werden sollen diverse Lampen (LED und Neonröhren) sowie 4 LED Lichteffekte. Dazu ein Kühlschrank sowie eine Zapfanlage.
    Musiktechnisch hatten wir bislang einen HIFI Verstärker und einen aktiven, großen aber günstigen Sub. Dazu ein Mischpult, Laptop, CD Player, einige Handylader usw.

    Nun möchten wir dieses Jahr Lautsprecher und Verstärker tauschen. Angedacht ist die kleine t.amp E-400. Zudem soll noch ein 32" LED Fernseher betrieben werden.

    Warum Grundlast habe ich (denke ich) kapiert. Nun habe ich öfter gelesen, es muss eine ohmsche Grundlast sein. Beispielsweise Baustrahler (logischerweise kein LED). Die Grundlast soll ca 1/10 der maximallast des Stromerzeugers betragen.

    Frage:
    Warum ohmsche Grundlast? Warum wäre beispielsweise ein Laptop mit Mischpult, Fernseher, Neonröhre und LED Effekte keine "nutzbare" Grundlast? Hier kommen beispielsweise auch gute 200W zusammen, die quasi immer abgerufen werden. Ist hier trotzdem noch beispielsweise ein Baustrahler je Stromerzeuger vonnöten?
     
  2. chris_kah

    chris_kah HCA PA- und E-Technik HCA

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    Erstellt: 16.05.19 um 17:43 Uhr   #2
    Schaltnetzteile haben eine "interssante" Charakteristik. Es wird sekundär eine bestimmte (konstante) Leistung gefordert. Sinkt die Netzspannung, regeln das die Schaltnetzteile nach und zeiehn aufgrund der kleineren Spannung mehr Strom!!!!. (P=U*I)
    Bei einem Ohmschen Verbraucher sinkt der Strom, wenn die Spannung sinkt.
    Solche Schaltnetzteile als Last sind eine Herausforderung für eine Regelung.
    Laptop, vermutlich Mischpult auch, LED Fernseher und LED Strahler haben alle diese kleinen Schaltnetzteile.

    Kühlschrank und Zapfanlage (vermutlich auch mit Kühlaggregat) sind größere Verbraucher, die sich immer wieder ein- und ausschalten, meist mit etwas erhöhtem Anlaufstrom. Das muss die Regeleung im Aggregat auch wegregeln.

    Die 10% Grundlast ohmsch würde ich unbedingt einhalten, zumal die Aggregate auch noch ständig zu 80% Maximallast belastet werden.
     
  3. FMHawkeye

    FMHawkeye Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.19 um 15:00 Uhr   #3
    Reichen dann Baustrahler mit je 150W pro Aggregat? Sonst wird es mit der Gesamtlast auch knapp...

    Plan wäre folgender:
    Aggi1 CMI:
    Endstufe, Mischpult, 5x Lichteffekt je 20W, Laptop, Neonröhre, Baustrahler

    Aggi2 Herkules:
    Zapfanlage, Kühlschrank, Fernseher, aktiver Subwoofer, Neonröhre, Baustrahler

    Hört sich das vernünftig an?

    EDIT zu den Leistungsangaben der Aggis:
    Der CMI sollte 2000W Dauerlast schaffen (Spritze 2200W)
    Der Herkules 2600W (Spitze 2800W)
    (Alle Angaben lt. Hersteller)
     
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