@Günther bzw. jmd. der sich mit Mikros auskennt (Gitabnahme)

von Amp Kill Yourself, 18.10.03.

  1. Amp Kill Yourself

    Amp Kill Yourself Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.03   #1
    Ich wundere mich in letzter zeit über meine Mikros. Wie kann das angehen das mein Sennheiser E825 mir sattere Sounds liefert als mein Sm57, mit der selben Mikroeinstellung, Position etc. ? Es kann doch nicht angehen das das Sm57 (was für u.a. Amp abnahme gedacht ist) mir nicht so einen satten Sound bringt. Jetzt sagt aber bitte nicht:"Benutz doch das E825" , denn der Sound vom E825 stellt mich auch nicht wirklich zufrieden. Kann das an meinem Mischpult liegen, das der Sound so lasch rüberkommt (Behringer MX802)? Ich habe auch schon alle möglichen Mikro positionen probiert...

    Hier sind noch Soundbeispiele der Mikros, mit exakt gleichen Einstellungen
    Die mikroposition war schief auf die rechte hälfte des lautsprechers gerichtet mit üngefähr 7cm abstand

    http://free.pages.at/sharareh/mikro.zip
     
  2. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.10.03   #2
    Na, ich finde, als "Rohmaterial" ist beides ganz brauchbar - geht aber bestimmt besser.

    Was meinst du mit "rechte Hälfte des Lautsprechers"? Wirklich den einzelnen LS oder eine Seite der Box?

    Die "klassische" Mikrofonierung sieht eigentlich ein klein weinig anders aus: Mikro senkrecht vor einen einzelnen Lautsprecher (die Entfernung ist schon OK, kann aber auch gut und gerne doppelt so groß sein - probieren!). Und dann eben mit dem "Zielpunkt" auf der Membran den Sound nach Herzenslust gestalten (eher mittig oder eher am Rand... Nur nicht exakt mittig, das klingt i.d.R. eher mau.).

    BTW: Massiven Bassdruck kriegst du ohnehin nur a) mit EQ und b) vor allem durch doppeln der Spur (mehrfach einspielen) hin. Oder durch ein zweites Mikro (z.B. Großmembraner) im "Fernfeld" der Box (so in 1-2m Abstand), was separat aufgenommen und im Mix dazudosiert wird...

    Jens
     
  3. Amp Kill Yourself

    Amp Kill Yourself Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.03   #3
    Danke Jens, alles was du gesagt hast mache ich auch sonst immer nur der sound klingt mir noch nicht saftig genug, ich habe gerade eben einmal papa roach mit dem sm57 eingespielt und es im Gitarrenforum unter Hörpröben gepostet, vielleicht kannst du mir noch tips geben wie ich den sound in etwa so "saftig" wie im Original hinbekommen kann (falls du es kennst, bzw. gerade da hast) aber trotzdem danke bis jetzt....
     
  4. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.10.03   #4
    Wie gesagt: Doppeln, doppeln, doppeln! 8)
    Diese ganzen "Brachialsounds", also das "fette", was du suchst, sind bei den Profis immer etliche Spuren, die eingespielt werden.
    Ich meine z.B. mal gelesen zu haben, dass bei Radioheads "Creep" sieben (!) Gitarrenspuren übereinanderliegen...

    Die dürften einzeln ungefähr so klingen wie deine Beispiele - zusammen drückt es dann richtig!

    Da deine beiden Takes vom spieltechnischen her sehr gleich klingen, sollte es für dich kein Problem darstellen, ein und die selbe Spur zwei, drei, fünfmal so einzuspielen, dass sie rhythmisch exakt aufeinanderliegen - was nicht jeder Gitarrist auf Anhieb hinbekommt ;-)

    Jens
     
  5. Amp Kill Yourself

    Amp Kill Yourself Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.03   #5
    ja, das wär mal ne idee, bisher dopple ich immer nur einmal
    oder ich probiers mal mit nem großmembran....

    hab dank
     
  6. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.10.03   #6
    ...und beim doppeln auch mal mit ein paar Sachen experimentieren: Spuren im Panprama verteilen, EQing (auch Spuren mal unterschiedlich EQen), eine Spur komprimieren, ..........

    Jens
     
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