Hallräume auf Rebekka Bakken "Nord"

Michael Scratch
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Ich habe eben durch einen Zeitungsbericht das Album "Nord" von Rebekka Bakken entdeckt und - abgesehen von der Musik: Warum singen nicht viel mehr Künstler in ihrer wohlklingenden Muttersprache? - bin ich begeistert über diese Hallräume, die da auf die Stimme geschichtet sind:


View: https://www.youtube.com/watch?v=2pr-eSpIocA&list=PLmohusRJ5P4Qpdbe5-0m4yEYiX95zJymO


View: https://www.youtube.com/watch?v=YGlE0nTgdvg&list=PLmohusRJ5P4Qpdbe5-0m4yEYiX95zJymO&index=6


Wollte ich nur mal sagen.

@mix4munich, hör Dir das mal an! Da würde ich gerne mal hinkommen, solche Hallräume (wo sie passen) in meinen Mixes zu haben. Stimme klar vorne, aber trotzdem in einem rießen Raum, ohne zu verwaschen!
Ich suche noch nach dem Rezept!
 
Zuletzt bearbeitet:
Erster Ansatz ist sicher die Verwendung von einem längeren Predelay und wenn er so luftig sein soll, dann mit weniger Diffusion.
Im Studio würde ich wohl eine Spur machen, die immer nur die Wörter beinhaltet, die am Ende eines Satzes diesen langen Hall aufgehen lassen. Denn so wie sich das für mich anhört sind die Wörter davor nicht sooo stark im großen Hallraum.
Live wäre das sicher etwas schwieriger in der Umsetzung. Da verwende ich aber auch hin und wieder 1/8 Delays, dezent dazugemischt um sozusagen Early Reflections zu simulieren. Aber je nach Hall Engine kann man das auch damit machen.
 
Im Studio würde ich wohl eine Spur machen, die immer nur die Wörter beinhaltet, die am Ende eines Satzes diesen langen Hall aufgehen lassen. Denn so wie sich das für mich anhört sind die Wörter davor nicht sooo stark im großen Hallraum.
Ja, so ähnlich mache ich das derzeit im Mix für meinen kommenden Song "Mein Tag" mit einem Delay. Allerdings fahre ich da per Automation den Send hoch und runter. Im Ergebnis aber sicher das gleiche.

Hier zur Demo ein kurzer (unfertiger) Ausschnitt:

Beitrag automatisch zusammengefügt:

Erster Ansatz ist sicher die Verwendung von einem längeren Predelay
Sowieso immer, wenn die Stimme vorne sein soll, logisch!

und wenn er so luftig sein soll, dann mit weniger Diffusion.
Okay, interessant.

Da verwende ich aber auch hin und wieder 1/8 Delays, dezent dazugemischt um sozusagen Early Reflections zu simulieren.
Ich arbeite im Studio auch gerne mit meinem Tape-Delay von Universal audio. Das funktioniert gut, weil es ersten hübsch vintage klingt und zweitens räumlichkeit und Fülle erzeugt, ohne den Mix zu zu kleistern.
Bildschirmfoto 2026-01-14 um 20.58.35.png

Ich kombiniere das dann manchmal dann noch mit einem kurzem Plattenhall und einem weiteren, größeren Raum mit entsprechend großem Predelay. Auch in diesem Mix + eben diesem auffällig hörbaren Effekt-Delay.
 
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