Hilfe bei Raumoptimierung mit Schräge und Glasseite.

achso... :D klar... d.h. ich müsste das Mikro auf mute stellen und REW nimmt das Signal für sich dennoch... muss da mal rumprobieren.
Ähhmm... ich hab sie glaub auf 300ms skalliert. Muss nochmal nachschauen morgen.

Adam A7
 
wie isn das... ist Basotect wirklich so dermaßen wirkungsvoller als Rockwool oder Hanfwolle? Die Preise sind da ja ziemlich unterschiedlich.

Dann die zweite Frage:
Macht es Sinn, die Wand gegenüber der "Fensterwand" fast komplett, bzw. mit einigen anliegenden 10cm Matten zu bedecken? Oder ist es völlig übertrieben und es reichen zwei 100x50x10cm Matten?

Und die dritte Frage:
wäre es besser 12cm Dicke zu nehmen oder ist es zu vernachlässigen?
 
Was für dich zählt ist nur der Strömungswiderstand und die Maße. Du kannst dir das wie einen elektrischen Widerstand vorstellen. Oder schwere Schuhe falls dir das auch nix sagt. :D Was da draufsteht ist egal.
Der Strömungswiderstand wird in Kilopascalsekunden pro Quadratmeter angegeben, also kPs/m². Für Basstraps suchst du etwas mit einem niedrigeren Wert um die 5kPs/m² und für die Erstreflexionsabsorber 16kPs/m². Es sei dazugesagt das ich das auch nur jemandem aus dem Forum nachplapper, aber es hat funktioniert. Umgekehrt kann ich dir sagen, das ich bei der Firma Rockwool eingekauft habe und dabei Sonorock für Basstraps und Termarock50 für ER's verwendet habe. Die treffen die Strömungswiderstände.

Ich glaube das du weniger dämmen musst als du glaubst. Dabei kann man aber auch nur ausprobieren. Dein sicherster Schritt sind die Basstraps und drei ER's bei der Abhörposition. Alles andere musst du dann ausprobieren.

Zwischen 10cm und 12cm ist wenig Unterschied.
 
hmm... danke schon mal. Ja das ist ja so ne Sache, wenn man keine Ahnung davon hat, dann denkt man sich gewöhnlich: "einfach alles zukleistern", weil es schon subjektiv gesehen arg hallt. Aber normalerweise kenn ich das auch, dass das Anfangsgefühl arg übertreibt.

Also du meinst, dass Rockwool auch ausreicht?
Gibts hier andere Ansichten, oder ist es halbwegs Konsens, dass Basotect eher ein Luxusprodukt?

Wäre z.B. so eine Aufteilung "ok"?
2 Matten (ich vermute sie sind da auch 1m auf 50cm) Termarock gegenüber der "Glaswand".
2 Matten Sonorock für die Dachschräge. Oder soll ich sie in irgendeiner Form in die Ecken stellen? Oder wie hier geraten ganz oben, da wo die Dachschräge mit der Wand trifft anbringen?
Dazu 2 Diffusoren von Hofa (die Quadratischen für 69,-) ganz oben an der Dachschräge (vielleicht sogar horizontal nach unten zeigend).

Die Frage ist, was ist mit der Tür (Holztür)? und der Wand, an der die Abhörposition liegt? Soll ich da auch 2 Matten Sonorock anbringen?

Und nochwas... sollte man wirklich eine Holzkonstruktion mit Stoff basteln und dann mit etwas Abstand zu Wand (mit Winkeln) anschrauben? Ansonsten müsste man die in Stoff kleiden und an die Wand kleben, ist vermutlich nicht so eine feine Lösung, vor allem, wenn man sie dann irgendwann abreißen will.

Und letzte Frage :D
Solle man dieses Rockwool (es ist ja Mineralwolle) irgendwie in Plaste packen, weil sie mit der Zeit vielleicht bröselig wird und dann nicht sonderlich gesund zwecks Feinstaub wird?
 
Hab mir gerade nochmal deine Zeichnung angeschaut. Da ist ja wirklich nichts symmetrisch drinnen... Ich bin mir da ehrlich unsicher ob man da jemals was rausholen kann. Wenn man in so einem kleinen Raum zwei Türen hat bleibt halt wirklich kein Platz mehr für irgendwas. Hast du denn keinen anderen Raum?

Die Steinwolle solltest du mit einer dünnen Plastikfolie einpacken. Viele Leute nehmen da Molton aber ich pers. vertraue dem alleine nicht.
 
Das mit Folie habe ich auch schon gelesen, obwohl viele in Youtubevideos die Dinger ohne bauen. Mir wäre es aber schon lieber mit der Folie. Wahrscheinlich dann eine dünne Malerfolie, nehme ich an.
Wie ist das mit der Holzkonstruktion eigentlich? Hat sie akustische Eigenschaften oder ist sie lediglich zum Anbau an die Wand gut? Manche machen ja den Rahmen drum herum, andere einen Rahmen lediglich für die Rückseite.

Was den Raum angeht... in der Wohnung habe ich keinen besseren Raum. Also muss ich irgendwas aus dem machen. Deswegen dachte ich zusätzlich an Diffusoren.
 
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Ich hab meine damals auch mit einer Malerfolie gemacht. Dünn halt. Die Holzkonstruktion ist nur zum Montieren und stützen des Materials gedacht. Vorne muss es natürlich offen sein.
 
ok... dann kann ich nächste Woche mal langsam anfangen was zu basteln.

Ist es sinnvoll (in meinem Fall) erstmal die Erstreflexionen von der "Glaswand" an der gegenüber liegenden Wand mit Termarock zu dämpfen und dort 2 Absorber mit ca. 10cm hinzuhängen?
Und alles weitere (Dachschräge und die Wand bei der Abhörposition) mit ein paar Sonorockabsorbern in 20cm zu bearbeiten?
Oder sollte ich die Sonorock eher rollen und in die Ecken stellen bzw. an die Deckenecke anbringen und die Dachschräge, wie auch die restlichen Wände ebenfalls mit Termarock bearbeiten?

Und noch was:
könntest du meine Waterfall-Grafik auf der vorigen Seite anschauen... wenn ich sie halbwegs korrekt aufgenommen habe und ich sie richtig verstehe, dann liegen meine speziellen Probleme vor allem um die 40Hz und 110Hz der Rest müsste einfach von 130Hz bis 300Hz breitbandmäßig abgedeckt werden. Ist es soweit richtig?

Dann kann ich auch komplett 40-300Hz abdecken erstmal, oder?
Allerdings brauche ich für 40Hz doch sicher mehr als 20cm, da müssten wahrscheinlich mindestens 50cm hin. Deswegen erstmal 2 Rollen Sonorock mit mindestens 50cm durchmesser hinstellen und dann nochmal messen oder was wäre sinnvoll?

Bzw. so wie der Typ hier es machen:
 
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Mach alle Ecken die du voll machen kannst mit Sonorock voll. Überall 20x20 cm ist besser als nix. 20cm dämpft ja auch bei Frequenzen mit einem viertel von mehr als 20cm, nur halt nicht ideal. Außerdem: weder eine Gitarre, deine Stimme oder deine Lautsprecher gehen bis 40Hz runter. Das wird dir also keine Probleme machen.

Durch die fehlende Symmetrie wirst du wahrscheinlich nicht gscheid mischen könnem aber vielleicht wirds als Aufnahmeraum "besser".
 
Ok. Ich find die Konstruktion in dem Video (das Dreieck) ganz gut... das wären dann 50x62,5 für die Seiten und die Tiefe (am tiefsten Punkt) von ca. 40cm. Das kann ich ja dann 1,2 Meter in zwei Ecken hochziehen. Dafür bräuchte ich genau einen Packen Sonorock (15,- Euro im Bauhaus) + Bretter, Folie und Stoff

Noch eine gute Idee für Stoff? Es sollte ja vorne "Akustikstoff" sein, oder? An den Seiten, die zur Wand zeigen kann ja dann einfach nur irgendein Billigstoff sein.


Aber schau doch mal die Waterfall von mir an, auf der vorigen Seite. Da zeigts ja die 40er Frequenz an, die wohl deutlich Probleme macht.
 
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Na der Stoff ist ganz wurscht solange er luftdurchlässig ist. Das ist schwerer falsch als richtig zu machen.

Hab grade nachgeschaut. Der Adam A7 gibt an bis 46Hz runter mit +- 3dB zu spielen. D.h. du regst sie wirklich noch ein bissl an. Wenn dich das stört und die Mode nach den Bassfallen noch immer zu groß ist kannst du sie mit einem Resonanzabsorber aka gestimmten Absorber schmalbandig dämpfen. Das ist dann aber ein neues Thema. Hau mal die Bassfallen rein und dann miss nochmal.
 
Reichen die rechtwinklingen Dreiecke aus, die allerdings nicht gleichseitig wären sondern 50x62,5x80 die Seiten, 40 die "tiefste" Tiefe und 120 die Höhe?
Ich vermute, die Gleichseitigkeit des Dreiecks wäre zu vernachlässigen.

Oder wären sogar Quader 50x62,5 und 120 hoch deutlich besser? (wäre von der Raumnutzung natürlich etwas unpraktisch)
 
Na sicher, je dicker desto besser. Aber wenn du wenig Platz hast kannst du sie auch schräg machen. Ich glaub du bist besser dran wenn du das Material auch ein bissl verteilst anstatt 120cm in eine Ecke zu packen. Da kann ich aber auch nur raten.
 
Ich kann ja noch zusätzlich was verteilen, wenn es gut ist. 120cm wären auf jeden Fall da, ob da weniger an Höhe ist oder nicht, spielt für mich keine Rolle, also nehme ich deswegen das Höchste was geht.
Gegenüber der "Glaswand" dachte ich an Termarock.
Die Frage ist, ob in den Dachschräge und gegenüber der Dachschräge auch Termarock hin soll oder eben Sonorock für den Bass.
Aber wahrscheinlich kann man das so pauschal nicht sagen, wie ich vermute.
 
Dichteres Material hat einen höheren Absorptionskoeffizienten. Dafür wird auch mehr vom auftreffenden Schall reflektiert. Bei Bassfallen nimmt man lieber ein "leichtes" Material weil man sie normalerweise sowieso stärker baut. Bei Erstreflexionsabsorbern von 10-20cm nutzt man die höhere dichten um mit weniger Stärke eine ähnliche Dämpfung zu erzielen, allerdings nur in höheren Frequenzbereichen. Ob jetzt tiefe oder hohe Frequenzen leichter Reflektiert werden sagt mit mein Master Handbook of Acoustic (sehr zu empfehlen!) leider nicht aber ich tippe auf tiefe F.

D.h.: Sonorock in die Ecken gegen Nachhall und Termarock an Spiegelflächen gegen Reflexionen.

PS: Bassfallen absorbieren natürlich auch hohe Frequenzen! Letztere lassen sich generell leichter behandeln, deshalb kann es auch sein das durch große Bassfallen ein Raum dumpf wird. Die Lösung dazu ist, Teile des Absorbers mit Paneelen zu bedecken um die sich tiefe Frequenzen beugen, hohen Frequenzen aber reflektiert werden.
 
Ok, danke für die Ausführung! Das war einleuchtender als manche fachlichen Ausführungen. :)

Würdest du dann in dem Raum eher 20cm nehmen, damit es etwas mehr aufnimmt? Oder bei 10 bleiben.
 
Wieviel du dir Budget- und Raummäßig leisten kannst. Ich würd mich auch danach richten in welcher Stärke du die Platten bekommst. Dann sparst du dir das schneiden.
 
ja längst schneiden werde ich sicher nicht :D
und das höchste was geht, sind ja 10cm meines Wissens nach, also wollte ich 2 Platten aufeinander legen.
Aber ich muss echt schauen, ob es nicht zu heftig ist für die Wände.... also wirds vermutlich bei 10cm bleiben, weil ich ansonsten den kleinen Raum noch kleiner mache :D

Übrigens... kennt jemand den Unterschied zwischen Sonorock und Sonorock akustik?
https://www.bauhaus.info/steinwolle/rockwool-steinwolle-sonorock/p/20614010?q=sonorock
https://static.rockwool.com/globala...enblaetter-trennwand/db-sonorock-rockwool.pdf

https://www.bauhaus.info/steinwolle/rockwool-steinwolle-sonorock-akustik/p/23807305?q=sonorock
https://static.rockwool.com/globala...er-trennwand/db-sonorock-akustik-rockwool.pdf

die Dicke ist bei akustik 95mm und nicht 100mm und der R-Wet bei akustik 2,35 und "normal" 2,5.
Akustik scheint auf irgendwelche C-Profile angepasst zu sein, also ist wahrscheinlich das der Unterschied und für mich völlig uninteressant, richtig?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die akustik Panele sind anscheinend vorversteift. Sonst fällt mir nichts auf.
 
muss der Raum vor den Basstraps eigentlich frei sein oder kann da was davor stehen? (Blumenvase, Box, whatever)
Theoretisch müsste es nicht frei sein, da die tiefen Frequenzen sich doch anders verteilen, was das nicht so?
 

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