Ich habe Plan von Programmierung. Damit verdiene ich das Geld, dass ich für Musikgeraffel wieder ausgebe.
„Treiber“ ist nach meinem Verständnis ein (veraltetes) Software-Konzept, mit dem man die unterschiedlichste Hardware relativ unaufwendig passend zum Betriebssystem bekommt.
Ein Treiber wird immer dann gebraucht, wenn das Betriebssystem mit einer Hardware-Komponente kommunizieren soll. Du meinst vermutlich, dass alle Geräte dieselben, standardisierten Protokolle unterstützen sollten, damit es keine weiteren Treiber für spezifische Protokolle geben muss. Tatsächlich werden Treiber sogar übereinander gestapelt. Etwa dann, wenn über die selbe Hardware-Schnittstelle, etwa USB, Daten für ganz unterschiedliche Zwecke übertragen werden.
In der Praxis funktioniert das sehr gut. Heute muss niemand für eine externe Festplatte, Tastatur oder die meisten Audio-Interfaces einen Treiber installieren. Dafür gibt es Standardprotokolle und damit korrespondierende Treiber, die sie zugänglich machen.
Wenn man mehr braucht, dann müssen eigenständige Treiber her. Wenn über die USB-Verbindung etwa die Gain-Einstellung des Interfaces gesteuert werden soll, oder Phantomspeisung ein/aus. Das ist im Standard nicht enthalten.
Ich habe also durchaus eine Vorstellung, was ein Treiber tut. Meine Frage oben bezog sich auf Details: Wie erreichen die Herstellertreiber eine bessere Latenz als die Treiber von Apple? Verwenden sie ein ganz anderes Protokoll als USB-Audio? Sind sie effizienter implementier? Es gibt viele Möglichkeiten, aber wie geht es tatsächlich?