Hörprobe Fender Pro Reverb

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Schneider

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Hallo allerseits, mal was ganz anderes, also kein besonderer Lick meinerseits, sondern nur ein kurzer ACDC Lick über einer ES 335, Marshall Jackhammer in einen Fender Pro Reverb. Die Aufnahme erfolgte direkt aus dem "Lineout" in die Soundkarte des PC - also kein weiterers Mic oder so. Überarbeitet habe ich das dann mit Software (diverse EQ-Settings, Echo Hall, Compressor Brickwallimiter), um in etwa den Speakersound hinzubekommen, den ich direkt aus dem AMP hören kann (bis auf Echo und Hall sagen wir mal). Ganz am Ende ist kurz noch der Orginallick zu hören (ohne PC-Überarbeitung). Ich finde, es kommt dem Marshall-Sound schon recht na - ok, etwas zu verzerrt für ACDC eingespielt - und es gibt ja viele verschiedene Marshallsounds. Ich bin doch erstaunt, wie einfach es ist, einen dicken Sound mittels Fußtreter aus einem Fenderzweikanäler zu bekommen.
Tschau und viel Spaß dabei
S.
 

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soc4real

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Hat mich jetzt leider nicht so umgehauen. Soundtechnisch hätte das auch ein 100 Euro-Amp sein können.
Dafür das du dir so einen großen Aufwand gemacht hat. :-(
 
Charvelniklas

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Ein 100-€-Amp? Würd ich nicht sagen. Ich find den Sound schon nicht schlecht. Allerdings wärs gut, den noch mal ohne Hall zu hören! Zumindest ich fall immer noch darauf rein, dass ich was höre, was einfach nur mit nem Stereoeffekt in die Breite gezogen wurde und denke "BOAH klingt das fett".
Hm. Wobei das beim zweiten Mal durchhören gerade doch irgendwie nach Transistorzerre klingt. Liegt wahrscheinlich nicht am Pedal, sondern daran, dass du den linearen Line Out genommen hast... was wäre, wenn du das noch mal mit nem Cabinet Model bearbeiten würdest? So Impulsantworten-Krams. Ich hab mich damit allerdings noch nie auseinandergesetzt.
 
Schneider

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Na ja, war wirklich zu viel Zerre. Nein ist schon klar, ich hab das mit etwas Echo und Hall (zu sehr) in die Breite gezogen. Es sind auch keine 2 Spuren wie im Original. Es ist auch Transistorzerre aus dem Pedal - und direkt aus dem Lineout und absolut kein echter Raum. Um es richtig Fett zu kriegen müsste sowieso ein oder mehrer Mic ran, da die alten Fenderteile ja kein Cabinetmodelling on Board haben. Ich wollte auch nur deutlich machen, wie schon allein die "Verbiegung" des Frequenzganges den Sound beeinflusst. Ich habe diverse Marshalls, ein Line 6 und Super Champ x2, die können es besser. Es sollte auch keinen umhauen .... keinen absoluten Boah-Effekt geben;) So trocken im PC hört es sich richtig s... an.
Thanks
S.
 
Telefunky

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am Ende ist ja der Schnipsel original-Säge... ich finde die Aktion durchaus gelungen :great:
das reverb ist halt etwas zu viel und vermutlich auch etwas zu lang, aber das kann man ja zurückdrehen...
welches ist es denn ?

cheers, Tom
 
Schneider

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am Ende ist ja der Schnipsel original-Säge... ich finde die Aktion durchaus gelungen :great:
das reverb ist halt etwas zu viel und vermutlich auch etwas zu lang, aber das kann man ja zurückdrehen...
welches ist es denn ?

cheers, Tom


Danke Tom. Das Reverb ist ein VST-Plug in in Wavlab, das NaturalReverb auf "Room". Der AMP selber war trocken eingestellt. Ja die Orginalsäge kurz am Ende - das geht gar nicht:gruebel: Es zeigt auch, dass ich zu viel Distortion im Jack Hammer eingestellt hatte. Gerade ACDC spielen ja mehr mit "Klang" aus der Gitarre und den AMPs als aus übercandidelter Distortion. Sie lassen dem Sound Luft.
Ich habe über die Q-Plugin (mehrere hintereinander) in Wavlab nur versucht den Frequenzgang eines Celestion-Speakers hinzubekommen. Was fehlt wäre noch ein bischen Feinabstimmung bei den EQ und im Impulseresponse, um den Celestionspeaker besser zu simulieren und natürlich auch im Gitarrensound selbst. Natürlich gibt es da auch diverse Software, die mir das abnehmen könnte. War ja auch nur ein Experiment.
So long
S.
 
Real-JJCale

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*** Ich bin doch erstaunt, wie einfach es ist, einen dicken Sound mittels Fußtreter aus einem Fenderzweikanäler zu bekommen.
***
S.

Hi "Kollege",

der Pro Reverb (mein allererster Fender Amp :cool: und seit 1978 in meinem pool) ist durchaus ein Amp, der gewisse Treter verträgt und gut klingen kann...

Wesentlich besser kann es aber ein HRD ( USA- oder Mexico-Serie), der wirklich alle Treter optimal umsetzt.

Meinen Marshall SJ 2554 habe ich soundmässig 1:1 mit dem HRD plus Marshall "The Guv'Nor" (alternativ Marshall "Drivemaster") aus der ersten, schwarzen Serie geklont.
Abgemiked nicht unterscheidbar, allerdings hat die Kombi HRD & alte Marshall-Treter nahezu Null rauschen ( der SJ2554 brummt/rauscht je nach Gain-Einstellung ganz ordentlich...).
Die Kombi Pro Reverb & meine alten schwarzen Marshalls habe ich natürlich auch probiert, kommt aber nicht an das perfekte Ergebnis des HRDs heran, wenn's um den M-Sound geht.

btw.: die Line-Outs der meisten Amps sind für Aufnahmen eher/völlig ungeignet.

Gruss
RJJC
 
Schneider

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hallo RJJC,
finde ich auch, er verträgt tatsächlich alle Treter. Ich habe diverse Treter getetstet - alle klingen sie bautechnisch bedingt anders aber nie schlecht. Ganz im Gegenteil. Aus Platzgründen auf meinbem Pedalboard hab ich mich auf nur max. 3 Distortion/Overdrivepedale beschränken müssen. Interessant zu wissen, dass der HRD alle Treter optimal umsetzt.

Der Sound kommt wenn der AMP einen guten "Grundklang" hat sowieso aus den Fingern bzw. man kann ihn aus gewonnenen Erfahrungen kreieren. So bekomme ich grob gesehen den aktuellen Knopflersound mittels Jackhammer über einen Marshall DSL 2000 hin (Abnahme per SM 57 am Rand eines der beiden Greenbacks). Der Distortionkanal sägt anders;). Die Soundeinstellungen bei AMP und JH sind dann schon etwas außergewöhnlich. Auch darf dann die Les Paul nicht so weit aufgedreht werden.
S.
 

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