Hohner Piano 27

von Larsalot, 22.10.20.

  1. Larsalot

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    Erstellt: 22.10.20   #1
    Hallo zusammen,

    ich hab an Wochenende eine völlig unbenutzte Piano 27 für kleines Geld gekauft. Die alte Dame hatte sie mal geschenkt bekommen, nie benutzt und sie lag seit mindestens 40 Jahren im Schrank.
    Kann mir jemand sagen, wie alt die ca ist? Das wusste sie nämlich nicht aber es würde mich mal interessieren. Finde da auch leider nichts zu. inCollage_20201021_135450119.jpg
    Das Gehäuse ist komplett aus Metall und dabei war ein Mundstück in Schwarz und eins in Weiss, falls das hilft.

    Danke für evtl Antworten und lieben Gruß
     
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  2. Enthusiast

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    Erstellt: 22.10.20   #2
    Das ist m.M.n. ein Instrument aus den 1960er Jahren, ich vermute um 1960. Genauere Datierung könnte eventuell der Akkordeonbauer Martin Maurer in Freiburg geben, der für mich einer der ausgewiesensten Kenner von Melodicas ist. Schönes Instrument.
     
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  3. Piano1071

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    Erstellt: 22.10.20   #3
    Eine Flying-V-Melodica. Ideal für das Van-Halen-Gedächnis-Jump-Intro vor vollem Haus!
     
  4. Be-3

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    Erstellt: 22.10.20   #4
    Lach' nicht! ;)

    Larry Goldings auf einer Hoher Melodica in "Jellyman": :cool:



    ... gleich mal die CD wieder rauskramen...
     
  5. Larsalot

    Larsalot Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.20   #5

    Vielen Dank für die Antwort. Das genügt mir schon.
    Ja die ist wirklich schön. Vor allem hab ich noch nie eine in so einem guten Zustand gesehen. Da war noch nichtmal ein Staubkorn drauf, geschweige denn irgendwelche Kratzer. Lediglich das tiefe F hat etwas gehangen aber das klappt wieder einwandfrei.

    Wirklich fantastisch, was diese alten Schätzchen für eine Qualität, Spielbarkeit und Sound hatten. Habe mehrere Melodicas aber die braucht mit Abstand die wenigste Luft zum klingen
     
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  6. Larsalot

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    Erstellt: 31.10.20   #6
    So, nachdem mich jetzt der Sammelwahn gepackt hat, ist heute eine Melodica Soprano eingezogen. Wo ist denn der Unterschied zur Alto? Also von der Farbe abgesehen. Haben die unterschiedliche Oktaven?
     
  7. Whiteman

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    Erstellt: 31.10.20   #7
    Mahlzeit. :)

    Der Tonumfang der Alto geht von F bis f, der von der Soprano von C bis c.
    Den Namen nach zu urteilen sollte damit der Tonumfang der Soprano eine Quarte über der Alto liegen.

    Gruß

    Michael
     
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  8. frankpaush

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    Erstellt: 31.10.20   #8
    Hohner Guitaret.jpg Hohner Melodic Piano 36.jpg Hohner Melodica Soprano.jpg Hohner Organa 12.jpg
     
  9. Larsalot

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    Erstellt: 31.10.20   #9
    Danke Whiteman. Das ging aus diversen Videos nicht ganz hervor. Aber jetzt wo Du es sagst, sieht man es eigentlich auch an den Tasten!!

    Frankpausch das auf dem ersten Foto habe ich noch nie gesehen. Was ist das????
     
  10. frankpaush

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    Erstellt: 01.11.20   #10
    ein "Guitaret", eines von Hohners experimentellen Instrumenten aus den 60ern, technisch gesehen eine Art Kalimba mit Tonabnehmer. band_01.jpg
     
  11. Whiteman

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    Erstellt: 01.11.20   #11
    Ja, Hohner war seinerzeit sehr kreativ und innovativ in Bezug auf die Entwicklung neuer elektromechanischer Musikinstrumente.

    Einige davon sind ja auch zu "Legenden" geworden (z. B. Clavinet oder Pianet).
     
  12. Larsalot

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    Erstellt: 01.11.20   #12
    In der Hinsicht haben die leider wirklich nachgelassen. Auch die Qualität ist in einigen Hinsichten leider nicht mehr so wie früher. Trotzdem würde ich mich als Hohner Fan bezeihnen
     
  13. Whiteman

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    Erstellt: 01.11.20   #13
    Das ist leider wahr, die Melodicas von Hohner werden ausschließlich nur noch in Fernost produziert, und dies wohl auch leider nur auf Billigniveau (was sich ja auch entsprechend im Preis widerspiegelt).
    Da sind die aktuellen Hammond/ Suzuki Modelle aus Japan qualitativ doch wesentlich höherwertiger, kosten aber auch mindestens das Zehnfache...

    Aber auch ich mag die alten Hohner Instrumente, als Kind habe ich auf einer "Piano 26" Melodica meine ersten musikalischen Schritte unternommen. :rolleyes:
    Aktuell habe ich z.B. von Hohner eine "Cassotto 27" Melodica hier liegen, welche ich seinerzeit komplett gereinigt hatte und sich wieder prima spielen lässt, ich müsste diese nur irgendwann mal etwas nachstimmen.

    Ansonsten habe ich noch ein elektromechanisches "Pianet T" E-Piano sowie eine vollelektronische, bereits mit reichlich digitalen C-MOS TTL-Bausteinen bestückte "String Performer" Stringmaschine mit integriertem Presetsynthesizer von Hohner hier stehen, beide aus den späten 70er bzw. frühen 80er Jahren.
    Ich habe diese Instrumente seinerzeit günstig defekt erstanden und jeweils mit viel Liebe wieder instandgesetzt... :love:

    Gruß

    Michael
     
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  14. Larsalot

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    Erstellt: 02.11.20   #14
    An sowas hätte ich auch noch richtig Spaß aber dafür muss man auch entsprechend Platz haben.
    Die Cassotto ist toll. Ich mag diesen weichen und warmen Klang sehr.
    Generell sind die Oldies in der Hinsicht schöner als das was Hohner aktuell im Angebot hat.
    Da muss ich als Fan leider neidlos anerkennen, dass andere bei den Melodicas die Nase vorn haben.
     
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  15. Whiteman

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    Erstellt: 02.11.20   #15
    Jaa, der Platz... :rolleyes:

    Immerhin habe ich ich das Privileg, dass ich hier im Haus einen knapp 15qm großen Raum nur für mich habe, den ich als "Heimstudio" (und derzeit auch Home Office) nutze. So konnte ich Einiges über die Jahre sammeln.
    Wobei "String Performer" (der ist übrigens in meinem Avatar zu sehen) und "Pianet T" derzeit aus Platzgründen hochkant in der Ecke stehen, immerhin staubgeschützt, da sie ja jeweils in einem Case fest eingebaut sind. ;)

    Ich denke, dass Hohner aufgrund inzwischen geringer Nachfrage bei den Melodicas die Billigschiene fährt. Die heutige Jugend fährt bei Tasteninstrumenten dann wohl eher auf die Elektronischen welchen ab. :m_key:

    Wobei ich zu den aktuellen Hohner Melodicas tatsächlich gar nichts sagen kann, da noch nicht in den Fingern gehabt.
    Mein derzeitiges Lieblingsinstrument bei den Blasharmonikas ist allerdings kein
    Hohner, sondern ein Hammond 44 H Melodion (Hersteller Suzuki), welches einen sehr ästhetischen Klang hat (geht stark in Richtung Akkordeon) und welches ich auch schon live eingesetzt habe. Das Teil ist mit einem Neupreis von >500 Euro allerdings auch kein Schnäppchen... :nix:
     
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  16. frankpaush

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    Erstellt: 02.11.20   #16
    ...aber Hohner hat zumindest Deutschalnd ja flächendeckend mit den alten Teilchen überzogen, glücklicherweise :) Und wenn ich mir anschaue, wie selten die Dinger wirklich abgespielt aussehen, das alles trotz nicht überwältigender Beliebtheit, oder schätze ich das falsch ein? "Damals" (vor 2020 ;) ), als es noch Flohmärkte gab, fand man die Dinger ja mindestens einmal auf irgendeinem Tisch oder Deckchen pro Markt :) und die sind erstaunlich servicefreundlich, wie ich schon feststellen konnte, gerade die Blechgehäuseteile kreigt mangut auf, und kann sie schnell wieder zum Klingen bringen.
     
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  17. Larsalot

    Larsalot Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.20   #17
    Das kann ich bisher so definitiv bestätigen. Die Instrumente die ich bisher gebraucht gekauft habe waren praktisch wie neu und da war nur mal der eine oder andere Ton, der gerasselt hat aber da hab ich das Stimmplättchen leicht vermittelt und dann ging es wieder.

    Aus tatsächlich aktuellem Anlass: eben kam mein neu bestelltes Hohner Airboard Rasta und ich bin echt enttäuscht. Grundsätzlich mag ich den Klang sehr aber es sind mehrere Tasten, wo die Töne rasseln und bei einer klingt es sogar wie bei einer Trompete, die man vorne zuhält. Und die Lackierung an den Rändern und Kanten ist auch echt lieblos.
    Werde das Teil mal umtauschen und sehen, ob ich dann mehr Glück habe.

    Langzeit Sparprojekt ist tatsächlich das Hammond. Konnte ich in einem großen Musikgeschäft anhören und war begeistert von den zT sanften und warmen Tönen
     
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