InEar Monitoring mit Körperschallwandler?

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Hallo zusammen,
zuletzt sprachen wir bei der Probe mal wieder über InEar Monitoring und dem Problem, dass einem das "Bauchgefühl" fehlen könnte.
Für die Drummer unter uns gibt es ja so schöne Shaker, die die sich unter den Sitz schrauben.
Sonst gibt es noch so Platten, auf die man sich stellen kann. Bei einer - ich nenne es mal - "aktiven" Show kommt man damit aber ja auch nicht weit.

Also dachte ich darüber nach, ob es nicht so etwas für den Gitarrengurt gibt und sprach das kurz bei den Bandkollegen an.
Wie es der Zufall (oder eben der Algorithmus) dann wollte, bekam ich zwei Tage später Werbung auf Instagram angezeigt:
Die Firma "Woojer" machte auf sich aufmerksam - mit einem sogenannten "Strap".

Ein Körperschallwandler, den man sich umschnallt. Entweder aufs Brustbein, den Hüftknochen, oder die Wirbelsäule.

Nach DE bekommt man dieses Gerät mit Versand und VAT für knappe 160€.

Beim weiteren Stöbern, bin ich noch auf "Backbeat" gestoßen. Ist ein Gerät wirklich für den Gitarren-/Bassgurt. Kostet aber fast das Doppelte.

Hat jemand schonmal mit solchen Geräten beim InEar Monitoring Erfahrungen gemacht?
Was denkt ihr über solche Geräte auf der Bühne?

Viele Grüße und einen schönen Sonntag,
Ingo
 
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meine persönliche Meinung/Erfahrung:
Halte ich für völlig übertrieben/überbewertet. Mein ehemaliger drummer hat den shaker sogar abgesteckt im Proberaum. Live - natürlich schon auch abhängig von der PA/größe - ist das sowieso überflüssig, nicht umsonst wollen heutzutage viele Musiker schon eine cardoid-Aufstellung der subs, weil ihnen das "Gedröne" auf den sack geht (berechtigterweise).
Ich selbst (als Gitarrist) habe sowas sowieso nie gebraucht/für nötig befunden und wenn überhaupt, kann ich allerhöchstens noch die Bassisten verstehen, denen das Gewummer vielleicht abgeht.
Imho wäre es viel sinnvoller, das Geld in gute/bessere Ohrhörer zu investieren, als in solchen schnick-schnack.

(wie gesagt, meine persönliche Meinung zu dem Thema)
 
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Ich bin da ganz auf tombullis Seite. Ich spiele seit mittlerweile fast drei Jahren so gut wie ausschließlich mit In-Ear und habe nicht das Gefühl, dass da was fehlt. Zugegeben: Ich habe so was wie den BackBeat noch nie probiert und auch noch nie so eine Shaker-Platte oder einen Shaker für den Schlagzeughocker erlebt. Neugierig wäre ich da schon, aber es ist sicher nichts, wofür ich mal auf Verdacht Geld ausgeben würde.

Wenn ich deinen Startpost richtig interpretiere, spielt ihr nicht mit In-Ear sondern denkt noch darüber nach, umzusteigen. Richtig? Eine Umgewöhnungsphase von einigen Wochen sollte man sich schon lassen. Dann optimiert man immer wieder ein bisschen, bis alle glücklich sind. Währenddessen kann man ja schon mal auf sein "Bauchgefühl" hören, ob dem Bauch das Gefühl fehlt ;) Auf jeden Fall ist es gut zu wissen, dass es diese Optionen gibt.
 
Von diesen "Gimmicks" halte ich ebenfalls nicht viel bis gar nichts. :bad:

Ich kann zwar nur als Drummer von diesen Bass-Shakern reden, aber meins wäre das nicht. Ich hab sie mal ausprobiert, aber mir gingen die nach 2 Minuten schon buchstäblich auf den Sack.

Da sind gute In-Ear Hörer - gerne natürlich angepasste - sicher sinnvoller.

Spar dir die 160 €, legt noch ein paar Scheine dazu und kauf dir gute, angepasste Earplugs.
 

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