Also wie gesagt es wurde mehrmals eingeölt, damit die Poren verschlossen sind. Klar ist Holz ein Naturprodukt, aber es hält doch im Endeffekt genauso viel aus wie in diesem Fall ein Stück Metallblech.
Wenn man es runterfallen lässt, bekommt das Blech genauso eine Beule wie das Holz.
Ein Board aus nicht ganz so dünnem Stahlblech haut wohl eher
eine Kitsche in den Boden, bevor es selbst eine Beule abbekommt.
Außerdem lässt wohl kaum jemand seine teuren Gerätschaften in irgendwelchen Bierpfützen stehn oder?:screwy: Dafür gibts doch Effektboards!
Was will man mit einem zusätzlichen Effektboard, wenn man z.B. nur ein
MIDI Floorboard nutzen will ? Wieviele Bühnen hast du denn schon gesehen ?
Das Zeug wird nass, Bier läuft drauf, es verdreckt.. etc.Bei "Hobbymusikern"
geht es oft vielleicht nicht so wild her, aber zerreden braucht man dieses
Thema auch nicht. Denn irgendwo hat Slaytanic nunmal recht.
Desweiteren beginnt Metall doch gerade in Nässe zu korrodieren (siehe mein ehemaliges Roland FC-200)da hilft auf Dauer auch keine Lackierung, wenn das Holz versiegelt ist passiert da gar nichts. Also ich bin höchst zufrieden.
Also ein Pulverbeschichtetes/Feuerverzinktes oder ordinär aber
ordentlich lackiertes Stahlblech ist unempfindlicher als geöltes Holz.
Diese "Versiegelung" hält auch nicht ewig. Mit der Zeit muss man da
wieder mit einer Schicht Öl/Wachs drüber. Wenn mal 'ne gute Kitsche
reinkommt, dann ist diese "versiegelte" Schicht sicher auch beschädigt.
Es ist schön, dass du zufrieden mit dem Teil bist- und ich gönne es dir,
aber für mich wäre es z.B. aufgrund dieser "Holzbauweise" eher nichts.
Damit es mit der Zeit nicht versifft und verkratzt, würde ich dem Teil
auch angesichts des Preises, für zukünftiges reges Bühnentreiben und
ein langes ansehnliches Leben schon ein eigenes gutes Case spendieren.
Wenn er die Teile auch als komplette Metallkonstruktionen im Angebot
führen wird, wäre die Überlegung/Anschaffung für die Zukunft wert.