iOS/Android/Windows - Tablets auf der Bühne

  • #1.541
um Koch- und Backrezepte auf dem Tablet "greifbar" zu haben.
Fantastisch. Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Und genau wie bei der Verwendung der App mit verschiedenen Bands kann man durch die Filterfunktionen gezielt die jeweils passenden "Songs" anzeigen lassen.
 

  • #1.542
Und genau wie bei der Verwendung der App mit verschiedenen Bands kann man durch die Filterfunktionen gezielt die jeweils passenden "Songs" anzeigen lassen.
Ich denke, ich hätte ein Problem damit, wenn ich auf der Bühne (z.B. auf Publikumswunsch) einen Song der Red Hot Chili Peppers suche und sowohl Chili-Rezepte als auch Noten angezeigt bekomme.

Und bis die Bandkollegen sich durch die Chili-Rezepte auf ihren Tablets gewühlt haben, ist die Gelegenheit für den Song vielleicht schon vorbei. Pech 🌶️:ugly:🤪

Gilt übrigens für alle Bands von hier: https://indierockcafe.com/2021/07/100-best-rock-bands-with-food-names/
 
  • #1.543
Suche nach Interpret "Chili" und nicht nach Rezept "Chili".

Es kommt nur darauf an, wie Du die Schlagwörter vergibst. Wenn Du das nicht sauber führst, dann kannst Du auch nicht "Too hot for the teacher" von "Red hot Chili Pepers" unterscheiden. Das eine ist ein Song, das andere Interpret.

Das gleiche gilt für die Ablage für verschiedene Bands. Das muss natürlich richtig eingepflegt sein. Ist es das nicht, dann funktioniert so ein Leadsheet/Noten-Programm genausowenig wie ein unsortierter Leitzordner.
 

  • #1.544
Ich finde es witzig. Angesichts des Thread-Titels allerdings ("auf der Bühne") würde ich auch eher ein zweites Tablet für die Rezepte vorschlagen und keine Mischung in der Datenbank.

Aber das hängt sicherlich von persönlichen Bedürfnissen ab: Meine Noten müssen sowieso schon für ziemlich verschiedene Zwecke herhalten - deutsche Volkslieder, Kirchenlieder, Arrangements für die Band, Lieder für die Schule etc. Muss also eh schon filtern können nach Zielgruppe, Anlass und Notentyp (Begleitsatz, Chorsatz, LeadSheet, Instrumental- oder Gesangsnoten). Da reicht mir die Komplexität.
 
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  • #1.545
Windows bringt nun endlich eine hauseigene ASIO Umgebung und ARM Unterstützung für ASIO Software. Spannend!

 
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  • #1.546
Wenn das dann wirklich spruchreif ist (mid-2025), ist das auf jeden Fall einen eigenen Thread wert! Ich hoffe, das gilt dann auch für normales Windows.
 
  • #1.547
Ja, kommt natürlich auch für x86.

Wenn ich das richtig verstehe, müssten da dann auch mehrere verschiedene ASIO Devices gleichzeitig gehen.
 
  • #1.548
Verstehe ich das grad richtig, die haben einen Weg gefunden, Audio auf dem Core zu rechnen, ohne die zwei Ebenen übers Betriebssystem?
 
  • #1.549
Genaueres weiß bzw. verstehe ich nicht. 😜
 
  • #1.551
Nabend zusammen!

Ich glaube ich habe ganz verpasst hier zu posten (oder ich hab‘s schon wieder vergessen, werde wohl alt :) ), dass ich vor ein paar Monaten mir ein neues Microsoft Surface Pro 13 mit Snapdragon Elite Prozessor testweise angeschafft hatte und meine Steinberg* Programme wie Cubase 13 und Halion 7 da einwandfrei drauf laufen. Es gibt allerdings spezielle ARM-Versionen von Steinberg* dafür. Nur falls das für jemand von Interesse sein sollte.

Und dann noch eine Neuigkeit (zumindest für mich, weil gerade erst herausgefunden):
Die Korg* iM1 App für iOS gibt es mittlerweile als AUv3 App, d.h. sie lässt sich jetzt noch besser in AUM und Audiobus nutzen und unterstützt auch SaveState, d.h. in AUM gespeicherte „Zustände“ (wie ausgewählte Programme etc.) werden mitgespeichert!

Viele Grüße
HD
 
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  • #1.552
Mein nächster Laptop wird sicher auch ein ARM. 👍
 
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  • #1.553
Ich finde es witzig. Angesichts des Thread-Titels allerdings ("auf der Bühne") würde ich auch eher ein zweites Tablet für die Rezepte vorschlagen und keine Mischung in der Datenbank.
Ich hab auf der Bühne auch ein zweites Tablet im Einsatz, aber weniger wegen solcher Vermischungen, sondern, weil ich auf einem Tablet meine Sheets anzeigen lasse, und auf dem anderen die Mixersteuerung habe, was natürlich auch auf einem geht, aber ich nicht hin und her switchen möchte. Ich hab sogar noch ein drittes, wenn ich bei der einen Band auch die Lichtsteuerung über Tablet mache.
Meine Noten müssen sowieso schon für ziemlich verschiedene Zwecke herhalten - deutsche Volkslieder, Kirchenlieder, Arrangements für die Band, Lieder für die Schule etc. Muss also eh schon filtern können nach Zielgruppe, Anlass und Notentyp (Begleitsatz, Chorsatz, LeadSheet, Instrumental- oder Gesangsnoten). Da reicht mir die Komplexität.
Hier ist die passende App wohl die entscheidende Lösung. Mit der Bandhelper App legt man sich verschiedene Projekte an, denen man die Songs zuordnet. Ich hab da für jede Band ein Projekt, für Projekt-Geschichten ein eigenes, für Instrumentals ein weiteres. Manche Songs kommen in mehreren Projekten vor, was kein Problem ist, ohne sie mehrfach anzulegen. Wenn ich einen Song suche, sucht er verständlicherweise nicht auf dem Device sondern in der App, also meiner Songdatenbank. Der Filter ist dann schon mal die Auswahl des Projektes für den jeweiligen Ansatz und innerhalb so eines Projektes suche ich dann i.d.R. nur nach Songs, die ich diesem Projekt zugeordnet habe.
 
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  • #1.554
Ich könnte mir vorstellen, dass MobileSheetsPro da nicht schlechter aufgestellt ist: Was du beschreibst klingt für mich so, als wäre die "Sammlung" dort so etwas ähnliches - eine Teilmenge, die aber mit anderen Teilen zusammen an einem Speicherort (einer Datenbank) abgelegt ist. Und MobileSheetsPro hat darüber hinaus die Möglichkeit, mehrere Bibliotheken anzulegen - die haben dann unterschiedliche Speicherorte (Datenbanken), sind aber voneinander total getrennt, so dass du dasselbe Lied dann doch bei Bedarf mehrfach anlegen musst. Ob das völlig problemlos (auf der Bühne) gewechselt werden kann ohne dass sich Fehlermöglichkeiten addieren, weiß ich aber nicht.
 
  • #1.555
Das sollte eigentlich funktionieren, sowas ist doch der Sinn, warum man diese Programme überhaupt nutzt... ;)

Also dass die Sheets einmal abgelegt sind, und dass Listen beliebig viele Verweise auf die Sheets beinhalten können.
Physisch getrennte Kopien als Bibliotheken kann man ja aus anderen Gründen machen. Es sollte auch der Zugriff auf mehrere dieser Bibliotheken von einer Setliste aus möglich sein, so habe ich das verstanden.
 
  • #1.556
In diesem Unterforum gab es die letzte Zeit eher wenig traffic - ich hoffe, dass meine Frage hier richtig ist:
Die Welt der Tablets und -modelle (und -preise) dreht sich ständig weiter und ich konnte im Forum noch keine spezifische Antworten für mich finden.

Ich brauche für mich ein Tablet auf der Bühne zum Anzeigen von Songtexten (je eine pdf-Seite pro Song). Bildschirmgröße sollte in Richtung A4 gehen.

Meine konkrete Frage an Euch:
Wer hat Erfahrungen im Vergleich zwischen ipad Air 13 und einem Lenovo pad 13 (ausschließlich um Textblätter/Notenblätter zu lesen) und kann das hier teilen?
 
  • #1.557
Ich kenne das Lenovo nicht, aber andere Android-Pads, es gab immer Probleme, immer alles gut mit dem iPad. Klare Empfehlung für das iPad, ältere Modelle bekommt man auch gebraucht günstiger, für diese Anwendung braucht man keine aktuellen Modelle.
 
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  • #1.558
Ich würde dir auf jeden Fall raten, das Bildschirmseitenverhältnis zu beachten. iPads haben ein 4:3 Format, die meisten Android Tablets ein 16:9 Format. Das macht sich dann insbesondere bemerkbar, wenn man die Tablets hochkant verwendet. Da ist mir ein 4:3 Format wie beim iPad deutlich lieber. Habe lange mit Android-Alternativen geliebäugelt, bin aber - auch deswegen - bei iPads geblieben.
 
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  • #1.559
Ich wollte auch gerade dazu etwas schreiben... PDF im DinA4 Format senkrecht wäre ein Verhältnis von ca. 1,41 : 1. Da sollte man tatsächlich drauf achten für eine sinnvolle Darstellung. Es gibt auch im Android-Bereich Tablets, die ein ähnliches Seitenverhältnis haben, mit z.B. 2800 : 1980 Pixel käme man in die Nähe... 4 : 3 wäre 1,33 : 1, also auch nicht perfekt... Wenn man nach diesem Kriterium sucht, dann gibt es tatsächlich mehr oder weniger geeignete Tablets. Ich hatte mal das Android One Plus Pad Go 2 12,1" für sowas in's Auge gefasst... Muss man einfach im Angebot etwas suchen, wer Bildschirme mit einem annähernden Verhältnis von 1,41 : 1 in Pixeln hat... Liebe Grüße Frank
 
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  • #1.560
Android-Pads, es gab immer Probleme
Beim reinen Anzeigen von pdfs hatte ich noch nie Probleme. Das kann jedes Tablet.

A4 Tablets sind aber relativ teuer. Durch Beschneiden der Seitenränder und geschickte Wahl der Schriftgröße und des Seitenverhältnisses kann man da auch mit kleineren schon einiges machen, falls Du die pdfs selbst erstellst.
 
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