jetzt wird's hart: klezmer oder chanson?

von nori lung, 06.06.07.

  1. nori lung

    nori lung Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.07   #1
    moin!
    überlege schon seit längerem mit 'nem kumpel zusammen "weill'sche"-abende in hh zu gestalten. es scheitert zumeist am programm und unserer einigung dazu.
    er will nur pianobegleitung (zu stücken von weill, busch, degenhardt, franzosenklassikern) und mich als gesang, fertig aus.

    ich hätte gerne die (zur verfügung stehende) musikalische unterstützung von mindestens einem blasinstrument (klarinette, baritonsax) und einem kontrabass. schön wären auch ein accordion und/oder eine violine dazu...

    er meint daraufhin, dass wir wohl eher klezmer-stücke verarbeiten sollten, da wir dementsprechend ausgerüstet wären, wenn ich meinen willen durchsetze.

    klezmer wäre grundsätzlich auch nicht schlecht, aber ich frage mich, was dagegen spricht, die ursprünglichen stücke mit mehr, als einem instrument unterstützt (schließlich kommen ein supertolles klavier und ein verhältnismäßig langweiliges stimmchen nicht zwangsläufig gegen die soundkulisse des regulären barbetriebs an).

    also, alte stücke mit angedrohtem neuen pianisten (künstler und ihre allüren, ich blicke da nie durch...) und erwünschter kombo

    oder piano und gesang alleine

    oder gewünschte kombo, alter pianist, neue klezmer-stücke?
     
  2. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 06.06.07   #2
    Hallo !
    So ganz habe ich das Problem nicht verstanden. Ihr müsst doch in einer größeren Besetzung nicht nur Klezmer spielen. Grundsätzlich lassen sich Brecht/Weill-Songs und Chanson wunderbar mit Piano, Kontrabass, Sax etc. spielen. Und der Vorteil gegenüber einem Solo-Pianisten ist, dass selbiger sich ein bisschen ausruhen darf, wenn ein anderer soliert.
    Dann ist es auch für die Zuhörer abwechslungsreicher und interessanter, wenn mehrere Instrumente zu hören sind. Denn so ein Programm hat´s auch in sich und verlangt dem Publikum einiges ab, das darf man nicht vergessen.
    Der einzige Vorteil einer Duo-Besetzung ist, dass man verhältnismäßig mehr verdient. 500 Euro durch 2 geteilt ist halt was anderes als 500 Euro durch 4, und viele kleinere Veranstalter zahlen nicht mehr bzw. können nicht mehr zahlen.
    Aber was erzähl ich Dir eigentlich.... das ist wahrscheinlich eh alles klar.
    Ich sagte ja schon, ich hab das Problem nicht ganz verstanden...
    schöne Grüße
    Bell
     
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