[Kaufberatung] Amp für Yamaha BEX-4 zur Folk/Blues/Country-Begleitung

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Salü,
nachdem ich seit einiger Zeit schon als Gitarrist im Musiker-Board unterwegs bin, muss ich mich jetzt als Teilzeit-Bassist outen:
Für unser Folk/Blues/Country-Duo (siehe Signatur) hab ich einen Yamaha BEX-4 gekauft. Wir spielen ihn bei .ca 10-15 Prozent unseres Programms abwechselnd.
Vom Bass bin ich sehr angetan, vor allem, weil er mit Flatwounds einen sehr angenehmen runden Bass-Ton baut, und die Kombination Humbucker/Piezo sehr schöne Klangfarben erlaubt. Fürs Proben und zuhause spielen wir den Bass in einen Gitarren-Amp, einen alten Fender Concert. Das geht in Zimmerlautstärke ganz gut, bei höheren Lautstärken geht der Speaker in die Knie und flattert.
Eigentlich such ich einen Verstärker (vorzugsweise als Combo), der diesen Röhrensound genau so hinkriegt. Gerne auch gebraucht. Preislich möchte ich sehr deutlich unterhalb der 500-Euro-Grenze bleiben, da der Bass mein ungefähres Zehntinstrument ist. Sämtliche Röhrenamps scheiden damit wohl schon mal aus, oder? Sind auch so arg schwer...
 
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Rickenslayer
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Richtig laut muss das nicht sein, oder? Der Roland Micro Cube wäre eventuell schon ausreichend.
Sonst einen anderen Roland, da kann man wenig falsch machen.

Knapp über dem angegebenen Budget liegt ein Gallen-Krueger MB150S. Das ist dann soundmässig schon sehr fein.
Habe hier einen rumstehen, samt 12" extension cab. Ich spiele da selten drüber, bin aber immer wieder erfreut (und erstaunt), wie gut das Ding klingt!
 
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Naja, 2einhalb Watt ist mir schon ein bisserl arg mager. Natürlich kann man, sobald ne PA dasteht, die auch fürn Bass nutzen, aber reciht das wirklich für ne Probe aus?
Den Gallien-Krüger gibts ja auch noch in kleiner. taugt der auch, oder muss man da arge Abstriche machen?
 
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Phil Jones BG-100?

Klein, leicht, hat zwei Kanäle, wo Du Bass und Gitarre zusammen spielen kannst und nicht dauernd umstöpseln musst. Mit 100W für die Probe vollkommen ausreichend, und mit 450.- im Budget. Gibt es aber leider nicht bei jedem Händler / Versender um die Ecke anzuspielen und zu kaufen.
 
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... aber reciht das wirklich für ne Probe aus? ...
für ´ne wohnzimmerprobe mit westerngitarre und unverstärktem gesang? ja. für´n kneipengig? nöh. das wäre dann der

ich würde mir noch den
auf den zettel packen. tc macht ganz ordentliche röhrensims.

phil jones ist nett, wenn klein, leicht, relativ laut und clean gewünscht. mit akku z.b. erste wahl für straßenmusik (meine meinung).
 
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Clean ist definitiv gewünscht! Der kleine Kasten hat mirs schon angetan. Da hilft jetzt wohl nur noch anspielen.
Danke!
 
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Findest du? Dann darfst du das "Röhren-" gerne streichen. Es geht um runde, harmonisch verstärkte Clean-Sounds für die Begleitung von allerlei akustischen Instrumenten.
 
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ähm, ja, aber "Röhrensound" ist nun eigentlich genau das Gegenteil von "clean" ;)
 
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Dann hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Als Gitarrist unterscheide ich auch im Clean zwischen Transistor- und Röhrensound.
 
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das ist jetzt zwar off topic, aber ich bin neugierig: Du unterscheidest bei 100% clean zwischen "Transistor- und Röhrensound"?
Wie genau sieht dieser Unterschied denn aus?
 
d'Averc
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...Als Gitarrist unterscheide ich auch im Clean zwischen Transistor- und Röhrensound.
bassamps haben i.d.r. keine clean und distortion (oder wie das heißen mag) kanäle. ´ne ausnahme ist vll.

dessen classic-kanal ist aber auch kein distortion - daher reden wir wohl aneinander vorbei ;).

ein clean ausgelegter bassamp färbt das klangbild wenig bis gar nicht. das muss aber nicht zwangsläufig kalt oder steril klingen (z.b. eden). im umkehrfall gibt es amps mit "alibi-röhren" in der vorstufe die nur "clean", nix nach röhre klingen oder reine solid-state amps, welche vergleichsweise rotzen "wie doof" (klassiker: ampeg).

ich persönlich nehme für meine "akustisch geprägte" musik meinen alten h&k quantum. leicht in die röhrensättigung gefahren, warm, klassisch, "rund". in die richtung können das m.e. auch die sims der verlinkten roland und tc-electronic. vll. nicht so "organisch" ;).
 
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das ist jetzt zwar off topic, aber ich bin neugierig: Du unterscheidest bei 100% clean zwischen "Transistor- und Röhrensound"?
Wie genau sieht dieser Unterschied denn aus?

Das mag natürlich gar nichts mit "Transistor oder Röhre" zu tun haben und ist sicher eine Frage von Klanggeschmack und Hörgewohnheiten, aber Röhrenverstärker werden von vielen als "lebendiger, wärmer und kompakter" empfunden, während Transistorverstärker eher als "klarer und kühler mit mehr Transparenz" empfunden werden...

Klangebeschreibungen halt... unzulänglich wie immer... Fakt ist jedenfalls, dass bei Gitarristen "Röhrensound" nicht automatisch "verzerrter" (also "nicht cleaner") Klang heißt... wobei sicher viele auch genau das im Sinn haben, wenn sie nach Röhrenverstärkern suchen... :nix:
 
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jaja, das ist mir alles bekannt (ich spiele auch Gitarre). Nur frage ich mich, was den jenseits von Klischees sinnvolles zu klären sein soll?
Entweder ich will clean (das wäre als "Standard" wohl der Sound der Fender Amps) oder ich will es nicht.

Röhre=warm (was immer das sein soll) und Transistor=kalt (was immer das sein soll) ist in dieser Form schon lange nicht mehr gültig.
 
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Das mag natürlich gar nichts mit "Transistor oder Röhre" zu tun haben und ist sicher eine Frage von Klanggeschmack und Hörgewohnheiten, aber Röhrenverstärker werden von vielen als "lebendiger, wärmer und kompakter" empfunden, während Transistorverstärker eher als "klarer und kühler mit mehr Transparenz" empfunden werden...

jaja, das ist mir alles bekannt (ich spiele auch Gitarre). Nur frage ich mich, was den jenseits von Klischees sinnvolles zu klären sein soll?
Entweder ich will clean (das wäre als "Standard" wohl der Sound der Fender Amps) oder ich will es nicht.

Röhre=warm (was immer das sein soll) und Transistor=kalt (was immer das sein soll) ist in dieser Form schon lange nicht mehr gültig.

Was immer du widerum glaubst, Rickenslayer, Whiteout hat das schon ganz prima erklärt. Dass für Bass-Amps so etwas weniger zu gelten scheint, wird mir langsam klar. Die "Glühstrumpf-" versus "Transen"-diskussion bei Gitarrenamps wäre hier wohl ein wenig arg OT.
 
elkulk
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Hi,

nee, das finde ich nicht OT und entsprechende Diskussionen hat es hier auch schon gelegentlich gegeben.
MMn hat Whiteout das tatsächlich gut rübergebracht inkl. der Einschränkungen, dass über Klang zu reden immer rel. dämlich ist.

Also gibt es mMn definitv Röhre ohne Zerre, wenn das natürlich nicht im Sinne von clean ist, sondern mit harmonischen "Verzerrungen", d.h. es werden bestimmte Obertöne stärker betont bzw. hinzugefügt.

Messtechnisch nennt man das "Klirr" und damit ist es nicht im eigentlichen Sinn "unverzerrt"/"clean". Richtige Zerre im Sinn von "overdrive" ist es aber nicht.

Oh Mann, was ein Geschwafel ... !!


Gruß
Ulrich
 
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Muss dir leider auch widersprechen: Röhrensound ist auch als wirklich cleaner Sound fundamental anders als Transistorensound!
Natürlich kriegt man das im Alltag selten genug auf den Radar und beim Bass mag das wirklich vernachlässigbar sein, aber der Unterschied ist da und deutlich hörbar.

Wohlgemerkt: mir bricht kein Zacken aus der Krone, mal über n Line 6 in den PC zu spielen oder aus praktischen Gründen nen Transistor- oder Digitalamp zu kaufen, aber der wahre Jakob geht anders.

Von mir aus kann hier zugemacht werden, weil Anspieltipps hab ich ja reichlich bekommen und bin auch sehr dankbar dafür!

Knecht Recht
 
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Hi,
Muss dir leider auch widersprechen: Röhrensound ist auch als wirklich cleaner Sound fundamental anders als Transistorensound! ...
dann hast Du mich gründlich missverstanden.

Ich schrieb über den Unterschied von klanglich "clean" (unverzerrt - gibt es mit Transe und mit Röhre) und messtechnisch "clean" (ohne Veränderungen des Frequenzgangs - gibt es nur bei Transe), also ganz in Deinem Sinn.


Gruß
Ulrich

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Na gut, dann schwieg ich fein stille.

Heut war ich übrigens (Achtung, BTT!!) beim Händler meines Vertrauens und hab ein paar Amps in der Gewichtsklasse, um dies hier geht, angespielt. Gewonnen hat der ebs-Würfel mit 60 Watt. Feine Kiste.

 

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