Kaufberatung Soundkarte

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Oxbert
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Guten Tag alle zusammen! :)

Da ich mir nun überlege, mich von meinem Edirol UA-20-Interface loszusagen
und auf eine interne Audiokarte umzusteigen, bräuchte ich dringend eine kompetente Beratung diesbezüglich!

Ich suche eine Audiokarte mit mindestens 2 Klinkeneingängen, für Gitarre und Mikro. Hierbei brauche ich nicht unbedingt
einen speziellen Mikroeingang mit Phantomspeisung, da ich über einen Behringer Preamp verfüge, hätte aber auch nichts dagegen einzuwenden, wenn einer vorhanden wäre.
Wichtig ist, dass ich dann bei Cubase auf zwei getrennten Spuren gleichzeitig aufnehmen kann (Gitarre und Gesang eben).
Außerdem sollte natürlich die Latenz stimmen usw.
Es sollte realisierbar sein, dass ich dann auf einer 3. Spur noch eine Zweitstimme oder ein Gitarrensolo etc aufnehmen kann, während ich die ersten beiden Spuren abspielen lasse
(dafür ist ja die full-duplex-funktion zuständig, wenn mich nicht alles täuscht?).

Preislich will ich nicht über 150€ gehen, da ich ein armer Schüler (vllt bald noch ärmerer Student?) bin.

Was würdet ihr mir da empfehlen??

Viele Grüße und vielen Dank im Voraus!

PS:

Mein System:

Windows XP Prof. SP2 (denke über einen Umstieg auf Vista nach in naher Zukunft?)
Intel Core 2 Duo E6300 (2x 1,83Ghz)
2GB Ram
Asus P5B Mainboard
Radeon x1900GT Graka
 
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4feetsmaller
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Kurze Fragen:

Warum unbedingt intern?
Was ist an dem vorhandenen Edirol-Interface verkehrt?

Ich würde dir (wenn unbedingt intern) zu einer ESI MAYA-44 oder ESI MAYA-44e raten. Gute Karten, die neben deinen Anforderungen auch noch ein bißchen mehr bieten und recht günstig sind.
 
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Oxbert
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Danke für die Antwort erstmal!

Nun, mit meinem Edirol-Interface ist es so, dass ich Aufgenommenes (z.B. unter Cubase Sx3) nur noch unter einem starken Knacken und unter vielen Aussetzern abspielen kann. Früher lief alles glatt, dieser Effekt trat einfach so, wie aus dem Nichts auf, ohne dass ich irgendetwas geändert habe.

Habe auch schon alles versucht, dieses Problem zu beheben: neue Treiber installiert, den Puffer vergrößert (sogar schon auf die maximale Stufe), an den Latenzen rumgefummelt, ein anderes Cubase (sx2) installiert, das BIOS geupdatet und darin Dinge wie (Tm2, C1E-Support usw) und meine andere Soundkarte (Soundblaster) deaktiviert, und sogar deren Treiber deinstalliert. Sogar Windows habe ich neu installiert (inkl. Maiboardtreiber, bla bla bla).
Habe es auch schon mit Asio4all statt dem Edirol-Treiber versucht.... auch die anderen Asio-Treiber habe ich schon ausprobiert (kp wie die nochmal heißen)

UND ALLES WAR UMSONST!!!

Und da mein Edirol-Interface sowieso nur einen Klinkeneingang besitzt, habe ich mir gedacht, dass es eh an der Zeit ist, mir etwas Neues anzuschaffen. Ich bräuchte echt getrennte Kanäle für Gitarre und Gesang, sonst wirds zu umständlich bzw. unpraktisch.

und warum intern? Nun, wie ich hörte sollen diese besser und zuverlässiger sein und außerdem über niedrigere Latenzen verfügen. Ein USB-Interface oder Sonstiges würde mir ja sowieso keine Vorteile bringen, da ich eh nur Zuhause an meinem Desktop-PC recorde.
Das ist im Prinzip mein Standpunkt, aber ich bin natürlich zur Diskussion bereit!

Ach ja, was ich vergessen habe.... ein MIDI-Eingang wäre auch ganz praktisch!!! Muss nicht zwingend sein, könnte mir da vllt extra etwas anschaffen oder es, was MIDI angeht, weiterhin mit meinem Edirol versuchen... aber wäre natürlich toll, wenn der auch schon dabei wäre!

Gruß
 
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Achso, ok.

und warum intern? Nun, wie ich hörte sollen diese besser und zuverlässiger sein und außerdem über niedrigere Latenzen verfügen. Ein USB-Interface oder Sonstiges würde mir ja sowieso keine Vorteile bringen, da ich eh nur Zuhause an meinem Desktop-PC recorde.
Das ist im Prinzip mein Standpunkt, aber ich bin natürlich zur Diskussion bereit!

Das würde ich nicht sagen. Niedrige Latenz ist eher von Faktoren wie Asio-Treiber, Buffer-Size und Computersystem abhängig als von der Schnittstelle. Also man kommt (je nach Gerät) durchaus auch mit externen Geräten auf gute Latenzwerte. Nach meiner Erfahrung eigentlich sogar mit jedem Gerät...;)

Zuverlässiger ist auch so eine Sache. Nun gut, es kann unter Umständen zu Verbindungsproblemen kommen, aber das liegt ganz in der Hand des Nutzers. Auch hier hatte ich noch nie Probleme. Bei PCI hingehend könnte ich mir schon eher Stör-Einstreuungen durch andere Bauteile im PC vorstellen. Du merkst schon, ich schwöre auf USB/FireWire...:)

Tascam US-122
Alesis IO2

...kann man sich ja mal ansehen. (hier liegen übrigens schon 2 PreAmps im Gerät vor)

Ach ja, was ich vergessen habe.... ein MIDI-Eingang wäre auch ganz praktisch!!! Muss nicht zwingend sein, könnte mir da vllt extra etwas anschaffen oder es, was MIDI angeht, weiterhin mit meinem Edirol versuchen... aber wäre natürlich toll, wenn der auch schon dabei wäre!

Ok, das würde ja die ESI MAYA-44e bieten.

Grüße :)
 
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Hmm....

also das Tascam fällt auf jeden Fall raus, ist mir ein wenig zu teuer. Aber das Alesis könnte man schon näher in Betracht ziehen... darum folgende Fragen:

- Wie sieht es mit der Qualität (vor allem mit der Soundqualität) aus? Also verglichen mit
den ESI-Karten. Auch mit der Qualität des Vorverstärkers? Und wird dieser besser sein
als mein Behringer? Zudem seh ich bei den ESI´s nur Klinkeneingänge, wird da die Phantomspeisung über Klinke geliefert? Dachte das geht nur über XLR.
- Ist der einzige Unterschied zwischen den beiden ESI-Karten (44 und 44e) die
MIDI-Schnittstelle und der Anschluss (das eine ist ja PCI-e).
- Wie ist so das Preis-Leistungs-Verhältnis von den ESI-Teilen und dem Alesis?
- Wie sind so die M-Audio-Karten? Die sollen ja auch ganz gut sein, hab ich gehört...
- Und das E-MU 0404? Davon hört man auch viel Positives...
- LINE6 POD STUDIO UX1? Das hat schon viele Effekte usw...

Sorry für die vielen Fragen, aber ich will da alles richtig machen :)

Würde mich übrigens auch sehr freuen, wenn mir noch andere schreiben würden. Nicht, dass ich an deiner Kompetenz zweifele, 4feetsmaller, auf gar keinen Fall!!! Nur ist es immer gut, unterschiedliche Meinungen zu hören, da ja die Menschen auch unterschiedliche Erfahrungen machen.

LG
 
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Niedrige Latenz ist eher von Faktoren wie Asio-Treiber, Buffer-Size und Computersystem abhängig als von der Schnittstelle.

Bei "eher" = Zustimmung - aber nicht so generell. Auch ASIO & Co.können die Latenz immer nur auf den Wert runterdrücken, den die Karte baubedingt minimal zulässt. UNd da ist die M-Audiophile mit 4ms nach wie vor eine gute Empfehlung im erschwinglichen Bereich.
 
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Oxbert
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hm, aber die M-Audiophile hat irgendwie nur Cinch-Ein- und Ausgänge, das finde ich nicht so praktisch! Schade auch, dass kein Mikro-Vorverstärker dabei ist!
 
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- Wie sieht es mit der Qualität (vor allem mit der Soundqualität) aus?

Durchaus angemessen für eine Soundkarte in dieser Preisklasse. Also du wirst sicherlich nicht enttäuscht sein. Einige User recorden mit diesem Interface und sind durchaus zufrieden. Auch die Verarbeitungsqualität ist imho in Ordnung.

Also verglichen mit
den ESI-Karten. Auch mit der Qualität des Vorverstärkers?

Mmh, da hab ich natürlich keine Möglichkeit das zu testen. Ich würde aber mal nach meiner Erfahrung in dieser Preisklasse von nahezu gleicher Qualität sprechen.

Und wird dieser besser sein
als mein Behringer?

Wenn es sich um diesen sehr billigen PreAmp handelt, dann gehe ich davon aus. Das kannst du dann aber auch selber testen, da man ja den PreAmp neben dem verbauten PreAmps weiter nutzen kann. Also nicht zusammen in der Signalkette!

Zudem seh ich bei den ESI´s nur Klinkeneingänge, wird da die Phantomspeisung über Klinke geliefert? Dachte das geht nur über XLR.

Nein, das geht durchaus auch über Klinke.

Ist der einzige Unterschied zwischen den beiden ESI-Karten (44 und 44e) die MIDI-Schnittstelle und der Anschluss (das eine ist ja PCI-e).

Ja, das dürften die beiden einzigsten Unterschiede sein.

Wie ist so das Preis-Leistungs-Verhältnis von den ESI-Teilen und dem Alesis?

Sehr gut. Man bekommt im Bereich Homerecording viel für sein Geld.

Wie sind so die M-Audio-Karten? Die sollen ja auch ganz gut sein, hab ich gehört

Ja, durchaus. Ich nutze zwar selber keine Karte von M-Audio und habe jetzt auch keinen im Bekanntenkreis, aber ansonsten ist das eine sehr anerkannte Marke im Bereich Recording.

Und das E-MU 0404? Davon hört man auch viel Positives

Ja, ein Kumpel (User EP) nutzt diese Karte und ist soweit auch zufrieden damit.

LINE6 POD STUDIO UX1? Das hat schon viele Effekte usw...

Jop, wenn du auch die gegebene Amp-Simulation nutzen willst, dann ist das durchaus eine Überlegung wert. Ich habe daheim noch ein Toneport GX rumliegen und bin damit auch recht zufrieden.

Würde mich übrigens auch sehr freuen, wenn mir noch andere schreiben würden. Nicht, dass ich an deiner Kompetenz zweifele, 4feetsmaller, auf gar keinen Fall!!! Nur ist es immer gut, unterschiedliche Meinungen zu hören, da ja die Menschen auch unterschiedliche Erfahrungen machen.

Gerne, nur liegt das nicht an mir. :nix:;) Ich halte mich jetzt zurück...

@Hans_3: Jop, danke für die Info. :)

lg
 
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Wow, danke für deine umfangreiche Antwort, 4feetsmaller!

Du brauchst dich nicht zurückhalten, so war das ja gar nicht gemeint, ich freue mich immer sehr über deine Antworten! Nur wie ich bereits schrieb, mehrere Meinungen zu hören ist immer gut :)

Hm, wie es aussieht steht nun eine ganze Menge Denkarbeit für mich an! :gruebel:
Bei so vielen Modellen ist das halt so ne Sache mit der Entscheidung :)

Gruß
 
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ähm und nochwas, wenn ich die Phantomspeisung über Klinke laufen lassen will brauche ich ein Stereo-Mikrofonkabel, hab ich das richtig verstanden???

Gruß
 
4feetsmaller
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ähm und nochwas, wenn ich die Phantomspeisung über Klinke laufen lassen will brauche ich ein Stereo-Mikrofonkabel, hab ich das richtig verstanden???

Es muss natürlich eine symmetrische (Stereo-) Klinke sein! :)

Bei so vielen Modellen ist das halt so ne Sache mit der Entscheidung

Wenn es dir absolut nicht zusagt, hast du immer noch dein Rückgaberecht.
 
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Wenn es dir absolut nicht zusagt, hast du immer noch dein Rückgaberecht.

Das stimmt zum Glück! :great:

Und wegen der Klinke und Phantomspeisung, habe da mal was gehört von wegen Kurzschlussgefahr usw, was hat es denn damit auf sich? (wie man vllt schon merkt, ich tendiere momentan zur ESI Maya 44e) :)

Sorry nochmal, dass ich soviel frage, aber wenn ich etwas mache, dann wenigstens halbwegs gescheit! (in dem mir finanziell möglichem Rahmen) :)

Gruß
 
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Hallo, Oxbert,

ja, die Kurzschlußgefahr ist bei Phantomspeisung über Stereoklinke sehr real! Wenn PP angeschaltet ist und Du ziehst oder steckst den Klinkenstecker, wird dabei ein Kurzschluß erzeugt. Ist die Karte nicht kurzschlußfest, war es das dann leider. Also Vorsicht...

Viele Grüße
Klaus
 

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