[Kaufberatung] Topteil für Metal, ~550€, vorallem Laut!

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icymikey
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Hey Leute,
ich habe mir vor etwa 8 Monaten den Ashdown Mag 300 EVO II zugelegt für meine damalige band.
zusammen mit der 410er box fon FMC hab ich etwa 700€ ausgegeben. jetzt spiele ich auch in einer zweitband, die ziemlich laut, und vorallemdingen ziemlich schnell spielt und mit dem 300W topteil gehe ich mehr und mehr unter.
der Drummer prügelt seine Eimer auf einem Niveau, dass einem die ohren dabei abfallen

aufgrunddessen will ich mir ein neues topteil mit mehr leistung anschaffen, weil ich keine lust mehr habe mitm lautstärkeregler auf max zu spielen. am EQ hab ich auch schon rumgeschraubt, ohne nennenswerte erfolge.

ich brauche auf jedenfall ein topteil, dass richtig reinknallt von der lautstärke her (und dabei auch noch gut klingt)

preisrahmen liegt bei 550€ (+/- der ein oder andere euro natürlich)

soundvorstellung: trocken, modern, warm, was auch immer... ich hab ehrlichgesagt keine vorstellung, wie mein traumamp klingt, dass kann ich dann erst beurteilen, wenn ich ihn angespielt habe. wie gesagt, ashdown gefällt mir klanglich sehr gut aber ich will mich nicht nur auf die eine soundrichtung beschränken, ich bin da recht flexibel.

mfg mick
 
Eigenschaft
 
...
zusammen mit der 410er box fon FMC hab ich etwa 700€ ausgegeben. jetzt spiele ich auch in einer zweitband, die ziemlich laut, und vorallemdingen ziemlich schnell spielt und mit dem 300W topteil gehe ich mehr und mehr unter.
der Drummer prügelt seine Eimer auf einem Niveau, dass einem die ohren dabei abfallen...
und was erwartest du, wenn du nun z.b. das ashdown pendant mit 500w auf die p2 stellst?
der drummer ist doch das problem. oder die position von dir oder deinem stack. oder das eq-ing.(bevor jetzt noch jemand auf die mit zwei boxen kommt, die dir vll. 2-3 db mehr bringen)
 
und was erwartest du, wenn du nun z.b. das ashdown pendant mit 500w auf die p2 stellst?

ich will einfach noch etwas leistungsreserven haben. irgendwie hab ich kein gutes gefühl beim spielen, wenn ich die ganze zeit dabei denke, dass ich den mastervolume fast auf rechtsanschlag stehen habe... verstehst du was ich meine?
auserdem hab ich zurzeit wieder den ein oder anderen kleinen GAS schub :D

im proberaum der zweitband steht zum beispiel eine traceelliot vorstufe mit einer 600W Markbass Endstufe, das ding hab ich mal gespielt zu probezwecken und da musste ich den master nur auf 1uhr stellen und ich hatte keine probleme dabei mich durchzusetzen (selbst bei dem brutalen drummer). das hat mir persönlich den eindruck gegeben, dass mein topteil für gewisse situationen einfach zu schwach ist.

der andere knackpunkt ist, dass wir in den nächsten monaten mehrere auftritte haben, unter anderem auch welche in kleineren clubs ohne PA Anlage und da will ich einfach dazu in der lage sein, dass publikum mit meiner anlage zu beschallen.
 
Warum eigentlich keine combo kaufen und abnehmen ?
für das geld bekommt man doch imo meist eine bessere combo und wenn man die abnimmt klingts auch laut und fett.
 
... im proberaum der zweitband steht zum beispiel eine traceelliot vorstufe mit einer 600W Markbass Endstufe, das ding hab ich mal gespielt zu probezwecken und da musste ich den master nur auf 1uhr stellen ....
auf deiner eigenen box? naja ... der gleiche lautstärkeeffekt wie in meinem vorpost. allerdings dürfte auch die charakteristik der trace vorstufe ihren teil beitragen. die beisst sich u.u.in den mitten besser durch als der ashdown, welcher m.e. eher seine stärken im keller hat.
 
Wie wäre es mit einer zweiten 410er? Ich glaube, dass das deutlich mehr bringt, als ein leistungsstärkerer Amp...
 
allerdings dürfte auch die charakteristik der trace vorstufe ihren teil beitragen. die beisst sich u.u.in den mitten besser durch als der ashdown

Er hat vergessen, den Preshape zu aktivieren...;)

Im Ernst...mit etwas mehr Mitten funktionieren 300 W immer. Da du von Metal redest, vermute ich allerdings, dass die Tiefmitten von den Gitarreros besetzt sind und du versuchen musst, dein Zeug noch darunter her zu schieben.
Das braucht natürlich Leistung.

Für dein Budget fällt mir als integrierte Topteillösung nur noch der 5500er Hartke ein...an sonsten landen wir bei einer Vorstufe (SansAmp PBDI o.ä.) plus Endstufe.
Da gibt's den Kilowattbereich schon für Kleines. Dazu gibt's hier gute Vorschläge.

Wie wäre es mit einer zweiten 410er? Ich glaube, dass das deutlich mehr bringt, als ein leistungsstärkerer Amp...

Auch wieder wahr...:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenns jetzt doof klingt aber Leistung in Watt ist nicht gleich der Leistung in Laustärke. Zudem ist mir bisher keine Art von Gig bekannt bei der 300 Watt in Kombi mit einer 4x10 nicht mehr als ausreichend sind. Bei allem anderen was noch größer ist wird man abgenommen. Daher vermute ich dein Problem beim EQ-ing. Welchen Einstellungen hast du?

Wenn es etwas neues sein soll dann kann man wenig empfehlen bis auf nen größeren Ashdown (was kaum was bringen wird s.o.) da wir ja deine Soundwünsche nicht kennen. mein Tip wäre in den nächst größeren Musikalienhandel zu stiefeln mit deinem eigenen Bass und so ziemlich alles an zu spielen was ditr vor den Bass kommt.

Beste Grüße

T-Bird
 
Auch wenns jetzt doof klingt aber Leistung in Watt ist nicht gleich der Leistung in Laustärke.

So ist es!

Meine (leidlichen) Erfahrungen haben gezeigt, dass ein noch so leistungsfähiger Amp nicht unbedingt lauter sein muss... Einen weiteren Fehler, den viele Basser machen und den man immer wieder hören kann ist, dass der EQ auf typisch "Badewanne" eingestellt wird. Das scheint zwar schön "bassig" zu klingen, letztendlich drönt und matscht es nur...
 
All zu oft ist noch nicht mal die Einstellung des Bassers das Problem, sondern der Bandsound generell ... Wenn z.B. jeder Gitarrist für sich seinen Amp so einstellt, dass es "fett" klingt, und der gesamte Mittenbereich schon mal von den Guitarreros zugesemmelt wird, der Drummer dann noch volle Kanne reinholzt und das kümmerliche Rest-Frequenzspektrum dicht macht, dann hilft noch so viel Leistung nix - dann wird immer gegeneinander gespielt, d.h. hört man den Rest, hört man den Bass nimmer und umgekehrt ...

Es kann also gut sein, dass ihr den Bandsound insgesamt noch mal etwas besser abstimmen müsst! Auch beim Schlagzeug lässt sich da mit guter Abstimmung und vernünftiger Stimmung viel rausholen beim Bandsound ...

Soll nicht heißen, dass es bei euch zwangsläufig so sein muss. Aber wenn 300W an 4x10 nicht reichen, ist der Verdacht zumindest nicht von der Hand zu weisen ;)
 
Soll nicht heißen, dass es bei euch zwangsläufig so sein muss. Aber wenn 300W an 4x10 nicht reichen, ist der Verdacht zumindest nicht von der Hand zu weisen

Sehe ich ebenso.

Vielleicht hat der Amp seine 300w an 4 Ohm und die 4x10er hat 8 Ohm. Dann könnte eine zusätzliche 15er mit 8 Ohm eine gute und vor allem günstige Lösung sein.
In einer Band, in der 300 W über 4x10 und 1x15 nicht reichen, möchte ich nicht spielen. Ich hatte Jahrelang einen 300 W Trace E. Combo (4x10) und das Ding war bei Bedarf bizarr laut...allerdings mit überschaubaren Tiefbässen.
 
Da schliesse ich mich "pitsieben" an,ich hab bis vor kurzem selbst dieses top gespielt,es hat 300W an 4 Ohm.Ich hab die 4x10 und die 1x15 drunter stehen.Bei kleineren gigs hab ich dann aus platzgründen öfters nur die 4x10er gespielt und das ist ein hörbarer unterschied weil die box 8 Ohm hat, also bringt der amp dann auch nur 2/3 der leistung.Ansonsten hab ich beim ashdown immer den compression regler geschätzt und die EQ's,da setzt sich der amp doch sowas von durch da fällt es mir schwer zu glauben das dir 300W nicht reichen,dann solltet ihr wirklich mal eure gesamtlautstärke überdenken (Drummer) und schauen wer auf welchen frequenzen unterwegs ist.Weil wenn dir der ashdown sound gefällt würde ich das ding behalten. und wie gesagt,mehr watt ist nicht gleich mehr lautstärke,und mehr lautstärke hat mit gutem bassound auch nicht viel gemeinsam.Ich glaub nicht das der amp oder die wattzahl das alleinige problem sind;)
 
auserdem hab ich zurzeit wieder den ein oder anderen kleinen GAS schub :D
Leute, das ist der Schlüsselsatz des gesamten Threads. Icymickey will sich was Neues kaufen, egal ob das das Problem löst oder nicht. Er braucht nur einen Vorwand.
Harte Worte, ich weiß. Aber ich kenne das von mir, ich war schon öfter in der gleichen Situation. Hätte ich öfter jemanden gehabt, der mich provoziert und dadurch zum Nachdenken bringt, hätte ich viel Geld sparen können.
 
also ich gebe euch mal meine einstellungen, damit ihr euch ein besseres bild davon machen könnt:

Vorstufe: 9Uhr
Bässe:12 Uhr
Tiefmitten: 1 Uhr
Mitten: 2 uhr
Hochmitten: 2 uhr
Höhen: 1 Uhr
Interner Kompressor: 8 Uhr

Meine FMC P2 hab ich mir von haus aus als 4 Ohm Version bestellt, das andere Halfstack (traceelliot + markbass endstufe), mit dem ich verglichen habe hängt an einer 8Ohm box bei den selben EQ einstellungen. Ich bin langsam echt ratlos, weil ihr alle behauptet, dass mir mehr leistung nichts bringt. abgesehen davon habe ich aber schon alles probiert mit meinem ashdown.. von umpositionieren bis EQing.

bleibt vielleicht noch zu erwähnen dass in der besagten band 2 gitarristen mit engl und marschall jeweils an einer 410er spielen und auch ein keyboarder dabei ist, der viel rhythmussbegleitung (auch an einer starken PA) während der songs macht. naja, ich probiere mal weiter.

EDIT:

Leute, das ist der Schlüsselsatz des gesamten Threads. Icymickey will sich was Neues kaufen, egal ob das das Problem löst oder nicht. Er braucht nur einen Vorwand.
naja, nicht direkt. wenn sich das besagte problem anders lösen lässt als mit einem neuen amp dann würde ich meinen gas schub mit etwas kleinerem befriedigen, nähmlich mit einem kleinem mischpult bzw. einem interface um daheim mal ein paar aufnahmen machen zu können. also lasst euch mal nicht davon beeinflussen. ich nehme gerne tips entgegen, wie ich einen neuen ampkauf vermeiden kann.

EDIT 2: Ich merke grade selbst, sich gleich wegen eines durchsetzungsproblemes einen neuen amp zu kaufen etwas übertrieben ist. evtl kann ein mod den titel verändern in "Basssound in Band durchsetzungsfähiger machen" und evtl in einen passenden thread verschieben.
 
Vorstufe auf 9 Uhr?

Wieviel Output hat dein Bass denn?

Das ist sehr wenig...je nach Output des Instrumentes solltest du da aber deutlich weiter aufdrehen können.
 
Evtl. wirklich nicht optimal eingepegelt? Wenn vorne zu wenig Siganl reingeht, kommt auch hinten zu wenig raus ;)

Falls es nciht an den Settings liegt: Engl + Marshall Halfstack + Keys + lauter Drummer - das ist quasi das Band-Sound-Worst-Case-Szenario ;) Da heißt es wohl das Problem nicht nur vom Bass her angehen, vermute ich jetzt mal ...

Grade zwei Halfstacks sind, je nach Einstellung, brutale Gegner für uns von der Basser-Zunft - einfach weil Gitarristen all zu gerne in den Tiefmitten wildern. Dazu Keys, die gerne schnell mal das komplette Frequenzspektrum für sich verbuchen, da wird's dann sehr eng für definierten, gut hörbaren Bass-Sound.

Es kann natürlich nix desto trotz sein, dass der MAG einfach nciht den passenden Sound für eure Band liefert - gerade deswegen müsst ihr euch ggf. aber mal zusammensetzen udn analysieren, welches Instrument in welchen Frequenzschwerpunkten unterwegs ist, und wo Platz für andere Isntrumente bleibt. Dann kann man gezielt kucken, was für ein Bass-Sound sich am besten in den Gesamtsound einfügen würde.

Btw. - grade in Extremfällen kommt man oft mit den üblichen simplen Dreiband-EQs bei Gitarren-Tops nicht so ohne weiteres zur optimalen Abstimmung. Ein externer EQ, z.B. im Bodentreter-Format, im Effektweg wirkt manchmal Wunder ;)

Also, es kann schon sein, dass ein grundlegend anders abgestimmtes Top euer Problem löst - ein Leistungsproblem würde ich jetzt aber ehrlich gesagt nicht vermuten. Nix desto Trotz kann man ja, WENN man neu kauft, einfach mal ein bissl mehr Headroom einplanen, das schadet nie ;)
Aber zuerst würd' ich mir wirklich mal den gesamten Bandsound, nicht nur beschränkt auf den Bass, ankucken ...
 
Vorstufe auf 9 Uhr?

Wieviel Output hat dein Bass denn?

spiele einen Ibanez Sr 506 und einen ICB200, beides aktive bässe mit sehr hohem output. ich habe die vorstufe nur deshalb so niedrig eingestellt, weil dieses tolle VU-Meter ansonsten immer im roten bereich rumeiert.
(man kennt es vom auto: roter bereich beim motor -> nicht gut)

Aber zuerst würd' ich mir wirklich mal den gesamten Bandsound, nicht nur beschränkt auf den Bass, ankucken ...

werde ich auf jedenfall machen. wie gesagt, es ist eine zweitband in der ich erst seit sehr kuzrzem spiele (hatten samstag unsere zweite probe). auserdem stehe ich am 12.6. mit dieser band auf der bühne in einem club in münchen und das ist quasi mein erster gig. ich mach mir nunmal sorgen, ob ich vom publikum gehört werde oder nicht...

Nix desto Trotz kann man ja, WENN man neu kauft, einfach mal ein bissl mehr Headroom einplanen, das schadet nie

das werde ich auf jeden fall beherzigen.
 
(man kennt es vom auto: roter bereich beim motor -> nicht gut)

Verbaut Ashdown nicht Röhrenvorstufen?

Wenn ja: Roter Bereich -> Gut!

:)
 
nicht in der MAG Serie, da ist es ein reiner transistoramp
 
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