Keine Studioqualität mit dem Fame Studio CU1 USB

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Polyphem
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Hallo Leute!

Ich habe mir vor einiger Zeit das Fame CU 1 USB Microphone gekauft um Podcasts aufzuzeichnen. Das Mikro wurde mit Studioqualität beworben und benötigt keine Treiber oder eine besondere Soundkarte soweit ich weiß, um diese Qualität abzurufen. Allerdings bekomme ich bei weitem keine Studioqualität hin. Es rauscht unheimlich, die Stimme ist am PC viel zu leise, auch wenn ich sehr nah sowie laut und deutlich am Micro spreche oder nachbearbeite. Als absoluter Laie bin ich hier echt am verzweifeln. Habe ich hier mein Geld zum Fenster herausgeworfen? Es sollte eigentlich das Ideale Mikro für Anfänger sein, aber die Qualität geht nicht über das meines Headsets hinaus und das kann es doch nicht sein. Vielleicht liegt ein Anwender- oder Konfigurationsfehler vor? Was kann ich tun um die Studioqualität zu erreichen? Ich will niemanden so miese Qualität antun! Es ist anstrengend überhaupt etwas zu verstehen. Das Mikro kann doch wohl kaum durch 2 Mal anwenden bereits kaputt sein?

Woran könnte es liegen, was kann ich tun?
Ein neues Mikro wollte ich mir eigentlich nicht nochmal leisten.:D
 
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Warum wendest du dich nicht an den Händler, der es dir verkauft hat? Es scheint ja defekt zu sein.
 
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Auch wenn "Studioqualität" ein dehnbarer Begriff ust und Du für 55€ nicht die selbe Qualität erwarten kannst, wie sie richtige Studios mit Mikrofonen im vierstelligen Euro-Bereich erzielen, sollte es doch besser klingen als ein Headset.

Besprichst Du das Mikrofon von der richtigen Seite? In so ein Mikrofon spricht man von der Seite rein, nicht längs der Achse und da muss man dann auch von der richtigen Seite reinsprechen. Ansonsten nimmt das Mikro mehr Umgebungsgeräusche auf als Deine Sprache, zum Beispiel das Rauschen Deines PCs. Welches die richtige Seite zum Einsprechen ist, sollte im Handbuch stehen, wenn nicht, probier es mal von allen Seiten, dann siehst Du schnell, wo Du das lauteste Signal bekommst.

Wenn das geregelt ist, solltest Du auch nicht zu nahe rangehen, Kondensatormikros mögen keine Feuchtigkeit.

Mit welcher Software nimmst Du denn auf? Wieviel Pegel zeigt die denn für Deine Aufnahmen an?

Es kann natürlich auch sein, dass Du einfach die Qualitätsmängel dieses Billgstmikros wahrnimmst, das ist wirklich aus der untersten Schublade der Recordingtechnologie. Oder dass das Ding kaputt ist.

Banjo
 
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Wieder jemand, der auf das Marketing reingefallen ist. Stell doch mal eine Probe ins Netz. Das macht die Diagnose einfacher. Hast Du das Teil in Deiner Software richtig ausgepegelt? Ansonsten, siehe Banjo!
 
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Auch wenn "Studioqualität" ein dehnbarer Begriff ust und Du für 55€ nicht die selbe Qualität erwarten kannst, wie sie richtige Studios mit Mikrofonen im vierstelligen Euro-Bereich erzielen, sollte es doch besser klingen als ein Headset.

Das kann man so nicht sagen. Von Schoeps und DPA gibt es Headsets im 4-stelligen Bereich. Da ist dann zB das MK4V dran.

Aber selbst wenn Du von den Headsets mit sehr kleiner Membran sprichst. DPA, Sennheiser oder Countryman haben da so gute Sachen, dass auch die im Vergleich zu vielen Großmemranern im 400 € Bereich konkurrenzfähig sind.
 
Banjo
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Äh ja, da hast Du wohl recht.

Ich habe einfach mal angenommen, dass von solchen Profiheadsets nicht die Rede war und nehme das eigentlich immer noch an. War aber nicht so präzise formuliert;)

Banjo
 
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Bei 968 würde ich die des öfteren vergeben. Der schießt häufig mir Kanonen auf Spatzen!
 
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Na, das istja jetzt auch ein bisschen unsachlich. Die Kanonen welchen Kalibers auch immer sind nicht das Thema sondern das vermutlich defekte oder falsch betriebene USB Mic.
 
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Das ist vollkommen richtig. Daher möchte ich alle Beteiligten Back to Topic bitten.

Grüße
Nerezza
 
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Bei 968 würde ich die des öfteren vergeben. Der schießt häufig mir Kanonen auf Spatzen!

Das ist jetzt eine Beleidigung für viele Themenersteller. Wenn jemand im Forum nach Meinungen fragt, um sich zu verbessern, halte ich die Empfehlung von Luftpistolen (um in der schießenden Terminologie zu bleiben) auch für Augenwischerei.

Warum kann man nicht sagen, dass man mit einem Großmembran-Mikrofon für 59 EUR nicht weit kommt? Wenn einer fragt, muss er auch diese Meinung vertragen. Mein Tipp, sich auf ein Mikro für 150 oder vielleicht auch 250 zu konzentrieren, bevor er das Geld aus dem Fenster schmeißt, ist sicher nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Diesen Vorwurf ließe ich gelten, hätte ich ein Brauner VM1 oder Josephson C700 empfohlen.
 
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Gemeint war hier wohl eher der Hinweis auf teure, hochwertige Headsets, die der Threadersteller ganz sicher nicht meinte. Vollkommen korrekt, aber in diesem Kontext leider auch vollkommen nutzlos, OT und damit eigentlich löschenswert. Ich habe es nicht gelöscht, damit Du den Gegenwind, der bereits vorhanden war lesen kannst und hoffentlich etwas daraus lernst. Dein Wissen und Deine Kompetenz schätze ich sehr. Viele Deiner Beiträge sind fachlich fundiert und absolut lesenswert :great: Aber leider schießt Du manchmal über das Ziel hinaus. Und das geht dann manchmal einigen Usern (aus meiner Sicht vollkommen verständlich) auf den Geist. :redface:

So und nun aber bitte wirklich Back To Topic (also zu Polyphems Problem mit seinem Mic). Differenzen bitte per PN klären oder wenns um moderatorisches geht bitte hier: https://www.musiker-board.de/f487-anliegen-beschwerden-bt/

Grüße
Nerezza
 
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Wenn jemand schreibt, ein 59 EUR Großmembran Mikro klingt besser als ein Headset, so darf man diese Pauschalierung ruhig relativieren.

Back to Topic.
Ich empfehle für den Fall das Røde NT-1A.

Als Interface muss es nicht immer Scarlet sein. :)
 
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.......Ich empfehle für den Fall das Røde NT-1A.......
Deine Empfehlung in allen Ehren, aber er hat sich doch schon was gekauft:
.....
Ich habe mir vor einiger Zeit das Fame CU 1 USB Microphone gekauft .......

und möchte nun nur noch eine Hilfestellung weil es nicht richtig funktioniert.
Und das Problem von Polyphem ist primär nicht "Es klingt schlecht" sondern hauptsächlich "es ist zu leise". Selbst so ein low Budged USB Mikrofon sollte einen ordentlichen outputpegel liefern.

Gruß

Fish
 
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Ich empfehle für den Fall das Røde NT-1A.

Zu allererst sollten wir herausfinden, ob mit dem Fame alles in Ordnung ist und ob es richtig eingesetzt wird. Wenn dann immer noch Bedarf nach mehr Qualität besteht, ist das Rode sicher ein Kandidat für ein bezahlbares und sinnvolles Upgrade.

Banjo
 
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Deine Empfehlung in allen Ehren, aber er hat sich doch schon was gekauft:

Das Fame in allen Ehren. Aber ich glaube, damit wird es nichts mit Studioqualität - auch wenn es richtig funktioniert.
Ich könnte mir das vorstellen, wenn ich bei bestimmten Aufnahmen einen bestimmten Klangeffekt haben will. Doch als erstes Mikrofon in einem Homerecordingstudio mit dem Ziel, halbwegs ordentliche Aufnahmen hinzubekommen, würde ich es einem Anfänger niemals empfehlen.

Man schenkt seinem Kind auch kein Spielzeug-Instrument, wenn es ernsthaft ein Instrument lernen will. Man nimmt dafür ein Einsteiger-Instrument mit einer Mindestqualität, sonst macht das Üben niemals Spass. Das angesprochene Fame würde ich im übertragenen Sinne als Spielzeuginstrument bezeichnen. Nichts, worüber man ernsthaft länger Energie verschwenden sollte.

Ist das jetzt mit Kanonen auf Spatzen geschossen?
 
Banjo
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Darüber kann man geteilter Meinung sein, ich teile Deine Meinung nicht ganz, auch wenn ich sie respektiere und Deinen Standpunkt auch verstehen kann.

Ich bitte aber darum, diese Diskussion nicht hier im Thread zu führen, wo wir uns primär den Problemen von Polyphem mit seinem fame-Mikro widmen. Wer allgemein über die Sinnhaftigkeit von Einstiegsequipment der untersten Preisschublade diskutieren will, kann das gerne hier tun:

https://www.musiker-board.de/plauderecke-rec/455910-darf-man-t-bone-co-empfehlen.html

Banjo
 

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