Kellerfund 234V 50/60 H-AO-29-15 Amp, Reverb Amp, Federhall und Tongenerator mit beiden Motoren und Scanner

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Nils-H.
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Hallo liebe Orgelfreunde,
ich bräuchte mal wieder eure fachkundige Hilfe bei meinen Bemühungen meine M103 vollständig zu restaurieren.
Derzeit ist Temperaturbedingte Pause, ich hänge immer noch am nicht funktionierenden Reverb.
Habe bis jetzt alle Kontakte an den Kipphebeln gereinigt, Kabel die nicht in einem Strang liegen
auf Durchgängigkeit geprüft und die Lötstellen am Verstärker erneuert, ohne Erfolg, leider...
Aber das nur nebenbei...
am Montag rief mich ein Bekannter an und hat mir oben genannte Teile überlassen die er bei einer Entrümpelung in Lübeck
entdeckt hat.
Die Teile sehen soweit gut aus und der Generatorstrang lässt sich leichtgängig drehen...
Meine erste Frage nun, kann ich, um die Funktionstüchtigkeit der beiden Motoren zu testen, den Verstärker ohne die Röhren unter Strom setzen
oder müssen zwingend Röhren eingesteckt sein?
Zweitens, ich dachte alle Hammonds würden auf 117V 60Hz laufen und bräuchten eine Umspannung von unserem 220V 50 Hz Netz?

Ich habe ja an meiner M103 einen relativ lauten Bertram Motor und frage mich ob es möglich ist diesen durch den Hammond Motor zu ersetzen?
Bei dem Tongenerator sind leider die Verbindungen zu den Manualen einfach gekappt worden ohne irgendwelche Markierungen.

IMG_20260213_185530.jpgIMG_20260213_185642.jpgIMG_20260213_185716.jpg

Ich danke schonmal fürs lesen und wünsche ein schönes Wochenende
Nils
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast offensichtlich einen 60Hz/117V Tongenerator (weil Du einen Bertram Motor hast).
Der Kellerfund ist ein 230V/50Hz.
Da kommt nur ein Kompletttausch der Tongeneratoren in Frage. Der AO-29 wird auch ein 230V Typ sein. Momentan hast Du sicher einen Vorschalttrafo in Deiner M-103. der AO-44 (Hallverstärker) bleibt an 117V.

Das mußt Du Dir überlegen. Wenn Deine M-103 läuft, würde ich sagen, öle sie und kümmere Dich erst mal um den Hall.

Übrigens, Kabel auf Durchgang prüfen ist vergebene Liebesmüh. Beschreibe mal den Hallfehler. Hörst Du Sound, wenn Du an den Spiralen wackelst?
 
Hallo Don, das hatte ich befürchtet, schade.

Es kommt kein Sound wenn ich die Spiralen bewege.
Als ich die Orgel abgeholt habe war so, dass beim umlegen von Reverb II dieses "schlechter Kontakt" Knarzen zu hören war.
Das war das einzige was der Hallverstärker von sich gegeben hat... seit dem nichts mehr :-(

Der Federhall ist doch unabhängig von der Netzspannung, oder. Ich könnte es dann ja mit dem versuchen?

Gruß Nils
 
Für den Hall ist der andere Verstärker zuständig. Schick mal ein Bild „Totale der Rückseite der Orgel“
 
IMG_20260214_160841.jpgIMG_20260214_160906.jpgIMG_20260214_160952.jpg

Hallo Don,
so sieht das Innenleben meines Projektes aus...
Bis auf Reverb funktioniert alles ( ich hoffe wie es soll...)
Hast Du Vorschläge wie ich vorgehen kann um den Fehler zu finden?
Vielleicht bekomme ich mit Deiner/euer Hilfe das ja auch noch hin!

Gruß und schönen Abend
Nils
 
Du hast da einen AO-35, der für den Hall verantwortlich ist. Der hat einen Eingang, an den der Ausgang der Hallspirale angeschlossen ist. Wie man sehen kann, hast Du die Hallwanne abmontiert. Zieh das Kabel mit dem RCA-Cinch Stecker, das in der OUTPUT Buchse steckt, mal ab und berühre das Ende ( den Signal Pin) mit dem Finger ( bei eingeschalteter Orgel). Brummt es da aus dem Lautsprecher? Wahrscheinlich nicht. Überprüfe auch besagtes Kabel auf Kurzschluß. Miß mit dem Ohmmeter zwischen Abschirmung und Signalpin. Es muß ca. 10kOhm anzeigen.

Hast Du einen Satz Röhren zum Tauschen? Wechsle mal die 12AX7 (rechts unter der Abschirmkappe).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Don,
wie Du erwartet hast kein Brummen beim berühren des Pins, gemessen habe ich 10.29kOhm.
12AX7 sitzt bei mir links von der Abdeckung nicht darunter. Ist auch so auf dem Gehäuse markiert.
Ein Ersatz habe ich nicht, ich habe die mit der Röhre vom AO-29 getauscht, aber auch keinen Änderung... falls das überhaupt aussagekräftig ist?
 
Hatte mich vertan, ECC83 ist die fragliche Röhre (unter der Abschirmhaube). Die ist für die Verstärkung der Eingangsspannung verantwortlich. Du kannst da auch eine 12AX7 reinstecken und die kannst Du Dir vom AO-29 "ausleihen".

Schlimmstenfalls hast Du ein ernsteres Problem im AO-35. Gleichrichterröhre (5Y3) defekt und damit keine Anodenspannung.
 
Auch das hat leider keinen Erfolg gebracht.
Ich habe aber vorhin ein bißchen gespielt und dabei die Lautstärke erhöht, ca. halbe Leistung, und nicht wieder gesenkt.
Wenn ich jetzt den Stecker der in den APO-35 reinführt bewege gibt es starke Störgeräusche im Hall-Lautsprecher,
ist das ein Hinweis auf einen Fehler? Mit der ursprünglichen Röhrenbestückung und desgleichen auch mit dem Austausch...
 
Das sieht nach einem Fehler im AO-35 aus. Vielleicht Elko im Netzteil. Kannst mir gerne eine PN schicken.
 
Grund: Tippfehler
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