Konzert Ukulele (bis 200€) Kaufberatung

von hurtz, 18.10.16.

  1. hurtz

    hurtz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.16   #1
    Moin!

    Braeuchte mal eine Kaufberatung fuer eine Ukulele in Konzertgroesse. Bislang habe ich die grossartige Polycarbonat Ukulele von Korala (PUC-20), mit guten Saiten. Macht echt Laune darauf zu spielen und der Klang ist fuer den Preis einfach unerreicht. Moechte mir nun eine etwas weicher klingende Ukulele zulegen, die dann auch die Bundreinheit und Saitenlage etwas schoener hat. (Wobei ich bei der Bundreinheit nicht meckern kann, durch den Spritzgus ist alles da wo es soll.)

    Preislich dachte ich an bis 200e. Was koennt ihr mir da fuer tips geben und lohnt es sich ueberhaupt bis in den Preisbereich was zu suchen?

    Viele Gruesse,
    Hurtz​
     
  2. hurtz

    hurtz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.16   #2
    Hm nicht konkret genug?

    [​IMG]

    Gibts Meinungen/Erfahrungen zu diesem Modell? Die samples klingen ganz gut. Da kein Tonabnehmer drin ist wuerde ich vermuten das mehr Geld in die Konstruktion geflossen ist als bei gleichpreisigen ukulelen mit Tonabnehmer.
     
  3. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 25.10.16   #3
    Ich rufe mal meinen Kollegen @GEH dazu, der hat Ahnung von Ukulelen :)
     
  4. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 25.10.16   #4
    Oje, ich hab aktuell einfach keinen Überblick mehr, es gibt inzwischen auch so viele Anbieter, bei Thomann schon über 30!
    Und ich weiß auch nicht, was mit den ganzen Ukulele-Spezis gerade los ist? :nix:

    Für 150-200€ bekommt er aber auf jeden Fall schon ein vernünftiges Instrument, der Preisrahmen scheint mir vernünftig.
     
  5. DanTheMan

    DanTheMan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.16   #5
    Soll es neu sein oder kommt auch ein gebrauchtes Instrument in Frage ?

    Mit Tonabnehmer oder ohne ?

    Hast du Vorlieben was das Holz angeht ? "Weicher" Sound klingt eher nach Mahagoni oder Koa

    Womit du deifinitiv nichts falsch machen kannst:

    - Mahimahi Concert Ukulele MC-7GE von einem Laden namens "Ukumele"

    Ansonsten kann man sagen, dass 200 € ein schwieriger Betrag ist. Zu viel für teilmassive Instrumente, zu wenig für vollmassive Instrumente.

    Wenn du sagst 150€ dann ist die Empfehlung einfacher. Selbes gilt wenn du sagst 300€
     
  6. hurtz

    hurtz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.16   #6
    Auf einen Tonabnehmer möchte ich verzichten, lieber mehr Geld für die Ukulele. Oder eben dann insgesamt günstiger.

    Gebraucht geht theoretisch, aber da ich das Instrument umtauschen können will falls es mir nicht gefällt sehr schwierig.

    Vorlieben beim Holz habe ich nicht. Vertraue da eher auf mein Gefühl ob mir der Klang gefällt. Habe als Vergleich eine Geige die sehr offen klingt, also solostimmung im Prinzip. Muss wie gesagt nicht gleich klingen.

    Du kannst mir gerne auch eine Empfehlung für 150€ geben. 200 ist nur die Obergrenze.

    Die Verlinkte Ukulele habe ich angeguckt. Sieht aus wie eine Ukulele :-) Tonabnehmer wäre halt überflüssig. Aber ich glaube die Variante ohne E am Ende wäre dann die richtige Wahl.

    Heute habe ich mir eine Takamine GU-C1 angeschaut. Sieht gut aus, der Klang ist mit den Billigsaiten schon ganz gut aber die Bundstäbchen sind nicht ganz sauber verarbeitet und kratzen etwas wenn man über den Hals fährt :-/ Saitenlage ist toll und sehr angenehm zu bespielen. Bundreinheit ist auch gut. Der Sattel ist ziemlich scharfkantig in Richtung Griffbrett. Ist das ein Mangel an Technik das ich da mit der Hand dran reibe oder sollte so ein Sattel keine Kanten haben an denen mann sich wund reiben kann?

    Morgen schaue ich mir noch eine Gretsch G9110 an.

    Danke für die Antworten!
    --- Beiträge zusammengefasst, 10.11.16 ---
    Die fiese Kante.
     

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  7. hurtz

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    Erstellt: 11.11.16   #7
    Habe nun die Gretsch ausprobiert.

    Hier mal gesammelte Eindruecke:
    Die Gretsch, mit (Aquila Supernylgut bestueckt) klingt deutlich haerter und auch etwas offener. Lauter in jedem Falle. Finde den waermeren Klang der Takamine jedoch besser. Der Korpus der Gretsch ist etwas dicker, die Lackierung (glaenzend) gefuehlt auch etwas; das Instrument insgesamt etwas schwerer. Bei der Verarbeitungsqualitaet wuerde ich die Takamine auch vorziehen, wenn auch der Unterschied nur in den Details liegt. Die Mechaniken und schwarzen Wirbel der Gretsch sind mit den Gussraendern nicht so huebsch anzusehen wie die Perlmutoptik der Takamine. Mechanisch machen beide einen guten Eindruck. Der Steg der Takamine ist leicht gewunden, waehrend die G und E Saite in der Mitte aufliegt, sorgen Aussparungen dafuer das die C Saite etwas weiter vorne und die A Saite etwas weiter hinten liegt; Bei der Gretsch ist der Steg gerade. Der Sattel ist bei der Gretsch aehnlich scharfkantig (ein bisschen weniger vielleicht. Die Bundstaebchen sind gleich kratzig.

    Mein Favorit: Bislang die Takamine.
     
  8. hurtz

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    Erstellt: 15.11.16   #8
    Habe nun heute die Gelegenheit gehabt die Mahimahi MC-35W anzuspielen.

    Vorneweg: Die Takamine hat jetzt Aqulia Nylgut Saiten bekommen der Vergleichbarkeit halber, mit den werkseitigen Nylon(?) Saiten konnte sie nicht mit der Mahimahi mithalten.

    Gesammelte Eindruecke:
    Klang ist toll, ich bin mir noch nicht sicher ob es meinen Geschmack trifft, aber auf jeden Fall eine Ueberlegung wert. Klang ist offener und freier (auch lauter), besonders hohe Toene kommen meiner Empfindung nach besser zur Geltung. Waehrend die Takamine sehr "Gitarrig" klingt, klingt die Mahimahi "Ukuleliger". Saitenlage ist super eingestellt, einen Tick besser als bei der Takamine, bei der scheppert es naemlich manchmal wenn man mit Elan spielt. Verarbeitungsqualitaet der Mahimahi ist mau, dicke Kleberaupen und Spanreste sowie angerissene Fasern im Inneren. Bundstaebchen sind zwar kaum kratzig, dafuer hin und wieder schlichtweg zu kurz. Das beeinflusst zwar nicht den Klang aber so richtig wohl fuehle ich mich damit auch nicht.

    Favorit: Immernoch die Takamine. Preislich ~50e weniger als die Mahimahi und der warme Klang gefaellt mir gut. Waeren beide preislich gleich koennte es auch die Mahimahi werden...

    Das Harry-Potter-Zauberstab-AHA-Erlebnis bleibt bislang aus :nix:
     
  9. hurtz

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    Erstellt: 24.11.16   #9
    Mal wieder ein Update der Ukulelenjagd.

    Zuletzt testete ich die Ortega Ruaca.

    Gesammlete Eindrücke:
    Klanglich top, sobald es lauter wird bislang der Gesamtsieger. Bei leisem Spiel auch schön, aber da kann auch die Takamine mithalten. Verarbeitung top, auch hier am besten bislang.

    Die Takamine bleibt trotzdem der Favorit. Warum? Die Bespielbarkeit ist einfach herrlich. Der sehr griffige und matte Lack am Hals macht es sehr einfach die Takmine zu halten und zu spielen. Der Hals ist ausserdem etwas flacher was mir persönlich auch besser gefällt. Die geschlossenen Mechaniken der Ortega geben ihr mehr Gewicht am Kopf was mir auch nicht so gut gefällt.

    Die Jagd wird noch ein wenig fortgesetzt in der Hoffnung eine Ukulele zu finden die den Klang der Ortega und die Spielbarkeit der Takamine vereint!

    Als nächstes im Program: Maestro UC20
     
  10. hurtz

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    Erstellt: 03.12.16   #10
    Die Maestro ists geworden! Bester Klang, beste Verarbeitung. Schlanker Hals mit matter Lackierung, super Bespielbarkeit!

    Zweiter Platz: die Takamine.
     
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