Kritik Schlagzeugaufbau Kind erbeten

von Moskito2048, 31.01.20.

  1. Moskito2048

    Moskito2048 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #1
    Meine Tochter ist 7 und hat seit über 2 Jahren Schlagzeugunterricht. Nun beschwerte sie sich über Ihren extra kleinen Kinderdrumhocker und wir haben einen vernünftigen eingekauft.

    Durch die Höhenänderung musste ich das Schlagzeug neu einstellen (TD11, drumtec silent, PDX100 pads, zusätzlich CY13R):

    Da ich nicht selber Schlagzeug spiele (oder besser, gerne drauf rumhämmere aber nie Unterricht genossen habe) bin ich mir aber unsicher, ob ich das so gut aufgebaut habe.

    Für konstruktive Kritik oder Zustimmung zum Aufbau (nicht den Komponenten) wäre ich dankbar!
     
  2. Hauself Zwo

    Hauself Zwo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #2
    Auf dem Bild sieht das alles recht ordentlich aus - aber wirklich beurteilen könnte ich das nur anhand des Bilds nicht.

    Nach 2 Jahren Unterricht sollte Deine Tochter schon etwas Gefühl dafür haben, ob sie sich in der "neuen" Situation wohl fühlt. Frag sie mal, schau ihr mal zu, ob sie Spaß dabei hat und sich nicht verrenken muss...

    Und wenn ich mir dann immer noch sehr unsicher wäre, würde ich halt mal "den Profi" fragen: Mein Gedanke ist, dass der Schlagzeuglehrer (m/w/d) sich das doch gerne mal live anschauen (und ggf. Korrekturanregungen äußern) kann. Vernünftige Lehrer machen sowas...
     
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  3. Moskito2048

    Moskito2048 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #3
    @Hauself Zwo
    Bei meiner Tochter ist das so ein Ding... heute super und morgen stellt man fest, das etwas gar nicht geht.

    Aber den Lehrer könnte ich schon mal fragen. Der hat zwar in der Schule Schüler nach Schüler, aber vielleicht kann er unabhängig mal kommen.
     
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  4. siebass

    siebass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #4
    moin,
    auf dem foto ist das nicht zu beurteilen, weil die höhen nicht ersichtlich sind.
    größe deiner tochter, wie sitzt sie auf dem hocker, winkel der gelenke, höhe der sticks über der snare ... .
    ich bin da mit @Hauself Zwo : lehrer einladen und gucken lassen. gleich mit einer übungsstunde zu hause verbinden, natürlich gegen extra honorar.
     
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  5. Moskito2048

    Moskito2048 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.20   #5
    @siebass: Ja, genau das mit den Höhen finde ich auch extrem schwierig. Ich kann nur schauen, dass Sie Rim bzw. Kante und Fläche bequem aber gezielt erreichen kann. Ich habe danach z.B.die Neigung der Toms und des Ride Beckens noch verstärkt, weil sie ab und zu ausversehen Rim bzw. Kante getroffen hat. Mit der Höhe der Hihat tue ich mich aber z.B. extrem schwer. Tiefer scheint mir relaxter, dann können aber die Sticks von Snare und Hihat mal zusammenstoßen.

    Ich muss mal mit dem Schlagzeuglehrer chatten, der ist eigentlich ganz nett. Vielleicht nimmt er sich ja mal abends Zeit und wir schrauben bei nem Bierchen mal an dem Schlagzeug rum, während meine Kleine probiert.

    Die Kniegelenke meiner Tochter sind nicht ganz im rechten Winkel, aber so 105° sind es etwa, dank der Dämmmatten unter den Pedalen. Der Hocker ist ganz unten. Beim Spielen auf der Snare liegen ihre Handgelenke nicht auf den Beinen auf (im Gegensatz dazu wenn ich spiele). Der Hocker geht bei Ihr bis fast an die Snare. Base drum spielt sie nur toe down, obwohl sie vom Abstand her auch heel down könnte. Das Pedal für die Hihar kann man glücklicherweise frei positionieren, das muss ich ihe eher dicht ranholen, damit sie es leicht ganz runter bekommt. Für die Crash Becken muss sie die Arme nicht ganz ausstrecken aber sich schon etwas bewegen. Ich hatte sie früher deutlich tiefer, aber dann sind Tom Schläge auch mal an die Crash Becken gegangen. Das Ride Becken spielt sie irgendwie komisch... ich würde den Stick viel lockerer halten, dann finde ich kann man deutlich schnellere Muster spielen. Aber Kante/Fläche/Bell erreicht sie sehr relaxt und reproduzierbar. Das Tom Nummer 3 steht vielleicht etwas dicht, aber wenn ich das Bein weiter nach außen schiebe, steht das Schlagzeug deutlich wackeliger.

    Vielleicht nehme ich es auch nur zu genau, keine Ahnung... ich spiele selbst Gitarre und da ist eine vernünftige Haltung und damit Position zum Instrument meines achtens extrem wichtig... aber man hat nur 6 Freiheitsgrade gegen ca. 60 beim Schlagzeug.
     
  6. chick guevara

    chick guevara Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.20   #6
    Tja das hört sich ganz vernünftig an.
    Meinst du nicht deine Tochter kann nach 2 Jahren Unterricht selbst äußern was ihr passt und was nicht.
    Lass sie mal machen. Ist ja nicht nur deine „Modelleisenbahn“.
    Den Tipp mit dem Lehrer halte ich für sinnvoller als jedes Grübeln und herum korrigieren am set und damit ihrer Spielhaltung.
    Nimm lieber deine Gitarre, spiel mit ihr ne Weile und dann wirst du sehen wie sie zurecht kommt und ihr macht’s sicher mehr Spaß als Papa am eigenen Schlagzeug schrauben zu sehen.
     
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  7. Moskito2048

    Moskito2048 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.20   #7
    @chick guevara
    Ja, der Vergleich "Modelleisenbahn" ist da nicht ganz verkehrt. Ich fühle mich ertappt... :o

    Der Sinn dieses Aufbaus hinter dem Schlagzeug ist natürlich das gemeinsame Musizieren... Frau am Bass, Tochter an den Drums, Sohn am Keyboard und möglichst viel gemeinsamer Gesang. Die Kinder bringen Lieder an (aus dem Radio oder vom Tanzen), ich höre die Stimmen raus und bringe jedem seinen Part (im passenden Niveau) bei und dann wird gemeinsam gespielt.

    Aber die Kinder darf man nicht überschätzen, nach einer halben Stunde ist die Konzentration weg (zumindest am Instrument, nur Singen geht länger). 5 Minuten Tempo halten klappt erst jetzt, nach viel üben! Ich spiele auch häufiger mit Freunden und da kann man easy 3-5 Stunden Sessions machen... mit Kindern geht das nicht.
     
  8. der dührssen

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    Erstellt: 01.02.20   #8
    Moin! Schön dass du hier fragst und cool, dass deine Tochter auf einem guten Instrument lernen kann bzw. du da auch hinterher bist.

    Für einen Nicht-Drummer hast du das Set schon ziemlich adäquat aufgebaut, spontan ist mir da jetzt nichts krass falsches aufgefallen und auch 105° sind voll okay, was den Winkel der Beine angeht.

    Ich biete meinen Schülern an, statt einer normalen Unterrichtsstunde zu ihnen nach Hause zu kommen und ihr Set einzustellen, wenn sie ein neues bekommen haben (oder ich alternativ einfach mal was nachholen muss).
    Das hat sich bisher immer als am Einfachsten erwiesen und so würde ich dir das auch empfehlen: Hau mal Euren Lehrer an, ob er - wenn er keine große Anfahrt hat - bereit wäre mal zu euch zu kommen im Tausch gegen eine reguläre Stunde.

    Oft kann man dann auch persönlich vor Ort noch mal ein paar Sachen klären, die den Schülern gar nicht so bewusst waren oder einem fallen Kleinigkeiten auf (lose Schrauben, kleinere Defekte etc.).
     
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  9. Bacchus#777

    Bacchus#777 Drums, Crowdfunding Moderator

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    Erstellt: 01.03.20   #9
    Was @der dührssen gesagt hat kann ich 100% unterschreiben.

    Sieht alles gut aus. Ich persönlich würde ihr für die Wohlfühl-Atmosphäre allerdings einen kleinen Teppich unter dem Set spendieren. Das muss für mich immer sein, Sets ohne Teppich, egal ob E oder A fühlen sich für mich einfach schlecht an.

    LG,
    B.
     
  10. Haensi

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    Erstellt: 01.03.20   #10
    Mir wäre das auch zu rutschig. Ok, bei einem Rack wird wohl alles an seinem Platz bleiben. Bei einem Akustikset mit "normalen" Becken-, Hihat- und Snareständern stünde nach spätestens 10 Minuten ohne Teppich nichts mehr an seinem angestammten Platz.

    Auch wenn an den Ständern Gummifüße sind, ohne Teppich schmiert dir auf Fliesen alles weg. So vorsichtig kann man gar nicht spielen.
     
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