Lautsprecher-Management Einstellung für ACL TK212 + B1801

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Hallo zusammen,

Wir haben in der Bucht günstig ein Behringer DCX2496 geschossen. Und möchten dies nun gerade in der Pa unserer Musikkapelle integrieren.

Set Up ist nun das folgende:

2x Seeburg TK212-Tops (keine TKE)
2x Seeburg B1801
1x Crest Audio CPX2600 für die Tops
1x Crest Audio CA12 für die Subs (Hier haben wir noch ne zweite CA12, welche aber momentan nicht im Einsatz ist)

Bisher haben wir dies mit einer aktiven Frequenzweiche von Seeburg betrieben (SP2).

Wäre super, wenn ihr uns hier Tipps geben könnt, wie wir das DCX optimal einstellen könnt? Bzw. was wir beachten müssen?
Sollen wir die zweite CA12 auch einsetzen und jeweils einen B1801 mit einer Endstufe betreiben oder ist das zu heftig und tötet die Pappe?

Vielen Dank vorab.

Viele Grüße
Martin
 
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Hey,

eine CREST CA12 liefert an 8Ohm laut meinen Unterlagen 650W. Der 1801 möchte 800W an 8 Ohm. Das heißt, eine CA12 würde im Bridge-Modus laufen müssen (2200W an 4 Ohm). Das wäre möglich, aufgrund höherer Dämpfung wären aber zwei CA12 besser. Die könnten jeweils an 8Ohm Bridge laufen, würden dann mit dem Limiter am DCX eingebremst werden. So habt ihr absoluten Headroom, müsst dafür aber auch recht viel schleppen. Ob sich das wirklich lohnt, müssen eure Ohren entscheiden. (Oder jemand, der Stufe und Woofer kennt, kann noch was zu sagen).

Ansonsten gibt Seeburg selbst des öfteren einige Infos über Controllereinstellungen raus. Ich würde da mal anrufen!
 
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Ja Seeburg gibt da gerne die Presets raus, noch besser ist natürlich das System richtig auszumessen und anhand der effektivdaten zu optimieren!

Mit den Amps bin ich mit HighQ einig!
 
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Super, vielen Dank für die schnellen Antworten. Habe Seeburg nun angeschrieben, mal schauen, was ich da schönes bekomme. :)
Ok wenn ich nun beide CA12 einsetzen würde, lasse ich jede Stufe gebrückt laufen und treibe jeweils einen Subwoofer an,also pro Endstufe ein Kabel zum Subwoofer aber was ich jetzt nicht ganz verstehe ist das wenn wir nur eine CA12 nutzen möchte, dann sollen wir diese lt. HighQ gebrückt laufen lassen, das bedeutet ja aber dann auch auch, dass ich bloß einen Ausgang habe, und von der Endstufe in den ersten Subwoofer gehe und dann vom Subwoofer in den zweiten oder? Dann habe ich ja gar keine Trennung vom linken und rechten Kanal mehr oder?

Bis jetzt hatten wir das so, dass wir ganz normal pro Kanal einen Subwoofer laufen hatten, quasi über den Controller von Seeburg pro Kanal mit einem 4adrigen Speakon in den Subwoofer von da aus dann in die Tops.
 
Alles eine Frage der Konfiguration. Links/rechts Ortung von Subwoofern ist in der Regel unwichtig und macht eher mehr Probleme. Außerdem koppeln die Subwoofer mono geschaltet deutlich einfach zueinander, wodurch eine erhöhte Lautstärke erreichbar ist, was rückwärts gesehen die Stufen und Subwoofer schont (weil man ja etwas mit der Leistung zurückfahren kann). Ich würde, egal wie rum, in jedem Fall beiden Woofern das gleiche Signal zu geben, also im Beringer eine Mono-Summe anlegen.

Werden die Subs nur an einer Endstufe betrieben, ergibt sich durch das hintereinander stecken eine Parallelschaltung. Dadurch halbiert sich der Widerstand der Kette. Die Endstufe ist theoretisch in der Lage eine höhere Leistung abzugeben, der Dämpfungsfaktor sinkt allerdings ab. Das bedeutet, dass die Pappen der Subwoofer bei der Auslenkung weniger bedämpft werden, wodurch ein eher schlaprigerer Sound entsteht.

Wenn die Subwoofer jeweils an einer Endstufe betrieben wird, unbedingt einen Limiter aktivieren! Sonst ist das Risiko hoch, bei der ersten Rückkopplung die längste Zeit Subwoofer gehabt zu haben.
 
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Ok, super, ... jetzt hab ich es verstanden :)

Dann werde ich das mal alles konfigurieren (habe jetzt auch die Daten von Seeburg erhalten) und schauen ob es wirklich nötig ist die zweite CA12 mitzuschleppen.

Danke.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Das sind die Daten, die ich von Seeburg erhalten habe:

Was ich jetzt noch nicht ganz verstehe ist das mit dem Limiter. Seeburg gibt hier Daten an, aber normalerweise ist das doch eben, wie von HiqhQ erwähnt, von der Endstufe abhängig, wieviel Leistung ich an an den Lautsprecher schicke oder? Das muss ich eben errechnen, aber wie kann Seeburg hier einen pauschalen Wert angeben? Oder verwechsle ich hier was?



TK 212B1801
X-Over
Low-pass filter20kHz125Hz
SlopeBW 24dBBW 24dB
High-pass filter125Hz45Hz
SlopeBW 24dBBW 24dB
Level-4dB0dB
Filter 1
Typeparametricparametric
Frequency1,7kHz50Hz
Q=0,9Q=1,7
Level-4dB+8dB
Filter 2
Typeparametricparametric
Frequency13kHz68 Hz
Q=13Q=8
Level-5dB-3dB
Filter 3
Typeparametric
Frequency14kHz
Q=2,5
Level+2dB
Limiter
Threshold+4dBu+8dBu
Overshoot
Attack7ms16ms
Hold
Release150ms200ms
Knee4db4dB
Delay0ms0ms
Polarity++
[TBODY] [/TBODY]
 
Vermutlich gelten die Werte für den Hauseigenen Controller.
 

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