Less common instruments - nicht so bekannte Blasinstrumente

von peter55, 20.10.19.

  1. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 20.10.19   #1
    Ich hab beim Surfen auf YouTube dieses nette Video mit nicht so bekannten Blasinstrumenten gefunden:



    €: noch mehr ;)



     
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  2. Captain Knaggs

    Captain Knaggs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.19   #2
    Gott sei Dank spiele ich nur Gitarre. Ich hab gerade das Kontrafagott gegoogelt und Preise zwischen 33.000.- und 37.500.- Euro gefunden :eek:
     
  3. Claus

    Claus Brass/Keys Trompete Moderator HCA

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    Erstellt: 21.10.19   #3
  4. Primut

    Primut Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.19   #4
    Die Glasharmonika ist auch recht selten:



    Oder eines der ersten elektronischen Instrumente, sozusagen der Vorläufer des Sythesizers, das Trautonium:




    Ok, das Theremin ist schon ein klein wenig bekannter, auch aus dieser Zeit:



    Oder ein modernes elektronisches Instument mit einer "gegenständlichen Benutzerschnittstelle" was ich ja ziemlich interessant finde.
    Hat aber, soweit ich das verfolgt habe, bisher auch keine große Verbreitung gefunden: ReacTable

     
  5. peter55

    peter55 Threadersteller A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 21.10.19   #5
    Wir sind hier bei
    ;)
     
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  6. LoboMix

    LoboMix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.10.19   #6
    Ich hätte da auch noch eins: Die "Ondes Martenot", für die Olivier Messiaen so schwärmte:



    (am Schluss wird in dem Video auch ein recht bekanntes Stück damit gespielt ;))

    Oops ... ist ja auch kein Blasinstrument, sorry :(.
    ... aber ich bin selber Bläser und ich finde das Ding auch ganz toll ... passt dann wohl also wieder :).
    --- Beiträge zusammengefasst, 21.10.19, Datum Originalbeitrag: 21.10.19 ---
    Das geht ja noch.
    Für gebrauchte (!) ´normale´ Heckel-Fagotte (der "Mercedes-Porsche-Ferrari" unter den Fagotten) werden Preise bis zu 50.000,- € gezahlt.
    Neue sind wohl auch so teuer und man wartet etliche Jahre auf sein Instrument.
     
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  7. Primut

    Primut Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.19   #7
    Danke, @peter55 sorry, habe ich glatt überlesen und bin halt allgemein bei nicht so bekannten Instrumenten hängen geblieben. Was sicher auch interessant sein kann, aber extra ein neues Thema dafür aufzumachen mag ich gerad nicht.

    Hier mal Alphörner in Saxophon-Form:



    Ansonsten testet hier James Morrison auch einige seltene Instrumente:

     
  8. LoboMix

    LoboMix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.10.19   #8
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  9. peter55

    peter55 Threadersteller A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 02.11.19   #9
    Die Bachtropete ...



    Sie sorgte dafür, dass mein Vater die erste Beatles-Platte ins Haus brachte ... Penny Lane ... :D


    Das Sub-Kontrabass Saxophon:

     
  10. Primut

    Primut Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.19   #10
    Nicht verwechseln: Bei Penny Lane wird eine "normale" Piccolo-Trompete gespielt, also schon eine Trompete, die kleiner ist und für die hohen Lagen gebaut wird. Umgangssprachlich wird das tatsächlich gerne mit Johan Sebastian in Verbindung gebracht, weil er auch hohe Trompeten eingesetzt hat. Das waren zu seiner Zeit aber halt entsprechende Barocktrompeten ohne Ventile.
    Das Video, das du verlinkt hast, ist vom Trompetenhersteller Vincent Bach.

    Im ersten Video wurde ja schon die Sub-Contrabass-Flöte (ab 0:45) vorgestellt. Dabei handelt es sich vom Ansatz her um eine Querflöte.
    Es gibt natürlich auch entsprechend große Blockflöten, hier mal ein Video, wo man die verschiedenen Blockflöten (engl. Recorder) der Größe nach sortiert sehen kann:

     
  11. Claus

    Claus Brass/Keys Trompete Moderator HCA

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    Erstellt: 02.11.19   #11
    Genau.
    Eine Hoch-B oder umgangssprachlich Piccolo-Trompete hat mit rund 65cm die halbe Rohrlänge und eine "normale" Trompete hat ca. 130cm Rohrlänge, ohne Ventilzüge.

    Die "originale" Naturtrompete des Barock ohne Klappen und Züge war je nach Grundton ungefähr doppelt so lang wie eine moderne Trompete.
    Man kam aber darauf, dass Löcher (Klappen) die Erzeugung einiger Töne erleichtern, heute ist das bei "Barocktrompeten" für die historisch informierte Aufführungspraxis üblich, z.B. bei Alison Balsom.


    Insgesamt sind nur wenige Originalinstrumente und Unterlagen erhalten, daher bleibt die Quellenlage unsicher.

    Baroque_repro_trumpet.jpeg
    Quelle https://en.wikipedia.org/wiki/Baroque_trumpet

    Die große Länge ist physikalisch begründet, denn bei der Trompete werden Naturtöne, eigentlich Obertöne gespielt. Der erste Naturton (Grundton) spricht aufgrund der engen Mensur ("zylindrisch") auch auf der modernen Trompete nicht ohne Weiteres an, auf dem im Rohrverlauf weiter gebauten Flügelhorn ("konisch") dagegen ohne Probleme.
    Die ausschließliche Naturtonreihe bedingt, dass man erst ab der dritten Oktav eine nahezu diatonische Reihe bekommt, also tonartgebundene Melodien spielen kann (Clarinblasen).
    https://de.wikipedia.org/wiki/Naturtonreihe
    https://de.wikipedia.org/wiki/Naturtrompete#Bauform_im_17._und_18._Jahrhundert

    Trompete durfte nicht Jeder spielen, man musste sich das Recht durch Musikalität und Aufnahme in eine Zunft verdienen. Z.B. hatten Mitglieder der Familie Bach das Amt des "Stadtpfeifers" schon Generationen vor dem (Nichtbläser) Johann Sebastian inne.
    Schlichtere Bläser durften nur "Signalblasen", also militärischen Dienst tun und Schutzzwecken der Gemeinde dienen, gute Trompeter waren dagegen Pop Stars ihrer Zeit. Mit der Wiener Klassik wandelte sich der Geschmack, Mozart hat die Trompete sogar gemieden.



    Was Vincent Bach betrifft, seine (C-)Trompeten wurden durch die Anschaffung des Chicago Symphony Orchestra in den 50er Jahreen des letzten Jahrhunderts über Jahrzehnte zum Synonym der Périnet-Trompete (Pumpventil statt Drehventil) und auch die B-Trompeten wurden zu einer Art professionellem Standardinstrument. Bei Hoch-B Trompeten war der Hersteller Bach trotz des charmanten Namensspiels dagegen keine derart naheliegende Wahl.

    Im folgenden Penny Lane-Video wird die berühmte Stelle auf einer Schilke Trompete gespielt.
    David Mason spielte sein Originalsolo mit guter Wahrscheinlichkeit auf einer Selmer, die seinerzeit durch Maurice André äußerst populär wurde.
    Andrés virtuoses Spiel von Barockmusik auf seiner Selmer Hoch-B Trompete war es auch, was Paul McCartney inspirierte, er sah da ihn seinerzeit im britischen Fernsehen.



    Gruß Claus
     
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  12. peter55

    peter55 Threadersteller A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 16.11.19   #12
    Das "Double Horn":

     
  13. Weltklang78

    Weltklang78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.19   #13
    Ich finde ja slide saxophone recht interessant


     
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