Lohnt es sich eine Snare in Raten zu zahlen?

Batwes
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Einen wunderschönen guten Abend liebe Musiker.
Ich habe folgendes Problem, mit dem ich mich an euch wenden möchte:
Neulich hatte ich die Idee mir eine neue Snare zu hohlen. Also rein in den Zug und in den Musicstore und fleißig getestet. Nun hat mir eine Snare ganz besonders gut gefallen,nähmlich die Sonor SQ2 Maple Snare SpecialEdition 14x6,5 Rosewood finish (also 4 Lagen Ahorn und die äußere Lage Palisander).
Diese Snare kostet 600€ was für mich als Schüler ziemlich viel ist. Ich hab auch kein erspartes was hier zum Einsatz kommen würde.
Nun kann ich aber auf eine Ratenzahlung zurückgreifen wobei ich nicht draufzahlen würde (da ich noch nicht 18 bin würde ich einen Erwachsenen bitten das er sich anmeldet und ich ihm dann einfach das Geld gebe).
Der Spaß würde dann bei 2 Jahren Laufzeit 25€ pro Monat kosten und bei einem Jahr Laufzeit 50€.
Nun ist das meine Traumsnare und ich fände es schade wenn ich diese Chance verpassen würde sie zu kaufen. Rein Finanziell gesehen wäre das auch ein guter kauf, da diese Snare in einer Limitierten Stückzahl erschienen ist und der Wert sich steigern würde (freilich nur bei guter Behandlung aber das ist kein Problem).
Meine Frage an euch, liebe Musiker ist, ob es lohnenswert ist diese Snare zu in raten abzuzahlen, und ob ihr mit dieser Art der Bezahlung irgendwelche Erfahrungen machen konntet.
Danke für die Aufmerksamkeit
Batwes

EDIT 1. Im titel in Raten zu zahlen statt finanzieren. Verzeihung ich habe es zu spät geshen :c
//Lim: Angepasst ;)
 
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1. Ich finde es immer schlecht Schulden zu machen. Kommt auch bei der Schufa nicht gut.
2. Ein Instrument als Wertanlage? Würde ich nicht drauf bauen.
3. Es wird immer wieder limitierte Auflagen von Snares geben.
4. Kannst Du nicht Deine Eltern um das Geld anpumpen?
5. Schülerjob? Ich hab auch gejobbt, um als Schüler mehr finanzieren zu können und mir nie was auf Pump gekauft.
 
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ich habe mir immer dann was Neues gekauft, wenn ich mir das Geld mit Musik mit meiner alten Ausrüstung verdient hatte...

Ich habe mit einem Leihinstrument angefangen, das war aber auch nicht gratis, dafür mußte bei dem Verein umsonst mitspielen, mit diesem Leihinstrument habe ich mir eine Snare, dann eine Fußmaschine, dann Becken, dann ein Drumset "verdient" sprich erarbeitet.

Leider hatte ich niemals Geld von "außerhalb", alles was ich investiert habe, hatte ich vorher durch Musik eingenommen - dadurch haben dann die eigenen Instrumente einen ganz anderen individuellen Wert.
...und man kauft kein "Zeugs", daß man nicht wirklich braucht !
 
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Was spielst du denn jetzt für eine Snare?
Ich hab mir damals mein E-Schlagzeug auf Raten gekauft. Sehe jetzt nicht wirklich ein Problem, sofern abgesichert ist dass eben alles bezahlt werden kann.
600 Öcken für eine Snare sind schon ordentlich. Wie wäre es denn mit einem Gebrauchtkauf? Ich besitze mehrere Snares, die neu um die 500-700€ gekostet haben, für welche ich gebraucht nur einen kleinen Bruchteil ausgeben musste. Gut, die Chance exakt diese Snare zu finden wird wohl relativ gering sein, aber du könntest dich ja mal nach ähnlichen Trommeln umschauen (evtl auch SQ2, selbe Hölzer etc.).
Oder du fragst einfach mal den ein oder anderen Custombauer an, was eine Snare mit diesem Specs so kosten würde. Vielleicht landest du hier und da sogar unter den 600€.

Was du auf jeden Fall abhaken kannst ist die Annahme, dass eine "Limited Edition" mit der Zeit im Wert steigt. Die Frage ist eher, inwieweit sich der Wertverlust in Grenzen hält.
 
Was du auf jeden Fall abhaken kannst ist die Annahme, dass eine "Limited Edition" mit der Zeit im Wert steigt. Die Frage ist eher, inwieweit sich der Wertverlust in Grenzen hält.

Das ist leider so. Eine Wertsteigerung ist mir bei Instrumenten (außer bei Stradivaris) auch nicht bekannt. Wenn es gut läuft geht der Wertverlust gegen null. Das dauert aber so lange, bis das Teil ein echtes Sammlerstück ist. Das lässt dann schon mal 50 Jahre auf sich warten. Davon kann man allerdings nicht ausgehen.
Normalerweise hat man mit einer Minderung bis ca. 50% zu rechnen.

Das kann man, wie dührssen schon sagte, für sich nutzen und eben gebraucht kaufen.


Ich bin ja, wie WilliamBasie, eher vom älteren Schlag und da ist Kaufen "auf Pump" eher die Ausnahme. Ich hab halt auch immer solange gespart, bis ich mir was leisten konnte.
Ich finde, da freut man sich auch mehr drauf und man hat für den Gegenstand eine andere Wertschätzung.

Wenn, würde ich es so machen:
Frag einen Erwachsenen ob er dir das Geld vorstreckt und da zahlst es IHM persönlich dann ratenweise zurück. Die Raten würde ich dann aber nicht festsetzen, sondern du zahlst soviel du aufbringen kannst.
Wenn du dann mal mehr Kohle hast (Geburtstag, Weihnachten, etc.) kannst du gleich mehr zurückzahlen und hast die Schulden dann nicht "ewig" an der Backe.
 
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Wenn, würde ich es so machen:
Frag einen Erwachsenen ob er dir das Geld vorstreckt und da zahlst es IHM persönlich dann ratenweise zurück. Die Raten würde ich dann aber nicht festsetzen, sondern du zahlst soviel du aufbringen kannst.
Wenn du dann mal mehr Kohle hast (Geburtstag, Weihnachten, etc.) kannst du gleich mehr zurückzahlen und hast die Schulden dann nicht "ewig" an der Backe.
So würde ich es auch machen. So habe ich als Schüler auch einiges finanziert, zum Glück ist mein Vater auch Musiker und hat da immer gerne Geld vorgestreckt.

Und mit meiner Hi Hat habe ich es ja jetzt wieder so gemacht :D

Aber nicht private Schulden würde ich nie machen für sowas.
 
Wenn, würde ich es so machen:
Frag einen Erwachsenen ob er dir das Geld vorstreckt und da zahlst es IHM persönlich dann ratenweise zurück. Die Raten würde ich dann aber nicht festsetzen, sondern du zahlst soviel du aufbringen kannst.
Wenn du dann mal mehr Kohle hast (Geburtstag, Weihnachten, etc.) kannst du gleich mehr zurückzahlen und hast die Schulden dann nicht "ewig" an der Backe.

Moin,
hat er das nicht so vor? Ich habe seinen zweiten großen Absatz so verstanden. Wenn es tatsächlich diese Snare sein soll, wäre das ja eine gute Möglichkeit.

Schöne Grüße,
auxin
 
Nun kann ich aber auf eine Ratenzahlung zurückgreifen wobei ich nicht draufzahlen würde (da ich noch nicht 18 bin würde ich einen Erwachsenen bitten das er sich anmeldet und ich ihm dann einfach das Geld gebe).
Der Spaß würde dann bei 2 Jahren Laufzeit 25€ pro Monat kosten und bei einem Jahr Laufzeit 50€.
Ich habe das eher so verstanden, dass er die Finanzierungsmöglichkeit eines Händlers nutzt, da er aber noch nicht 18 ist einen Erwachsenen als “Mittelsmann“ einsetzen will.
 
Habe es auch so verstanden dass er sich die Kohle von einem Erwachsenen vorstrecken lassen würde. Anders wird das, wenn er selbst nicht viel verdient auch niciht gehen, weil er den Kredit dann nicht bekommen wird :)

An Instrumenten, die sich im Wert wohl gesteigert haben fallen mir jetzt auch nur alte Speedking-Pedale oder Supraphonic/Super-Sensitive-Snares von Ludwig ein. Vielleicht ein paar Vintage-Kits. Aber die sind, wie schon gesagt wurde annähernd ein halbes Jahrhundert alt.
 
Hier geht es nicht nur um die Snare sondern um die Frage im Allgemeinen.
Heutzutage ist es völlig normal alles mögliche auf Pump zu kaufen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden ob er das schon in jungen Jahren so handhaben will - und womöglich in eine Spirale gerät die man dann irgendwann einfach nicht mehr im Griff hat. Dann kommt als nächstes die neue Playstation, der supergeile PC, das neue iphone xx und dann vielleicht auch noch die kleine PA für die Band die man gerade gefunden hat......

"Früher" ging das nicht - da hat man sich das Objekt der Begierde dann gekauft wenn das Geld zusammengespart war (Auto waschen von Papa, Zeitung austragen, Rasen mähen beim Nachbar.... usw.usw.). Und wir haben das alle überlebt.
So was nennt man "geduldig sein".
Und im Nachhinein betrachtet finde ich es immer noch in Ordnung.

Wenn es mal um ein Auto für 5.000 oder 10.000 Euro geht ist das was anderes. Aber da verliert man die Rate auch nicht aus den Augen ;)
 
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Hi - also die Lösung dass ein Dir wohlgesonnener Erwachsener das Geld persönlich vorstreckt und Du es an ihn zurückzahlst, halte ich unter diesen Umständen für die beste Lösung, wenn Du Dich zu dem Kauf auf Raten/durch Kredit entschließt.

Erstens steht der Erwachsene, der für Dich den Vertrag mit dem Händler abschließt, eh in der persönlichen Schuld (da er unterschrieben hat) und Du in seiner (da Du die snare hast und er für Dich den Kredit besorgt / den Ratenvertrag geschlossen hat) - warum es dann nicht einfacher machen und Du leihst Dir direkt das Geld von ihm?

Zweitens könntest Du - anders als bei Ratenvereinbarungen bei einem Händler üblich - auch mal eine größere Summe abbezahlen (wenn Du etwa durch einen Ferienjob oder Geburtstag etc. mal an eine größere Summe Geldes kommst).

Generell ist bei Überlegungen zur Aufnahme eines Kredites bzw. für Ratenzahlungen nicht die absolute Höhe des Kredits oder der Raten entscheidend, sondern deren Verhältnis zum regelmäßigen Einkommen bzw. verfügbaren Geldes. Das heißt z.B. dass wenn das Taschengeld von Schüler A im Monat 50 € beträgt und er sich auf eine Ratenzahlung von 50 € einläßt, er quasi ein Jahr lang kein Geld auf der Tasche hat. Das wird nicht funktionieren. Auch eine Ratenzahlung von 25 € ist da - über zwei Jahre gesehen - schon ein sehr sehr schmerzhafter Einschnitt.
Der Umstand, dass Du bislang nicht auf Erspartes zurückgreifen kannst, zeigt mir, dass Du jedenfalls nicht in einem Taschengeldbereich liegst, der deutlich über Deinen normalen Ausgaben liegt.

In den Ferien 600 € verdienen statt Urlaub machen, ist auch nicht jedermanns Sache, kann aber funktionieren, vorausgesetzt, so eine Ferienjob-Aktion ist realistisch. Auch eine Zeit lang wöchentlich Zeitungen, Zeitschriften oder Werbematerial verteilen kann eine sinnvolle Option sein. Habe ich mal zwei Jahre gemacht und dann hatte ich ein Mofa.

Kommt eben drauf an, ob es einem das wert ist.

Was vielleicht eine Option wäre: Sprich direkt mit dem Erwachsenen, der Dir das Geld borgen könnte und frag ihn, ob Du was für ihn tun kannst, um zumindest einen Teil des Geldes durch eigene Arbeit zurückzuzahlen (Autowaschen, Rasen mähen, auf seine Kinder aufpassen, Schlagzeugunterricht geben :) ...) - dann hättest Du zumindest schon mal eine halbwegs gefestigte Rückzahlungszukunft - und er auch ...

Generell würde ich bei Musikinstrumenten nicht von einer Wertsteigerung ausgehen:
Erstens dauert es in der Regel etliche Jahre ehe sowas in den Bereich von Liebhaberstücken Einzug hält und zweitens mußt Du bei einem Verkauf innerhalb der Jahre, wo Du die Raten zurückzahlst, gegenüber dem Neupreis weniger nehmen, weil der Käufer sonst keinen Anreiz hat, ein gebrauchtes Instrument statt eines neuen zu kaufen (oder eines vergleichbaren, so ihn die "limited edition"-Sache nicht wirklich interessiert) und drittens bist Du als zum Verkauf genötigter Mensch immer zu Zugeständnissen gezwungen. Und wir reden hier nicht von der Tatsache, dass Dir die snare in den nächsten zwei, drei Jahren doch nicht mehr gefällt (was doof genug wäre), sondern davon, dass Du sie verkaufen willst, während Du noch die Raten dafür bedienst.

So weit meine 2,5 Cent

x-Riff
 
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Ich habe bei anderen Leuten gesehen, dass Schulden machen schnell ausufert. Es gibt sehr viele Leute, die damit dann nicht mehr klar kommen und unter Umständen sogar eine Privatinsolvenz beantragen müssen.
Nennt sich auch "Leben über den eigenen Verhältnissen".

Außerdem sollte klar sein, dass das Geld dann regelmäßig futsch ist. Du hättest dann zwei Jahre lang deutlich weniger Geld zur Verfügung. DAS würde ich mir als Schüler sehr gut überlegen.

Richtig teure Sachen hab ich mir erst zugelegt, als ich mit der Ausbildung fertig war und richtig Geld verdient habe. Sowas sorgt auch dafür, dass man das eigene Equipment besser schätzen lernt.

Und wie schon erwähnt wäre ein Gebrauchtkauf auch eine Option (aber lieber vorher anschauen, als per Versand).
 
In den Ferien 600 € verdienen statt Urlaub machen, ist auch nicht jedermanns Sache, kann aber funktionieren, vorausgesetzt, so eine Ferienjob-Aktion ist realistisch. Auch Zeitungen, Zeitschriften oder Werbematerial verteilen kann eine sinnvolle Option sein. Habe ich mal zwei Jahre gemacht und dann hatte ich ein Mofa.

Das schult ungemein. Man kommt da auf den Trichter: Wenn ich was haben will, muss ich auch was dafür tun. Das ist ja nicht der schlechteste Ansatz.

Ich hab mit 16 auch in den Ferien gejobbt. Auf dem Bau und das war nicht immer spaßig. Allerdings war ich mächtig stolz, als ich mir damals eine echt gute Stereoanlage von meinem sauer verdienten Geld kaufen konnte.

Wie gesagt: man lernt den Wert schätzen. Ich hab nämlich nicht mehr in DM gerechnet, sondern wie lange ich dafür schuften musste.
So etwas prägt auch das eigene Konsumverhalten: da überlegt man dann schon, ob und was man wegwirft.

Hier geht es nicht nur um die Snare sondern um die Frage im Allgemeinen.
Heutzutage ist es völlig normal alles mögliche auf Pump zu kaufen.

Es wird einem da, meiner Meinung nach, auch viel zu leicht gemacht.
Solange man die Raten noch bedienen kann, alles ok. Aber es gibt halt nicht immer nur rosige Zeiten. Und dann?
Ich kenne einige, die auch dachten, das geht immer seinen Gang. Und haste nicht gesehen, hatten sie zigtausende Schulden. Da rauszukommen ist nicht einfach.

Haus, Auto - ist ein anderes Thema. Hat halt nicht jeder mal schnell die Tausender so im Ärmel. Bei normalen Konsumartikeln, würde ich mir das immer zweimal überlegen.
 
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Alle Instrumente (Drumset, Becken, Snare, Gitarre...) habe ich mir durch harte Arbeit verdient. Klingt abgedroschen, aber ich habe seit ich 15 war regelmäßig in den Ferien einen Job gehabt.
Dachbau, Fassadenarbeit, bei der Stadt Rasen gemäht, Renovierungsarbeiten usw. Ich konnte mir danach immer das kaufen was ich wollte und hatte immer etwas auf der hohen Kante.
Man muss eben wissen, ob man Freizeit einer neuen Snare vorzieht, oder ob man sich mal dazu aufrafft etwas Arbeit für sein Hobby zu investieren.

Ich habe dadurch nicht nur gelernt, wie viel Arbeit es eigentlich bedeutet etwas in einem Wert von 500€ zu kaufen, sondern auch ganz viele nützliche handwerkliche Dinge, die man immer gut gebrauchen kann ;-)
 
Einen wunderschönen guten Abend liebe Musiker.
Ich habe folgendes Problem, mit dem ich mich an euch wenden möchte:
Neulich hatte ich die Idee mir eine neue Snare zu hohlen. Also rein in den Zug und in den Musicstore und fleißig getestet. Nun hat mir eine Snare ganz besonders gut gefallen,nähmlich die Sonor SQ2 Maple Snare SpecialEdition 14x6,5 Rosewood finish (also 4 Lagen Ahorn und die äußere Lage Palisander).
Diese Snare kostet 600€ was für mich als Schüler ziemlich viel ist. Ich hab auch kein erspartes was hier zum Einsatz kommen würde.
Nun kann ich aber auf eine Ratenzahlung zurückgreifen wobei ich nicht draufzahlen würde (da ich noch nicht 18 bin würde ich einen Erwachsenen bitten das er sich anmeldet und ich ihm dann einfach das Geld gebe).
Der Spaß würde dann bei 2 Jahren Laufzeit 25€ pro Monat kosten und bei einem Jahr Laufzeit 50€.
Nun ist das meine Traumsnare und ich fände es schade wenn ich diese Chance verpassen würde sie zu kaufen. Rein Finanziell gesehen wäre das auch ein guter kauf, da diese Snare in einer Limitierten Stückzahl erschienen ist und der Wert sich steigern würde (freilich nur bei guter Behandlung aber das ist kein Problem).
Meine Frage an euch, liebe Musiker ist, ob es lohnenswert ist diese Snare zu in raten abzuzahlen, und ob ihr mit dieser Art der Bezahlung irgendwelche Erfahrungen machen konntet.
Danke für die Aufmerksamkeit
Batwes

EDIT 1. Im titel in Raten zu zahlen statt finanzieren. Verzeihung ich habe es zu spät geshen :c
//Lim: Angepasst ;)

Hi Batwes,

Sorry, mich juckt es, obwohl ich mich raushalten wollte...

eigentlich kannst nur du das entscheiden... Wie du die Kohle reinholst ist auch deine Sache... Ich hätte mich mit dem Problem nicht an ein Forum gewandt sondern hätte mir eine selber kleine Rechnung erstellt, ob mir es die Snare wert ist und ob ich Sie mir leisten kann. Kannst du das nicht, würde ich es lassen! Auch andere Firmen haben schöne Snares (abgewandeltes Original:"auch andere Väter haben schöne Töchter (oder so ähnlich ;) )" ).
Lustigerweise wird hier aus einer einfachen Kaufentscheidung ein Ballon aus "früher war das so" und "ich habe das so gemacht" aufgebläht... Schon lustig irgendwie... Aber vielleicht kannst du auch was daraus ziehen und gehst für die Kohle malochen oder machst ganz was Anderes...
Vielleicht motiviert dich der Kauf ja auch so sehr, dass du dadurch ein sehr guter Trommler wirst und du rückblickend sagen kannst: "Diese Snare war der Anfang, gut dass XY mir damals das Geld vorgestreckt hat und ich dadurch echt viel Laune auf´s trommeln gehabt habe und dadurch da bin, wo ich jetzt stehe". Oder du siehst das in 10 JAhren so: "Mist, ich habe die 600€ in den Wind geschoosen, hätte ich mir mal nen paar neue Felle geholt, dass hätte es auch getan, denn so überragend klingt die Snare nicht gegenüber meiner Basix Custom Standard*" *Name der Snare beliebig änderbar ;).
Hmm, wer soll dir da einen Ratschlag geben... Ich habe es auch vorsichtig versucht, entschuldige mich dafür auch rückwirkend ;).

Wertsteigerung ist eher ein Minusgeschäft bei Musikinstrumenten, ähnlich wie beim Auto, bedeutet einmal "vom Hof gefahren" sind mindestens 30% des Preises futsch... Ausnahmen gibt es, ich würde aber die Snare mit 99,9% nicht dazu zählen...
 
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. ... Kommt auch bei der Schufa nicht gut.
Das lass ich Banker mal fast unkommentiert... ein ordnungsgemäß zurückgezahlter Kredit in der Schufa ist nämlich ein positives Merkmal ;)

Abgesehen davon, es wurde ja auch schon gesagt, könnte das sowieso nur ein Volljähriger.

Ob jemand (für Dich) einen Kreditvertrag abschliesst oder nicht, weil Du diese Snare jetzt haben willst, ist natürlich deine/eure Sache.
Meine Meinung geht da eher in die Richtung derjenigen, die Dir auch schon Alternativen bzgl. Sparen und Geduld aufgezeigt haben! Ich würde es also nicht finanzieren, aber entscheiden musst Du das selbst.


Ich hätte mich mit dem Problem nicht an ein Forum gewandt sondern hätte mir eine selber kleine Rechnung erstellt

Warum nicht? Es ist eine legitime Frage an andere Musiker! Sie nehmen Ihm nicht die Entscheidung ab, haben aber, wie man ja lesen kann, durchaus verschiedene Erfahrungen. Es spricht nichts dagegen
eine solche Frage hier zu stellen und sich Meinungen zu holen. Ob die einem immer schmecken ist eine andere Sache.
 
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Also ich kenne Personen, die bei überzeugenden 0,0% Finanzierungsangeboten diverse Instrumente gekauft haben.

Ich persönlich hätte damit kein Problem. Dass das negativ bei der Schufa ankommt ist meines Wissens nach Unsinn. Sonst würde jeder, der jemals bei Media Markt und Konsorten für 0,0% eine Waschmaschine gekauft hat niemals wieder einen Kredit kriegen. @Stevie65 sagt es ja auch schon, eher das Gegenteil ist der Fall.

Natürlich ist es viel besser, sich das Geld vorstrecken zu lassen von jemandem, der einem nahe steht (Familie z.B.). Jedoch sehe ich bei vorhandener Liquidität und Sicherheit kein Problem darin, etwas zu finanzieren (Autos funktionieren ja auch so, wenn auch andere Summen). Man muss natürlich aufpassen mit sowas und sich bewusst sein, dass dann eben jeden Monat X€ eben dafür weg gehen.

Aber, wie schon andere gesagt haben: ob du die Mittel/Beziehungen hast, musst natürlich du selbst wissen. Moralisch finde ich das nun nicht verwerflich, zumal es ja manchmal ganz geile 0,0% Angebote gibt. Für Zinsen würde ich persönlich Finanzieren eher lassen, aber das ist persönlich gemünzt.

Liebe Grüße,
Bacchus
 
Moralisch finde ich das nun nicht verwerflich, zumal es ja manchmal ganz geile 0,0% Angebote gibt. Für Zinsen würde ich persönlich Finanzieren eher lassen, aber das ist persönlich gemünzt.
Nein, moralisch verwerflich finde ich das auch nicht.
Aber ich persönlich finde den Gedanken dass ich jetzt so und so lange mit der Rate jeden Monat zahlen MUSS einfach nicht gut. Gerade wenn es zwei Jahre sind. Das ist einfach eine lange Zeit. Aber das muss jeder selbst wissen, genug Denkanstöße gab es hier jetzt genug :)
 
zumal es ja manchmal ganz geile 0,0% Angebote gibt.

Ja...aber leider eben nur manchmal!

Die meisten 0% Finanzierungen sind bei genauem Betrachten der Bedingungen leider keine "Nuller" mehr.
Bei diesen Finanzierungen sind Sondertilgungen idR gar nicht, oder nur gegen eine ziemliche ordentliche Gebühr möglich. Man sollte dabei echt das Kleingedruckte lesen!

In vielen Fällen bekommt man auf den Ladenpreis einen Rabatt (verhandeln!), aber eben nicht im Finanzierungsfall. Und dann ist auch die Finanzierung mit 0% teurer.
 
Erstmal freue ich mich über alle Antworten und ich finde es klasse, das ihr mit diskutiert.
Die Idee, dass ein Erwachsener mir das Geld vorstreckt finde ich gut und ich werde mir das mal durch den Kopf gehen lassen. Das einzige Problem hierbei ist nur, das derjenige erstmal das Geld nicht zurückbekommt sondern nur in den nächsten ein bis zwei Jahren häppchenweise.
Das mein Umgang mit Geld dadurch beeinträchtigt wird finde ich ist ein gutes Gegenargument, jedoch denke ich habe ich genug Selbstdisziplin und Menschen die auf mich Acht geben und gucken das ich nicht noch mehr solcher Käufe mache, das ich es vermutlich schaffen werde nicht in eine solche Schuldenspirale zu geraten. Mein Ziel ist es, eine Snare zu kaufen mit der ich auch noch in 10 Jahren glücklich bin und mit der ich auch auf Gigs spielen kann. Ich denke für eine solche Trommel sollte man ein bisschen was Ausgeben - zumal man die Snare getrost als Herzstück des Schlagzeugs bezeichnen kann-um damit lange glücklich zu sein
Nun ich bin mir sicher, das es noch viele Snares da draußen gibt, jedoch ist das hier meine "Traumsnare".
Danke an ALLE das ihr mir die verschiedenen Aspekte der Finanzierung aufgezählt habt, und das beide Seiten (also Pro und Contra Finanzieren) sich geäußert haben. Ihr konntet mir bisher wirklich eine Menge weiterhelfen.
Alles Liebe
euer
Batwes
 
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