MacOS als Virtuelle Maschine für GarageBand

adola
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Hallo in den Thread!

Ich hatte auch vor, mir mit Hilfe von ´tonymacx86´ ein Hackintosh auf einem Intel NUC Barebone zu probieren. Einige Hindernisse erschweren aber mein Hackintosh-Projekt, weshalb sich meine Frage an dieser Stelle ausnahmsweise auf die Praktikabilität von MacOS als Virtuelle Maschine bezieht.

Leider kann ich einen Boot-Sticks offens. nur an einem ´echten´ Mac bauen und ich habe leider nur Zugriff auf veraltete Geräte; die bekommen neuere MacOS nicht aus dem Store.

So what? Ich dachte, es wäre cool eine Virtuelle Maschine gleich auf meinem Produktivrechner (i5 4590 (4-Kern), 16 Gb RAM, SSD, Win10) zu haben. Ich frage mich jetzt nur, ob die Performance hakt, wenn ich in Garage Band mind. 2-3 Spuren plus Drummer offen habe und noch eine VM-Software (VirtualBox) zwischen den Betriebssystemen hängt?

Der einzige Zweck des ganzen wäre, mir im ´Drummer´ ein rythm. Grundgerüst zu vorkomponierten Melodien/Riffs zu bauen, das ich dann in Cubase weiter bearbeiten kann; und auch, dass ich so ein Projekt an sich cool finde.

Hat jmd. Erfahrungen mit Mac DAWs in einer virtuellen Umgebung?

Und ...weiß jmd. wie ich an einen relativ akt. MacOS Installer komme (abgesehen vom Apple Store), der nicht aus dubiosen Quellen stammt? Lt. einigen Posts weiter oben scheint diese Mögl. wohl nicht zu bestehen. Es gibt da zwar einige Downloadlinks sowie Angebote bei ebay - aber na ja...


Gruß und Danke
 
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Telefunky
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Eine virtuelle Maschine um Garageband laufen zu lassen ist schon eine krasse Idee... ;)
(aber letztendlich Geschmacksache)
Was auf das MacOS nicht zutrifft - das gibt's legal nur noch per ad-hoc download vom Store.
Speichert man die Installer und ruft sie später auf, gibt es prompt eune Fehlermeldung.
(den Check kann man vermutlich deaktivieren... und darauf dürften die 'dubiosen' downloads aufbauen)
Habe mich aber nie um die Details gekümmert.
 
adola
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Hi, vielen Dank für die Antwort.
Ja, krass vielleicht, aber es geht halt wirkl. nur um den Drummer, he he ;)
Vll. ist es ja auch eine unsinnige Idee? Alternativ könnte ich den Drummer auch auf einem iPad nutzen. Das wird vll. aber unnötig frickelig; z. B. mit der Dateiübertragung hin und her.

Was ich zum Erstellen eines bootfähigen Stick - auf einem Mac - ergoogelt habe ist, dass es diese Seite hier gibt, die offenbar sauber ist (soweit meine Infos aus dem Netz reichen):

http://www.dosdude1.com/software.html
oder
https://www.chip.de/downloads/macOS-Mojave-Patcher_145167561.html

Da gibt es ein Patch-Tool zum Erstellen von Boot-/Install-Sticks von einem Mac-Rechner aus, wenn ich das richtig verstanden habe. Dieses Tool soll auch eine Installation von MacOS auf nicht mehr supporteten Macs ermöglichen (in Grenzen). :cool:

Da mein Post verschoben wurde (was O. K. ist) und sich das Thema des Threads jetzt ausschließlich auf virtuelles MacOS bezieht, lege ich mal diese Youtube-Anleitung nach, die zeigt wie es prinzipiell geht.



Für die Installation in eine virtuelle Maschine ist dabei nur zu beachten, dass das Imageformat des Installers (*.dmg) in ein (*.iso) konvertiert werden muss. Das geht mit ein paar Kommandozeilenbefehlen am Mac oder mit ein paar gängigen Tools (u. a. Brennprogramme). Am PC müssen ebenfalls ein paar cmd-Zeilenbefehle in ein Verzeichnis des Virtualisierungs-Programms ´VirtualBox´ eingegeben werden. Das ist aber easy und wird alles im Video erklärt.

Die Hürde die halt bleibt, ist genauso wie für einen Hackintosh, halt der Bezug des Installers, v. a. wenn man ein älteres MacOS verwenden will. :weird:
 
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Telefunky
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Vom praktischen Aspekt her würde ich die Drums am iPad erzeugen - iirc unterstützt GB keinen Einzelspur Export, dh man müsste die jeweilige Spur solo stellen und den 'pseudo Mix' dann mehrfach exportieren. Die exportierten Dateien dann per WLan an den Desktop Rechner schicken.

Der WLan Transfer ist imho kein grosser Akt, mache ich ständig - allerdings nicht aus GB.
Wenn man sich ein Bookmark für's iPad auf dem Desktop angelegt hat und immer denselben Download Ordner verwendet, geht das recht zügig)

Eine DAW Anwendung in einer virtuellen Maschine ist immer suboptimal, letztlich ist das eine Anwendung die in einer anderen Anwendung (dem Host) läuft. Von der Rechenleistung her bei Sample Drums vermutlich kein grosses Problem, aber was das timing angeht durchaus kritisch.
(damit ist nicht Takt/Beat gemeint, sondern sample-genaue Synchronisation - wenn die nicht gewährleistet ist, wird das Ergebnis automatisch 'vermüllt'.
 
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iirc unterstützt GB keinen Einzelspur Export, dh man müsste die jeweilige Spur solo stellen und den 'pseudo Mix' dann mehrfach exportieren
Wenn der Rythmusentwurf fertig ist alles außer der Drumspur löschen und die Drumspur in Midi konvertieren. Und feddich ist die Laube (?)
aber was das timing angeht durchaus kritisch.
(damit ist nicht Takt/Beat gemeint, sondern sample-genaue Synchronisation - wenn die nicht gewährleistet ist, wird das Ergebnis automatisch 'vermüllt'.
Ja, das ist die Befürchtung. Man weiß nicht, wie schnell so eine VM-Software die Daten durchreicht und wie viel Latenz die GB-Algorithmen vertragen. Deshalb auch meine ursprü. Frage, ob jmd. Erfahrungen damit hat.

Urgs, für ein iPad wären schonwieder 400 Öcken fällig; wäre schon blöd irgendwie. Da sollte ich wohl versuchen doch irgendwie an einen aktuellen Mac ranzukommen um einen Installer-Stick für einen Hackintosh zu realisieren. Ein Barebone gehört halt schon zu meinem Fundus... Na ja, weiß auch nicht...
 
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Ja, krass vielleicht, aber es geht halt wirkl. nur um den Drummer, he he ;)

Wenn der Rythmusentwurf fertig ist alles außer der Drumspur löschen und die Drumspur in Midi konvertieren.

Ohne mir 100% sicher zu sein:
Nach meinem Wissensstand kann Garageband keine Midis exportieren.
Und es gibt auch keine "klassische Midispur" mehr, mit der man ein externes Gerät ansteuern könnte oder Midi- bzw. Drum-Noten aufzeichnen könnte.
Um an die Midi-Spuren meiner Garageband-Version (egal ob iPad oder macOS) zu kommen, muss ich das GB-Projekt in Logic öffnen.

Vor dem ganzen Hickhack würde ich das genauer überprüfen.
 
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Nach meinem Wissensstand kann Garageband keine Midis exportieren.
Ja, du hast du grunds. Recht!
Ich hatte bei der WebSuche ein kostenloses Tool gefunden, mit dem man das hinbekommt: ´GB2MIDI´
https://github.com/larkob/GB2MIDI

Man muss dafür die betr. Spur-Region zu einem Loop konvertieren (.aif). Aus diesem Loop macht das Tool dann einen zusätzl. Midi-File! :)
edit: oder kann man auf dem iPad (iOS) so gar keinen Loop erzeugen? Ich gestehe, ich weiß auch nicht, ob dieses Tool auf Tablets läuft - muss ich noch rausfinden...

Hier ist ein kurzes Video:


Ich muss dazu sagen, dass ich das noch nicht probiert habe und mit GB auch nur 2-3 x aus Interesse rumgezockt hatte - ohne ernsthaftes Ziel...
Ich würde eben darauf vertrauen, dass es klappt :D

Ich bin halt Cubase-User, was schon erhebliche Investitionen bedeutete. Logic und Apple wäre sicher mind. eine Alternative. Ein DAW- und Plattformwechsel kommt aufgr. der zusätzl. Kosten und des Umgewöhnens dennoch nicht in Frage...

ich hatte daraus geschlossen, dass es bereits vorhanden ist...
:( Ne, leider nicht. Muss mir vll. günstig irgendeinen ollen Hobel besorgen oder doch noch jmd. finden, auf dessen Mac ich mir einen Hackintosh Boot-Stick bauen kann.

Danke für eure Hilfe!
Gerne auch weitere Kommentare und Erfahrungen!
 
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