Magnete für Notenständer

Meine Magnete kommen definitiv nicht durch 1,5 cm Papier (das ist ja schon ein mittleres Taschenbuch).
Da sind wahrscheinlich Lisas Tipps mit den Bändern oder rburs mit dem K+M-Spezialteil eher eine Überlegung wert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke schon mal für die Einschätzungen zu Magneten. Das wird dann vermutlich für meinen Fall nichts.

Das Teil von K&M sieht pfiffig aus und tatsächlich habe ich bis vor ein paar Tagen einen geeigneten Notenständern benutzt. Gerade habe ich aber auf ein Kawai MP11 aufgerüstet und da sieht der Notenständer anders aus. Er ist aber so breit, dass es möglich wäre, ein transparentes Band quer über das aufgeschlagene Buch zu spannen. Vielleicht finde ich dafür ja etwas passendes.
 
Ich habe für mich nun eine nicht-magnetische Lösung gefunden. Ein Polycarbonat-Platte in geeigneter Größe und 5mm dick.

Die Platte ist ausreichend schwer, etwa 1,1 kg, um die Seiten flach zu halten. Blättern geht natürlich nicht schnell, ist aber nicht schwieriger als mit Magneten oder Klammern. Ich klappe dazu die Platte einfach mir entgegen, dann geht es.

Ob so eine Platte auch draußen bei Wind und Sonne funktionieren würde, weiß ich nicht. Gegen den Wind könnte es noch helfen, ein Gummiband anzubringen. Die Sonne wird aber vermutlich stark an der Oberfläche spiegeln.
 
Plexiglasscheiben sind im Bereich Museum/Archiv ein Klassiker bei dicken alten Büchern, so gesehen sicher eine gute Idee. Auf einem "normalen" 150 cm Klappnotenständer wäre das aber wahrscheinlich keine Lösung, mit einem Kilo oben drauf werden die gut kippelig. Aber beim Keyboard (Kawai klingt nach so was, oder?) muss man darauf ja keine Rücksicht nehmen. Gegen eventuelles Spiegeln hilft sicher ein Sonneschirm, wenn man ohnehin ein Klavier transportiert, kommt es da auch nicht mehr drauf an.
 
Auf einem "normalen" 150 cm Klappnotenständer wäre das aber wahrscheinlich keine Lösung, mit einem Kilo oben drauf werden die gut kippelig. Aber beim Keyboard (Kawai klingt nach so was, oder?) muss man darauf ja keine Rücksicht nehmen.

Das MP11 ist ein Stage Piano mit wenig mobilen 32,5 kg. Der Notenständer ist auch ziemlich robust, da macht 1 kg für die "Flachhaltescheibe" auch nicht viel aus.
 
Vielleicht langsam mal überlegen, ob Du Dich nicht komplett von Papier trennen kannst und zu einer digitalen Lösung übergehst. Gerade für iPad gibt's da viele Vorteile, wie schnelleres Blättern (auch per Fußschalter) oder sogar Autoscroll. Auch wenn es kleiner ist als DIN A4, ist es besser zu lesen, weil durch die Hintergrundbeleuchtung deutlich schärfer als Papier, vor allem bei dunklen Bühnen, sogar unempfindlicher gegen Blendung durch Scheinwerfern. Nimmt man ein iPad Pro, ist man sogar fast wieder bei DIN A4.

BTW: Hab dieses Jahr auf der Messe ein Piano gesehen, dass hatte bereits vier Displays in DIN A4 Größe nebeneinander integriert.
Also ich möchte nach gut 4 Jahren iPad-Nutzung keinen Notenständer und Papier mehr auf der Bühne sehen.
 
Die Magnete haben ihren ersten Einsatz mit Bravour bestanden! Orchester war absolut begeistert, drei davon pro Notenständer waren ausreichend. Aber die schwächeren, die ich auch mitbestellt hatte, hätten zu meiner Verblüffung nicht gereicht, obwohl nicht wirklich Wind war. Klare Empfehlung also für die "Killerteile", die man ohne Papier fast nicht vom Notenständer abkriegt. Aber Warnung, es gibt tatsächlich auch Notenständer aus Alu...
 
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