dr_rollo
Mod Keyboards und Musik-Praxis
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Vor 2 Jahren habe ich mir ein Set von zwei Stairville Stage TRI LED Bundle zugelegt, ein Komplettset von vier LED Strahlern auf Traverse incl. Lichtstativ. Die Lampen sind top, aber die Stative leider nicht wirklich vertrauenserweckend. Es handelt sich um ein einfaches Stageworx BLS 315, das zwar mit Max. 315 cm eine ausreichende Höhe hat, und trotzdem mit 120 cm ein kompaktes Transportmaß besitzt, aber von der Stabilität bedenklich. Den Schrauben hatte ich von Anfang an nur bedingte Lebenszeit zugestanden, obwohl sie auch nach etwa 20 Einsätzen immer noch funktionieren. Aber ohne die Sicherungsstifte hätte ich sie nie eingesetzt. Allerdings hat die Feststellschraube für den Fuß keinen Stift, und man muss sie mit aller Gewalt anziehen.
Da ich gerade bei den Gigs, wo ich sie nutze für größtmögliche Sicherheit sorgen muss, war es Zeit für bessere und stabilere Stative.
Ich glaube, die hab ich mit den Manfrotto 007CSU gefunden. Die Daten sagen, ausreichende Tragkraft, sogar etwas mehr Höhe, als die alten Stative, zusammngeklappt das gleiche Transportmaß.


Als erstes fällt das Gewicht auf, dass sie deutlich schwerer sind als die alten Stative. Die Stageworks - hab ich gerade auf der Thomann Seite geschaut - sollen 5,6 kg wiegen und die Manfrotto 7,3 kg. Glaub ich jetzt nicht, also bin der Meinung, dass die Stageworks deutlich leichter sind, müsste ich aber noch einmal wiegen. Bei den Manfrotta ist auf den ersten Blick klar, dass es sich um Stahlrohre handelt, was bei den Stageworks auch der Fall sein soll, sich aber eher wie Kunststoff anfühlt, aber es soll wohl beschichtetes Stahlrohr sein. Egal, entscheidender ist, dass die Verriegelung deutlich vertrauenserweckender ist, und mal ehrlich, da reicht eine kleine Drehung mit Daumen und Zeigefinger, wo man bei den Stageworks schon Kraft aufbringen muss, zumindest bei den unteren Schrauben, bei den Auszügen gibt es ja Sicherungs-Stifte. Ja, vielleicht wäre das auch noch eine wünschenswerte Einrichtung bei den Manfrottos, denn gerade weil es nur eine kurze Drehung ohne Kraftaufwand ist, besteht die Gefahr, dass dort jemand versehentlich rankommt, oder einfach nur herumspielt, und dann kommt die Stange sofort mit Karacho runter. Bei wertigeren Stativen hat man evtl. noch eine Luftfederung, was z.B. die Manfrotto 1004BAC haben, die sogar noch etwas höher gehen, aber leider nicht die Tragkraft besitzen, die ich benötige. Fakt ist, dass diese leichte Drehung mit Daumen und Zeigefinger reicht, und das Rohr damit absolut rutschsicher arretiert ist. BTW: Zumindest gibt es eine Art Abfederung, wenn das Stativ eingefahren wird, was aber nicht wirklich viel bringt, wenn Gewicht auf dem Stativ ist..
Sehr schön ist auch das Nivellierbein, wenn der Untergrund einmal nicht eben ist, um trotzdem ein senkrechtes Aufstellen zu ermöglichen:

Voll ausgezogen hat das Stativ mit 3,25 m schon eine amtliche Höhe, schon mal 15 cm höher als die Stageworks, auch wenn ich die selten ausfahren würde, schon gar nicht mit den doch nicht ganz so leichten Traversen.
Eine Ergänzung zum Stativ musste ich mir aber noch besorgen, da die Traversen eine 35mm Boxenflansch-Aufnahme haben, das Manfrotto aber nur eine 28 mm Zapfenaufnahme sowie einen 16 mm Zapfen mit 3/8" Außengewinde.

Das passende Teil hat mir der freundliche Thomann Kundendienst, der das Problem sofort erkannt hat, ohne dass ich viel erklären musste, aufgezeigt:
Adam Hall SLS 36 TV 28 Adapter 28mm

Damit nimmt das Stativ dann auch die Traversen auf.
View: https://youtube.com/shorts/32iOFSNOwbo?si=UqWXewtLFnRWf-wD
Lediglich hätte ich mir Sicherungsstifte oder einen zweiten Ring zur Sicherung gewünscht, um ein unbeabsichtigtes Zusammenklappen zu vermeiden. Auch nicht schlecht wären Löcher in den Füßen, wie ich es bei anderen Stativen schon gesehen habe, wo man die Füße mit Schrauben in einem Holzfußboden sichern kann, was zwar natürlich nicht überall geht, aber z.B. bei Festzelten problemlos machbar ist, wo der Boden eh gerne mitschwingt, was sich auf die Stative übertragen kann.
Da ich gerade bei den Gigs, wo ich sie nutze für größtmögliche Sicherheit sorgen muss, war es Zeit für bessere und stabilere Stative.
Ich glaube, die hab ich mit den Manfrotto 007CSU gefunden. Die Daten sagen, ausreichende Tragkraft, sogar etwas mehr Höhe, als die alten Stative, zusammngeklappt das gleiche Transportmaß.


Laden…
www.thomann.de
Sehr schön ist auch das Nivellierbein, wenn der Untergrund einmal nicht eben ist, um trotzdem ein senkrechtes Aufstellen zu ermöglichen:

Voll ausgezogen hat das Stativ mit 3,25 m schon eine amtliche Höhe, schon mal 15 cm höher als die Stageworks, auch wenn ich die selten ausfahren würde, schon gar nicht mit den doch nicht ganz so leichten Traversen.
Eine Ergänzung zum Stativ musste ich mir aber noch besorgen, da die Traversen eine 35mm Boxenflansch-Aufnahme haben, das Manfrotto aber nur eine 28 mm Zapfenaufnahme sowie einen 16 mm Zapfen mit 3/8" Außengewinde.

Das passende Teil hat mir der freundliche Thomann Kundendienst, der das Problem sofort erkannt hat, ohne dass ich viel erklären musste, aufgezeigt:
Adam Hall SLS 36 TV 28 Adapter 28mm
Damit nimmt das Stativ dann auch die Traversen auf.
View: https://youtube.com/shorts/32iOFSNOwbo?si=UqWXewtLFnRWf-wD
Fazit:
Die 4x so teuren Manfrotto-Stative sind den im Bundle der Stairville Stage TRI LED enthaltenen Stageworks BLS315 deutlich überlegen, und definitiv die Investition wert. Netterweise passen sie in die Hüllen der Stageworks Stative, die bei dem Bundle dabei sind. Wenn man ehrlich ist, sind die Traversen vom Gewicht allerdings grenzwertig, und man sollte aufpassen, wo man die Stative positioniert, weil das schon ein wenig wackelig ist, vor allem, je höher die Stative ausgezogen werden, wo sie auch korrekterweise mit 6,7 kg Tragkraft bei maximaler Höhe angegeben sind. Was die Haltbarkeit angeht, gebe ich den Manfrotto ohne Frage Jahre mehr. Immerhin haben wir auch schon zwei ähnliche Boxenstative von Manfrotto, die seit über 30 Jahren ihren Dienst verrichten.Lediglich hätte ich mir Sicherungsstifte oder einen zweiten Ring zur Sicherung gewünscht, um ein unbeabsichtigtes Zusammenklappen zu vermeiden. Auch nicht schlecht wären Löcher in den Füßen, wie ich es bei anderen Stativen schon gesehen habe, wo man die Füße mit Schrauben in einem Holzfußboden sichern kann, was zwar natürlich nicht überall geht, aber z.B. bei Festzelten problemlos machbar ist, wo der Boden eh gerne mitschwingt, was sich auf die Stative übertragen kann.
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