MarkBass oder Boss Katana zum recorden?

chrigelian
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Hallo,
Wollte gerne eure Meinung wissen zu folgender Frage: Welchen Bass Amp würdet ihr mir zum Kauf empfehlen den MarkBass oder den Boss Katana?

Haben beide ungefähr dieselbe Leistung und beide mit 2x10 Zoll Speakern

Eigtl tendiere ich zum MarkBass wegen der bekannten Qualität und der einfachheit halber zum bedienen.
Da ich aber auch das gespielte recorden möchte stellt sich mir nun die Frage welcher dann doch der bessere wäre dafür.
Ich schätze aber halt unkomplizierte Bedienung wärend dem spielen 🤷‍♂️
Was ist eure Meinung dazu?
 

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Da ich aber auch das gespielte recorden möchte stellt sich mir nun die Frage welcher dann doch der bessere wäre dafür.
Das kommt ganz auf deine Soundvorstellungen an.

Ich geb als Einwand, dass man 2026 auch einfach komplett VST basiert aufnehmen kann.
- Reproduzierbar
- teils kostenlos (tonocracy/NAM/Tonex CS)
- bumseinfach vst laden, profil reinziehen und losspielen.

Ich hatte mal nen little Mark3
Der line Out war insgesamt zweckmäßig, pre/post eq schaltbar, lift und separat regelbar. Mehr aber nicht

Katana gibt dir halt deutlich mehr Möglichkeiten, du musst die ja nicht nutzen, wenn du aber in 3 Jahren merkst: kacke ich bräuchte
Dann kann das der Katana womöglich und der Markbass nicht.

Aber du solltest in jeden Fall nicht nur nach Features auswählen, sondern deine Soundvorstellungen als Hauptkriterium setzen
 
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Am Recording würde ich nicht fest machen, welchen der beiden Combos ich mir holen würde... Fürs Recording ist es meistens sinnvoller den nackten Bass direkt in ein Audio-Interface einzuspielen. So hast du eigentlich das druckvollste & sauberste Signal, wird auch in fast allen Tonstudios so gehandhabt, dass das nackte DI-Signal mit aufgenommen wird. Dann wird erst im Nachgang per Software mit EQ, Compressor oder Amp/Boxen Simulationen der Sound angepasst.

Markbass hat generell einen etwas eigenen Sound, den ich eher als etwas mittig im Kopf hatte, wurde ich persönlich aber nie warm mit. Ist natürlich Geschmackssache. Ansonsten recht simpel aufgebaut: Gain, 4-Band EQ, fertisch

Der Boss bietet da halt mehr: verschiedene Preamp Sounds, die sich mit einem Blendregeler mischen lassen (sodass bei einem verzerrten Sound man den Cleansound dazumischen kann um den Bassdruck beizubehalten), diverse Effekte, usw. Also du hast quasi ein ganzes Effektboard, mit Kompressoren, Effekten usw an Bord, was du dir einstellen+programmieren "kannst" (nicht musst, es lässt sich ja trotzdem das Wichtigste genauso leicht wie beim Markbass über die Drehregler einstellen)

Da ist halt die Frage was du möchtest, Markbass oder Boss-Sound. Quick&Simple oder möglichst viele Soundmöglichkeiten und Effekte (die man nutzen kann, aber nicht muss).
Der DI-Out wird sich bei beiden nicht viel gegeben, beim Boss lässt sich halt einstellen, ob du die ganzen Effekte usw. mit im Signal haben willst oder der nackte DI-Sound.
 
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@chrigelian das kann ich dir nicht sagen, ich weiß nicht welchen sound du willst. Das ist jetzt rein auf technische specs runtergebrochen.

Wir haben das jahr 2026, Für bass Recording würde ich mittlerweile amps meiden
 
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Ich schätze aber halt unkomplizierte Bedienung wärend dem spielen
Über diese Aussage bin ich etwas verwundert. Was um alles in der Welt willst Du denn während dem Spielen "bedienen" außer dem Bass? Ich brauche meine zwei Hände zum Spielen des Basses... :) bleiben also noch die Füße. Der Markbass CMD 102 hat ja nicht mal einen Anschluss für einen Fußschalter, der BOSS immerhin zwei. Meinst Du das? - Dann läuft es auf Katana raus.

Klangmäßig sind Markbass und BOSS zwei Welten, wie schon oben geschrieben. Ganz grob: Der Markbass kommt eher mittig-drückend, der BOSS eher HiFi-mäßig rüber (und ich finde den angezerrten oder verzerrten Sound des Katana nicht so toll - Geschmackssache).

Auch im Jahr 2026 hat es durchaus eine Berechtigung, via Amp zu recorden. Mann muss es halt machen wollen und den Sound mögen. Ich selbst habe wenig Ahnung von der vituellen Entwicklung der letzten Jahre. Wenn wir Bass aufnehmen, dann tatsächlich
den nackten Bass direkt in ein Audio-Interface einspielen. ....Dann wird erst im Nachgang per Software mit EQ, Compressor
"nachbehandelt", und das war's. Keine IRs, keine CabSims oder sonstiges Gedöns (sollen sich da doch die Gitarristen austoben, wenn sie meinen :evil: )
 
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"nachbehandelt", und das war's. Keine IRs, keine CabSims oder sonstiges Gedöns (sollen sich da doch die Gitarristen austoben, wenn sie meinen :evil: )
jo, bei mir ebenso, bin da auch eher der "DI" Typ. Selbst im Helix & Live verzichte ich in den meisten Fällen beim Bass komplett auf Amp sowie Cab und mach alles mit EQ + Compressor. Aber für viele gehört es halt dazu, dass da irgendwo "Amp" dran steht oder drin steckt :D
 
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Ich nehme den Bass auch "nackt" auf: Direkt ins Interface. Und dann ggf. den ToneX als Plugin dazu.
 

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