mein letztes Abendmahl [deutsch] zum bewerten freigegeben!

von sladh, 19.02.08.

  1. sladh

    sladh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.08   #1
    Mein letztes Abendmahl

    (strophe)
    Im Park begegnete ich diesem Weib,
    sinnlich verführte sie meinen Leib.
    Diese Nacht werde ich nie vergessen,
    Wie meine Wunden das Lager nässen.

    Ich sehe die Klinge in ihrer Hand,
    sie griff danach ziel gerecht markant.
    Höher, tiefer und auch weiter,
    sie lässt nun ziehen den scharfen Reiter.

    Die Klinge zieht weiter kreuz und quer,
    entfernt an mir noch einiges mehr.
    Leber, Hoden und Darm sind fort,
    sie liegen nun an einem fernen Ort.

    (refrain)
    Ja ich habe dieses Schicksal gewählt!
    Ich will das mich der Reiter quält!

    Kein Trank darf diese Schmerzen mindern,
    oder sogar meine Wunden lindern!

    (zwischenpart)
    Jetzt verspeisen wir das fertige Mahl,
    für mich ein Segen keine Qual.
    Nun frag ich wann es zu Ende geht
    und wann sie mir den Hals umdreht.


    (strophe)
    Meine letzten Worte schreibe ich auf Papier,
    genüsslich bei Brathoden und Bier
    Mein Grab habe ich schon ausgescharrt,
    mit den Händen auf ganz blutige Art.
    Auch habe ich schon meine Sarg bestellt,
    ich hoffe das das Eichenholz auch hält!


    (refrain)
    Ja ich habe dieses Schicksal gewählt!
    Ich will das mich der Reiter quält!

    Kein Trank darf all diese Schmerzen mindern,
    oder sogar meine Wunden lindern!


    (finalstrophe)
    Das Blut gerinnt, mein Fleisch zerfällt!
    Kein Stück das an dem anderen hält.
    Das Hirn zerquetscht, die Knochen brach!
    Ein haufen Dreck bleibt von mir nach!

    ----
    Musikrichtung: Death/Doom-Metal
    Der Text wird musikalisch begleitet mit einem ruhigen Intro
    und harten Strophen Riffs.
    der Refrain ist wieder etwas ganz ruiges melodisches das sich langsam wieder auf das Strophen Tempo aufarbeitet
    ---
    Zum Thema des Textes ist meiner Meinung nicht viel zu sagen da er sich großteilig von selbst erklärt.
     
  2. King Nothing

    King Nothing Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.08   #2
    Höhö hab mir gleich gedacht, dass das so richtung Death oder sowas geht!^^ Naja also ich find den Text ganz net, haut mich nicht aus den Socken.
    Was ich cool find ist das ich zumindestens am Anfang gedacht das Weib hätte was gutes Getan, war ne nette Überraschung, mehr von solchen Sachen und der Text hat trotz seines nicht grad fantasievollen Inhaltes, einen Intelligenten Text. Bands wie Eisregen kriegen das auch gut hin, bei denen giebt es ja genug Texte die solche Themen behandeln und trotzdem intelligent sind.
    Was mir nicht gefällt ist, dass es teilweiße auf mich so wirkt als hättest du irgendwelche Zeilen genommen, nur damit es sich reimt. Mag ich nicht so arg, ist teilweiße aber nicht zu vermeiden. Sollte halt möglichst selten kommen!
    Aber ich muss sagen, für den Stil genau das richtige. Gute musikalische, laute, dampfende Untelegung und das patscht!

    Ach was mir noch einfällt, der Titel ist ziemlich genial! Ich mein Jesus hat sich ja im prinzip auch selbst gefuttert und das es das letzte ist ist ja auch eigentlich ziemlich klar! Genau mein Geschmack!^^
     
  3. willypanic

    willypanic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.08   #3
    Abgesehen von einigen sprachlichen Ungenauigkeiten und gezwungenen Reimen, hat der Text einen guten Fluß. Die musikalische Umsetzung ist gut vorstellbar. Die "Singbarkeit" der Worte ist auch komplett gegeben. (Auch wenn es bei diesem Genre vielleicht gar nicht erforderlich ist?!)
    Handwerklich ist das schon ganz gut gelungen.

    Aber der Sinngehalt und die Thematik!!!
    EI-EI-EI
    da schüttelt es mich hin und her zwischen Ekel und Belustigung.
    Ersteres ist ja sicher noch gewünscht, aber es stellt sich bei mir so ein Comedy- Gefühl ein.
    Das kann doch wohl nicht das Ziel sein, oder?
    Da fehlt nur noch die Pointe für den großen Lacher.
    Sei mir nicht böse, aber ich finde es nicht so schauerlich- ergreifend, wie es mMn zum Musik- Genre gehört. Die Reime sind da auch eher schädlich. Es wäre ohne diese kantiger und rauher.
    Außerdem habe ich da so die Erinnerung an den deutschen Kannibalen, der vor wenigen Jahren einen Freund lebendig zerteilt und teilweise aufgegessen hat.
    Da habe ich dann ein Identifikationsproblem - ich Spießer, ich.

    Aber- HALT!
    Irre ich mich und Du willst genau diese lustige Splatter- Atmosphäre erzeugen?
    Grüße
    willy
     
  4. sladh

    sladh Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.08   #4
    Ja mit dieser Vermutung hast du ein wenig recht!
    Ich finde es halt angenehmer wenn man zusätzlich zu der etwas düsteren Grundeinstellung
    ein wenig Spaß und Ironie an der Sache zeigt.
    Mir ist klar das es eigendlich nicht zu dieser Gerne passt auch mal ein wenig Spaß mit einzubauen.

    Das viele reimen begründe ich mal damit das ich angenehmer zu den ruhigen sowie zu den duchgängiger gespielten Parts im Lied passt.
     
  5. willypanic

    willypanic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.08   #5
    Na, dann ist ja alles gut. Besonders der Text.
    Ich hoffe, das dein Publikum so flexibel ist, deine Intention richtig zu deuten.
    willy
     
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