Minimal-Board für Rock-Cover-Band?

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Moin moin,

kurz zur Ist-Situation:

Ich spiele in einer 5-köpfigen Cover-Band und wir machen hauptsächlich rocklastige Musik. Hier und da auch mal was aus dem Bereich Pop und auch die eine oder andere ruhigere Nummer ist dabei.

Wir bestehen aus Gesang, Lead Gitarre, Rythmusgitarre, Drums und Bass. Die beiden (oft auch angezerrten) Gitarren sind nicht gerade schüchtern. Der Drummer spielt auch ein schönes Brett und unser Mädel haut hier und da noch auf so einer elektronischen Geräuschemachmaschine rum. Für mich ist da also nicht viel Platz (akustisch) und ich kann mich ganz auf Rythmus und Tiefgang konzentrieren (was ich mag). Aus diesem Grund spiele ich meistens Flats, hier und da aber auch mal Rounds.

Momentan ist es so, dass ich mit dem Bass direkt in den SVT7Pro gehe. Dieser hat einen einfachen Kompressor integriert, den ich nur gaaanz leicht eingreifen lasse (eigentlich nur um heftige Signalspitzen abzufangen). Von da aus gehts weiter in die 4x10 und pre-EQ-mäßig via DI in die PA.

Ich würde mir nun gerne ein Minimal-Board zusammenstellen, welches tatsächlich nur das absolute Minimum an Werkzeugen und Effekten beinhalten soll. Dazu zähle ich jetzt mal einen Tuner, einen Kompressor und vielleicht irgendwas, mit dem ich röhrige, warme Vintage-Sounds erzeugen kann (keine richtige Zerre also, sonder nur was zum bisschen Dreck beimischen). Ich denke dabei an dieses Vintage-Teil von Darkglass zum Beispiel.
Und für so Spielkram hätte ich bereits ein Zoom MB60. Allerdings stehe ich nicht so auf die digitalen Dinger, würde es aber mal dazu packen.

Was meint Ihr? Ergibt das irgendwie einen Sinn, was ich da geschrieben habe? Fehlt was?

THX!
 
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Was ähnlcihes hatte ich mir auch schon für die Zukunft überlegt. Bisher spiele ich einfach nur über einen EBS Multicomp in meinen Tecamp Puma, mit meinem Bastel-PJ (SD Quarterpounds und Chrome-Flats) und fertig. Ein vernünftiger Bodentuner und eine warme, leiche Zerre ist aber auch schon angedacht. Deswegen wef ich mal folgendes in den Raum:

1. Korg Pitchblack/ TCE Polytune Mini
2. EBS Multicomp
3. Palmer Übertreiber
4. evtl. noch ne Funke (Line 6 G35/55)

Das sollte überschaubar sein, vor allem vom Bauraum.
 
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So in der Art? :ugly:

Travel Board - Concept.jpg

Da sind jetzt der Riser und die Power Supply noch nicht befestigt, außerdem fehlen Kabelbindersockel und natürlich muss ich noch die Stromkabel löten und das Patchkabel zwischen Tuner und Fuzz kürzen. Gut, und der B3K wäre für deine Anwendung deutlich zu heftig eingestellt. :D
 
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@Shadowsoul
hast Du bei dem B3K den Grunt-Schalter auf "thin" stehen, oder täuscht die Perpektive?
Die Pedale sind sicherlich alle mit Klettband befestigt, oder? ... und was ist das für ein Case?
 
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Moin moin,

Fehlt was?

THX!

Die Frage stelle ich mir auch wöchentlich :D Aber Spass bei Seite, Dein Ansatz macht schon Sinn. Gerade wenn Du frequenzmäßig nicht so viel Platz hast, sind dezente Effekte wie Regelverstärker und Overdrive eher anzuraten wie fette, flächenerzeugende Effekte.
EQ macht IMHO auch wenig Sinn, da die Flats ja mitunter sehr bestimmend sind.

Hast Du einen Solo-Spot im Set wo Du etwas Farbe brauchst? Dann vielleicht einen Filter-Effekt, Auto Wah, Bass Wah? Am SVT hast Du ja einen Effektweg. Insofern wäre noch überlegenster, ob Du das Board komplett direkt vor den Amp hängst, oder evtl Modulations und zeitverzögernde Effekte über den Einschleifweg laufen lässt.

Ich hab es bei mir so gemacht, dass ich alles vor den Amp hänge in der Reihenfolge Tuner-Distortion-Chorus-Autowah/Synth.
Ich hab aber mir einen kleinen FX-Switch auf Board gepackt, bei dem die Effekte im Loop hängen. So kann ich ich, wenn alles clean ist, FX-Pedale vorselektieren und wenn mich alles nervt, auch wieder mit einem Tritt aus dem Signalweg nehmen.
Auch deshalb eine schöne Sache, weil manche meiner Pedale nicht True Bypass sind.
 
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@Shadowsoul
hast Du bei dem B3K den Grunt-Schalter auf "thin" stehen, oder täuscht die Perpektive?
Die Pedale sind sicherlich alle mit Klettband befestigt, oder? ... und was ist das für ein Case?

Könnte sein, dass der Schalter beim Transport oder Basteln aus Versehen verstellt wurde, eigentlich steht der bei mir immer auf "Fat". Den Comp werd ich von dem Board übrigens noch runterschmeißen aber dazu sag ich im Effektboards-Thread eh nochmal was, wenn das in den nächsten Tagen vorläufig fertig wird. ;)
Die Pedale sind mit 3M Dual Lock (mittlere Stärke) befestigt, der Riser und die Supply bekommen die hohe Stärke spendiert, davon hatten wir aber grad keines mehr da. Dual Lock als "Klettband" zu bezeichnen... ich weiß nicht... "Hightech-Klettband" vielleicht. :D
Das Case stammt von unserem "Haus- und Hof"-Casebauer Christian Stave (www.supercases.de). War ursprünglich mal ein altes Portfolio-Case oder so, das er noch rumstehen hatte. Das hat er mir vor ein paar Jahren quasi in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zum Effektboard umgebaut, weil ich 'nen Tag später mit meiner Band los sollte und feststellte: "Hm, irgendwie wär ein Case ja ganz cool..." :ugly: Mittlerweile hab ich auch ein großes Board von ihm, das ist aber gerade nicht wirklich in Benutzung und dafür fehlen auch noch Effekte.
 
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Die Pedale sind mit 3M Dual Lock (mittlere Stärke) befestigt, der Riser und die Supply bekommen die hohe Stärke spendiert, davon hatten wir aber grad keines mehr da. Dual Lock als "Klettband" zu bezeichnen... ich weiß nicht... "Hightech-Klettband" vielleicht. :D
Schon klar, daß es kein 08/15-Klettband ist ;)
Von so Industrieklett der Marke 3M habe ich auch noch ein paar Stücke in Reserve rumliegen. Da kann man locker einen Laptop mit an der Wand befestigen. Der Klettmechanismus, als auch der Kleber halten wie die Pest.
Wie das jetzt heißt, weiß ich allerdings nicht, könnte aber dieses "Dual Lock" mit anderer Klebeschutzfolie sein. Auf der Webseite wird diese in rot dargestellt, bei dem was hier in meiner Schublade liegt, ist die Folie transparent mit rotem 3M-Logo bedruckt.

Das Case stammt von unserem "Haus- und Hof"-Casebauer Christian Stave (www.supercases.de). War ursprünglich mal ein altes Portfolio-Case oder so, das er noch rumstehen hatte. Das hat er mir vor ein paar Jahren quasi in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zum Effektboard umgebaut, weil ich 'nen Tag später mit meiner Band los sollte und feststellte: "Hm, irgendwie wär ein Case ja ganz cool..." :ugly: Mittlerweile hab ich auch ein großes Board von ihm, das ist aber gerade nicht wirklich in Benutzung und dafür fehlen auch noch Effekte.
Vielen Dank für die Auskunft :)

Sodele mal wieder "Back to topic", oder wie das so schön heißt ;)
Der B3K ist nicht der Vintage, aber der kann nicht nur extrem verzerrt, sondern auch anders.
Hier mal meine Einstellung des B3K, mit welcher der kleine alles andere als derb verzerrt. Mischt dem Sound lediglich eine schöne Ladung "Dreck" hinzu :great:
Mal so als Anreiz.
IMG_7194.jpg
 
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Ich habe für vergleichbare Musikstile folgende Effekte mit dabei:

2013-05-22 20.38.36.jpg

Außerdem verwende ich noch eine dbx160a Kompressor, der immer läuft, aber nur moderat eingestellt ist. Der Pitchblack ist natürlich im Dauereinsatz. Den Octaver benötige ich für 2 Nummern, er stellt mit seinem tiefen growl eine gute Alternative zum Basissound dar. Der Filter gehört zu 2 Funknummern, aber ich entscheide spontan, ob ich ihn benutzen will. Beide Effekte sollte man wohl nur sparsam einsetzen, um beim Zuhörer etwas zu erreichen. Der Rodenberg ist ja ein doppelter Cleanboost, den ich in zwei Stufen nur für den Notfall nutze, um bei sehr dynamischen Stücken nicht unterzugehen. Den Chorus habe ich wieder rausgeschmissen, weil er im Board rauscht, alleine übrigens nicht.

Ich war auch immer der Meinung, dass ich Verzerrung brauchen könnte, um mich besser durchzusetzen. Dafür habe ich den VT Bass. Ganz ehrlich, ich benutze ihn nie. Mit ein wenig Schmutz im Sound, wie Du es auch gerne möchtest, fördere ich in unserer Band nur Soundbrei, ohne mich besser durchzusetzen. Durch die Verzerrung habe ich immer den Eindruck, dass Bassanteile verloren gehen und der Sound dünner wird.

Bevor Du viel Geld für einen Verzerrer ausgibst, probiere doch mal, die Höhen leicht abzusenken und die Mitten deutlich am Amp und/oder zu erhöhen. Damit setze ich mich viel effektiver im Bandkontext durch ohne das Gesamtsoundbild zu trüben.
 
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Mit ein wenig Schmutz im Sound, wie Du es auch gerne möchtest, fördere ich in unserer Band nur Soundbrei, ohne mich besser durchzusetzen. Durch die Verzerrung habe ich immer den Eindruck, dass Bassanteile verloren gehen und der Sound dünner wird.
.

Da bin ich dann wieder froh, dass wir nur eine Gitarre in der Band haben, die nur moderat crunchig spielt.
Da darf ich gerne mal den Zerrer reintreten und auch mit Filter und Wah-Effekten geht sich das ganz gut aus
 
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Mit ein wenig Schmutz im Sound, wie Du es auch gerne möchtest, fördere ich in unserer Band nur Soundbrei, ohne mich besser durchzusetzen. Durch die Verzerrung habe ich immer den Eindruck, dass Bassanteile verloren gehen und der Sound dünner wird.
Genau darum spiele ich über eine Box (410) immer clean und wenn, dann kommt über ne zweite (112) Zerre hinzu. Genau darum. Das ist sowas von genau meine Erfahrung.
 
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Erst mal vielen Dank für die hilfreichen Antworten! :great:

Beim "Schmutz" im Sound geht es mir eigentlich weniger darum, mich besser durchzusetzen. Mir geht es tatsächlich um den röhrigen Vintage-Sound - ich mag den einfach. Eventuell kann ich den aber auch mit dem Gain-Regler erzeugen. Der SVT7Pro kann durchaus sehr AMPEG-ig klingen - vielleicht macht das ne Zerre ja schon überflüssig. Die Frage ist nur, was hört man im Bandkontext tatsächlich noch vom Schmutzanteil?

Im Grunde brauche ich keine besonderen Effekte in der Band, also Wahwah oder Chorus und so Zeug ist nicht wirklich notwendig. Klar gibt es ein paar Stücke bei denen der Bass mal ne Sonderrolle einnimmt (zum Beispiel bei All Right Now, wenn der Bass das Gitarren-Solo vorbereitet). Da darf der Bass dann schon etwas präsenter und prägnanter sein. Eventuell reicht da aber auch schon ein Kompressor.

Apropos Kompressor, der EBS hat doch diese eingebaute Tube-Simulation. Das wäre doch schon so ne Verschmutzungsfunktion, oder?

Was mir noch so im Kopf schwirrt, ist das Sansamp Bass Driver DI - Gerät. Das, in Kombination mit nem Tuner und nem Kompressor, ergäbe für mich ein schönes Mini-Board mit ausreichend Klangeinstellungsmöglichkeiten. Allerdings fällt mir da ein, dass mein Amp ja bereits Klangeinstellungen und DI bietet - und einen Kompressor "Light" ebenfalls. Und Stimmen kann ich per Zoom MS60B.

Brauch ich überhaupt ein Board? :gruebel: Wo wären die Vorteile?
 
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Klar gibt es ein paar Stücke bei denen der Bass mal ne Sonderrolle einnimmt (zum Beispiel bei All Right Now, wenn der Bass das Gitarren-Solo vorbereitet). Da darf der Bass dann schon etwas präsenter und prägnanter sein. Eventuell reicht da aber auch schon ein Kompressor.

Apropos Kompressor, der EBS hat doch diese eingebaute Tube-Simulation. Das wäre doch schon so ne Verschmutzungsfunktion, oder?

Ja, das ist eine schöne Stelle, die ich auch immer gern spiele :) Leider verk**k ich fast immer das erste Arpeggio. :D

Dadurch, dass der Teil möglichst clean bleiben muss, damit er Zieht, reicht ein Kompressor völlig, und der sollte auch nicht zu stark eingestellt sein. Sonst wird es schnell "matschig" in den Tiefen und nicht mehr so brilliant im höheren Bereich.

Den Tube-Sim benutz ich aber auch sehr gerne, weil er eben auch den Ton ganz gut "anröhrt", wenn auch relativ dezent. Mir reicht das bis jetzt aber ganz gut aus. Mit etwas mehr Gain kann man das ganze noch ein wenig ausbauen.
 
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Ganz interessant für den flexiblen Coverbassisten ist vielleicht das Zomm MS-60B.
Mit dem DBX 160-Compressor und der HA3500 Amp-Simu bekommt man einen ordenlichen Rocksound hin, für die Schmankerl wählt man noch einen der anderen 50 Effekte dazu. Schon nicht schlecht das Teil, nicht so unförmig wie das B3 und trotzdem bis zu 4 Effekte in Reihe.
 
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Ich habe, bei ganz ähnlichen Voraussetzungen auf meinem Pedaltrain Nano einen Tuner (Pitchblack), eine milde Zerre (MI Audio Blueboy deluxe V2), eine garstigere Zerre (Aguilar Agro) und einen Kompressor (Aguilar TLC).

In Deinem Fall würde ich über den aguilar Tone Hammer nachdenken, der kann ein bisschen rotze ins Signal mischen, hat noch den Schalter für richtig gemein und ist zudem noch ein vollwertiger Preamp mit DI.
 
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Puh, der ganze Wust an Effektgeräten erschlägt mich etwas im Moment. Ich würde die Frage daher gerne mal umformulieren:

Was wäre Eurer Meinung nach die absolute 'Must Have'-Ausstattung, die in meinem Fall angeraten wäre? Kann man das so beantworten?
 
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[…]
Was wäre Eurer Meinung nach die absolute 'Must Have'-Ausstattung, die in meinem Fall angeraten wäre?

Da 2 Gitarren, und SVT mit integriertem Comp, würde ich sagen: Stimmgerät und eine gute DI-Box. Evtl. Funk, wenn die Bühnen groß sind und du keine ewig langen Kabel magst. Wenn dir der integrierte Comp nicht zusagt, dann einen Boden- oder Rack-Comp zusätzlich, je nach Vorliebe.

Kann man das so beantworten?
Nein! ;)
 
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Danke Henning!

Wozu die DI-Box, wenn der Amp eigentlich schon einen DI-Ausgang hat? Was hätte es für einen Vorteil, z.B. die Sansamp Bass Driver DI zu benutzen, obwohl mein Amp ja bereits eine Klangregelung (inkl. DI Out) bietet?
 
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Vielleicht solltest Du das Pferd mal andersrum aufsatteln:
Was willst Du denn von einem Effektboard haben ?
In Deinem Ausgangspost schreibst Du, dass Du einen Tuner, einen Comp und etwas Schmutz willst.

Der Ampeg hat schon einen Comp, den Du auch benutzt. Was willst Du von einem Comp pedal?

Fang' am besten hier an: www.[B]ovnilab[/B].com und lies Dich in die Materie ein, dort findest Du dann auch den Kompressor, der macht, was Du willst.


Tuner sind leicht und schnell gefunden. Ich benutze den Korg Pitchblack und der ist nach meinem Dafürhalten super. Er kriegt das tiefe H meines 5 Saiters recht schnell
und ist präzise genug für alle Anwendungen, ausserdem ist er am Anfang der Signalkette ein super Muteswitch.
Beliebt ist auch der Tuner von TC.


Wenn Du Schmutz ins Signal mischen willst, gibt es einige wunderbare Basszerren, die von subtil bis auf-die-fresse arbeiten, ausserdem auch einige Pedal-Preamps, die das können.
Interessante Modelle hier:
Preamps:
Aguilar Tonehammer
Tech21 Sansamp Bass Driver
Darkglass B7K

Zerren:
Aguilar Agro
Darkglass B3K
Idiotbox Blower Box
[und unzählige andere]

...hier ist es leider nicht so leicht, zwischen den vielen guten Zerren am Markt die zu finden, die Dich glücklich macht, denn da kommt es auf den persönlichen Geschmack und Bedarf an.
Ich hatte früher immer meinen Amp leicht rotzig eingestellt, doch das war ein Kompromiss, denn bei den wirklich deftigen Stücken hätte es gerne etwas mehr sein dürfen, doch bei den leiseren Sachen wäre das dann zu viel gewesen. Nun kann ich den Amp clean fahren und habe mit zwei Zerrpedalen drei Zerrstufen, die ich nach Lust, Bedarf und Tagesform reintreten kann. Mein Spiel hat sich dadurch etwas verändert und mit der Zeit haben sich die anfangs eingestellten Sounds dem angepasst.
 
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Also, für mich ist diese ganze Effekte-Welt ziemlich neu. Ich spiele erst seit wenigen Monaten in einer Band (meine erste Band also) und habe mich bisher eher wenig mit diesen Dingen beschäftigt.

Was ich daher will ist, mir, meiner Band und den Zuhörern den möglichst besten Bass-Sound zu bieten. Mein Gedanke war deshalb, dass es sicher so etwas wie essentielle Effekte gibt (ich zähle mal Comps und DI Boxen dazu), die man als Bassist haben "muss". Einfach um flexibel zu sein. Zugegebenermaßen bin ich aber bisher auch so gut zurecht gekommen - erste Auftritte folgen aber noch.

Ich will auch gar kein Mega-Board aufbauen. Ich will ganz bewusst nur wenig an meinem Sound schrauben, und mich daher auf das Wesentliche beschränken. Eine Zerre z.B. brauche ich nicht wirklich (glaube ich), aber ich mag den leicht schmutzigen, angeröhrten Sound, der z.B. von dem Vintage Microtube Teil erzeugt wird.

Davon mal abgesehen, habe ich viel Spaß an der ganzen Sound-Technik und zufälligerweise gerade etwas Geld übrig. Und die Kohle möchte ich auf vernünftige Weise in mein Equipment investieren.

Danke! :great:
 

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