Mischstimme ?

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duo2211
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n'abend :)
ich wollte eig alles über die mischstimme erfragen, was man erfragen kann. hauptsächlich wie man sie erlernt
ich habe selbst über die suchen funktion keinen thread gefunden, der die mischstimem speziell und ausführlich beschrieben hat.
(wenn ja könnte mir jmd einen link von einem thread schicken, der das thema behandelt?pls, ggf mit seitenangabe )


es geht mir bei der mischstimme um das singen des liedes 'if it means a lot to you' bei der band a day to remember
es wird teilweise recht hoch gesungen (meiner meinung nach :'D ) .. z.B. ein f''' oder g'''
glaube ich oder vllt mein ich auch f'' oder g''
ich erreiche diese töne mit der bruststimme nicht(nur mit leichtem gequetsche und wenn ich gas gebe , laut werde ) und mit kopfstimme treffe ich den ton zwar, aber es klingt recht bescheiden.
wäre super , wenn sich das lied jmd anhören wprde, mir die mischstimme erklären würde, sofern es soetwas überhaupt gibt ^^ ...

hoffe hab mein anliegen verständlich erklären können, und dass ich ein paar antworten bekomme danke (;

duo
 
Eigenschaft
 
Also ich hab mir den Song angehört und muss dir sagen: der Sänger in dem Video singt einfach in seiner Stimmlage vollkommen ohne irgendeine besondere Technik. Wenn du nicht so singen kannst, muss ich dir leider sagen: Forget it! Techniken helfen dir da nicht weiter. Selbst wenn du jahrelange Ausbildung auf dich nimmst, werden hohe Töne nicht viel weniger unangenehm. Du lernst nur, sie schöner und voller zu bilden. Es gibt nun mal unterschiedliche Stimmkategorien. Dagegen kannst du auch mit Technik nichts machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
So würde ich das noch lange nicht ausdrücken, Holyman! Untrainierte Stimmen können nämlich mit dem richtigen Training sogar in der reinen Bruststimme noch an Umfang zunehmen.

Trotzdem kann ich hier keine weitere Hilfe geben, duo2211, weil wir deine Stimme und ihr Potenzial nicht ohne eine Hörprobe DEINER Stimme beurteilen können.

gruß

Leon
 
Zunächst mal: Sprechen wir hier über ein hohes f bzw g?

Dann: Welchen Stimmsatz und welche Lage hast du?

Als echter Tenor, (es gibt etwas in meinem Chor ne Menge Tenöre die leidlich da oben rumgurken und sich die Stimmen kaputt machen, da bleib ich lieber ehrlicher Bariton), dürfte das f bzw g mit der Mischstimme drin sein.

Das setzt aber vorraus, dass du das E, oder zumindest das D ohne großen Luftaufwand und lange halten kannst.

Für mich als Bariton ist das hohe f die absolute grenze - MIT Mischstimme.

Im Grunde sing ich alles oberhalb vom e mit der Kopfstimme.


Aber zum selbsterlernen:

1. Ja es ist möglich.

2. Wie bei allem in der Musik: Es dauert^^


Hier also meine ganz persöhnliche Anleitung, basierend auf eigenen Erfahrungswerten:

Zunächst mal, verabschiede dich von dem Gedanken hohe Töne mit Gewalt zu erzwingen!

Das klingt einfach, ist aber schwer je nach dem wie lange du die falsche Technik "gequetsche!!" schon praktizierst.

Also hör auf irgendwas zu drücken, und beim üben fang an plain zu singen, ohne zerre, ohne druck einfach singen.


Du wirst nun feststellen, dass dir was fehlt, zumindest hast du das Gefühl, wenn man ohne Druck singt, kriegt man ja die hohen Töne gar nicht (bei mir wäre das alles oberhalb dem C).

Jetzt fängst du an und versuchst die Bruststimme etwas "kopfiger" zu machen...

stell dir vor du verleihst der Bruststimme etwas vom Klangcharakter deiner Kopfstimme.


Erwarte dabei nicht dass sich dein Bruststimmetimbre einfach nach oben verlängert.

Mischstimme bedeutet auch Mischklang!

Ferner macht auch die Mischstimme aus einem Bass keinen Tenor, sie ermöglicht jedoch oder besser vereinfacht es manche Songs zu singen da man auf die reine Kopfstimme verzichten kann.


hoffe ich konnte dir helfen, du musst allerdings - wenn du keinen Lehrer hast - selbst probieren,

da gibbet nunmal kein Patentrezept ;D
 
danke für die antworten :)

also ich stell mich noch n bissn unbeholfen an, was aufnahmen angeht. da ich nur ein recht altes headset habe und mit der aufnehemn funktion über programme/zubehör aufnehme
das ergebnis ist dann nicht gerade besonders..

@fiddlersback .
ich würd sagen, dass das ein hohes f und ein hohes g ist, ja
stimmlage ? meien stimme hat ne range vom tiefen a bis zum ehm hohen d ( dassind töne bei denen ich eig überhaupt kein problem hab und mich nicht anstrengen brauche, also ich kann in der lage vor mich her singen , verständlich ). ist glaub nicht viel, aber ich rede auch nur von bruststimme

also ich habe keinen GL , weil ich kein geld und keine zeit dafür habe immoment , und lerne also selbst

ich verstehe deine anleitung für die mischstimme, :)
nur kannst du das mit dem 'kopfiger' noch ein wenig ausführen ?

alles in allem macht mich dein beitrag ziemlich zuversichtlich =)

gruß
duo
 
> danke für die antworten :)

Kein Ding^^

Ok ich dacht mir schon dass wir übers f1 reden, aber ich kenn Bässe, die haben mit dem f eine Oktave tiefer probleme xDD

Also... vom Stimmumfang her klingst auch du nach Bariton (evtl lyrisch mit mehr Höhen^^), aber das kommt immer auf die Stimme an, nicht nur auf den Umfang.


Zum anmischen nochmal etwas ausführlicher:

Du kannst ja mal versuchen zB das c zu halten und dabei die Stimme unterschiedlich "zu gewichten".

D.h. du könntest es sehr klassisch singen, schön rund und voll, mit viel Volumen von unten und Klang aus der Kopfstimme, aber auch ganz *natürlich*, eher leicht, eher schwer...

So... ab... e oder f wechselst du auf jeden fall in die Kopfstimme?

Dann halte auch mal ein e in der Kopfstimme und spiel damit rum.


Wenn du jetzt eine kurze Notenfolge (etwa h, c, d, e) singst, versuch das c und das d schon vom klang dem e anzupassen... sing es leichter, heller, runder.. das meine ich mit kopfig.


Ziel ist es den Übergang zwischen Kopf und Bruststimme fliessender zu gestalten.


Ich sage dir: Vor 1 Jahr konnt ich das gar nicht, aber aus schlichter Notwendigkeit (im chor herrschte aufgrund eines Austauschprogramms Männernmangel und ich wurde in den Tenor dirigiert) musste ich wohl oder übel mit Tonhöhen in Tenorlage von h bis f klarkommen...

und dass man da nicht die ganze Zeit Kopfstimme singen will ist klar^^

Also es ist machbar.


Ich hatte allerdings meine Chorleiterin zur Stelle, die mir etwas geholfen hat, zB mir nichts falsches anzugewöhnen...
 
okay ich üb das erst seit einem tag aber das scheint zu klappen (der übergang klingt flüssiger) ,
dennoch klingt die mischstimme recht schwach , teilweise hat es etwas hauchiges

wie bekomme ich da mehr klang volumen stärke in den ton ?
weil dies macht ja wieder einen unterschied zwischen der bruststimme aus ,
oder ? ^^

für's richtige amischen sollte ich das c 'hoch/leicht gewichten' und das e (in der kopstimme) 'tief/schwer' gewichten ? .. denke ich mal oder ?

hm , also ab e bin ich in der kopstimme, aber auch die kopstimme klingt nicht besonders voll und kräftig

wie änder ich das ? gibt es übungen? ^^
 
Der Mix wird nicht von jetzt auf Nachher voluminös, das wirst Du üben müssen. Dafür mußt Du die Resonanzen (Maskenresonanz) aktivieren und es erreichen, dass Du im Mix mit entscheidend weniger Luft singst, als im Brustbereich.
...ist gar nicht so einfach.
Welchen Ton Du "hoch gewichten" und "tief gewichten" solltest können wir dir a) ohne Hörprobe und b) ohne dich dabei zu sehen nicht sagen, denn so was lässt sich nicht allgemein sagen. Das kann sogar von dem Stück abhängen, das Du singst.

Eine saubere, kräftige Kopfstimme gehört übrigens zum sauber Mischen eigentlich dazu.

Vielleicht solltest Du Dir doch mal überlegen, ein paar Coachingstunden zu nehmen - Singen lernt sich viel leichter, wenn Dir mal jemand zeigt, wie genau das laufen soll.
 
kann mich IcePrincess nur anschliessen^^

Ich denke du hast das Prinzip schon verstanden, aber wie gesagt ohne Hörprobe ... und selbst dann würd ich mir kein endgültiges Urteil zutrauen.

Auch dass du deine Kopfstimme trainieren musst kann ich unterschreiben.

Gelegentlich wurde ich im reinen Männerchor als Sopran eingesetzt, von daher wars eh notwendig oft in der reinen Kopfstimme zu singen xD

Bei mir wurde Sie jedenfalls mit der Zeit ziemlich voll und sicher, was mir gewiss auch bei der Mischstimme geholfen hat.


Also: Nimm dirn Lehrer und übe dich in Geduld, so hart es klingt :D
 
Ich möchte wissen, ob ihr euch das Klangbeispiel wirklich angehört habt. So singen zu können hat nun einmal mit Technik rein gar nichts zu tun. Darum finde ich die ganzen Termini hier vollkommen fehl am Platz. Man muss sich als angehender Sänger zuerst von der falschen Vorstellung trennen, dass Technik zu lernen, die Stimme grundlegend verändert, und zuerst seine eigenen Stärken und Schwächen erkennen und akzeptieren. Alles andere ist einfach frustrierend und hält einen nur auf. Deswegen meine erste kurze Antwort.
 
Ich möchte wissen, ob ihr euch das Klangbeispiel wirklich angehört habt. So singen zu können hat nun einmal mit Technik rein gar nichts zu tun.

Habe ich... wie du darauf kommst dass das mit Technik "rein gar nichts" zu tun hat... aber okay.

Darum finde ich die ganzen Termini hier vollkommen fehl am Platz. Man muss sich als angehender Sänger zuerst von der falschen Vorstellung trennen, dass Technik zu lernen, die Stimme grundlegend verändert, und zuerst seine eigenen Stärken und Schwächen erkennen und akzeptieren. Alles andere ist einfach frustrierend und hält einen nur auf. Deswegen meine erste kurze Antwort.

Stimmt schon. Aber weist du wie die Stimme des Threadstellers klingt?

Sorry aber evtl kommt er mit seiner Stimme schon in die Richtung und kriegt nur die hohen f's nicht mit der Bruststimme - davon bin ich mal ausgegangen, so kams rüber.


Nja und technik kann deine Stimme durchaus verändern.

Wenn du oft mit der richtigen Technik singst wirst du deine Stimme i.d.R. in die richtige Richtung trainieren... klar dass das Grundtimbre immer oder zumindest über lange Zeiträume gleich bleibt.
 
Stimmt schon. Aber weist du wie die Stimme des Threadstellers klingt?

Sorry aber evtl kommt er mit seiner Stimme schon in die Richtung und kriegt nur die hohen f's nicht mit der Bruststimme - davon bin ich mal ausgegangen, so kams rüber.

Der Sänger dieser Band wechselt auch ins Falsett! Sein Passagio klingt mit großer Wahrscheinlichkeit deswegen unbeschwerter, weil er im Vergleich zu Duo2211 die leichtere Stimme hat und es für ihn daher natürlicher ist. Das kommt daher, weil die Tessitur eines hohen Sängers mit leichter Stimme näher am Passagio liegt. Es von dieser Seit anzugehen, wie du es beschreibst, ist, finde ich, der falsche Ansatz, auch wenn du sicherlich nicht unrecht hast.

Nja und technik kann deine Stimme durchaus verändern.

Wenn du oft mit der richtigen Technik singst wirst du deine Stimme i.d.R. in die richtige Richtung trainieren... klar dass das Grundtimbre immer oder zumindest über lange Zeiträume gleich bleibt.

Ich glaube, dass ich als klassischer Sänger gut genug weiß, wie Technik die Stimme verändert. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Sänger dieser Band wechselt auch ins Falsett! Sein Passagio klingt mit großer Wahrscheinlichkeit deswegen unbeschwerter, weil er im Vergleich zu Duo2211 die leichtere Stimme hat und es für ihn daher natürlicher ist. Das kommt daher, weil die Tessitur eines hohen Sängers mit leichter Stimme näher am Passagio liegt. Es von dieser Seit anzugehen, wie du es beschreibst, ist, finde ich, der falsche Ansatz, auch wenn du sicherlich nicht unrecht hast.


Okay... eine Frage: Was sind Passagio und Tessitur?

Tante Wiki mag mir dazu nichts sagen.



Ich glaube, dass ich als klassischer Sänger gut genug weiß, wie Technik die Stimme verändert. ;-)

Jetzt hast du mich erwischt - da kann ich nur eins Sagen: Lass mich an deinem Wissen teilhaben! :great:
 
Passagio oder Brücke (etc...) ist der Bereich in dem eine Stimme fließend ins Falsett wechselt. Dieser Bereich ist bei allen Stimmen nahezu Ident. Er beginnt leicht bereits beim h wo das Brustregister aber eher noch im Vordergrund steht. Bei einem Bass endet dieser Bereich dann beim e', bei einem Bariton beim gis' und bei einem Tenor beim c''. Das liegt daran, dass bei dicken Stimmbändern der Bruch zwischen den Registern stärker ist und ein Bass mit seiner Tessitur (=Stimmlage) eine Quint unter dem Tenor beginnt und damit mit seiner natürlichen Stimmlage besagte 5 Töne weiter von diesem Bruch entfernt ist. Es kommt hinzu, dass bei einem kleinen Kehlkopf (Tenor oder Frauen), die äußere Kehlkopfmuskulatur, die für das Falsett verantwortlich ist, in einem anderen Verhältnis zur inneren Kehlkopfmuskulatur, die für das Brustregister zuständig ist, steht als bei einem großen Kehlkopf (Bass oder Bariton).

Aber es ist vollkommen egal, was die Begriffe bedeuten, solang du keine wissenschaftliche Abhandlung darüber schreiben willst. Glaub mir, beim Singen selbst verläßt du dich besser auf deine Gefühle, als auf irgendeine vage und wenig einheitliche Terminologie.
Ich finde einfach, eine Stimme muss von unten her aufgebaut werden und nicht von oben. Beim Hausbau arbeitest du dich auch nicht vom Dachstuhl zum Keller vor.
 
Ich finde einfach, eine Stimme muss von unten her aufgebaut werden und nicht von oben. Beim Hausbau arbeitest du dich auch nicht vom Dachstuhl zum Keller vor.
Darüber kann man sich auch wieder streiten. Es gibt Sänger (und gar nicht mal so wenige) denen es wesentlich leichter fällt ein sauberes Passagio von oben, aus der beherrschten Kopfstimme aufzubauen.
Ich würde an dem Punkt nicht generalisieren sondern in Glissandi rausfinden, welcher Weg diesem konkreten Menschen leichter fällt und die Stimme dann auch entsprechend aufbauen.
 
hallo , ich meld mich auch noch mal :'D
ich war länger nicht mehr online hier , weil ich dachte das thema wäre eh abgehackt für die leute hier
und da kamen ja jetzt wieder vieles auf

naja ich hab jetzt mal versucht eine aufnahme, die ich ganz passabel find hochzuladen
und hier , der link dazu :

http://uploaded.to/file/fxxpxv

denke das stimmt so und hoffe das bringt mich und auch euch weietr .. oder so :D

ps. danke für die vielen antworten (;

duo
 
Passagio oder Brücke (etc...) ist der Bereich in dem eine Stimme fließend ins Falsett wechselt. Dieser Bereich ist bei allen Stimmen nahezu Ident. Er beginnt leicht bereits beim h wo das Brustregister aber eher noch im Vordergrund steht. Bei einem Bass endet dieser Bereich dann beim e', bei einem Bariton beim gis' und bei einem Tenor beim c''.

Danke für die Erläuterung - und wieder schlauer geworden^^


D.h. eigentlich bin ich ein Bass?

Der für mich locker zu singende Bereich bewegt sich vom tiefen F bis zu besagten e'...

danach wechsel ich komplett in die Kopfstimme.
 
Nur aufgrund eines "selbst festgestellten" Passagio würde ich das nicht festmachen wollen. Du kannst an Deiner Stimme viel "machen" - also einen bestimmten, von Dir gewünschten Klang erzeugen. Und damit kann man auch das eigentliche Passagio sonstwohin schieben und den eigentlich von der Stimme gewünschten Punkt verdrücken. Kennzeichen dafür ist, dass man eben keinen fließenden Übergang mehr hinbekommt, sondern man in einem krassen Bruch wechseln muss.
 
@ Duo2211:

Deine Stimme hat ein schönes Timbre und du solltest mit Mut und Zuversicht weiter daran arbeiten. Die Aufnahme ist allerdings zu wenig aussagekräftig, um nun eine definitive Stimmkategorie ausmachen zu können.

@ FiddlersBlack:

Ice Princess hat Recht! Man kann das nicht so leicht sagen: Auch Tenöre müssen erst lernen, diesen anfänglichen krassen Bruch in ein schönes Passagio übergehen zu lassen. Das entwickelt sich erst mit der Zeit und natürlich mit der Erfahrung. Es kommt auch darauf an, wo du deinen "Wohlfühlbereich" hast. Manche Bariton Arien und Bass Arien unterscheiden sich kaum von den Spitzentönen (sowohl denen nach oben als auch denen nach unten). Trotzdem hält ein Bass kaum eine Bariton Arie durch, weil er für seinen Wohlfühlbereich und seinen idealen Stimmklang einfach zu hoch oben singen müßte.
 
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