Modulare Keyboardkonzepte?

von Paul Panther, 17.01.07.

  1. Paul Panther

    Paul Panther Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.11.05
    Zuletzt hier:
    4.03.12
    Beiträge:
    139
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    135
    Erstellt: 17.01.07   #1
    Wie man es dreht und wendet - die richtig toll designten und zugleich ergonomischen Tastaturen oder Doppelmanuale zum Ansteuern von schönen
    Nicht-Neunzehnzollklangerzeugern baut einfach keiner. :mad: Ich hätte verdammt gerne Tastaturen für meine Orgel- und Synthklangerzeuger, die wirklich was hermachen.
    Der ganze "Midi-Controller"-Plastikmüll kommt für mich nicht in Frage. Wenn ich mir so anschau, was am Markt ist, kommen Wünsche auf - was denkt ihr?

    Hammond XK-3 mit Untermanual - endlich mal ne tolle Idee! - aber zu teuer. Mein Wunsch: Was ähnliches für die XK-1 mit zweiter Zugriegelgruppe.

    Die neue Nord C3 - sieht toll aus, aber warum nicht das "modulare" Konzept von Hammond klauen, haben die ein Patent darauf? Also, zusätzlich zum Electro ein Untermanual so für 900 E, Electro reinstellen wie bei Hammond, kommt billiger als C3 und man hat die schönen E-Pianos dazu. Zwei Pseudozugriegelgruppen braucht man gerade bei dem System kaum, wegen "totall recall" - mit einem Knopfdruck schaltet man aufs Untermanual und hat alle Voreinstellungen sofort im Blick ...

    Doepfer dm3: Gute Idee, schlechte Umsetzung: Höhenabstand der zwei Manuale zu groß, kein Netzteil, Grottendesign - warum nicht schwarz, warum keine schöneren Holzwangen, warum nicht überhaupt ein optionales Holzgehäuse?

    Mein Wunsch an die Firma Creamware: Die bauen tolle Klangerzeuger, die auch noch gut aussehen (schöne Naturholzwangen). Nun sind die Dinger auch noch vom Format her kompatibel (gleiche Tiefe). Warum nicht entsprechende Tastaturen dazu? Vorschlag: Synthietastatur im ähnlich gehaltenen Holzfinish, oben eine Ablagefläche, wo zwei entsprechende Klangerzeuger hineinpassen und noch besser: Für die B4000 ein Doppel-Waterfallmanual mit Ablagefläche für zwei B4000er oder andere Kombis (bei mir B4000 + Minimax). das würde doch richtig edelholzigamtlich daherkommen.

    Sowas müsste sich doch verkaufen, oder nicht?
     
  2. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

    Im Board seit:
    03.03.05
    Zuletzt hier:
    10.04.14
    Beiträge:
    4.890
    Ort:
    Recklinghausen
    Zustimmungen:
    750
    Kekse:
    29.296
    Erstellt: 18.01.07   #2
    Und da fängt's schon an...die Bedürfnisse sind äußerst vielfältig unter den Keyboardern.

    Ich hätte auch spezielle Bedürfnisse an meine idealen Tasten:
    ein Digitalflügel, der so modular aufgebaut ist, daß er von einer Person alleine transportiert und innerhalb von 15 Minuten aufgebaut werden kann. Mit einem Oasys-ähnlichen Rechner als Innenleben und einer Klein-PA, die für kleine Gigs ausreichen sollte. Möglichst wenig Technik soll zu sehen sein, aber die Software sollte sowohl Stagepiano-, Masterkeyboard-, Synthesizer- als auch Portable-Keyboard-Funktionen bieten. Mit einem Touchscreen, der je nach angewähltem Setup die jeweils notwendigen Bedienelemente anzeigt. So stabil, daß sich die Sängerin drauf setzen+legen kann...

    Auch da denke ich: das muß sich doch verkaufen lassen, weil es doch viele Pianisten gibt, die sich bessere Optik als Plastik-Keyboards und -Synthesizer wünschen...aber die Bedürfnisse sind nun mal so unterschiedlich, daß es viel zu wenige Leute gibt, die bereit wären, für ein aufwändiges Design zu zahlen.

    Bei deinen vorgeschlagenen Holzseitenteilen wird das ähnlich sein. Einige Hersteller bauen sowas ja, aber wenn du was spezielles willst, kannst du es dir ja anfertigen lassen. Der Markt für eine Serienproduktion wird halt zu klein sein, sonst würden das mehr Hersteller machen. Ich wäre auch nicht bereit, für Holzseitenteile extra zu zahlen, weil sie die Optik nur unwesentlich verändern.

    müsste...muß aber halt nicht...und Hersteller müssen verkaufen, sonst kriegen sie ihre Kosten nicht rein.

    Harald
     
Die Seite wird geladen...

mapping