Neuanschaffung für Vater und Sohn - welcher bass drum Durchmesser?

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hurrican2

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Nach ca. 20 Jahren Pause möchte ich wieder Schlagzeug spielen.
Mein neunjähriger Sohn soll und möchte auch darauf spielen.
Zu unseren Maßen: Vater > 2,0 Meter, Sohn z.Zt. ~ 1,5 Meter Körpergröße.

Welchen bass drum Durchmesser als Basis für die Set-Höhe könnt ihr mir empfehlen, so dass wir beide mit Spass bei der Sache sein können?
 
D

drumtheater736

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Hi,

die bassdrum würde ich nicht nach meiner körpergrösse aussuchen sondern nach dem sound.

mein lehrer war auch 197cm und spielte ne 18'' BD.

wichtige ist in welche art von musik soll es gehen, brauchst du einen guten punch und eine schnelle nasprache. eine 22'' ist da wohl der beste kompromis.
umbauen müsst ihr sowieso, sonst ist die snare bei deinem sohn in bauchhöhe und du suchst die snare zwischen den knien. gekrümmte sitzhaltung obacht!!!

Mit den toms bist du variable vllt wäre es besser für euch beide auf normale kesselgrössen zu gehen. vbersuch 2 inches abstand zwischen den grössen zu haben.
also nicht 12 13 sondern 12 14. das macht sich besser im sound. 12 und 13 hängen zu dicht zusammen.

Lg

DT
 
Limerick

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Grüss dich!

Erst einmal: Toll, dass ihr euch dafür entschieden habt, (wieder) Schlagzeug zu spielen! ;)

Bei Bassdrums finden die verschiedenen Grössen ihren Ursprung nicht in den Massen der Drummer, sondern in ihren Verwendungszwecken in verschiedenen Musikstilen. Daher solltet ihr euch die Bassdrum nicht aufgrund eurer Körpergrösse aussuchen. Jedes Set lässt sich so einrichten, dass beinahe jeder Drummer mit jeder erdenklichen Grösse an jedem erdenklichen Set spielen kann. Ich spiele auch eine 24er und messe keine 1,80m. Ausserdem spiele ich quadratische Toms über dieser. Kein Problem, wenn man sich's ergonomisch einrichtet.
Von daher könnt ihr alle BD-Grössen zu zweit spielen, ohne dass da einer von euch Probleme bekommt. Ich tendiere für euch trotzdem aber zu einer 22er oder gar einer 20er. 22er Bassdrums, das wirst du ja wohl wissen, sind die Allroundgrössen schlechthin. Damit seid ihr sicherlich gut bedient. 20er verwenden unter verschiedenen Gesichtspunkten ihren Verwendungszweck. Mach dich mit der Suchfunktion mal nach Threads über die verschiedenen Bassdrumgrössen schlau. Da wirst du einiges finden. Was ihr vielleicht verstellen müsst wären vielleicht der Hocker und die Snare. Bei den Becken und eventuell bei den Toms müsste man sich etwas einfallen lassen, da der Grössenunterschied von 50 Zentimetern doch relativ gewichtig ausfällt. Spielbar wären aber sowohl 22er wie auch 20er. Bei ner 24er käme es zumindest für deinen Sohn auf den Setaufbau an. Wäre zu bewerkstelligen. 24er Bassdrums werden aber meist nur gebraucht, wenn es ausdrücklich erwünscht ist. Auch zur Problematik einer 24er findest du hier im Forum genügend Lesestoff.

Was wollt ihr denn spielen? Welches Set wisst ihr schon? Was habt ihr an Geld zu Verfügung? Ich versteh' nämlich grad nicht: Macht ihr euch lediglich über die Bassdrum Gedanken? Denn dann kann ich euch beruhigen. Das ist wohl einer der kleinsten Faktoren, welcher die Entscheidung mittragen sollte ;)

Zusammenfassend: Spielbar sind alle Grössen für euch. Ratsam wären angesichts der Grösse deines Sohnes aber 20er oder 22er Bassdrums. Probleme sehe ich persönlich nicht bei der Bassdrum, sondern eventuell bei den anderen Komponenten eines allfälligen Sets.

Alles Liebe,

Limerick

Edit:
12 und 13 hängen zu dicht zusammen.
Hier würde ich gerne ein eindeutiges Veto meinerseits einlegen! Das will und kann ich so pauschal nicht stehenlassen. Ich denke aber, dass das erst einmal die kleinere Sorge sein wird. Greifen wir, sofern erwünscht, dieses Thema aber später auf.
 
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drumtheater736

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Hi,

ich freu mich schon drauf ;). bin schon auf deine meinung gespannt.

Lg

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Dreadnought

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Hab ne ganze Weile auf einem 10,12,13,16 Set gespielt, klanglicht tut sich da schon was, vor allem bei nem Standard Treppe-abwärts-Fill macht sich eine 13er schon bemerkbar.

Spiele im Moment aber auch 10,12,14,16 gefällt mir persönlich auch besser =D
 
metaljuenger

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Ich würde ("am Anfang", wenn man das mal so sagen darf) auch zu den Standartgrößen greifen (20''/22'' BD, 10,12,14 Toms und ne 14er Snare), einfach weil man damit als Anfänger einfach am meisten anfangen kann, wenn man sich eben noch nicht so spezialisiert hat auf eine bestimmte Richtung, die man spielen will. Rein zum (Wiederer-) Lernen ist das in meinen Augen die beste Lösung! :great:
 
BumTac

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Klare Sache: 22"!

1) passt für alle Stile
2) passt für große und mittelgroße Spieler - und ich denke, der Sohnemann wird noch zulegen
3) lässt sich mit allen Tomgrößen gut kombinieren

Und weil´s mir gerade auffällt...: Es heißt STANDARD - mit Betonung auf das letzte D.
Scheint mir in letzter Zeit das am häufigsten fehlerhaft geschriebene Wort zu sein, offenbar ist Basedrum mittlerweise überall als falsch angekommen.
 
FonsäÄ

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Ich würde hier persönlich aber eher eine 20" Bassdrum anstatt einer 22er empfehlen, schon allein die Tompositionierung dürfte da um einiges leichter fallen.

Auch der Beater ist vorteilhafter angebracht, er ist weiter eingefahren und man benötigt dank der niedrigeren Fliehkraft etwas weniger Kraft/Schwung beim Treten.

Grüße:)
 
metaljuenger

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Und weil´s mir gerade auffällt...: Es heißt STANDARD - mit Betonung auf das letzte D.

Bum, du alter Klugscheißer :D

Aber ich denke Tendenz hier geht doch zum größten Teil zur 22'', ist halt einfach die Standardgröße, mit der eigentlich jeder anfängt, weil sie universell einsetzbar ist :)

Vll könnte Hurrican ja noch in etwa ein Preissegment angeben in dem er sich bewegen will, dann kann man das ganze ja auch etwas eingrenzen ;)
 
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ich möchte mich auch für eine 20er bd aussprechen. die 20er haben mehr pfund, als manche hier glauben oder attestieren wollen ;)

wahlweise könnte man über ein set in "hyperdrive" größen nachdenken, da ist die tompositionierung bei weitem leichter "trotz" 22er bd ;)

1,50cm ist nicht viel, da ist es mit ner 20er bd schon fast zu hoch und ich vermute einfach mal, dass der sohnemann noch gute 2-3 jahre brauchen wird um ansatzweise mit nem höheren aufbau klar zu kommen. man sollte sich hier nach dem "kleinsten" richten, der muss bequem und vor allem ergonomisch mit dem set klarkommen können! es bringt nichts ein kind mit ner halben stehhilfe hinters drumset zu setzen! (ich sage das, weil ich viele schüler im alter von 10-12 jahren habe und daher aus einer gewissen erfahrung heraus rede, nicht zuletzt bin ich auch "nur" 170cm groß)

nichts ist ärgerlicher als nicht richtig am drumset fungieren zu können, weil es einfach zu groß ist. das bringt frust und keine freude...
lasst bei euren argumenten einmal den soooo waaaaahnnsinnig anderen sound einer 22er aussen vor und geht doch mal rein logisch ran. möchtet ihr lieber ordentlich spielen können oder lieber hinter was sitzen, was zwar etwas mehr pfund hat, aber ihr nicht bedienen könnt?

ich meine diese frage absolut ehrlich und wenn ihr mal tief in euch reinhört... ihr wisst... ne? ;)
 
Limerick

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Hi,

ich freu mich schon drauf ;). bin schon auf deine meinung gespannt.
Naja... Viel gibt's da nicht zu sagen :redface: Ich spiele seit Jahren 12, 13, 16 und habe keinerlei Probleme, die Intervalle lückenlos zu stimmen. Das halte ich daher seit geraumer Zeit für mich persönlich für ein weit verbreitetes Vorurteil, was hier weitergegeben wird. Bitte nicht hauen!
Es sind halt aber einfach ganz grundlegende, verschiedene Charakteren, die beiden Konfis. Die 10er knallt halt, wo die 12er bereits wummst. Und die 14er hingegen kann (wenngleich man sie satt stimmen kann) einer 16er niemals das Wasser reichen! Von daher sehe ich das eine Frage der Auslegung. Ich hingegen habe noch nie ein Setup in 12, 13 und 16 gehört, was nicht in den Kontext gepasst hätte oder die Brücke zwischen 13 und 16 "nicht schliessen" kann. Das halte ich für Unfug.
Desweiteren möchte ich betonen, dass sich keine meiner Toms matschig anfühlt, nur weil man die 13er schlaff hätte stimmen müssen. Das Gleiche gilt auch für die 16er: Auch diese spielt sich satt und weich, ohne dass sie in der Treppe der drei Toms abfällt.

Zu was ich hingegen zustimme ist, dass sich die drei Konfis anders spielen und dass man ihre Vor- und Nachteile anders zur Geltung bringen kann. Ich habe eine Zeit lang auf einem Mapex Pro M in 10, 12 und 14 gespielt und war alles andere als abgeneigt. Hat richtig Fun gemacht! Im direkten Verglich (wenn man die beiden Setups überhaupt vergleichen kann) fällt aber keines der beiden ab. Lediglich eine Frage des Geschmacks, wie ich finde.
Dasselbe gilt meiner Meinung nach für die Frage, was universeller einsetzbar ist. Ich wollte deine Aussage lediglich ausklammern, weil sie für mich etwas zu pauschal rüberkam und wie ich finde so nicht stimmt. Verzeihung :redface:

Alles Liebe,

Limerick
 
BumTac

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An die 20" Befürworter: Ich meine, daß man hier ähnlich wie bei der Wahl der richtigen Fahrrad Größe handeln sollte. Wenn Daddy >2m ist, dann wird Sohnemann vermtl. schnell in ähnliche Dimensionen aufsteigen. Ein Drumset kauft man nicht für 2 Jahre, üblicherweise will man es länger nutzen. Daher halte ich die 20er Variante - nicht aus tonalen Gründen - für die falsche Wahl, zumal Daddy mittelfristig nicht mehr kleiner wird und sich auch wohlfühlen möchte.
 
metaljuenger

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Das verstehe ich allerdings dagegen nicht so ganz, du kannst doch auch als großer Mensch eine 18'' bspw. spielen, weils zu deiner Musik passt und den Rest vom Set halt einfach höher aufbauen? Das sollte doch eigentlich nicht das Problem sein oder? :confused: :)
 
DrummerinMR

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mj hat da genau das richtige argument:

man kann auch als großer mensch "kleine" bassdrums spielen, das ändert am feeling gar nichts, man hängt sich die toms höher und gut ist. andersrum wird es aber zum problem, als kleiner mensch kann man bei weitem nicht jede drumsetgröße bequem spielen. (da kommen dann kompromisse wie 12 und 13er tom rechts und links an der bd vorbei aufbauen usw. ins spiel)

das set kann so gesehen durch die tomhöhe immernoch mitwachsen! andersrum geht es aber nicht, dass man ein set mit 22er bd auf die höhe eines mit 20er bd aufbauen kann ;)
 
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PearlDR

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Hallo
Bei 1,50m Körpergröße kann man den Ausführungen von Drummerin nur zustimmen.Bei den Hängetoms sind 10" Tiefe da auf schon das Maximum bei einer 20"BD.Rein aus ergonomischer Sicht.Mir wäre der Aufwand des ständigen Umbaus viel zu groß.
Ich kann nicht verstehen das viele Leute heutzutage keine tiefen Kessel mehr wollen.Wie Lim schon sagte,sie lassen sich lückenlos in ihren Intervallen stimmen.Ein 2m Mann sieht auch hinter einer 22"lustig aus.Ich denke eher ans Kind.

Gruß PearlDR
 
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drumtheater736

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Hab ne ganze Weile auf einem 10,12,13,16 Set gespielt, klanglicht tut sich da schon was, vor allem bei nem Standard Treppe-abwärts-Fill macht sich eine 13er schon bemerkbar.

Spiele im Moment aber auch 10,12,14,16 gefällt mir persönlich auch besser =D

Hi,

klar ist halt ausgewogener. so hast du ne schöne line in 2 er schritten, klingt besonders gut wenn die toms auf den grundton gestimmt sind.

10 12 13 16 sind mir die sprünge zu unterschiedlich, aber einfacher zu spielen.
von dem aspekt wohl doch die bessere wahl für einen anfänger.
Sorry hatte ich vergessen.

Lg

DT
 
Limerick

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metaljünger;3668916 schrieb:
Das verstehe ich allerdings dagegen nicht so ganz, du kannst doch auch als großer Mensch eine 18'' bspw. spielen, weils zu deiner Musik passt und den Rest vom Set halt einfach höher aufbauen? Das sollte doch eigentlich nicht das Problem sein oder? :confused: :)
man kann auch als großer mensch "kleine" bassdrums spielen, das ändert am feeling gar nichts, man hängt sich die toms höher und gut ist.
BumTac, wenn ich das richtig verstehe, hat das ja darum auch extra hervorgehoben: Wenn man die tonalen Qualitäten schätzt, dann soll und kann man sich durchaus für eine 20er entscheiden. Wenn's alleine um die Grösse geht, so ist die 22er aber der Allrounder schlechthin. Siehe hier:
Daher halte ich die 20er Variante - nicht aus tonalen Gründen - für die falsche Wahl, zumal Daddy mittelfristig nicht mehr kleiner wird und sich auch wohlfühlen möchte.
... das hat er darum ja auch solidayrisch ausgeklammert ;)
Die 22er ist die "massentauglichste", sag ich mal. Sowohl von der Grösse wie auch vom Einsatzgebiet und der Spielbarkeit her. Bei Entscheidungen zu einer 20er oder 24er hin bedarf es dann schliesslich aber noch anderer Argumente. Das ist schon klar. Und es ist auch nicht verboten, als 1,90 Meter Mann ein Jungleset mit einer 18er zu spielen. Selbstverständlich nicht ;)
Betrachten wir aber rein die Grössen der beiden, so erscheinen erst einmal 24er zu gross für den Kleinen, und die 20er zu klein für den Grossen.
Über Vorlieben bezüglich Klang kann aber durchaus weiterdiskutiert werden, sobald sich der Threadersteller hier erneut zu Worte meldet.

Alles Liebe,

Limerick
 
metaljuenger

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Ich bin ja letztenlich auch für ne 22er, auch aus dem Grund, dass wenn der Vater schon so groß ist, wird das Kind sicher auch mitwachsen und aus diesem Grund denke ich ist halt die 22er einfach am geeignetsten, weil sie universell einsetzbar ist und wie gesagt von der Größe in diesem Fall schon passt (für den Vatter) bzw. der Sohn noch reinwachsen wird :)
 
FonsäÄ

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Regensburg ...(zZt. @ MUC im Exil.)
Aber der Sohn kann sie erstmal nicht/nur sehr schwer spielen ;)

Und wie gesagt, ein großer Mensch braucht keine große Bassdrum, der Unterschied liegt nur im Klang und im Spielgefühl.


Ach ich gebs ja zu, ich bin nur für die 20er, weil ich auch eine spiel, und sehr zufrieden damit bin, sowohl mit der Klangfülle als auch mit der Bespielbarkeit und der Positionierungsflexibilität :D
 
DrummerinMR

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ich finde es ehrlich gesagt gefährlich von euch hier nur von geschmack bzw. eigenen klanglichen vorlieben aus zu argumentieren.

wo bleibt die einsicht, dass ergonomie nunmal das wichtigste ist und man deswegen zum wohle und ZUR FREUDE des sohnes entscheiden sollte. es macht nämlich keinen spaß hinter einem set zu sitzen, wo man grad mal über den Rand der Toms gucken kann, geschweige denn sie bedienen.

denkt doch mal bitte rational und hört auf von wegen "das ist aber der standard, also muss das so sein". für einen 150cm großen Jungen bringt es mehr, wenn er ordentlich überall rankommt, als dass er hinter einem "standard" sitzt, den er nicht bedienen kann!

seid doch mal vernünftig und seht ein, dass es dem kleinen wahrscheinlich deutlich weniger auf den sound ankommen wird, als darauf, dass er ordentlich drauf spielen kann. auch ist es eher unwahrscheinlich, dass der kleine a.) in nächster zeit 40 cm wächst und b.) überhaupt so groß wie sein vater wird. Kinder schlagen eher auf die Großeltern zurück (siehe mendel)

ich kann nur, aus eigener erfahrung, weiterhin für eine 20er plädieren. weiter sage ich dazu nichts, denn gegen diese "22er klingt aber besser" lobby hat man ja eh keine chance. ich kann nur an den vater appellieren: kauf etwas, was deinem sohn gefällt, wo er mit klar kommt. du kannst dir die toms immernoch höher stellen, er kann sie sich aber nicht tiefer stellen, wenn die bd zu groß ist.


edit: ich halte bälle immer flach und wüsste nicht, wo ich dich jetzt irgendwie persönlich beleidigt haben sollte, lim. zumindest gibts keinen grund für deinen "smiley", den ich der situation unangemessen finde. ich spreche nunmal aus meiner erfahrung heraus kinder der 5. und 6. klasse zu betreuen, ich weiß nicht, welche erfahrungen du mit kindern dieser größe und diesen alters gemacht hast, ich weiß nur, dass das 22,12,13,16 set, was in der schule steht, sie absolut frustet, weil sie es nicht vernünftig auf ihre körpergröße einstellen können.

und ja: eine 22er lässt sich durchaus für den sohn ergonomisch hinstellen... wenn keine toms oben drauf sind ;) oder zumindest keine, die zB 10x9 und 12x10 sind... deswegen erwähnte ich ja auch die hyperdrive sets (12x8 wäre aus meiner sicht aufbau maximum, wenn der sohn dahinter noch "sitzen" und nicht stehen soll)... was ja malwieder überlesen wurde... anscheinend ;)

man sollte hier eben nach dem kleinsten gemeinsamen nenner suchen. mit "kauf etwas, was deinem sohn gefällt" meinte ich übrigens: geht antesten und entscheidet dann, wo er sich wohl dran fühlt.
 
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