Neue Methoden, alte in Frage gestellt, kennt das schon wer?

von tydu, 06.06.05.

  1. tydu

    tydu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.05   #1
    hi,

    bin zufällig auf folgende Seite gestoßen:
    http://www.schulseiten.de/fopp-de/contents.html

    diese Seite stellt konventionelle Methoden des Klavier spielen in Frage und stellt angeblich besser vor.

    Wie findet ihr das und wie ist eure Meinung dazu?

    ciao
    tydu
     
  2. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.06.05   #2
    Das ist nicht neu... Die Seiten geistern hier immer wieder mal durchs Forum.

    Ich kenne keinen, der mit der Chang-Methode Erfahrung hat - aber so wie sich das liest, ist das so verkehrt nicht. Im Grunde ist es auch von "konventionellen" Methoden gar nicht so weit entfernt.

    Es gibt ja bekanntlich viele Wege nach Rom, und auch die konventionellen Schulen haben da ja durchaus grundverschiedene Herangehensweisen. Jeder verspricht schnelle Erfolge - was für einen selbst "Die" Methode ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. DIR muss eine Methode liegen, dann ist sie für DICH das richtige.

    Ich rate aber generell dazu, von einem Selbststudium (egal welcher Lehre) erstmal Abstand zu nehmen, und sich einen Lehrer zu suchen. Ein Buch kann den kritischen Blick und die Korrekturen eines Lehrers nicht ersetzen, gerade am Anfang nicht.
    Und speziell hier würde ich nicht nach dem Buch lernen wollen - was nicht an der Methode oder der "Schreibe" liegt, sondern einfach an der Aufmachung des Buches. Ein so theoretisch gehaltenes Buch ohne Abbildungen und Notenbeispiele ist für das Selbststudium ungeeignet.
    Als Ergänzung oder zum Aufbau - ja.

    Jens
     
  3. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.06.05   #3
    Wie der Jens schon gesagt hat, es hat sein für und wieder. Viele Dinge sind interessant, wenn man bereits über technische Grundlagen verfügt und das Ganze mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten will. Für komplette Anfänger vielleicht nicht so geeignet, weil an manchen Stellen einiges missverstanden werden kann bzw. falsch eingeordnet wird (z.B. das Kapitel über schnell und langsam üben). Sehr gut finde ich aber z.B. die Beschreibungen der Technik beim Üben und wie man schlechte Angewohnheiten vermeidet.
     
  4. emanuel

    emanuel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.06.05   #4
    ich bestätige Jens und Jay's Antworten.
    Zudem sind gerade für Anfänger, die autodidaktisch vorgehen möchten, keine Bilder und Notenbeispiele vorhanden, mit z.B. Fingersätze usw.
    also viel zu viel trockene Theorie und Tipps, die einem als Anfänger bald das Spielen verderben.

    mfG Emanuel
     
  5. tydu

    tydu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.05   #5
    hi,

    das stimmt schon, aber brauch ich wirklich noten in einem theoretischen buch, welcher mir methoden zeigt.

    als beispiel zu verschiedenen methoden mit taktweiser analyse gibt es z.B. für "Für Elise" (als Leichewerk) und ein stück von Bach.

    finde den ansatz, dass die rechte und linke hand unterschiedliche fähigkeiten, nämlich die rechte technisch besser und schneller, die linke kraftvoller, wegen bässen und schwererem tastenandruck schon interessant.

    ich selber spiele gesamt seit einem halben jahr wieder, vorher nach paarjähriger pause 8 jahre, also bin nicht ganz anfänger.

    ciao
    tydu
     
  6. Limited

    Limited Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.05   #6
    Guter Link, hab sogar manche Empfehlungen von Lehrern usw. wiedergefunden.
    Mich würde aber auch interessieren, ob jmd weiß, wie man sich das ganze Ding runterladen oder kaufen kann, ohne 100mal rechstklick "speichern unter" zu benutzen.

    edit: Hups, habs schon gefunden. Falls noch jmd interessiert ist:
    http://www.schulseiten.de/fopp-de/foppdekomplett.html#copy
     
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