Neueinstieg: Hardwareaufbau

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feilofix
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Hallo,

ich habe mich nach 7 Jahren schweren Herzens von meinem Klavier getrennt und möchte nun meinen Horizont erweitern. Erstmal nur in Richtung livespielen.

Folgendes Equipment ist angedacht:

- Fatar Numa Nero (wegen der Tastatur)
- MacBook Air 13" mit Core i5, 1,7Ghz
- Steinberg The Grand 3, Vollversion
- K & M Spider pro mit Laptophalterung

Fragen:

- Werden Latenzen ein Problem sein?
- Über Apples GarageBand wird wahrscheinlich Interesse an Aufnahme/Abspielen mehrerer Intrumente bzw anderer Sampels geweckt, Stichwort DAWs. Wie sieht es da mit der Hardware aus?

Vielen Dank im voraus für eure Anregungen.

Gruß
feilofix
 
Eigenschaft
 
Ich glaube die Interne Soundkarte am Mac funktioniert in bezug auf Latenzen zwar besser als bei den Windows Rechnern (wenn man nicht gerade Asio4all stabil zum laufen bekommt), aber bei dem was ich so gelesen habe, holen sich die meisten dann doch meist ein externes Interface und landen dann häufig bei Apogee, Motu oder RME.
Aber vielleicht gibts hier ja jemanden mit Mac, der da noch genauere Informationen liefern kann.
 
Ich hatte mit meinem Macbook Pro End 2009, 13", 2,26GHz Core2Duo eine Roundtriplatenz von mindestens 9ms. Das war mir persönlich zu viel. Bei Klavier fällt es nicht unbedingt auf. Wo es jedoch einen imensen Unterschied macht, sind perkussive Sounds, wie Clavinet. Da spürt man jede Verzögerung.

Deshalb bin ich auf eine MOTU umgestiegen. Diese arbeitet mit eigenen (nicht mit CoreAudio) Treibern und seitdem bin ich sehr zufrieden.
 
Ich war heute beim freundlichen Musikhändler in Frankfurt. Auch dort wurde zu meiner Kombi ein Interface empfohlen (TASCAM US-122 MK 2), obwohl, je nach Software geringe Latenzen nicht ausgeschlossen werden können. Das MOTU fand ich ziemlich praktisch, ob der Größe. Das Tascam war ziemlich klobig. Ist das MOTU eigentlich einfach von der Installation/Bedienung für einen Einsteiger? Ich werde tatsächlich erst mal ohne starten und danach entscheiden. Bei der Software ist mir eindeutig Ivory II Grand Pianos empfohlen worden, was ich wohl auch nehmen werde. Mein Boxenversuch (B&W Zeppelin) wurde von den Profis nur müde belächelt. Aber die sogenannten Monitore gehen designmäßig gar nicht. Ich weiß, die Funktion entscheidet. Aber es muß doch auch für meine Zwecke (zuhause live spielen) etwas wohntaugliches geben?
 
Moin,

Installation und Einrichtung ist sehr easy. Jedoch bedarf die Nutzung vom beiliegenden CueMix ein wenig Einarbeitung. Wenn du das aber sowieso nicht brauchst und nur mit einem Sequenuzer (Cubase, Logic, etc.) arbeitest, sollte das nicht ausschlaggebend sein.
Das Tascam arbeitet mit CoreAudio Treibern und dürfte von der Latenz her nicht besser oder schlechter sein, als die interne Macbook Soundkarte. Wenn ich damit falsch liege, bitte berichtigt mich.

Als Monitore nutze ich Adam P11. Gibt es jetzt nicht mehr...
 
N'abend nochmal.

Das bestärkt mich jetzt, es erstmal ohne zu versuchen. Als Monitore wurde mir ebenfalls ADAM, Serie A3x empfohlen. Ich werde aber dennoch mit der B&W Zeppelin starten, da ich ihn gebraucht günstig bekommen kann und bei einem eventuellen Weiterverkauf (Ebay) wenig velieren werden. No risk, no fun!
 
Hey,

mit meinem 2011er MacBook Pro (das kleine mit dem i5 2,3 GHz) habe ich in Kombination mit Alicia's Keys eine Latenz von 3,3ms (zumindest zeigt der Kontakt Player mir das so an) mit dem internen Soundchip. Hat mich doch sehr überrascht, ich hab das Macbook erst seit gestern und komme aus der Windows Welt, dort hatte ich immer Probleme mit der Latenz.
Vielleicht interessiert dich das ja - probieren kannst du es ja auf jeden Fall mal mit dem Onboard Sound - klingt nicht all zu schlecht, für zuhause reicht es mir wohl vorerst :)

LG
Daniel
 
Und ob mich das bestärkt! Selbiges MacBook hatte ich auch im Focus, wobei lediglich ein Testbericht in Keyboards (06/2010) über das von mir nun bevorzugte Ivory II Grand Piano, mich wieder haben zweifeln lassen. Die dort angegebene Mindestanforderung an die Festplatte (7200 rpm oder lieber SSD) erfüllt des kleine 13" nicht (5400 rpm). Das preislich vergleichbare MacBook AIR hat zwar eine SSD (13", 128 GB), die aber mit der Software alleine (Vollinstallation 82 GB) schon über fast 2/3 voll ist.

Falls jemand IVORY II auf einem Macbook betreibt, würde mich interessieren, ob Einbußen aufgrund "mangelnder" Festplattenzugriffszeit hörbar sind.
 
Achja, gut, dass du das sagst: Ich hatte meine Festplatte ausgewechselt. Erstens größer (500GB) und zweitens schneller (7200rpm).
 
Die dort angegebene Mindestanforderung an die Festplatte (7200 rpm oder lieber SSD) erfüllt des kleine 13" nicht (5400 rpm).

Probiers einfach aus, wenn nicht bauste dir ne 7200er Platte rein, die Apple Platte auf eBay verscherbeln (oder einfach in ein externes Gehäuse und gut ist).

Dann kannste z.B. diese hier einbauen:
http://geizhals.at/deutschland/460663

Der Einbau ist kinderleicht, das kriegt jeder hin. Ich hab meinem eine 750GB 7200er im Laufwerkschacht (Laufwerk natürlich ausgebaut dann) und ne SSD am Festplattenplatz - bin damit sehr happy. :great:


Aber werden die Samples echt von der Festplatte gespielt? Kann ich mir ja fast nicht vorstellen, dachte immer die werden in den RAM geladen und von dort abgespielt? Wie sind sonst so geringe Latenzen möglich? Bin aber im Key Sektor noch sehr neu und hab keine Ahnung davon :)
Falls es so ist wie ich vermute wird sich die 5400er Platte nur auf die Ladezeit der Samples beziehen - wäre dann also wurscht.
 
Nein, die Festplatte sollte für Ivory 2 wirklich nicht zu langsam sein, zumindest wenn Du etwas mehr Voices gleichzeitig haben willst. Ich habe mir sogar ne SSD geholt, nur um sicher zu gehen :). Ich weiß jetzt nicht genau wie die Gigabytes bei den 3 gesampelten Flügeln verteilt sind, aber zusammen hat das Paket über 70 GB (ok, da mag noch anderes dabei sein). Wenn da ein kompletter Flügel im RAM gehalten werden sollte, bräuchte man schonmal ein 64Bit Betriebssystem und auf jeden Fall ne Menge Speicher :),
ich brauche ca. 1,3 GB Speicher für den Steinway (Einstellung Memory Large, 96 Voices, allerdings Windoof).
 
Gut zu wissen :) Muss ich irgendwann mal ausprobieren ob es da irgendwo stockt oder so. Weil wenn es wirklich von der Festplatte geladen wird kann ich mir nicht vorstellen, dass da selbst ne 7200er reicht - alleine die Zugriffzeit auf sone Festplatte liegt bei circa 8-10ms - was ja mit der Latenz eigentlich schon nicht zu vereinbaren ist.
 
Ja, falls es bezüglich der Platte Probleme gibt, lässt sich das ja dann feststellen und für überschaubares Geld beheben. Auf jeden Fall beneide ich den Threadersteller. Das Numa Nero würde ich auch mal gerne mit dem Ivory II ausprobieren :)
 
Weil wenn es wirklich von der Festplatte geladen wird kann ich mir nicht vorstellen, dass da selbst ne 7200er reicht - alleine die Zugriffzeit auf sone Festplatte liegt bei circa 8-10ms - was ja mit der Latenz eigentlich schon nicht zu vereinbaren ist.

Bei Disk-Streaming von Samples wird immer schon ein kleiner Teil vom Anfang jedes Samples beim Laden des Instruments in den Hauptspeicher vorgeladen. Während dieser Teil abgespielt wird, kann der Rest in Ruhe von der Platte nachgeladen werden.

Chris
 
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Bei Disk-Streaming von Samples wird immer schon ein kleiner Teil vom Anfang jedes Samples beim Laden des Instruments in den Hauptspeicher vorgeladen. Während dieser Teil abgespielt wird, kann der Rest in Ruhe von der Platte nachgeladen werden.

Chris

Das macht Sinn, wieder was gelernt,... Danke dir :great:
 

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