Notfall! kann mich(Gesang) bei Probe nicht hören, Angst bzgl Liveauftritt

von Fjay, 14.02.07.

  1. Fjay

    Fjay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #1
    Hallo Leute!
    ich habe ein Riesenproblem, wie ihr von der Überschrift entnehmen konntet...
    ich singe und spiele Gitarre und im Proberaum habe ich Schwierigkeiten mich zu hören und mache mir dadurch Angst, ob ich mich lieve auch nciht hören könnte bzw andere mich...
    der Drummer spielt im Proberaum sehr laut und auch die Bitte es evtl etwas leiser zu machen, funktioniert nicht. Über der Gesangsanlage lasse ich ein Kondensatormikro(bin sehr zufrieden damit, hatte ein Shure SM58 genutzt, mit dem ich unzufrieden war) Gitarre und nach Bedarf 2 Backgroundmikros der 2 anderen Bandmitglieder...
    meistens ist es so, dass ich bei der Performance alles gebe bzw alles geben will, ich aber meine Stimme nciht hören kann und dann aus Frust aufhöre weiterzusingen, was der größte Fehler ist. ich schalte dann das Mikro hoch, was ein Pfeifen bringt.. also ein Teufelskresi.... vielleicht ist auch das Problem, dass ich die Gitarre über die Anlage laufen lasse und ich somit diesen Brei in die Ohren bekomme???
    habe mir nun überlegt in-ear Monitore( dB Technologies IEM-500 + Shure E-2 Bundle) zu besorgen, um da wenigstens eine Sicherheit zu verschaffen. bin ein Perfektionist und würde mir mega-Vorwürfe machen, sollte es Live nicht klappen....

    bin mirn icht sicher gewesen, ob es nun in den Live-Bereich gehört oder sonstwo, wäre aber wirklich sehr erfreut über jede Hilfe!!! Danke schonmal im Vorraus
     
  2. kroner

    kroner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #2
    In-Ear ist ne feine Sache.
    Mach das und kauf dir ein System.
    Wir nutzen schon seit Jahren IN-Earsysteme, der Vorteil ist, das ich genau das
    auf dem Ohr habe was ich hören will und auf der Bühne mehr Ruhe herrscht ohne
    Monitorboxen.
    Ein Monitormixer ist allerdings vorteilhaft.
     
  3. imbi

    imbi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #3
    Also die Gitarre über die Anlage zu legen ist eine Lösung, aber bestimmt nicht die Beste! Lass Deine Gitarre wenn möglich über deine Amp Boxen, wenn vorhanden, und von den PA Boxen lässt Du Dich dann seitlich anfönen, und zwar nur Gesang. Die anderen brauchen Deine Stimme eh nicht zu hören, die müssen die Nummern auch so draufhaben auch ohne Gesang! - so funktionierts jedenfalls bei uns.

    LG
     
  4. Fjay

    Fjay Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #4
  5. SingSangSung

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    Erstellt: 14.02.07   #5
    Moin,

    mal ein Vorschlag, der ganz schnell funktionieren könnte und ganz billig (naja, ziemlich billig zumindest) ist: Ich spiele und singe immer mit Gehörschutz. Dadurch ist die Musik angenehm leise, und ich höre einfach in mir drin, was ich singe.

    Das kann nur zu einem Problem werden, wenn der Rest dann zu leise ist, so dass man ihn nicht mehr hört, aber das ist selten der Fall.

    Sing einfach mal mit Gehörschutz, zum Anfang reichen die gelben Dinger aus dem Baumarkt (obwohl die nicht so gut sind), später dann beim Hörgeräteakustiker welche speziell für Musik. Du kannst auch Gleich Nögel mit Köpfen machen und Dir Elacin Gehörschutz anfertigen lassen (hab ich, ist teuer, aber sehr gut), da kannst Du dann acuh In-Ear monitoring reinbauen.

    Viele Grüße,

    Sing
     
  6. imbi

    imbi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #6
    Uiii, das kann aber zu einem Problem führen, denn wenn Du das Ohr dicht machst und somit gewisse Frequenzen rausfilterst oder sie komplett dämpfst, dann macht Dein Ohr zu. D.h. Du singst automatisch ein wenig tiefer, aber in dem Glauben du würdest richtig singen. - Musst dich mal darüber erkundigen...

    LG
     
  7. Fjay

    Fjay Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #7
    ja, ich spiele und singe mit gehörschutz... dennoch gibt es mir nciht unbedingt ein sichereres Gefühl. ich möchte wirklich alles hören können und deswegen denke ich auch, wäre ein in-ear monitor gut...
     
  8. Fjay

    Fjay Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #8
    ja, das ist mir auch aufgefallen!!! man hört oder spürt vielmehr den Gesang im eigenen Körper, aber etwas stimmt dann trotzdem nicht, besonders wenn man sich danach die Aufnahmen nochmal anhört!!!
     
  9. Boerx

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    Erstellt: 14.02.07   #9
    Ich würde erstmal eins nachdem anderen machen.

    1. Warum hörst du dich nicht? Schlechteingestelltes Mischpult? Schlecht aufgestellte Boxen? Mitmusiker zu laut? Prinzipiell sollte man immer erst die Ursache bekämpfen bevor man zu technischen Mitteln greift.

    2. Live: Hier kann es immer mal vorkommen, dass man sich nicht gut hört. Auch mit Inear. Deswegen solltet ihr eure Bühnenlautstärke relativ gering halten. Auf den Monitor kommt jetzt nur das was du wirklich brauchst.

    3. InEar: Inear kann eine tolle Sache sein, es gibt aber auch genügend Leute die damit nicht zurecht kommen. Prinzipiell müssen die technischen Vorraussetzungen mal stimmen. Insbesondere muss das Mischpult genügend Monitorwege zur Verfügung stellen. Die von dir ausgesuchten Hörer sind OK, denk ich mal.
    Als Sender würde ich mir was mit freier Frequenzwahl kaufen, sonst kann es doch zu leicht mal passieren, dass man ohne Monitoring da steht.

    Prinzipiell würde ich dir aber raten: "Arbeite daran, dass du auch mit normalen Monitoring unter normalen Umständen singen kannst."
     
  10. Fjay

    Fjay Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #10
    wie weiter oben beschrieben, ist der Drummer immer zu laut, aber er kann auch nciht leiser spielen, laut eigener Aussage. Er hämmert als gäbe es keinen Morgen.
    ich habe bislang auch keinen Gitarrenverstärker im Proberaum nutzen können und immer per Gesangsanlage Gitarre gespielt. kann nun sein,dass deswegen die Stimem dabei untergeht. An meiner Technik liegts nciht, denn ich singe/brülle/kreische laut, aber ich höre nur die Restinstrumente wie Bass und Drums.... möglicherweise sind die Drum- bzw Boxenstellungen blöd. werde vor dem Kauf von In-EarMonitoren nochmal ne andere Raumeinstellung erbitten. wenns auch nciht klappt, dann greife ich zur Technik...
     
  11. IcePrincess

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    Erstellt: 14.02.07   #11
    Ein Rat vorab: Teste mit Kopfhörern kabelgebunden ob Du so singen kannst. Wäre doch schade um's Geld wenn's für die Katz wäre.
    Für mich war das nie ein Problem, aber ich kenne Leute, die einfach nicht damit klar kommen.
     
  12. Fjay

    Fjay Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #12
    so singen könnte ich sicher problemlos... mache ich zuhause auch, aber ob es auf der Bühne so klappt und ausch gut aussieht, bezweifle ich ;) im Proberaum kein Problem , aber Live?! :)
     
  13. dodl

    dodl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.07   #13
    Morgen,

    Interessant waere mal was das fuer ein Mikrofon ist, ueber dass du da singst.
    Es gibt ja viele Alternativen zum SM58 die besser klingen fuer weniger Geld, aber das 58er ist dafuer relativ rückkopplungsunempfindlich.
    Aktuell schick ich unsern Saenger ueber ein 58er und kann ihn bei umgedrehter PA (also Speaker zu uns, Mic gerade so aus dem Nennabstrahlbereich) eigentlich beliebig laut machen, wenn ich am parametrischen 2 Frequenzen schmalbandig runterziehe.
    Und mit laut meine ich echt brutal laut.

    Wenn du jetzt zu einem anderen Mic greifst, kannst du grad bei Kondensatormic's schnell eines erwischen, dass auch die unerwuenschten Sachen (Drums, andere Amps, etc) mit aufnimmt. Da kommen die Hihats dann uebers Vocalmikro, wenn die Buehne klein ist. Viele Leut die vom 58er zum Sennheiser 845 (nur Beispiel, das is ein dynamisches Mic) gewechselt haben, berichten schon von groeberen Feedbackproblemen.

    Jetzt hast dann einfach das Problem, dass du die Stimme nicht laut genug kriegst, wenn du in einer lauten Band bist. Da kannst machen was du willst. Wenn der Schlagzeuger knüppelt, wirds halt ein bissl laut und gerade in kleinen Räumen mit hohem Pegel wuerd ich da nicht unbedingt zum naechstbesten Kondensatormic greifen, sondern mich eventuell mal fuer ein Audix OM7 interessieren. Oder aber auch das SM58 testweise reaktivieren und ein wenig mit der Aufstellung von Mic und Boxen experimentieren.
    Es is ja auch nicht gesagt, dass die Boxen der Gesangsanlage auf Stativen stehen muessen. Kann man auch auf den Boden legen und mit verschiedenen Winkeln probieren.

    cu
    martin
     
  14. KoHRaVen

    KoHRaVen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.07   #14
    Würde ich fast meinen. Wir hatten nur ma Bass über die anlage laufen gelassen aber da war der sänger damals auch nich da und beides zusammen klang dann auch nich doll.
     
  15. Tommi

    Tommi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.07   #15
    Da frage ich mich, was die vielen Bands machen/gemacht haben, als es den Zaubertrank " InEar " noch nicht gab?
    Sorry, aber ich halte die Rücksichtslosigkeit eines zu lauten Instrumentalisten wärend der Probe für unzumutbar.
    Die max Lautstärke des/der Sänger ist das Maß der Dinge. Voraussetzung ist natürlich das die Gesangsanlage optimal eingepegelt und aufgestellt ist.
    Das wärend der Probe die Lautstärke mal ansteigt ist normal.Merkt man es, wird wieder runter gepegelt.
    Ein:" ich kann nicht leiser " darf man nicht durchgehen lassen. Nee nee!

    Die Gitarre würde ich auch nicht über die Gesangsanlage laufen lassen.Wozu gibt es denn Amps? Ach verstehe: Der Drummer hört dich sicher nicht, wenn Du nur über dein xxxWatt Top spielst. ;)
    Es gehört sicher ein gewisses Maß an Disziplin aller Beteiligten dazu, eine Probe in moderater Lautstärke ablaufen zu lassen. Das Ergebnis entschädigt aber.
    Im Live Betrieb hast Du deinen Floormonitor oder besser zwei und solltest nicht in die Verlegenheit kommen gegen die Band anzuschreien.Moderate Bühenlautstärke immer vorausgesetzt......

    Sprich mit deinen Jungs nochmal und versuche es plausibel zu machen.

    greez
     
  16. dodl

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    Erstellt: 15.02.07   #16
    Also dass ein Drummer leiser spielt is wahrlich nicht so einfach. Seh auch kein Problem, wenn sich alle nach ihm richten.
    Vorausgesetzt, die Gesangsanlage ist halbwegs potent.
    Dann kann auch gern die Gitarre drueber. Spricht absolut nix dagegen, aber einiges dafuer.

    Ich geh seit ein paar Monaten mit der Klampfe auch nurmehr direkt in die PA.

    Bisher wurde noch nix darueber gesagt, wie die Boxen momentan ueberhaupt stehen und welches Mic das ist. Wieviel man aus der Anlage rauskitzeln kann haengt ja nicht unwesentlich vom Micpattern und der entsprechenden Ausrichtung der Speaker ab.

    cu
    martin
     
  17. RaDIcal

    RaDIcal Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.07   #17
    und im absoluten Notfall einfach sehr starke Filter in die Ohren und man hört sich...
    man kann zwar nicht sehr viel mit der Distanz des Mikrofons machen aber das mit dem Töne treffen wäre geschafft...
     
  18. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.07   #18
    Dies kommt aber immer mal wieder vor, sieht man ja sehr oft, dass sich Sängerin oder Sänger mal mit nem Finger ein Ohr zuhält.
    Gitarrenspielende Sänger bräuchten da leider ne Dritte Hand.

    So ne gute Monitoranlage bringts da schon.
     
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