antipasti
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Aber das aktuelle Szenario in der Diskussion war ja ein anderes: der Anfänger kann es selbst nicht einschätzen landet im schlimmsten Fall in der Willkür- und Zufallshölle. Und dann kann er es auch selbst versuchen.

Deshalb vermute ich, dass es besser fĂĽr die Stimme ist, Gesangsunterricht zu nehmen als keinen zu nehmen.



Es ist sowieso sehr schwierig einen guten Lehrer zu finden, die meisten rattern einfach ihre Ăśbungen mit den SchĂĽlern ab aber wissen gar nicht was sie tun.
An der Uni haben wir immer gesagt, dass man mindestens 9 Versuchspersonen braucht, um eine halbwegs verlässliche Aussage (= eine nicht völlig zufällige) zu machen.Ach so.. wie viele Gesangslehrer hattest du nochmal? Drei?
Von diesen drei auf "die meisten" zu schlieĂźen ist gewagt, oder?
Da gibts auch eine statistische Grundlage fĂĽr.NatĂĽrlich ist Singen lernen zu einem groĂźen Teil GlĂĽckssache ist doch klar. .
Ja, ist sicherlich individuell und mit guter Technik geht auch nicht soo viel verloren. Für mich wäre das Hauptargument für Skype-Unterricht, wenn ich unbedingt Unterricht bei jemandem haben möchte, von dem ich z.B. schon das Buch gelesen habe und gut damit zurecht gekommen bin. Ich habe schon ein paar mal mit Leuten zum Üben geskypt und es kann auf jeden Fall funktionieren, aber ich persönlich finde es "komisch" (ich telefoniere aber z.B. auch nicht gerne), wenn man sich rein "digital" austauscht. Aber wie gesagt, andere sehen das sicher anders und ich kenne sogar ein paar GLs, die fast ausschließlich über Skype unterrichten, weil sie am Ende der Welt wohnen (z.B. in Japan) aber v.a. in englischer Sprache Unterricht geben.Mit Skype oder nicht hat das erst mal nichts zu tun. Wer es mag vor dem Computer zu stehen und den Bildschirm anzusingen, bitte. Warum nicht, kann man machen. Wer es cool findet einen Gesangsleher aus Amerika sein eigen nennen zu dürfen. Vielleicht gibt einem das das Gefühl, etwas exklusiveres bekommen zu haben. In Wahrheit ist Gesangsunterricht, zumal mit AnfängerInnen die reine Redundanz. Das hab ich hier schon ganz oft geschrieben. Es bedeutet Wiederholungen über Wiederholungen über Wiederholungen. Die Dinge sind nicht kompliziert - aber komplex. Da braucht man ggf. eben drei Jahre lang wöchentlichen Skype Unterricht. Die kochen auch nur mit Wasser - und singen mit normalen Stimmlippen, die Amis ;-)
Für mich wäre das Hauptargument für Skype-Unterricht, wenn ich unbedingt Unterricht bei jemandem haben möchte, von dem ich z.B. schon das Buch gelesen habe und gut damit zurecht gekommen bin.
Ja, wenn der GL dann in Japan oder USA wohnt ist es natürlich schon was aufwändiger, zumal es als Anfänger ja immer noch so sein kann, dass das Buch zwar toll war, aber man mit dem Lehrer irgendwie nicht warm wird. Da kann man sich dann vielleicht erstmal ein paar Skype-Stunden nehmen, um zu schauen, ob es sich denn wirklich lohnt mal dahin zu fahren. Ich denke mal gerade in Ballungszentren sollte es aber kein Problem sein auch in der Nähe jemand passenden zu finden.Wenn es irgendwie geht würde ich dann dort hinfahren.
Ich hatte selber einige Jahre lang einen Lehrer in Süddeutschland, weil mir gefiel was er in einem anderen Gesagsforum immer so schrieb. Da bin ich mehrere Male für eine halbe Woche hingefahren und später auch auf Kurse von ihm. Einzelunterricht hatte ich dort dann Vormittags und Nachmittags jeweils 2 -3 Stunden. Das war sehr effektiv. Aber ich war da auch schon lange keine Anfängerin mehr und auch schon selber Gesangslehrerin.
Bei AnfängerInnen ist nach meiner Ansicht eine Lehrerin vor Ort sinnvoller mit regelmäßigem wöchentlichen Unterricht.
Ja, ist wahrscheinlich sehr individuell. Bei mir ist der witzige umgekehrte Fall, dass meine Sprechstimme und meine "Alltagsatmung" meistens sehr verkrampft sind und ich Singen daher allgemein als sehr entspannend betrachte. Komischerweise ist es mir bis heute nicht gelungen mehr von meiner Singstimme in meine Sprechstimme zu ĂĽbertragen bzw. ich muss sehr darauf achten, sonst falle ich zurĂĽck ins normale Sprechmuster.(...)