Fiddler
Registrierter Benutzer
- 11.01.26
- 05.06.05
- 310
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Hallo,
ich habe seit 2 Jahren chronische Halsschmerzen, wahrscheinlich aufgrund eines Refluxes (MagensĂ€ure), denen ich nur langsam zu Leibe rĂŒcken kann.
In diesen Jahren habe ich meine Stimme sehr wenig benutzt, eher nur vom Singen getrÀumt und beim Reden eine Schonhaltung eingenommen, was eher kontraproduktiv war, aber mir konnte irgendwie auch keiner meiner damaligen Quellen adÀuquat helfen.
(LogopÀdie, HNO's, Stimmarzt, sogar Gastrologie mit Magenspiegelung).
Nachdem ich die Sache nun etwas verschleppt hatte habe ich nun erneut eine Phoniaterin aufgesucht und diesmal war das Resultat auch befriedigend.
Der Reflux hat zum GlĂŒck nicht eine StimmbĂ€nder angegriffen, allerdings so ziemlich alles darĂŒber. Therapie waren MagansĂ€ureblocker und Gesangsunterricht, da ich durch die Schonhaltung bei Sprechen eine muskulĂ€re SchwĂ€che der Stimmlippen erwirkt hatte.
Ihr mĂŒĂt euch das aber mal vorstellen, dass ihr bei jedem Wort und sogar bei jedem Atemzug Schmerzen im Kehlkopfbereich habt, da redet ihr auch nicht mehr frei vom Zwerchfell weg.
Auf jeden Fall hieĂ es die Stimme normal zu belasten. Also habe ich bei der empfohlenen Gesangstherapeutin einen Termin gemacht.
Sie ist wirklich sehr rennomiert, unterrichtet z.B. auch Leute, die bei Mamma Mia oder Tanz der Vampire mitwirken. Sie kommt aus dem klassischen Bereich, geht aber von einer grundlegenden gesunden Stimmfunktion aus, auf der man aufbauen kann.
Sie hat auch kein Problem mit modernem Gesang, sagt aber, dass man dafĂŒr eben erst mal eine grundlegend gute Technik braucht.
Soweit so gut.
Nur bringt mir der Unterricht (der ja auch nicht ganz billig ist), nicht die erhofften Resultate.
Ich kann die falschen Mechanismen nicht einfach so ablegen, und das versteht sie irgendwie nicht so richtig, bzw weiĂ man gar nicht wo man bei mir anfangen soll und so geht es auch mir, dass ich nicht weiĂ, auf was ich alles achten soll beim Singen. Es ist einfach verdammt viel.
Hier locker bleiben, da spannen, hier hinsingen, von da singen, dann wieder von dort etc. ...
Beim Singen lastet ein enormer Druck auf mir und die Situation Gesangsunterricht verstĂ€rkt das fĂŒr mich noch.
Ich sage in keinster Weise, dass das an ihr liegt.
Aber von ihr kommt eben nur technische Kritik, und kaum ein nettes Wort zu meiner Stimme (die trotz allen Problemen doch noch erstaunlich gut klingt).
Mein Problem ist eben auch, dass ich mir aus der gesanglichen Leistung meinerseits sehr viel SelbstwertgefĂŒhl ableite. Was den Druck nicht gerade kleiner macht.
Auf jeden Fall bin ich jetzt schon 2 mal total geknickt aus dem Unterricht gekommen, wollte fast schon das Singen hinschmeiĂen.
Wie war das denn bei euch so? Wie lange dauert so ein Gewöhnungsprozess an den Lehrer / die Lehrerin? Ich meine der /diejenige muss ja auch mal hinter die Problematik kommen. Und wir arbeiten auch "erst" 1 1/2 Monate zusammen.
Also vielen Dank fĂŒr erbauende oder auch kritische Worte
Fiddler
ich habe seit 2 Jahren chronische Halsschmerzen, wahrscheinlich aufgrund eines Refluxes (MagensĂ€ure), denen ich nur langsam zu Leibe rĂŒcken kann.
In diesen Jahren habe ich meine Stimme sehr wenig benutzt, eher nur vom Singen getrÀumt und beim Reden eine Schonhaltung eingenommen, was eher kontraproduktiv war, aber mir konnte irgendwie auch keiner meiner damaligen Quellen adÀuquat helfen.
(LogopÀdie, HNO's, Stimmarzt, sogar Gastrologie mit Magenspiegelung).
Nachdem ich die Sache nun etwas verschleppt hatte habe ich nun erneut eine Phoniaterin aufgesucht und diesmal war das Resultat auch befriedigend.
Der Reflux hat zum GlĂŒck nicht eine StimmbĂ€nder angegriffen, allerdings so ziemlich alles darĂŒber. Therapie waren MagansĂ€ureblocker und Gesangsunterricht, da ich durch die Schonhaltung bei Sprechen eine muskulĂ€re SchwĂ€che der Stimmlippen erwirkt hatte.
Ihr mĂŒĂt euch das aber mal vorstellen, dass ihr bei jedem Wort und sogar bei jedem Atemzug Schmerzen im Kehlkopfbereich habt, da redet ihr auch nicht mehr frei vom Zwerchfell weg.
Auf jeden Fall hieĂ es die Stimme normal zu belasten. Also habe ich bei der empfohlenen Gesangstherapeutin einen Termin gemacht.
Sie ist wirklich sehr rennomiert, unterrichtet z.B. auch Leute, die bei Mamma Mia oder Tanz der Vampire mitwirken. Sie kommt aus dem klassischen Bereich, geht aber von einer grundlegenden gesunden Stimmfunktion aus, auf der man aufbauen kann.
Sie hat auch kein Problem mit modernem Gesang, sagt aber, dass man dafĂŒr eben erst mal eine grundlegend gute Technik braucht.
Soweit so gut.
Nur bringt mir der Unterricht (der ja auch nicht ganz billig ist), nicht die erhofften Resultate.
Ich kann die falschen Mechanismen nicht einfach so ablegen, und das versteht sie irgendwie nicht so richtig, bzw weiĂ man gar nicht wo man bei mir anfangen soll und so geht es auch mir, dass ich nicht weiĂ, auf was ich alles achten soll beim Singen. Es ist einfach verdammt viel.
Hier locker bleiben, da spannen, hier hinsingen, von da singen, dann wieder von dort etc. ...
Beim Singen lastet ein enormer Druck auf mir und die Situation Gesangsunterricht verstĂ€rkt das fĂŒr mich noch.
Ich sage in keinster Weise, dass das an ihr liegt.
Aber von ihr kommt eben nur technische Kritik, und kaum ein nettes Wort zu meiner Stimme (die trotz allen Problemen doch noch erstaunlich gut klingt).
Mein Problem ist eben auch, dass ich mir aus der gesanglichen Leistung meinerseits sehr viel SelbstwertgefĂŒhl ableite. Was den Druck nicht gerade kleiner macht.
Auf jeden Fall bin ich jetzt schon 2 mal total geknickt aus dem Unterricht gekommen, wollte fast schon das Singen hinschmeiĂen.
Wie war das denn bei euch so? Wie lange dauert so ein Gewöhnungsprozess an den Lehrer / die Lehrerin? Ich meine der /diejenige muss ja auch mal hinter die Problematik kommen. Und wir arbeiten auch "erst" 1 1/2 Monate zusammen.
Also vielen Dank fĂŒr erbauende oder auch kritische Worte
Fiddler

