Pads, Synthis, Elektrosounds live? ich hab Null Durchblick...

Axl
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Hi, ich habe eine Frage und ich weiss nicht so recht wo ich diese platzieren soll, deshalb fange ich mal hier an.

Ich würde mit meiner Band gerne live auf elektronische musikelemente zurückgreifen können, und verschiedene Bands die ich bisher live gesehen habe benutzen dazu irgendwelche pads die mit irgendwelchen anderen dingern verbunden sind. Meistens haben die drummer sowas an ihrem Rack dran. Bei der Band Disturbed z.B. schlägt der drummer vor einem lied aufs pad, dann beginnt der Backgroundtrack, der da so vor sich hin wabert, mal verschwindet, dann wieder kommt und so, sprich das komplette elektronische backing. Im falle einer HipHop Combo die ich sah nutzte der Drummer die Pads um die typischen Töne beim 50 Cent Lied "in da club" zu spielen. Und bei einem Linkin Park Video mit Jay-Z sieht man den DJ wie er mit den Fingern die Melodie auf diesen Pads drückt.

Nun, ich habe Null Ahnung von Equipment, programmierung und von den möglichkeiten die man so bewerkstelligen kann, ich kann nur vermuten das mit den Pads ein Synthi (oder sowas in der Art) angesteuert wird. Allerdings verstehe ich dann nicht wie man 5 Minütige tracks per schlag abrufen kann. :confused:

Wenn mir also Jemand mal kurz einen Crashkurs dazu geben könnte oder sich Jemand sogar gut mit solchen Dingern auskennt wäre ich doch sehr dankbar dafür. :)
 
Eigenschaft
 
Da sind MIDI-Geräte am Werk. MIDI ist der Kommunikationsstandard zwischen elektronischen Musikinstrumenten. Instrumente wie E-Drum-Pads oder Keyboards senden MIDI-Daten, wenn ein Ton gespielt wird; die gleichen Instrumente spielen auch einen Ton ab, wenn sie MIDI-Daten empfangen.

Dann gibt es Geräte, die können nur MIDI empfangen und Audio abspielen, das sind die Sampler oder Sample-Player. Man kann heutzutage problemlos einen Laptop für diese Funktion verwenden, früher waren das eigenständige 19-Zoll-Geräte. Wenn ein Sampler einen bestimmten MIDI-Befehl empfängt, spielt er ein Sample, also eine Audio-Aufnahme ab. In einer Tabelle kann jeder eingehenden MIDI-Notennummer ein abzuspielendes Sample zugeordnet werden.

Ob dieses Sample jetzt 1/10sec oder 10min lang ist, spielt keine Rolle und ist nur durch den eingebauten Speicherplatz begrenzt. Mit Sequenzer-Software ist es auch möglich, mehrspurige Samples abzuspielen, falls das für die Band nötig ist. Bei langen Samples die für das Timing des Stückes relevant sind, muß eine Spur für den Click reserviert werden, den der Drummer und evtl. andere Spieler per Kopfhörer oder In-Ear-Monitoring aufs Ohr kriegen.

Einige Tasteninstrumente bieten Synthesizer-, Sequencer- und Samplerfunktionen in einem Gerät; die nennt man Workstation. Wenn eine Band häufig mit kurzen Samples arbeitet, bietet es sich für den Keyboarder an, mit einer Workstation zu arbeiten. Wenn es viele lange Samples sind (=viel benötigter Speicherplatz) ist die Lösung mit Laptop meist besser, oft tut's auch schon ein CD-Player. Wenn die Samples eher schlagzeugtypisch sind, wird der Klangerzeuger halt von Drum-Pads durch den Schlagzeuger angesteuert. Einem Sampler ist es grundsätzlich egal, wer die ansteuernden MIDI-Daten erzeugt.

Harald
 
Für Schlagzeuger ist z.B. das Roland SPD-S sehr gut geeignet.
Es ist nicht nur ein einfaches E-Drum-Pad. Hier kannst du auch deine eigenen Samples laden und Phrasen (Groove-Pattern) programmieren und abfeuern.
 

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