Pickups wechseln in Hollowbody

von house md, 19.01.16.

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  1. house md

    house md Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #1
    Hi,

    sorry, falls ich unnötigerweise einen neuen Thread aufgemacht habe. Allerdings habe ich zum Thema nichts gefunden!

    Ich erwäge den Pickuptausch in einer Gretsch Semiacoustic. Da ich mir das ganze Gefummel mit dem Komplettausbau der Elektronik ersparen will, meine Frage:

    • Wäre es ein no go, die alten Pick-Ups auszubauen und die Kabel einfach abzuschneiden, um sie anschliessend and die neuen Pick-Ups verlöten?
    Würde das Prozedere doch sehr vereinfachen. Ist das grober Pfusch oder doch eher ein eleganter Weg des Tonabnehmerwechsels bei einer Semi? Und nein, die alten PU's benötige ich nicht zwingend.

    Danke euch für Tipps und Meinungen!
     
  2. Garfield1978

    Garfield1978 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #2
    Klingt für mich ok. Musst dann aber über die Lötstellen schrumpfschlauch machen. Habe sogar schon eine Gitarre gesehen, wo die Pickups gekrimpt waren. Klang auch gut. ;-)
     
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  3. Don Joe

    Don Joe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #3
    Hi,
    Ein no-go wäre es nicht, aber es wäre ein großer Pfusch ;) :D
    Es ist halt die Frage ob es Dir das wert ist - ich versteh aber auch, dass Du keine Lust auf das gefummel hast. Wenn Du Dir die Zeit gern sparst aber dann beim Wiederverkauf der Gitarre/Pickups weniger Geld bekommst (obwohl das keine Riesensumme sein wird) tu es. Ich selber würde wohl die ''klassische'' (fummelige) Methode wählen, weil ich nicht auf so Kompromisse steh, und auch nix gegen basteln hab. Musst Du wissen - wenn Du kein proglem mit o.g. hast: Mach es :)

    Lg
     
  4. GeorgeB

    GeorgeB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #4
    Ein solider, fester Steckkontakt ist mE kein Pfusch, ganz im Gegenteil, beim nächsten PU-Tausch oder etwaigen anderen Service-Aktionen wirst du dich riesig freuen.... der einzige Nachteil ist der uU geschmälerte Wiederverkaufswert der PUs mit gekürzten (oder geflickten) Kabel. Die Gitarre erleidet nur Wertverlust wenn man sich dumm anstellt beim Verkauf, würde ich denken.

    Abschneiden und anlöten bringt dagegen keinen Vorteil, weil wenn man schon die Abkürzung wählt dann gleich richtig -- s.o.

    Mir persönlich macht das Gefummel zwar nichts aus, werde aber dennoch aus dem Grund der erhöhten Service-Freundlichkeit beim nächsten Eingriff an meinen zwei Hollowbodies die PUs steckbar machen (an den Potis, allerdings), und die anderen Kabel zu Elektronik (Buchse und Saitenmasse) auch. Dann kann ich die PUs oder die Elektrik bequem als Ganzes komplett rausnehmen ohne Lötorgien.
     
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  5. house md

    house md Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #5
    Okay, die Abkürzung...Was für eine Art Steckkontakt bietet sich da an? Ich habe mit Elektronik wenig bis eher gar nichts am Hut, daher die Dummy-Frage.
     
  6. shadok

    shadok Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #6
    Prinzipiel spricht nix dagegen. Wenn es auch nicht die eleganteste Art ist. Die Grenze ist allerdings spätestens erreicht wenn Coil-Splitting ins Spiel kommt.
    Falls Du dich doch noch für die "traditionelle" Vorgehensweise erwärmen kannst, hier ein Tutorial nachdem ich ohne Probleme die PU's in meiner AS73 getauscht habe.
     
  7. GeorgeB

    GeorgeB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #7
    ZB, vor allem wenn es vieradrige PU (+ Masse) sind, deren Verschaltung man sehr variabel/flexibel machen will, sind dann ideal :
    Sog. PräzisionsFederleiste, 2.54mm Rastermaß
    [​IMG]

    Und als Gegenstück sog Stifteisten, 2.54mm Rastermaß
    [​IMG]

    Gibts mit verschiedener Anzahl Pole (kann man aber kürzen), auch doppelreihig, bei den üblichen Elektronik-Versendern, zB Conrad, Reichelt, Bürklin, Segor etc.


    Andere Alternative, aber teurer und frickeliger zu löten sind kleine Rundsteck-Verbinder, zB die üblichen Klinkenstecker und Buchsen in 2.5mm oder 3.5mm, ggf, 'stereo'-Version für Coilsplit. Oder Mini-DIN, gibts mit versch. Polzahlen...
    --- Beiträge zusammengefasst, 19.01.16 ---
    Der macht es aber mE unnötig kompliziert. An die vorderen drei Potis und den Toggle kommt man (ich zumindest) mit den Fingern ran für den Aus-/Einbau, nur für die Buchse und das hintere Poti braucht's die Einfädelhilfen (ich nehme dünnen aber relativ steifen Draht, das geht auch hinterher noch, sprich erst vor dem Einbau. Viel besser wie Faden).

    Für einen Tausch der PUs muss man nur an die Volumes, d.h. auch nur diese ausbauen, idR sind die Kabel von da weg lang/flexibel genug dass man nicht weiteres ausbauen muss um da ranzukommen.
     
  8. house md

    house md Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #8
    Okay, vielen Dank für euren support. Mal schauen...TV Jones stülpt übrigens schmalen Gummischlauch über die Potiknöpfe etc. (statt Draht oder Faden).
     
  9. GeorgeB

    GeorgeB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #9
    Ja, Schlauch (oder sogar Schrumpfschlauch, hält dann bombenfest beim Durchziehen) geht auch sehr gut.
     
  10. dodona

    dodona Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #10
    mach das so. Das ist OK und kein Pfusch. Ansonsten musst du die Potis, Klinkenbuchse eventuell auch Schalter rausmachen und nach Verlöten der Pups an Fäden ziehend durch die Löcher wieder befestigen. Das ist sehr aufwendig und die Wahrscheinlichkeit, dass die Kabelführung danach durch die F-Löcher sichtbar wird, ist sehr hoch.
     
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