PM Wechselschlag - Sound immer undefiniert / dumpf

von wolfbiker, 07.07.08.

  1. wolfbiker

    wolfbiker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.08   #1
    Hi!

    Es geht um folgendes: Wenn ich mit Palm Mute schnelleren Wechselschlag spiele oder die typischen Galopp Rhythmen spiele, hört sich das irgendwie nie so scharf / stechend an wie bei den meisten Metalbands.... z.b. bei Children of bodom "Nailed 24 7" gut zu hören... oder Trivium - Rain, beim Intro. Dort hört sich der Galopp Rhythmus, bzw. der gedämpfte Wechselschlag total "clean" und aggressiv an.
    Bei mir ist dieser jedoch irgendwie immer total verwaschen, ich hab mal ein Soundsample hinzugefügt, damit ihr hört was ich meine:

    http://www.file-upload.net/download-963194/galopp.mp3.html

    Das ist jetzt mit dem Toneport aufgenommen.. mit echtem Verstärker klingt es auch so undefiniert.
    Jetzt meine Frage: Ist das einfach normal, oder ein Spieltechnik / Einstellungsproblem? Noch mehr abdämpfen bringts irgendwie nicht richtig. Plektrum ist Hart, 1,07mm.

    Gruß
     
  2. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.08   #2
    Hallo,
    erstmal würde ich sagen, mit besserer Ampeinstellung würde es auch deutlich besser klingen. Aber auch die Spieltechnik hat Potential zur Verbesserung.
    Es klingt jetzt, als würdest du die 16tel über die Saite "pressen", also wenig Anschlagweg, viel Anschlagdruck. Das ist im Prinzip eine gute Idee, Geschwindigkeit durch kurze Anschlagwege zu realisieren, aber im Riffbetrieb braucht man für den Klang/Anschlaggeräusch leider mehr Weg, um mit einer höheren Geschwindigkeit auf die Saite zu treffen. Um die Geschwindigkeit zu erhalten, darfst du natürlich keine riesigen Wege spielen, aber zumindest vom "pressen" wegkommen. - falls du presst.
    Schritt 2 könnte sein, dass du das Plek relativ schräg zu den Saiten hältst. Weiß ich nicht. Wenn ja, probier es mal fast bis ganz parallel zu halten und schau, was passiert.

    Grüße, Thomas
     
  3. mr.caster

    mr.caster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.08   #3
    Plekhaltung würde ich auch sagen, habe es früher auch zu schräg gehalten. Durch das leichte "wegrutschen" des Plek auf der Saite hat sich das immer ähnlich angehört. Parallel zu den Saiten gibt diesen groovy Beat/Ton der so präzise klingt.
     
  4. wolfbiker

    wolfbiker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.08   #4
    Hi!

    Danke euch erstmal für die Antworten.

    Ja, ich habe jetzt mal auf die Plekhaltung geachtet, halte es bei schnelleren Sachen teils ziemlich schräg, da ich mich anfangs gern verhakte und das damit auszugleichen suchte. Werds heute Abend mal testen ob es sich dann besser anhört :)

    @thomas.h.. ja, bisher habe ich eigentlich "gepresst". (Wenn ich es richtig verstanden habe). Der Nachteil ist ja quasi, dass man die Saite indirekt wieder mit dem Plektrum abstockt wenn man nur ganz dicht mit viel Druck anschlägt, richtig? Wie kann ich mir das abgewöhnen? "Einfach" darauf achten, -etwas- mehr auszuholen?

    Gruß
     
  5. m?h

    m?h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.08   #5
    wenn der anschlag von anfang an mit mehr wucht angelernt wird (klar dadurch teils langsamer) dann hat man diese schwierigkeiten später auch nicht... für mich klingt das nach so einem schnellen drüberrutschen über die saiten...

    gutes beispiel meiner meinung nach: john shaffer. der hat nen irre festen anschlag, und das hört man auch. der hat einen brutal ehrlichen sound und kann sich das auch erlauben...

    negativ-beispiel: john petrucci. aber das ist geschmacksache...
     
  6. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.08   #6
    Hallo,
    ist leicht gesagt und sehr schwer getan. "Etwas" mehr ausholen triffts schon. Zuviel ist natürlich für die Geschwindigkeit schlecht, aber etwas mehr kanns schon sein. Und immer fest drauf achten (toller Tipp :p ).
    Weiters beachten, dass du das Plektrum locker hältst. Also schon fest halten, aber nicht verkrampft- also mit Druck- halten.

    PS: Ich wollt noch sagen, schon fester und anschlagen, aber nicht anreißen. Also es geht um einen lockeren, definierten Anschlag, als um einen "gemessen" harten Anschlag. Fester, aber nicht einfach hart anschlagen (das ruiniert den Ton und macht Saitenrisse).
    PPS: Vielleicht kannst du auch an deiner Plektrumhaltung arbeiten. Ich kenn deine zwar nicht, aber überprüf mal, ob die optimal ist. Ich empfehle wie gesagt 99,9% der Menschen die Standardhaltung zwischen Daumen und Zeigefingerrand, aber muss jeder selbst wissen.

    Grüße
     
  7. wolfbiker

    wolfbiker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.08   #7
    Ja, das umzulernen dürfte denk ich sehr schwer werden...

    Ich denk ich fange jetzt am besten mal mit der Plekhaltung an. Hier mal ein Bild wie ich es bisher gehalten habe: (Sorry für die katastrophale Qualität, habe momentan leider keine andere Möglichkeit)

    [​IMG]

    Problem ist hier, dass ich mit der Kuppe vom Zeigefinger oftmals Nachbarsaiten streife, was minimale Kratzgeräusche ergibt.

    ...das scheint ja die Optimalhaltung zu sein:

    [​IMG]

    Allerdings geht hier ein Großteil der Präzision verloren... auch zum Akkorde schlagen scheint mir diese Haltung nicht allzu effektiv. Sollte ich für SingleNote Sachen dennoch umlernen? (Bzw. wird die Präzision nach vielem Üben gleich sein als mit der bisherigen Haltung?)

    Ich setze jetzt wie gesagt erstmal da an und arbeite dann weiter am Anschlag selbst. Ist denk ich das effektivste! :)

    Gruß
     
  8. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.08   #8
    Hallo,
    ich denk, die obere Haltung ist durchaus ok. Und sicherlich nicht der Grund für dein Anschlagproblem.

    Grüße
     
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