Programm/Android App zum Spielen nach Noten speziell für Gitarre gesucht

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Hallo Leute,
im Titel stehts ja schon, ich suche gerade eine Android App oder Programm für den PC speizell für Gitarre um mir das Spielen nach Noten beizubringen. Kennt ihr zufällig eine? Ich habe schon mal den App Store durchforscht, habe aber nur Sachen zum allgemeinen Noten Lesen gefunden, daran mangelt es bei mir jedoch nicht.
Ich suche speziell für Gitarre etwas.
Mir ist der Zusammenhang, von Note in Notenschrift zu, wo befindet sie sich auf dem Griffbrett am wichtigsten. Klar gibt es da Tabellen, aber ich möchte was zum praktischen Üben.
Gut wäre etwas wo z.B. eine Note in Notenschrift dasteht und man muss dann Seite und Bund angeben (und anders rum). Wenn man es richtig hat kommt eine neue Note usw., sodass man halt eine kleine Trainingsroutine daraus machen kann.
Am besten wärs natürlich wenn man die Lage noch einschränken kann, sonst gibts ja immer zick möglichkeiten.
Kennt ihr dafür was? Bin auch bereit bis 10€ dafür auszugeben, da ich aber Geldnot habe kommt etwas teureres oder z.B. Unterricht nicht in Frage.

Ich hab das mal bewusst hier gepostet, denn ich denke im Theorieforum sind weniger Gitarristen unterwegs als hier, und im Prinzip ist das ja auch nur die Notationsgeschichte. Mit Theorie Lernen hat das bei mir wenig zu tun, die behersche ich für den Moment gut genug. Mir gehts nur darum einfach mal die Fähigkeit zu erwerben nach Noten zu spielen. Da macht eine App für den Einstieg schon Sinn für mich, auch wenn ich sie nur ergänzend nutze. Also bitte keine Diskussion drüber anstoßen ob das überhaupt sinnvoll ist oder ob man es überhaupt braucht.

Liebe Grüße,
Thunderbird
 
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Bei Guitar pro steht halt immer gleich beides da, ich will den richtigen Bund ja selbst zuordnen müssen. Oder man wählt vorher aus ob man nur Noten oder nur Tabulatur angezeigt bekommen will, das macht in meinem Fall aber für den Einstieg leider auch nicht so viel Sinn. Oder gibts da eine spiezielle Funktion in Guitar pro, von der ich noch nichts weiß? Aber danke für den Input auf jeden Fall.
 
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Hans_3
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Gut wäre etwas wo z.B. eine Note in Notenschrift dasteht und man muss dann Seite und Bund angeben (und anders rum).

Dazu brauchst du doch überhaupt keine Software. Nimm lieber die reale Gitarre, das ist effektiver, als auf einen Bildschirm zu starren und dort herumzuklicken. Kontrollieren kannst Du dich ebenfalls selbst.
 
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Hatte es halt als Ergänzung gedacht um mir es ein bisschen besser einzuprägen. Wie geht man eigentlich am besten vor? Erstmal Leersaiten und erste Lage üben oder? Wie sieht das bei euch aus, steckt es gleich direkt in den Fingern wenn ihr eine Note seht und die Lage klar ist, oder überlegt ihr noch zwischendurch, "ah ich muss jetzt hier greifen", bzw. "ich könnte hier oder dort greifen" - meistens gibt es ja mehrere Möglichkeiten.
 
michum
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Wie geht man eigentlich am besten vor?
ich würd dir die Tonleiter als Ausgangspunkt empfehlen.

Mal angenommen, du hast keine völlig atonalen Noten mit ständigen Vorzeichenwechseln und ohne erkennbare Tonart - sondern nehmen wir mal eine "normale" Melodie, wie sie in der Praxis wohl zu 90% (99?) vorkommt.

Du erkennst zum Beispiel die Tonart G-Dur.
Jetzt schnappst du dir einen bequemen Fingersatz für die G Durtonleiter. Ich würd eher nicht die Leersaiten empfehlen, da sie einen Sonderfall darstellen, sondern einen vollständig gegriffenen Fingersatz. In der Hoffnung, dass du damit schon vertraut bist und die Tonleiter frei rauf und runter spielen kannst.

Jetzt hast du die erste Note gelesen und auf der Gitarre wiedergefunden.
Ab jetzt liest du ganz plump, was du grafisch da siehst: Töne gehen rauf oder runter.
Abstände sind schrittweise - jeweils einen Ton der Tonleiter weiter ("diatonisch") - oder größere Abstände, Sprünge (okay, da wird es etwas schwieriger). Du spielst einfach genau in deinem Fingersatz mit, was du liest. Z.B. Ton für Ton die Tonleiter rauf. Halbton oder Ganzton, was grad so dran ist in der Skala. Du sparst dir dabei die Mühe, die Töne jeweils neu nachzurechnen oder abzuzählen, sondern wenn da Noten offensichtlich nach oben weiterlaufen spielst du einfach deinen Fingersatz hoch.

Weiß nicht, ob ich den Gedanken hier schriftlich so gut erklären kann. Ich will darauf hinaus, dass man sich die Sache oft womöglich viel zu schwer macht. Noten sind ein ganz einfaches und klares System, davon sollte man profitieren und das Simple ausnutzen. Noten im Gesangsbuch in der Kirche z.B. werden gesungen von Leuten, die überhaupt keine Ahnung von Musik haben; die singen vielleicht nicht so großartig, aber sie haben in den Noten einen hilfreichen Anhaltspunkt (hier gehts rauf, hier gehts runter) der ihnen das überhaupt erst ermöglicht.

Versuch sozusagen zu dieser ganz einfachen Sichtweise zurückzufinden.
Ich hab das Gefühl, die Gitarristen gehen so kompliziert an die Sache ran, als ob sie jedesmal tatsächlich eine völlig zusammenhanglose atonale Melodie rausfinden müssten - in so einem Fall wärs wirklich so schwierig, aber das ist ja eigentlich nie so.

Also. Die Tonleiter, deren Fingersatz du automatisch abspulen kannst, gibt dir das Material vor und wie es sortiert ist, siehst du auf simple Weise grafisch dargestellt in den Noten.
Damit sollten schrittweise Bewegungen sofort machbar sein.

Und wenn die Melodie zurückspringt zu einem Ton, den du grad 2 Töne vorher schon mal hattest, erkennst du den bitteschön auch wieder ;) und erinnerst dich, was du grad gespielt hast. Auch das ist ein ganz wichtiges Prinzip, Wiedererkennung.
Mit ein bisschen Übung wirst du auch sicherer mit größeren Tonabständen.

Ich denke also auch, dass eine App dich nur vom Gitarrespielen abhält...
 
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