PU-Wechsel bei Einsteigergitarre sinnvoll?

von Majooo, 28.02.17.

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  1. Majooo

    Majooo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.17   #1
    Hallo liebe Freunde des Gitarrenspiels!

    Ich spiele nun seit kurzen 1,5 Jahren Gitarre. Damals habe ich mir eine Ibanez S521 Mol für den Einstieg geholt, welche heutzutage wahrscheinlich nicht mehr meine erste Wahl wäre, aber seis drum. Auch der Verstärker (THR 10X) ist noch aus Anfangszeiten, was sich auch in naher Zukunft nicht ändern wird, da ich nun überwiegend Akustikgitarre spiele.

    Nun aber zu meinem eigentlichen Anliegen: Ich habe mir überlegt, die PUs der Gitarre zu wechseln, bin aber unschlüssig, ob ein PU-Wechsel bei der S521 überhaupt sinnvoll ist.
    Zumal ist der Gitarrenkorpus, aufgrund der schlanken Bauweise, sicherlich nicht klangfördernd. Zum anderen ist der Verstärker wahrscheinlich auch ein eher schwaches Glied in der Klangkette, auch wenn ich bisher eigentlich soweit ganz zufrieden war und dieser meinen aktuellen Anforderungen entspricht.

    Zugegebenermaßen ist es nicht allein der Wunsch nach besserem Klang, der mich derzeit antreibt, sondern auch schlicht die Lust zu basteln. Und wo sollte man damit sonst anfangen, wenn nicht an einer mittelpreisigen Gitarre?

    Ins Auge gefasst hatte ich das "Distortion Mayhem SH6"-Set von Seymour duncan. Der Sound gefällt mir gut und bezahlbar sind sie auch. Den Klang werde ich mit meinem Setup sicherlich nicht reproduzieren können, aber eine Verbesserung erhoffe ich mir schon.

    Was ich mich frage ist, was erfahrenere Leute für Meinungen und Vorschläge zu dem generellen Vorhaben hätten. Wären die PUs überhaupt ohne weiteres austauschbar? Ich denke ja, die Humbucker sind passiv und 4adrig. Allerdings ist standardmäßig ein Toggleswitch mit 5 Schaltungen verbaut. Woran erkenne ich, wie viele an anderen PUs möglich sind?

    Danke schonmal! :m_git2:
     
  2. stonarocka

    stonarocka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.17   #2
    Sinnvoll ist es allein für den Lernprozess, du ersetzt recht heisse Humbucker mit recht heissen Humbuckern. ;)

    Wenn die neuen Pickups auch vier Kabel haben bleibt die Schaltung dieselbe.

    Ich persönlich würde das Geld eher in ein cooles Effektpedal investieren. :evil:
     
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  3. gustavz

    gustavz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.17   #3
    Pickups machen schon ne Menge am Gitarrensound aus. Daher wäre es vlt. sinnvoller da eine ganz andere Richtung einzuschlagen. (z.b. PAF)
    Und der Yammi ist doch schwer in Ordnung.
    Daran sollte es nicht liegen. Und der Body macht auch nicht viel kaputt.
    Also nichts wie ran!
     
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  4. Majooo

    Majooo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.17   #4
    Danke für den Input. Ich denke, dass ich mir mal ein Paar Humbucker kaufen werde. Und sei es nur, um die Bastel-Lust zu befriedigen. :rolleyes:

    Die PAFs gefallen mir super gut!! Hier im Forum gibts ja sogar einen Thread, in dem sich ein User verschiedene Modelle angeschaut hat. Preislich weiß ich allerdings nicht, ob sich da was für mich findet. Hatte an einen Set-Preis von ca. 120€ gedacht. Die Golden Age Street Parsons AlNiCo 5 fallen da rein und gefallen mir vom Sound her gut, aber in Deutschland habe ich auf den einschlägigen Internetseiten jetzt nichts dazu gefunden. Werden vielleicht gar nicht hier verkauft? Auch in der Bucht scheint es mau auszusehen.
    Und aus Übersee muss ich mir die jetzt nicht unbedingt einfliegen lassen. :(

    Hast du evtl. eine Empfehlung, welche PAFs man sich mal anschauen könnte und auch +/- dem genannten Preisrahmen entsprechen?
     
  5. gustavz

    gustavz Registrierter Benutzer

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  6. Stratz

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    Erstellt: 01.03.17   #6
    Was willst Du überhaupt spielen?
    Der THR 10X ist ja eher auf Hi-Gain ausgelegt und das von Dir präferierte SH-6 Distortion Mayhem-Set ist auch nicht gerade die 1. Wahl für einen Blueser.

    Hier wird ja öfters gerne propagiert, dass man Metal usw. auch mit outputschwachen PUs spielen kann, weil die Amps heute mehr als genug Gain liefern. Prinzipiell ist das richtig, aber nicht jeder PU hat das passende Voicing. Vielleicht ist er zu gescoopt in den Mitten oder die Bässe sind nicht straff genug usw. Im gemäßigten Bereich machen Lowoutput-PUs aber oft das Rennen. Dagegen gibt es mittlerweile auch PUs mit hohem Output, die gut mit modernen Hi-Gain-Amps harmonieren.

    Die Tipps für PAFs, einen Post weiter oben, sind aber gut. Man bekommt schon für relativ wenig Geld ganz gute Sachen.
     
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