Quintenzirkel

von horschd, 12.08.07.

  1. horschd

    horschd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.07   #1
    Hallo Zusammen,

    kann mir jemand mit kurz und verständlich den Sinn des Quintenzirkels erklären.
    Wie kann ich aus dem Quintenzirkel für eine Tonart die Begleitakkorde ableiten?

    Vielen Dank für Eure Antworten und allen ein gute Zeit
    horscht
     
  2. MathiasL

    MathiasL HCA Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 12.08.07   #2
    Hi !...ganz kurz also:

    Das dem Quintenzirkel zugrunde liegende Ordnungsprinzip ist das der Verwandschaft.
    Nebeneinanderstehende Tonarten unterscheiden sich jeweils immer nur durch einen Ton, was den grösstmöglichen Verwandschaftsgrad darstellt. Je weiterem Schritt kommt, vom Ausgangspunkt betractet, ein weiterer fremder Ton hinzu.

    Die Begleitakkorde haben damit zunächst wenig zu tun. Dazu müsstest Du Dir aneignen, wie die
    Stufenakkorde der Durtonleiter, später evtl auch die von Harm.-Moll // Melod.- Moll // und
    Harm.-Dur sind.

    kleine spannende Info: nimmt man die ersten 5 Durtonarten aufsteigend, also: C / G / D / A / E
    unt tut so, als seien es Töne, ordnet diese der Reihenfolge nach bekommt man die , wie ich sie
    nenne, C Dur Pentatonik....

    Grüße!
     
  3. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 12.08.07   #3
    Ergänzend: zu einer einfachen begleitung empfehlen sich die rechten (dominante)und linken (subdominante) nachbarn im quintenzirkel.
     
  4. fugato

    fugato Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #4
    und was Günter Sch. noch vergessen hat. Die Parallelen der Hauptfunktionen auch gleich noch
     
  5. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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  6. foxy-s

    foxy-s Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.07   #6
    Der Qunitenzirkel - (Qz)

    Jedes Musikstück - Song ist in einer einzigen Tonart geschrieben , z.B Blues, Rock . (esgibt Ausnahmen)

    Auf dem Qz ist der äussere Ring die Tonart - in DUR , der innere Ring die Tonart - Moll.

    Mit dem Qz kann ich bei bekannter Tonart , z.B die Akkorde ableiten .

    Beispiel :
    Ein Lied ist in der Tonart C - Dur

    Auf dem Qz ist oben : C -Dur abzulesen
    links davon ist F , rechts davon ist G
    Das heisst der Grundakkord - Tonica = C
    die Begleitakkorde sind C -F und G .

    Ist ein Song in Tonart - E
    Dann sind die Akkorde : E A B

    Ist ein Song in Tonart - G Moll ( innerer Kreis)
    Dann sind die Akkorde Gmoll Cmoll Dmoll

    Tonart D = D G A
    Tonart Cis = Cis Fis Ces
    usw.

    Den Qz gibt es als drehbare Scheibe zu kaufen (Musikgeschäft) kann ich nur empfehlen .

    Das ist mal ein Versuch die Grundfunktion darzustellen , es gilt sich weiter zu informieren , man lernt ja nie aus .
    mfg sigi
     
  7. Orgeltier

    Orgeltier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.07   #7
    Die altbekannten (Jazz)-Kadenzen kannst du auch ablesen. Jedoch musst du dir den Quintenzirkel dann rückwärts lesen, also eigentlich den quartenzirkel. Beispiel hier wäre zb. "I will survive", der Disco-Hit von Gloria Gaynor. Dort liegen die Akkorde alle im Quartabstand voneinander: Am-Dm-G-C^-F^- (jetzt wird ein wenig gemogelt, und ist nicht mehr ganz so wie im Qunitenzirkel) Hø-Esus7....

    ach kürzere versionen sind sehr geläufig... im Jazz hört man andauernd 2-5-1-Verbindungen oder 6-2-5-1 (Rhythm-Changes)... einfach mal ausprobieren wie es klingt.
     
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