Reamping Workshop

  • Ersteller ForesterStudio
  • Erstellt am
Pico hat freundlicherweise für mich den zweiten Post des Workshops editiert, weil ich damals ein wichtiges Detail vergessen hatte:

Die meisten (guten) Interfaces haben Ausgänge in symmetrischer Ausführung. Für die Verbindung von Interface zur Reamping-Box müsst ihr darauf achten, ein "Stereo"-Klinke auf XLR Kabel zu verwenden, da die Signalführung ansonsten nicht symmetrisch ist und ihr 6 dB Pegel einbüßt. Dass schlägt sich auch auf den Sound nieder, da "Gain" verloren geht und der Amp anders reagiert und zerrt als wenn ihr direkt mit der Gitarre in den Amp geht. +6dB Pegel entspricht dem doppelten Schalldruck, unterschätzt den Verlust durch falsche Verkabelung also nicht! Falls die Outputs des Interface konfiguriert werden können sollten sie auf +4 dBu stehen.

Ich hoffe das kann in Zukunft die Zahl der Leute eindämmen die einen zu geringen Pegel beim Reampen bekommen :)
 
Da ich auch zu den Leuten gehöre, die beim Reamping immer Probleme mit dem Pegel haben wollte ich einfach nochmal nachhaken... Ist es denn tendenziell denkbar, dass Interfaces einfach nicht genug Pegel zurückliefern?
Bei den Herstellern, die es angeben findet man sehr unterschiedliche Werte für die symetrischen, analogen Ausgänge...
- Focusrite Scarlett 8i6 hat +12dBu (0dBfs)
- Focusrite Scarlett 18i6 hat +16dBu (0dBfs) mal ganz davon abgesehen, dass das Ding nur 2 Ausgänge hat...
- RME bleibt bei ihren Produkten konstant:
Ein-/Ausgangspegel bei 0 dBFS @ Hi Gain: +19 dBu
Ein-/Ausgangspegel bei 0 dBFS @ +4 dBu: +13 dBu
- Presonus Audiobox VSL 44 hat +10dBu 0dBfs)

Ich hab jetzt hier liegen... einen Radial X-Amp, eine Little Labs Redeye 3D Phantom, ein Focusrite 8i6 und eine Presonus Audiobox VSL 44 (zum Testen geliehen). Aus den Dingern krieg ich einfach nicht den richtigen Pegel wieder zurück. Mit der Redeye bin ich schon sehr nahe dran, aber nur weil ich da den "reamp-overdrive" gedrückt habe. Also entweder bin ich einfach wirklich zu blöd dafür das Interface richtig zu bedienen (was ich wirklich nicht ausschließen will), oder alle meine symetrischen Kabel sind fehlerhaft, oder es geht mit den Interfaces einfach nicht so weit. Ich habe schon jede Form von Routing durch, Mono, Stereo, Mono panned auf Stereo, Stereo +6dB... geh ich mit dem Preamp auch nur einen Hauch höher bin ich im Clipping.
Das Signal vor dem Amp nochmal zu boosten wäre ja kein Problem, das weiß ich schon, ich würd nur sau gerne herausfinden wo mein Fehler liegt. :) Und ob ich mit nem anderen Interface nicht einfach besser fahren würde. Das die meisten Profis damit keine Probleme haben liegt vielleicht auch daran, dass sie eben keine Consumer Geräte einsetzen bei denen es selbst in einer Baureihe unterschiedliche Konfektionierungen gibt.

Wenn mir das jemand verständlich machen kann würde ich mich sehr darüber freuen :)
 
Also ich hab damit bisher kein Problem gehabt. Hab ich das richtig verstanden: Du spielst ein DI-Signal über den DA-Wandler aus und kannst den Gitarrenverstärker nicht weit genug aussteuern, dass er genauso in die Verzerrung geht, wie er das bei direkt angeschlossener Gitarre getan hätte?

Sehr seltsam. Eigentlich ist das Problem doch eher andersherum. Da kommt doch bei +4dB viel zu viel aus dem Ausgang.

Ich benutze RME Fireface 800 und Radial ProRMP.
 
Ja, das trifft es ganz gut. Und ich denke ja eigentlich auch die ganze Zeit, dass da ja viel zu viel rauskommt. Die Beschreibung der Little Labs Redeye erklärt das auch sehr schön und die haben ja auch eine sehr gute A/B Funktionalität integriert. Also bei richtiger Verkabelung kann man da zwischen DI->directAmp und InterfaceOut->Amp hin und herschalten und dann mit dem Preamp entsprechend einpegeln.

So... jetzt hab ich aber nochmal was ganz anderes probiert. Ich hab hier eine Sandberg mit nem durchschnittlich starken PU drinnen (Seymour Duncan SH-4 glaube ich). Die hänge ich an den aktiven DI Eingang der Redeye und es ist gar kein Problem auf den richtigen Pegel zu kommen. Gemäß dem "passive Gitarre an aktive DI" und "aktive Gitarre an passive DI" habe ich immer meine anderen Gitarren auch an den aktiven gehängt. Allerdings sind in meiner ESP ein Häussel Tozz XL und in der Tokai ein PAF verbaut. Beides extrem outputstarke Pickups. Die liefern im Direktvergleich (und ich hab hier gerade von nem anderen Gitarristen noch ne LTD mit aktiven EMGs stehen zum einstellen) sogar noch nen Schwung mehr Output als die aktiven EMGs. Jetzt hab ich die mal statt an den aktiven DI Eingang an den passiven gehängt. Und ich konnte damit tatsächlich den gleichen Reamping Gain wieder zurück schicken.
Leider hat die Sache ein kleines "aber". Irgendwie nimmt der passive DI Eingang bei leistungsstarken PUs etwas Höhen und/oder Mitten weg und liefert nicht so einen klaren Sound. Hänge ich die Gitarren an den aktiven DI Eingang kriege ich den gleichen Sound beim Abhören über den "Thru" als wenn sie direkt am Amp hängen. Nur kann ich dann nicht mehr den Preamp so einstellen, dass der Ausgang vom Interface den gleichen Pegel wieder zurück liefert.... puuuuuh... ich hoffe, dass ich das einigermaßen erklären konnte.

Dabei bleibt allerdings weiterhin der Gedanke hängen, dass ein Interface mit mehr Ausgangsleistung (die RMEs haben genau dieses Quentchen mehr, dass ich bräuchte) genau das eigentlich kompensieren müsste, weil ich dann den Preamp nicht so heiß fahren muss...

Ich würde mich sehr über Meinungen freuen, ob ich damit total auf dem Holzweg bin, oder ob das irgendwie richtig klingt. :) Danke schon mal für Eure Hilfe!
 
Ich habe auch schon mehrfach von Leuten gelesen bei denen das Problem letztlich das Interface war und nicht die DI oder Reamping Box.
Leider hab ich nur die alte Little Labs Red Eye, d.h. ich kann nicht einfach hin- und zurückschalten um den Pegel zu vergleichen... würde mich mal interessieren.
Bei richtiger Verkabelung bemerke ich jedenfalls keinen hörbaren Unterschied ("leider" haben alle meine Gitarren EMGs, also da kein Vergleichswert) in der Lautstärke oder Verzerrung wenn alles richtig eingestellt ist. Ich hab allerdings auch noch nie genau nachgemessen sondern mich nur auf die Ohren verlassen (Davor hatte ich ein Monoklinke auf XLR Kabel und mich über den zu geringen Output geärgert). Da bei dir sonst alle Faktoren zu stimmen scheinen, gehe ich davon aus dass tatsächlich dein Interface der Schuldige ist.
Interessant dass du da einen Qualitätsverlust hörst! Ich hätte bei Outputstarken PUs erwartet dass der passive Eingang die beste Qualität liefert. Die RedEye 3D reizt mich sehr wegen der Vergleichsoption und natürlich den Inputs in aktiver und passiver Ausführung.. ziemlich cooles Ding, aber in Deutschland viel zu teuer finde ich.

Was ich mich frage: Verkomplizierst du die Sache nicht gerade ein bisschen? :D D.h. klingt es wirklich anders und kannst du den (ich nehme mal an) geringen Verlust an Pegel nicht ausgleichen und letztlich das gleiche Ergebnis bekommen? Hier war schonmal jemand im Forum der ewig rumprobiert hat, verschiedene Interfaces, DI Boxen, Gitarren, ohne Normalisieren, mit Normalisieren etc verglichen hat, und ich hatte den Eindruck dass er übers Ziel hinausgeschossen ist.
(Das ist übrigens nicht böse gemeint sondern ist nur eine Frage bzw ein Hinweis)
Falls es dir nur ums Prinzip geht, denke ich dass du keinen Fehler im Setup hast ;) - sondern eben nur das Interface zu wenig Output liefert.

Fwiw, ich habe ein Fireface UFX und davor hatte ich das FF 800 und kein Problem nachdem im Setup alles gestimmt hat.
 
@Jiipchen: Also ja, ich schieße tatsächlich gerade etwas mit Kanonen auf Spatzen. :)
Was ich nur möchte ist eine etwas langfristigere Lösung. Ich hatte lange mit meinem Firestudio das Reamping gemacht und immer gedacht "naja das Rauschen ist halt so dabei", bis ich gemerkt hab, dass die Outputs einfach einen weg haben und es mit nem anderen Interface mal gar nicht rauscht. *g* Letztlich baue ich den Sound eh dann beim Reamping neu auf mit dem was raus kommt und versuche damit ans Ziel zu kommen. Bei den letzten beiden "Fremdproduktionen" die ich für andere Bands gemacht habe, konnte ich auch komplett aufs Reamping verzichten, weil der ursprünglich mikrofonierte Sound einfach gut passte.

Wenn ich ehrlich sein soll, bin ich total scharf auf das RME Fireface UC (UFX liegt außerhalb meiner Reichweite). USB finde ich aus Kompatibilitätgründen einfach sau praktisch und das ist ein Gerät bei dem ich weiß, dass ich auch noch in den nächsten Jahren damit gut fahren werde. Das wäre etwas wirklich langfristiges... und ich mag nichmehr doppelt und dreifach kaufen... Mal schauen, ansonsten werde ich wahrscheinlich mit dem Focusrite Saffire 24 mein Glück versuchen. Das ist vom Rundumpaket her einfach sehr gut und ich hab in meinen Rechnern TI Firewire Chips, das sollte eigentlich alles gehen. Wobei ich gerade im Homerecording Bereich bei Firewire immer die Gefahr sehe, dass man irgendwann auf dem Schlauch steht, wenn man den Rechner wechselt.

Ich hab auch mal die aktiven DI Signale von dem Redeye und meiner Countryman 85 verglichen und Asche auf mein Haupt, aber ich hör da einfach keine Unterschiede. Vielleicht würd ich's in einer Profi Umgebung hören, aber die hab ich ja eh nicht. :)
 
Ah verstehe :) Das Streben nach einer guten, langfristigen Lösung (oder auch einfach G.A.S.) kenne ich natürlich auch.
Hast du das neue Fireface UCX schon gesehen? (kein Tippfehler, ich meine nicht das UFX) http://www.rme-audio.de/products_fireface_ucx.php
Da kann einem schon mal das Wasser im Mund zusammenlaufen :D

Ich weiß nicht wie das bei Focusrite und den Anderen ist, aber die Möglichkeit für In und Outputs pro Kanal den Pegel umzustellen wie bei RME ist für mich ein großes Plus.
Hat jetzt nicht direkt mit dem Reamping zu tun, aber wenn man zB sehr Outputstarke Preamps wie die API 312 / 512er hat, kann man sie trotzdem weit aussteuern wenn man einfach den Eingangspegel auf Lo-Gain stellt. Andere Leute müssen sich dann halt Pads für mehrere hundert Euros (für 4+ Kanäle zumindest) kaufen oder können den Pre nur auf +1 dB aufreißen ;)
 
Hm ja, hab ich gesehen, wobei ich schätze, dass das Feature Upgrade natürlich auch dementsprechend kosten wird, UVP ist wohl 1300, wenn es dann auf 1100 geht ist es zumindest bei mir außerhalb des Budgets, da ich auch für die extra Features weniger Verwendung haben würde. Und wenn schon, dann verkauf ich ne Niere und hol mir das UFX... ;)
Die Möglichkeit den In- und Output Pegel gesondert einzustellen findet man eigentlich in der ~300€ Preisklasse selten bis gar nicht. Ich fand es jetzt nach dem Studium vieler, vieler Manuals schon interessant, dass die Produkte einer Baureihe (wie z.B. Focusrite Scarlett) in ihren technischen Daten (wie eben zum Beispiel dem maximalen Output Pegel) stark variieren. Das hat man zum Beispiel bei den RME Produkten gar nicht (Babyface mal ausgenommen). Die bleiben zumindest in ihren technischen Rahmendaten konsistent.
Und dann kommt auch noch sowas wie das Focusrite Scarlett 18i6, also das größte der Baureihe, dass dann auf einmal nur noch 2 Main Outs hat. (SPDIF und Kopfhörer werden ja immer in der Beschreibung dazu gezählt). Meine Erfahrung war bis jetzt, dass ich mit jedem Interface der günstigen Klasse irgendwann an die Grenzen gestoßen bin und auf einmal doch Verwendung für mehr Features hatte...

---------- Post hinzugefügt 21.01.2012 um 00:02:58 ---------- Letzter Beitrag war um 13:28:51 ----------

So, nach langem hin und her überlegen wollte ich einfach nicht mehr doppelt und dreifach kaufen und hab mir das RME Fireface UC geholt... Hach kann das Leben einfach sein :) Alles schön, klappt alles super, dass es jetzt noch nicht perfekt klingt liegt nicht am Equipment sondern an dem der das Mikrofon schiebt... Meine armen Nachbarn haben bestimmt einen riesen Schreck bekommen, als ich mal auf einen der Mix Snapshots in Totalmix geklickt hab und auf einmal meine Monitor voll angesteuert wurden *g*.

Also ich möchte damit keinen mehr verwirren als nötig. Reamping klappt auch mit anderen Interfaces sehr gut. Vielleicht auch wirklich, wenn es mal irgendwie nicht mit den Pegeln klappt, obwohl eigentlich hinten raus alles richtig ausschaut, einfach mal die Eingangsseite überprüfen.

Hab mal nur, um hinterher das Routing zu überprüfen Lasses und Magos DIs durchgeschickt. Jetzt kann die Mikrofon - Schieberei los gehen, das ist wieder mal nur ein SM57 einfach nur schnell davor geworfen:
 
Hab mal nur, um hinterher das Routing zu überprüfen Lasses und Magos DIs durchgeschickt. Jetzt kann die Mikrofon - Schieberei los gehen, das ist wieder mal nur ein SM57 einfach nur schnell davor geworfen:

Kann man die DI Spuren öffentlich runterladen oder hast du die von Lasse selber? :)
 
Ich habe mich gestern mal am Reamping versucht.
Einfach einen der 8 (laut Handbuch dreipoligen, also wohl symmetrischen) Outputs meines Phonic Firefly 808U mit einem "normalen Gitarrenkabel" (also Mono/unsymmetrisch) mit einem Gitarrenverstärker verbunden.
Klappt!

Als DAW verwende ich Reaper. Ich hatte den Eindruck, dass der Klang des "gereampten" Signals ungefähr dem einer direkt an den Verstärker angeschlossenen Gitarre entspricht, wenn ich den Send-Fader des Signals in Reaper auf ca. -12dB stelle.
 
Da ich im Handbuch zu meinem Amp keine Infos darüber gefunden habe, habe ich mich an den Support von Peavey gewandt und folgende Information bekommen:
Beim Peavey Bandit ist die maximale Eingangsspannung mit 1V am High Gain Input und mit 2 V am Low Gain Input angegeben.
Mein Interface liefert +4dBu, das sind ca 1,2V.
Das heißt für mich, dass ich immer darauf achten werde, dass ich Reamping-Signale aus der DAW mit maximal -10dB rausgebe. (das sollte dann bedeuten, dass am Ausgang maximal -6dBu rauskommen, was ca 0,4V sind. Damit bin ich im Bereich eines (starken) normalen Gitarrensignals, wenn ich richtig informiert bin, und auf jeden Fall auf der sicheren Seite, was jeden Verstärker angeht.

Sollte ich mich in meiner Überlegung irgendwo vertan haben, weist mich bitte darauf hin! :rolleyes:
 
Hallo Zusammen.
Ich habe vor das Reamping Prinzip zu nutzen um Live Looping Musik über meinen PC zu machen.

Den Aufbau stelle ich mir so vor:
Gitarre -> Effektgeräte -> Interface -> Laptop (Mobius-Software) -> Interface -> Reamping-Box -> Amp

Bevor ich jetzt Geld dafür ausgebe würde ich gerne von euch wissen, was ihr davon haltet und ob ich irgendetwas übersehen habe?
Und welche Reamping Box würdet ihr mir dafür empfehlen?

Gruß Chris
 
Hi,

was ich mich gerade Frage, wie es klingt, den bereits mit Effekten versehenen Sound aufzunehmen und dann zu reampen....? Ich habe bisher immer nur das trockene Gitarrensignal aufgenommen, durch die Reamping Box geschickt und DANN erst die Effekte drüber gelegt. Vielleicht hat jemand Erfahunr damit?
 
Das ist doch das gleiche wie wenn du pre und post Pedale auf der Bühne nutzt.
Allerdings die Pedale würde ich nicht vor dem DI schnallen. Eher entweder per plugin zwischen DI-rec und re-amping oder letztlich in der re-amp Kette i.F.v. Pedalen o.ä. vor Amp / cabs bei post-effekten.
 
Sooo ich hab auch ein paar Fragen zu dem Thema Reamping und Di-Boxen.

Ich habe die Di Spuren von Killswitch Engage aus dem Song Rose of Sharyn gereampt.
Gibt unter E-Gitarre-Schwerpunkt Metal auch einen Thread dazu.
Es ging darum dass man die DI Spuren und den Backingtrack mit Gitarre und Bass erhält, und diese Reampt und eben den fertigen Mix postet.

Ich habe die Spuren über meinen Engl Rackhead E850 laufen lassen, das Signal am Effekt-Send abgegriffen, und wieder in Cubase gejagt.
Danach habe ich nen EQ drübergelegt, LeCab benutzt mit Godcabs und noch ein Gate in den Signalweg gelegt.

Hier mal als Referenz den fertigen Mix:
http://soundcloud.com/roli91/roseofsharynenglrackheadreampi


Danach wollte ich auch das ganze mal probieren mit den selben Presets, habe aber leider nicht so gut klingende Ergebnisse erzielt.

Bin erstmal mit der Gitarre direkt ins Interface und habe dieses Signal gereampt.
Dazu kam dass ich außer das Cleane Signal nicht viel gehört hab, und die Spuren viel mehr Ausschlag hatten als die von Killswitch Engage.

Darauf hin habe ich mir die Palmer DI BOX PAN 01 besorgt.
Mit dieser kann ich direkt mithören was ich spiele, indem ich vom Link Out in meinen Amp gehe.
Das Signal kommt vom Ausschlag her auch an das von KSE hin.

Danach habe ich es gereampt und es hat sich immer noch nicht so geil angehört.

Als Gitarren habe ich eine Jackson COW7 mit einem EMG 81-7 zu verfügung und eine Ibanez S420WK mit einem seymour duncan Invader.
Habe mich dann für die Ibanez entschieden, da der SD Invader ein wenig offener klingt und nicht so sehr die tiefmitten cuttet.

Naja auf jedenfall würde ich gerne wissen wie ich bessere Ergebnisse erzielen kann.
Da ich beim Reampen des KSE Tracks alles genauso gemacht habe muss es wohl am aufnehmen des DI signals scheitern.

Aber mehr als in den PC spielen kann ich nicht machen oder?
Muss ich irgendwas spezielles dabei beachten?

Grüße

Achja als Kabel benutze ich ein Planet Waves Circuit Breaker mit 3 Meter Länge.
 
Aber mehr als in den PC spielen kann ich nicht machen oder?
Du kannst darauf achten, dass der Eingang vom Interface von der Impedanz her zu der Gitarre passt. Ist bei den EMGs nicht ganz so wichtig wie bei passiven Pickups. Gerade an der Stelle Gitarre->Interface kann unheimlich viel verlorengehen. Eine passive DI Box nimmt auch nochmal ein bisschen vom Sound weg. Kein Übertrager ist wirklich ideal.

Im Zweifel lieber einen neutral eingestellten Booster vorschalten. Ich nehme gerne den Sunday Driver von Lehle. Dann ist die Qualität von Interface-Eingang und ggfs passivem Übertrager (DI Box) nicht mehr so entscheidend.

Gitarre mit passiven Pickups direkt in Line Eingang am Interface klingt eigentlich immer schlecht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Wo wir grad beim Thema Impedanz sind:
Ich hab ne Palmer PAN 01 DI Box. Wie genau wirkt sich die Impedanz denn beim Re Ampen aus, wenn ich das Teil "verkehrt rum" benutze?
Eingangsimpedanz: 68 kOhm; Ausgangsimpedanz 600 Ohm, d.h. beim reampen genau anders rum...
 
Hi, heute machen ab 12 Uhr wir einen ausgiebigen "Stammtisch-PraxisTalk" zum Thema "Reamping" auf MusoTalk. Alles im Live Stream mit Chat, ihr könnt also eure Fragen in der Sendungen stellen.

Mit dabei: Produzent Denis Ward (hofa-studios, Hagü Schmitz (chefredakteur Xound), Klaus Scheuermannn (reampte gerade mehrere Charterfolge) und Songwriter Thomas Wendt.

http://www.musotalk.de/seiten/newsansicht/video/praxistalk-146-gitarre-aufnehmen-was-ist-reamping/

Non Eric
Die Sendung ist natürlich auch ab ca.17 Uhr 14.6. als Aufzeichnung auf www.musotalk.tv online.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben