Recording in der 2 Zi.-Wohnung :)

von hdespect, 04.04.08.

  1. hdespect

    hdespect Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.08   #1
    Hallo,

    so mal n Thema zum plaudern..

    Als Hobbytrackbastler ist sicher der ein oder andere in der Situation, kein Proberaum o.ä. zu besitzen (oder hat keine Lust ständig seinen Rechner plus Equipment zwischen dem heimischen Schreibtisch und Proberaum hin- und herzuschleppen) und darauf angewiesen, sich in den eigenen vier Wänden auszutoben.
    Und wenn diese Wände das einzige sind, was einen von den werten Nachbarn trennt, ergibt sich daraus doch sicher das ein oder andere Problem.

    Bisher habe ich persönlich lediglich die ein oder andere Gitarren- oder Bassspur auf ein virtuelles Schlagzeug gespielt, nicht großartig abgemixt und viel mit Kopfhörer gearbeitet.
    Nun bin ich allerdings dabei, ein kleines Heimstudio mit kleinen Nahbereichboxen und einem Mikrofon für Gesang und akkustische Instrumente zusammenzukaufen.
    Für einen vernünftigen Mixdown werde ich die Monitore sicher etwas aufdrehen müssen und auch beim Gesang wird die Lautstärke der alltäglichen Sprechstimme doch deutlich gehoben?

    Und nicht jeden Nachbarn erfreut es, wenn nebenan drückende Sounds wieder und wieder wiederholt werden und mit lauter Stimme lyrische Ergüsse zum besten gegeben werden.

    Befindet sich jmd. von euch in einer ähnlicher Situation und welchen Standpunkt habt ihr gegenüber Musik und dem abverlangten Verständnis seiner Mitmenschen?

    Freue mich auf eure Antworten
    Gruß
     
  2. 4feetsmaller

    4feetsmaller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 05.04.08   #2
    Beim abmischen sollte man die Boxen nicht weit aufgedrehen. Jedenfalls mach ich das so und mische daher recht leise. Da die Lautstärke den psychologischen Effekt hat, dass vieles gut klingt wenn es nur laut genug ist, sollte man also recht leise fahren.

    Bei der Stimme sag ich mal JA/NEIN. Kommt eben drauf an...

    Ich bin jetzt nicht in der Situation, aber kann vielleicht noch was dazu sagen. Generell hilft es, wenn man mit seinen Mitmenschen redet. Du solltest also einfach mal vorbei schauen, um über dein vorhaben zu sprechen. Sicherlich findet man eine gemeinsame Lösung. Auch wichtig wäre der Satz:

    "Falls es ja zulaut wird, kommen Sie einfach auf mich zu und ich werde mich zeitlich anpassen und/oder mehr in Richtung Schalldämmung unternehmen"
     
  3. heritaguser

    heritaguser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.08   #3
    Hi!

    Ich kann dich beruhigen, es gibt durchaus Leute in deiner Situation :).

    Allerdings muss ich sagen, dass ich mich da bisher nicht so wirklich drum gekümmert habe. Wenn ich Musik mache, mache ich Musik. Da hat sich bisher auch kein Nachbar drüber beschwert. Gut, ich dreh natürlich nicht so auf, dass ich mich wie auf einer Bühne fühle, ich recorde meine Gitarren mit einem POD Pro, d.h. es ist nur so laut wie ich meine Abhöre aufdrehe (oder über Kopfhörer) und für Gesangsaufnahmen nutze ich natürlich auch Kopfhörer fürs Playback. Wenn man nicht gerade Shouts aufnimmt oder sonstwie rumbrüllen muss sollte sich das ja auch im Rahmen halten - vorausgesetzt deine Nachbarn sind nicht zuuu empfindlich (ich darf hier auch öfter der Techno-Leidenschaft meiner Nachbarn lauschen) und nachts um halb eins muss ich ja auch nicht was singen, da kann man dann Drums programmieren oder die Gitarre über Kopfhörer einspielen ;).

    Ich denke das ist alles eine Frage der "Organisation" :).

    Gruß
    heritaguser
     
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