Rettet mein Weltbild !

von Crüx 1, 01.07.08.

  1. Crüx  1

    Crüx 1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.08   #1
    Hallo und guten Tag !

    Da es hier anscheinend auch normale Leute gibt die sich zu Anhängern des Hip-Hop / Rap zählen, möchte ich nun um Hilfe bitten mein Weltbild zu retten/reparieren.

    Nun die Frage:

    Warum erlebe ich HipHop immer nur als Posergehabe wer den längsten und den dicksten hat bei dem es darum geht alles nieder zu knüppeln was keinen HipHop hört ? (Man kann sich hier ohne Bewaffnung fast nichtmehr nachts aus dem Haus wagen oder sein Auto abstellen ohne dass einer kommt (nachweislich Hobby-Gangster die ihren ach so kriminellen Vorbilden nacheifern) und einem den Lack verkratzt oder den Spiegel abtritt...:er_what: (und das in einem DORF Ò.ó))

    Liegt es vielleicht daran, dass dort wo ich her komme nur verwöhnte Bälger im alter von 12 - 18 Jahren rumhängen und schlicht und ergreifend gelangweilt sind ? (Der Rest dises Dorfes ist hoffnunglslos überaltert)

    Und wozu dieses Imponiergehabe untereinander mit den hier gern diskutierten "Diss"-Tracks oder ähnlichem ? Ich meine wenn man das untereinander so Handhaben möchte, gern.

    Aber das hilft doch keinem...

    Also klärt mich nun bitte auf worum es denn bei eurer Musik GENAU geht ?
    Ich meine das oben beschriebene kann ja nicht alles sein, obwohl es sich mir immer so präsentiert ?

    Ich will hier keinen angreifen oder sonst was, ich will einfach nur herausfinden WARUM man sich so intolerant gegenüber anderen Menschen und deren Kulturen verhält.

    Ich hoffe hier von fachkundigen Leute Auskunft zu erhalten die ein wenig mehr von Kultur und Geschichte dieser Musik verstehen als ein paar Kleinstadt-Hobby-Gangster.

    Ich bin nun für alle Erklärungen offen und hoffe auf mehr verständnis meinerseits für ein solches Auftreten.

    Wünschen würde ich mir eine friedliche Ko-existenz.

    Mfg,
    Stefan

    P.S: Ich will KEINEN Streit vom Zaun brechen und NICHT auf Klischees rumreiten !!!
     
  2. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 01.07.08   #2
    Naja bei Hip Hop ergibt sich eine wechselwirkung:

    Jeder Idiot kann lernen zu rappen, man braucht nix dafür... im grunde nichtmal n mikro.
    Wenn ich nun anfangen möchte in ner Rock/Metal/Pop/Punkband zu spielen kostet das richtig asche und richtig zeit bis ich was brauchbares produzieren kann.

    Im ergebnis: leute die finanziell ruiniert und entsprechend frustriert sind wenden sich dem rap/hip hop zu. Nicht umsonst handelt es sich ja ganz ursprünglich um straßenmusik. Der unterschied zu ganz ganz früher ist, dass keine sinnvolle these/absicht oder so mehr erkennbar ist. Es war zwar auch früher eine form der protestmusik, allerdings diente sie primär zu unterhaltung und war vielfach lustig.

    Inzwischen gibt es ja 2 grundthesen im bereich des (sorry wenn ich das so abwertend sage:) Asi Raps (als distanzierung zum so oft verhassten studenten rap.

    zum einen:

    "mir gehts so scheiße hier ist alles scheiße und wenn ich irgendwie durchkommen will muss ich alles platt boxen was behindert ist"

    zum anderen:

    "Ey ich bin richtig dick im geschäft aber früher gings mir so scheiße und weils mir früher so scheiße ging und ich immer fette autos fahren wollte mach ich das jetzt"

    Natürlich gibts auch in dem bereich einige wirklich gelungene ausnahmen die von diesem schema abweichen....

    Nun warum ist das so, ich bin kein soziologe, die könnten das sicherlich besser beantworten, aber ich sehe einen (nicht unwesentlichen) grund im wirtschaftlichen ausnutzen des prekariats... (der begriff ist inzwischen ja synonym für unterschicht).

    Was gaukelt uns das tägliche fernsehprogramm (was ja im besonderen von dieser schicht sehr viel konsumiert wird) denn vor:
    "haste was biste was"
    "kaufste das biste besser"
    usw usw....

    So entwickelte sich in den letzten jahren ein gesellschafts/politik/wirtschaftsbild heran, das die leute, ganz unbewusst und schleichend wieder deutlich unkultivierter macht, denn kultur kostet zeit und geld.... Menschen werden wieder material, das soziale gefüge wird zunehmend erschüttert.

    Es baut sich immenser frust auf, der abgebaut werden muss.

    dazu kommt:

    dann noch das gelangweilt sein....

    Aus frust und langeweile ensteht ziemlich logischerweise gewalt.

    Denn man ist frustriert weil man sich zurückgesetzt fühlt und andere als besser empfindet als man sich selbst...

    haut man dem jenigen aufs maul liegt er am boden und man ist in der rangordrnung aufgestiegen... das ist wie bei hunden... und anderen tieren, daher der begriff unkultiviert, weil trieb...

    ich glaube louis war es der in einem anderen thread sagte:
    "man muss battlerap als eine art sportlichen wettkampf verstehen"
    das kann man durchaus so stehen lassen, hier wird auf verbale weise die rangordnung bestimmt, ist im grunde also ja gar nicht schlecht

    imho bleibt leider die sprache dabei immens auf der strecke, denn gerade "diese leute" (stark verallgemeinert wie immer) die sich beklagen, dass sie sozial nicht aufsteigen können BRAUCHEN UNBEDINGT eine kultivierte sprache um diesen aufstieg zu schaffen...

    Darüber hinaus hat das breite publikum was sich eben dieses gedisse (in abgrenzung zum battlerap) anhört meist dann doch keine möglichkeit das selbst zu machen... man setzt gedisse aber trotzdem selbst um, aber nicht mehr in verbaler form...

    ERgebniss ist eben gewalt...


    tja sicher eine berechtigte frage....

    bushido sagte mal bei diesem unsäglichen turbokapitalisten kerner:

    "ich bin halt entertainer, nicht mehr oder nicht weniger" (oder so ähnlich)

    Womit er sich der verantwortung entziehen wollte zur verrohung, gerade der jungen, hörerschaft beizutragen, ich persönlich finde das etwas heuchlerisch, man muss sich einfach bewusst sein, dass man seine fans prägt, das passiert bei jeder musik... Je instrumentallastiger, desto mehr werden die hörer "instrumental" geprägt, je textbasierte, desto mehr inhaltlich in denken und handeln....


    Ich würde an dieser stelle nicht umbedingt die toleranzkeule schwingen... Darum geht es nicht bei den perversionen die dieses genre hervorbringt...
    Es ist einfach frust hass und entertainment, denn die leute wollen frust und hass hören...

    Ist beim metal nicht anders: da sind halt alle depressiv und wenn man sich mal solche abartigkeiten wie im blackmetal anhört oder mal texten von cannibal corps übersetzt... dann ist das im ersten moment nicht weniger schädlich als "gewaltrap" im ergebnis aber doch etwas anderes, weil es nicht um rangordnung geht und somit die hörer sich nicht einbilden irgend einen rang einnehmen/halten/verbessern zu müssen...
    bedenklich ists aber trotzdem...

    die wirds erst geben, wenn die sozialen umstände entsprechend sind...
    und wenn endlich ein kultiviertes gesellschaftsbild etabliert ist, was nicht auf "haste was biste was" und "sei besser als die anderen" und leistung leistung leistung basiert...
     
  3. Ambozz

    Ambozz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.08   #3
    RAP ist Compatien

    Es dreht sich alles darum der beste zu sein.
    Jeder will das aber nzur die wenigsten schaffen es.
     
  4. derLouis

    derLouis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.08   #4
    Ich stimme da in etwa zu (EDIT: Das bezieht sich auf EDE-WOLF), finde aber doch erstaunlich, dass man immer wieder das Gefühl bekommt, dass Hiphopper die einzigen seien, die andere Musikrichtungen in den Dreck ziehen.
    Dass die das tun, liegt an der Grundidee von Rapbattles (den Gegner an die Wand zu rappen), die sich inzwischen eben unglaublich weit ausgebreitet hat.
    Die Gleiche Intoleranz sehe ich allerdings mit anderen Entstehungsursachen bei nahezu allen Musikrichtungen und gegenüber allen Musikrichtungen (hier gibts glaube ich mehrere "HipHop vs. Metal"-Threads).
    Wichtig finde ich ebenfalls den Punkt, dass lediglich Rap in der Öffentlichkeit so sehr wegen seiner Texte verschrien ist. Klar, wenn es primär um den Text geht, ist es wichtig, was drin vorkommt. Meiner Meinung nach kommt es jedoch bei vielen Unterarten von "Rockmusik" auch primär auf den Text an, schon allein deshalb, weil die Begleitung musikalisch oft fast nix hergibt. Und hier, das hat Ede ja schon gesagt, sind die Texte mitunter ebenso hirnrissig.
    Und wenn die Musiker durch ihre Texte auch noch verantwortlich für soziale Veränderungen sein können, dann will ich ja nicht der Verfasser des Textes von "Futter für die Schweine" sein...

    Ich sehe also wenig Unterschied zum Rest der Musikbranche (weiß ja nicht, was du für Musik hörst, aber ich tippe mal auf Rock). Es ist in der Tat schade, dass der Battlerap vielerorts vergewaltigt wird (zu erklären, was das Tolle an Battlerap ist, spare ich mir, das hat bisher hier noch kein Rap-Kritiker verstanden :p ).
    Ansonsten gibt es, wie auch in der Popmusik Leute, die darüber nachdenken, was gut beim Publikum ankommt und dann werden Texte geschrieben. Zur Zeit macht sich das Konzept "Harte Schale, weicher Kern" gut. Also bekommt man solche Texte zu hören. Das hat bei kommerziellem Rap eigentlich wenig mit den Leuten selbst zu tun.
    Dass viele Rapper mit skandalösen Texten bekannt werden, haben wir gewissermaßen den Berliner Rap-Pionieren zu verdanken. Die Rechnung ging vor 10 Jahren bei Kool Savas auf und sie geht heute bei Bass Sultan Hengzt immer noch auf. Ob das auch in Zukunft so bleibt, sei mal dahingestellt.

    Zu den Leuten aus deinem Dorf:
    Für mich hat das wenig mit Hiphop zu tun, als eher mit einer Art Modeerscheinung. Vielleicht hören welche von denen Hiphop und finden die Texte gut, aber auch nur, weil die Gewalt und Pornografie faszinieren. Das ist das Gleiche wie bei brutalen Action- oder Horrorfilmen.
    Der Rest kommt auch ohne Rapmusik. Solche Leute gab es auch schon, bevor es Hiphop gab.
     
  5. Coppola

    Coppola Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.08   #5
    sry ich find die aussage echt so gut ... die wengisten schaffen es DER beste zu sein. ;)
    ich schreib mal morgen meine gedanken zu dem thema auf, nur das fand ich echt lustig, musste raus. nicht übel nehmen.
     
  6. <*(((><

    <*(((>< Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.08   #6
    Bin zufällig hier drauf gestoßen, ein zerstörtes Weltbild kann man doch nicht lassen :).
    Wollte ein paar Anmerkungen zu EDEs Beitrag machen:
    - Diese "Haste was biste Was" Mentalität trifft aber wohl auch darauf zu, was als Kultur angesehen wird. Bestimmtes was für dich wahrscheinlich Kultur ist (Theater, Oper, Museen) ist auch von einer Wertung bestimmt. Ein Theaterbesuch ist kulturell "wertvoller" als ein Metal-Konzert.
    Ein Kulturwissenschaftler würde dir aber wahrscheinlich sagen alles ist Kultur ;). Es ist wieder so, dass ein bestimmter Kulturbereich als das idealerweise angestrebte angesehen wird. Wenn man natürlich keine Orientierung in die Richtung hat will man nicht da hin. Wie Kultur zu bewerten ist hab ich auch noch nicht so ganz rausgefunden auch wenn ich mich schon etwas damit befasst habe (als Soziologe :D). Bestimmte Mechanismen reproduzieren jedenfalls diese Wertung (Uni, Kunstkritiker etc).
    Ich weiss auch nicht inwiefern dieser "Mangel" noch als Mangel aufgefasst wird heutzutage, früher waren sich Leute dessen mehr bewusst und haben ganz interessant reagiert (zumindest die von Bourdieu Befragten), aber das geht hier zu weit. Falls du Interesse hast, PM ;).
    Wie von dir gesagt, ist zum "Aufstieg" auch schlicht und einfach viel Geld notwendig, das kann nicht jeder (Bücher, Zeit (!) für die Bildung, Eintrittskarten..)
    - Zur unterschiedlichen Gewaltkommunikation denke ich ist es auch wichtig zu beachten, dass im Metal eher unrealistische Sachen kommuniziert werden. Es ist sehr viel wahrscheinlicher, dass jemand losgeht, sich ne Jacke klaut, Leute verhaut oder Hasch verkauft als das jemand losgeht und Sachen mit Leuten anstellt die in Cannibal Corpse Liedern vorkommen. Wenn dann irgendwas schlimmes passiert ist der Metal natürlich böse, aber ich persönlich würde sagen, dass gerade in der einfachen Durchführbarkeit der Taten der "Vorbilder" im Hip Hop das größere Problem liegt. Ich kenn auch mehr Hip Hop als das Aggro Berlin im Radio, ich hab früher selbst fast nur Rap gehört. Ich weiss auch, dass nicht alles so ein stumpfes, gewaltverherrlichendes Zeug ist.
    Vorerst mal Schluss.

    Ja, ziemlich genau Einer :D.
     
  7. Shady DJ

    Shady DJ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.08   #7
    du kannst diese beiden sachen nicht miteinander vergleichen.;)
    das ist wie wenn ich sage (*den-spieß-umdreh*): jeder idiot kann sänger bei ner metalband werden, der braucht nichtmal n mikro. wenn ich professionell hip hop beats produzieren möchte kostet das richtig asche und richtig zeit bis ich was brauchbares produzieren kann ( wenn überhaupt irgendwann^^).
    Ich selbst bin turntablist ( http://de.youtube.com/watch?v=kqADXCDJFMg, http://de.youtube.com/watch?v=7P5wjJyv7M4 für alle, die sich da jetzt nichts drunter vorstellen können). Ist das etwa kein hip hop? sind 1200-1500€ die man mindestenst für brauchbares equipment braucht nicht viel geld? brauch man nicht viel zeit, bis man was brauchbares damit produzieren kann?
    Zurück zum rappen: Muss ein rapper nicht auch lange zeit üben, bis er soweit ist, dass man sich seine musik auch anhören kann? auch wenn man kein geld braucht um zu rappen und keinen musikunterricht nehmen muss ist rap nicht etwas was jeder idiot kann. (gut, kommt jetzt auch drauf an wie man rap definiert^^)

    noch nen paar tracks, die das eine oder andere weltbild retten könnten, ausm deutschsprachigen berreich:
    http://de.youtube.com/watch?v=03jESLOL8bg
    http://de.youtube.com/watch?v=y7CxWxRYGnQ
    http://de.youtube.com/watch?v=WpNHy6uR3W4
     
  8. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 02.07.08   #8
    jeder kann sänger in ner metalband werden?!?!


    Naja man braucht ne anlage: +/- 1k euro

    aber vor allem: man braucht ne BAND!!

    und darum gehts: anfangen zu rappen kannste ausm stehgreif und kannst deine ersten tracks auch selbst produzieren, was ne ganz schöne sache ist!


    Und außerdem gehts ja nicht um professionell sondern gerade um "anfangen"
     
  9. derLouis

    derLouis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.08   #9
    Shady. Wichtiger Punkt!
    Die Rapper, die man auch kennt, wenn man nicht viel Rap hört, sind keine, die technisch nichts drauf haben. Es wird nie passieren (wie es übrigens auch sonst nicht passiert, entgegen der weit verbreiteten Meinung), dass jemand, dessen Timing oder Atmung schlecht ist oder dessen selbstgeschriebene Texte an Grundschulgedichte erinnern, Erfolg hat. Dass bei Rappern wie Bushido oder Fler nicht unbedingt Talent, wohl aber viel Übung und Können im Hintergrund stehen, fällt nicht so auf, da die Texte so sehr die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Und die gefallen dem einen oder anderen nicht, weil sie inhaltlich wenig bieten. Wie es zu solchen Texten kommt, wurde ja schon erklärt.
    Hört euch mal Aufnahmen von Leuten an die WIRKLICH nicht rappen können ;)

    EDIT: @EDE: Anfangen vielleicht schon, aber um so weit zu kommen, dass man einen großen Hörerkreis hat, der dann verbale ind physische Gewalt umsetzt, braucht man schon bisschen mehr. imho ist es aber nicht sinnvoll, sich weiter über diesen Vergleich auszulassen, da das ein total anderes Thema ist.
     
  10. Crüx  1

    Crüx 1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.08   #10
    Nun zunächst ma danke für die doch gelungene Diskussion! Ehrlich gesagt habe ich mit so etwas gerechnet wie "Spasti, spasti, verpiss dich" mit einem "Beat" hinterlegt.

    Naja Spaß bei Seite, ich muss sagen mit der Aussage :

    gehe ich nicht ganz konform. Klar es mag sein dass bei manchen Unterarten (hier der Black Metal) das schon zutrifft (siehe Immortal), aber bei den Richtungen die ich bevorzuge (Black und Death gegrunze ist mir auch .. nunja fast schon peinlich und ist nur mit vieeeeel Alkohol zu ertragen. Ich widme mich den eher melodischen Klängen mit politisch motiviertem Inhalt (Thrash) der auch mit ganzen Themenalben für seine Botschaft einsteht.

    Also keine Angst, hier ist kein verärgerter Suffkopp am Werk ;D

    Ich muss auch sagen dass sich hier mein Verdacht bestätigt hat bzgl. der leichten Nachahmbarkeit der in den Texten verherrlichten Gewaltdelikten oder sonstigen Straftaten.
    Aber seien wir mal ehrlich: ein großer Prozentsatz derer die über das "harte Leben in Gettho" philosophieren sind in der Kleinstadt im Einfamilienhaus aufgewachsen, verlieren aber natürlich kein Wort darüber. Hier kann ich nur einmal betonen: "Wir sind nicht in Amerika und müssen soetwas auch nicht nachmachen!!! *mit Finger auf NY zeige*"

    Klar in Berlin gibts vielleicht auch "schlimme" Gegenden aber das ist bzw war eigentlich nie so dass man auf offener Straße von einem "Gangster" erschossen wird und das am
    hellichten Tag.

    Hier setzt der nächste Satz an, bei den "Gangstern". Was ist das für ein Verhalten dass manche an den Tag legen? Zuerst kommen und das Maul aufreißen, dann Freunde holen weil mans allein nicht drauf hat. Das ist für mich die Definition von feigheit. Ich will ja nich hetzen aber wie gesagt, ich schildere was sich hier täglich vor meinen Augen abspielt.

    Mfg,
    Stefan

    EDIT: Über das musikalische Niveau will ich mich hier NICHT unterhalten. Über Geschmack streitet man nicht. Jedenfalls ich nicht.
     
  11. void

    void Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.08   #11
    ja für 2 proben, wonach er dann direkt zum HNO Arzt rennen kann und sich bestätigen lassen kann dass er soeben seine Stimme ruiniert. Zum Metalsänger braucht es min 1 Jahr Übung um überhaupt was annehmbares in der Richtugn zu erreichen, und das ist dann meist wirklich noch anfängerniveau.
    wobei es jetzt mit den ganzen youtube typen, die teilwesie sogar richtig erklren wie mans macht, auch um ein paar monate schneller gehen könnte
     
  12. Upto11

    Upto11 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.08   #12
    Seh ich beim Rap ähnlich. diese meinung (mein jetzt nich direkt dich void, das zitat passte grad nur ;) ), dass metal sooo anspruchsvoll ist und rap soooo einfach ist doch völliger unsinn.
    Irgendwie ärgerlich, dass solche diskussionen oft in diese richtung abdriften. metal(-gitarristen) halten ihre musik leider viel zu häufig für anspruchsvoll...aber wieso nur ist das metal-gitarre subforum dann nur als "anfänger"-bereich verschieen...
    Naja im hiphop bereich gibts natürlich ähnliche experten. ne gewagte these wäre ein enger zusammenhang zwischen extremen meinungen und jungem alter (inklusive der oft fehlenden akzeptanz anderer meinungen).
     
  13. SkaRnickel

    SkaRnickel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.08   #13
    Einigen wir uns doch darauf, dass beide Extremen Genres eigentlich ein hohes Niveau verlangen, aber von den Leuten, die es sich groß auf die Fahne schreiben, obwohl sie keine Ahnung haben, in den Dreck gezogen werden ;)
     
  14. Jan-7MS

    Jan-7MS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.08   #14
    Hmm, ich bin selber ein beinahe fanatischer Metalhead, höhre aber auch gerne ab udn zu Rap/HipHop, aaaaaaaaber, eben nicht dieses Bushido/Fler-gesocks (Verzeiht falls ich gerade jemandes Gefühle verletzt haben sollte), sondern eher hipHop mit INHALT, sozialkritisch eben, am liebsten eigentlich Samy Deluxe etc. (Ja ich weis, Mainstream, aber die Youtubelinks haben mir z.b auch echt gut gefallen)
    Das was bei mir eine Abneigung gegen hip-hop auslöst ist einerseits dieser übelste kommerz den eben der mainstream ausstrahlt, aber das liegt wohl in der Natur der Sache, aber andererseits auch eben das (in meiner gegend) typische publikum das diese musik anzieht, es kommt nicht selten vor dass "Hopper" auf metalkonzerten auftauchen nur um Streß zu machen, ich habs bisher erst einmal geschafft ein vernünftiges gespräch mit diesen konsorten anzufangen, das auf unserem gemeinsamen Hass auf nazis aufgebaut hat (was meinen Eindruck doch sehr gebssert hat, der Feind meines Feindes ist mein Freund usw. ;) )
    Das Rappen ebenso schwierig ist wie "Metalgesang" (gut mit Sharon Den Adel würde ich jetzt niemanden so schnell vergleichen, aber sonst) ist mir durchaus bekannt, da wir auch Rapparts in einem Cover haben (Last resort xD) und unser Sänger immense probleme damit hatte, was für mich den musikalischen unterschied ausmacht, ist das bild: hip Hop wird am PC produziert, Jazz, Metal, blues usw kommt aus den Fingern der Musiker, ich sehe da einfach einen gewissen unterschied im Übungsaufwand zwischen einem DJ (nicht dass da nicht auch jahrelange Erfahrung hintersteckt, aber in vielen Fällen eben auch nicht), und einem Gitarrenvirtuosen der seit er laufen kann Gitarre spielt.
    Deshalb meine Frage, gibt es eigentlich auch richtige hip-hop Bands?? ich rede jetzt nicht von diesem Nu-Metal-zeug, sondern von richtigem hip-hop, der einfach nur mit instrumentaler Begelitung entsteht?? Meine Frage richtet sich dabei speziell auf den underground, das hip-hop-künstler bei Auftritten oft eine Band dabei haben ist mir bekannt ;)Würde mich nämlich echt mal interressieren, vllt kennt ja auch jemand so ein Projekt im kölner Raum wo man mal auf ner jam-session vorbeischauen könnte.

    Ach ja, udn wo wir grade so schön dabei sind mit Vorurteilen aufzuräumen, was ist eigentlich das problem was diese "Stresserkinder" mit den Metallern haben? ich will jetzt niemandem die Schuld zuweisen, cih bin mir ziemlcih sicher dass die Metalheads genug zu diesem kindischen Streit beigetragen haben, aber vllt kanns mir ja jemand beantworten.

    Übrigens finde ich es extrem beruhigend so ziviliesierte und gut ausgedrückte Antworten zu erhalten, lieben Dank dafür
    Cheers
     
  15. F.R3Ak

    F.R3Ak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.08   #15
    es gibt wahnsinnig viel gut gerappten hip-hop mit inhalt und durchaus aussagen, die von sehr intelligenten persnen kommen (prinz Pi, Meyah Don,...) Um diese Texte zu verstehen, muss man sein hirn allerdings n bissel anstrengen, da man ganz selten eindeutige aussagen hat, zumal sich die auch schlecht so direkt verpacken lassen, es ist ya immer noch musik. Was man heutzutage in den charts sieht (nicht nur bei hip-hop) ist aber eher leichtes zeugs, was man nebenbei hören kann, was eben gefällig un ganz lustuiges hintergrund-gedudel ist. Das is nunmal das, was die meisten wollen. Wie in der Literatur sind auch im rap metaphern und ähnliche niveauvolle ausdrucksformen beweis für einen hohen intellekt. soll nicht heißen, dass bushido oder sido dumm sind, bloß weil sie sowas recht selten verwenden, bloß andere sind halt intelligenter, die will bloß leider niemand hören, weil nachdenken nunmal unbequem ist.
     
  16. derLouis

    derLouis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.08   #16
    Hiphop-Bands gibts auch, bloß ist das eben nicht sehr häufig und die sind in der Regel auch nicht bekannt. Fettes Brot sind glaube ich mal mit ner Liveband getourt (wobei ja die Meinungen auch auseinander gehen, ob Fettes Brot wirklich Hiphopper sind ;) ).
    Das Problem daran ist (gabs glaube ich auch schon mal ne Diskussion hier zu), dass bei rhythmischer Komplexität oder doubletime ein Beat vom Computer mehr Genauigkeit bietet.
    DJ-ing im Hiphop hat übrigens auch SEHR viel mit Fingerarbeit zu tun. Da gehts nämlich weniger um Beats bauen als um Live Performance (scratchen, Beat juggling etc.)
    Das Beats basteln würde ich eigentlich eher mit dem Komponieren von einem Song vergleichen. Der Rappart ist ja dann auch wieder "Handarbeit". Insgesamt also nicht viel weniger als bei einem Gitarristen. :p

    OT: Samy Deluxe hat Inhalt in seinen Texten?
     
  17. Zottelviech

    Zottelviech Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.08   #17
    Rap mit Band gibt es gar nicht so selten, beispielsweise Jan Delay auf Mercedes Dance, Toni-L auf Funkanimal, Clueso eh mit Band, genau wie Flowin Immo... und so weiter. Für die musikalische Rechtfertigung ist also gesorgt, auch wenn ich es etwas überflüssig finde, sich für einen Beat aus der Konserve rechtfertigen zu müssen. Beim Hiphop kommts nun mal bis auf einige Ausnahmen im Wesentlichen auf die Texte an, der Beat dient aus meiner Sicht dazu, dem Künstler eine Basis zu bieten, auf die er seine Lyrics rappt. Dass es mittlerweile ausgesprochen durchdachte Beatkompositionen gibt, die einen sehr großen Anteil an der Wirkung eines Tracks haben, steht dennoch außer Frage.

    Ich selber habe meinen Zugang in die Musikwelt mit 11 Jahren gefunden als ich mir meine erste Metal-Scheibe gekauft habe. Von da an war ich erstmal wilder Verfechter "meiner" Musikrichtung, befand alles andere als Schund, trug Nietenarmbänder wie bekloppt und lies mir die Haare wachsen^^. Diesen Typ "Musiknazi" kennt hier sicher jeder nur zu gut :rolleyes:. Ein paar Jahre später wuchs dann durch das Hobby Gitarre das Interesse an Classic Rock, später Blues und Funk, Psychedelic... mittlerweile höre ich so viel unterschiedliche Musik dass ich selber darüber lachen muss wie mancher daran scheitert, über seinen selbst errichteten Tellerrand zu blicken.
    Schließlich habe ich mich über die Funk-Schiene auch an Hiphop gewagt und war mehr als positiv überrascht, was es alles abseits des MTViva-Programms gibt. Wenn ich mich mit anderen über meinen Musikgeschmack unterhalte und Nevermore, Jamiroquai, Opeth und Promoe in einem Atemzug nenne werde ich schonmal schief angeguckt :D

    Was ich mit diesem ganzen Gelaber überhaupt sagen will: Jede Musikrichtung hat ihre negativen Aushängeschilder, die Otto Normalverbraucher kennt und meistens nicht gern hat: beim Hiphop sind es meinetwegen Sido oder Bushido, beim Metal sind es Manowar oder Slipknot. Das sind die Sachen, die von den Medien gepusht werden, weil sie entweder Klischees erfüllen oder auf irgendeine Art polarisieren/schockieren, und die besonders beim jungen Publikum Wirkung erzielen.
    Hat man sich jedoch dazu durchgerungen, sich ein wenig genauer mit den Genres zu beschäftigen, kann man sich nicht selten wundern, was für Songs man auf einmal hören mag. Hätte mir jemand vor zwei Jahren gesagt ich würde kopfnickenderweise Zeilen aus Hiphop-Tracks mitsprechen können hätte ich demjenigen wahrscheinlich nen Vogel gezeigt.;)
     
  18. Dab-J

    Dab-J Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #18
    Selten aber doch ja..

    Ich würd gern auch noch n paar Videos reinstellen die für Hip Hop auch irgendwie die Vielseitigkeit repräsentieren :

    ATCQ - Electric Relaxation

    AB - Natural Born Chillas

    Creutzfeld & Jakob - Anfangsstadium

    Olli Banjo - Zwei Mäkk Rap Bidde (unbedingt ganz anschaun, ein Meisterwerk an storytelling..)

    Saian Supa Crew - Raz de Marre

    Huss & Hodn - esmussosein

    Waxos feat. Marquee - Slangdunk

    Delinquent Habits - Tres Delinquentes

    Curse - Widerstand

    generell zeichenen diese Videos meiner Meinung n grobes Bild der Hip Hop "Sparten" ab, von oldskool bis jetzt, von battle bis story.
     
  19. kezman

    kezman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #19
    Das ist richtig. Nur hört man solche Sachen kaum auf MTV, ergo spielt das im HipHop als Massenbewegung kaum eine Rolle. Ich hab ja nix gegen Leute wie Bushido, Fler usw, die weder inhaltlich noch musikalisch irgendwas geleistet haben. Komisch wirds erst dann, wenn mit einer bestimmten Musikrichtung ein Lebens/Modestil verbunden wird.

    Wenn sich wie im Ausgangspost beschrieben irgendwelche Dorfdeppen wie in der Bronx aufführen zeigt das doch, dass Gangstarap keinesfalls mit Humor und Abstand gehört wird, sondern von manchen Dummköpfen als Realität übernommen wird. Bei mir im Dorf rennen schon Viertklässler in HipHop-Klamotten rum. Ist schon geil, wenn sich Grundschüler gegenseitig "Nigger" nennen:screwy:

    Mit echtem HipHop hat das wenig zu tun. Es ist eben keine Subkultur mehr, da kann ein Bushido so oft "Ghetto" sagen, wie er will! Was man auf MTV hört (auch US-Sachen wie 50 Cent, Jay-Z...) ist kommerzialisierte Unterhaltungsmusik und kein HipHop mit irgendeiner Aussage. Natürlich gibt es viele ehrliche und gute Rapmusiker, die ich damit nicht meine, aber dieser Blingbling-Lifestyle und Videos mit bösen Rappern und 100 nackten Frauen kotzt mich an.

    Und genau diese Sachen sehen Kinder dann auf MTV und halten es für HipHop. Die Wurzeln dieser Musik kennen sie nicht, oft verstehen sie nichtmal die englischen Texte. Immigrantenkinder kommen in dieses Land ohne gefestigte kulturelle Identität; wachsen oftmals in sehr schwierigen Vehältnissen auf. Dann sehen sie stinkend reiche US-Rapper, die mit gewaltverherrlichenden Texten und Alphagehabe Millionen verdienen. Und dann ist es logisch, dass diesen Vorbildern nachgeeifert wird. Die Kleidung wird genauso übernommen, wie die Ghettosprache und das Wertesystem.

    Leider ist es meistens das, was in der Öffentlichkeit mit HipHop assoziiert wird. Dass es auch andere Rapmusik gibt, geht zu oft unter. HipHop als Leistung der afroamerikanischen Kultur und großes Stück der Identität schwarzer Amerikaner ist durch die Kommerzialisierung dieser Musik fast tot, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung.
     
  20. Captain-P

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    Erstellt: 17.07.08   #20
    Ich bin zwar überzeugter Metalhead.. Aber openminded genug um zu gestehen, dass ich die aktuelle Singel von Sido sehr geil unterhaltsam finde (lange nicht mehr so schmunzeln müssen ;) ). Ich hab zwar eh keine Ahnung von den ganzen Jungs, aber zumindest Sido kommt bei mir relativ authentisch rüber und auch andere Songs wie z.B Strassenjunge ("Ich bin kein Ganster, kein Killer.... nur ein Junge von der Strasse) haben ne Message die ich ok finde. Zumindest er macht keien Asozialen Eindruck... Und seine Rap-Technik klingt für mich als Laien ziemlich tight...
    Bushido z.B. geht garnicht, letztens als Viva was gesehen.. boaah.. so ne Kack Ghetto-scheisse.... und den Rap krieg ich auch noch hin :D
    Der Unterschied ist einfach dass in diesem Fall Sido mich gut unterhällt und Bushido nur sein nervidgs pseudo-Ghetto-Image propagiert, und damit kann ich einfach nix anfangen...
     
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